Archiv für den Monat: Februar 2019

Donni, donni aber auch: Der Flächennutzungsplan ist gar keine Empfehlung der Verwaltung!

In Ahrensburg haben wir ein Rathaus. Das ist ein Haus, wo sich der Bürger einen Rat holen soll. Und weil guter Rat bekanntlich teuer ist, sitzen im Ahrensburger Rathaus auch Beamte, die sich selber Rat holen, und zwar von freien Beratern, die dort ein- und ausgehen. Was wir Bürger mit unseren Steuergeldern doppelt finanzieren. Ein Beispiel: Wir zahlen nicht nur für den Bauamtsleiter Peter Kania, sondern auch für die Berater, bei denen Kania sich Rat holt, weil er in seinem Fachbereich augenscheinlich selber ratlos ist.

Abbildung frei nach Abendblatt

Ich komme darauf, nachdem ich heute den Aufmacher vom 3. Buch Abendblatt gelesen habe, der überschrieben ist: „Wo Ahrensburg weiter wachsen könnte“ – siehe die Abbildung! Das ist ein Beitrag zum Thema Flächennutzungsplan. Und dort habe ich eine Aussage gefunden, die mich doch ziemlich nachdenklich macht.

Vorab: Als gemeiner Bürger war ich bislang der Meinung: Im Rathaus von Ahrensburg sitzen Menschen, die sich um das Wohl der Einwohner unserer Stadt kümmern und sich diesbezügliche Gedanken machen und Empfehlungen abgeben an die politischen Entscheider. Was in Sachen Flächennutzungsplan meint: Der Bauamtsleiter und seine Mitarbeiter haben sich zusammengesetzt und überlegt, was denn wohl für die Bürger der Stadt das Beste und Sinnvollste sein könnte in Sachen behutsame Wohnungsplanung. Und dann geben sie ihre fachliche Empfehlung – also die Empfehlung der Verwaltung – an die Stadtverordneten, die das  überprüfen und zum allgemeinen Wohl der Bürger genehmigen sollen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2019

Am Mittwoch geht es um die Erhaltung unserer wertvollen Landschaftsschutzgebiete in Ahrensburg

Am kommenden Mittwoch, also übermorgen, tagt der Bau- und Planungsausschuss im Peter-Rantzau-Haus. Beginn: 19:00 Uhr. Und unter dem Tagesordnungspunkt 8 Flächennutzungsplan (FNP) geht es um „Wohnraumpotentialflächen für den 2. Entwurf des FNP“. Was meint: Der Bürgermeister möchte u. a. versuchen, auch Teile des Landschaftsschutzgebietes Ahrensfelde für eine potentielle Bebauung in einen zukünftigen Flächennutzungsplan aufnehmen zu lassen.

Quelle: Bürgerinformationsportal Ahrensburg

Dieser Antrag wird nicht allein die Bürger in Ahrensfelde unruhig machen, denn es geht dabei um ein wertvolles Stück Lebensraum von Ahrensburg. Es ist in unserer Stadt bezüglich der Bebauung schon mehr als genug Unheil angerichtet worden, deshalb: Wehret den weiteren Plänen von Feinden unserer Stadt, die nicht willens sind, die natürlichen Grenzen des Wachstums zu erkennen und zu beherzigen!

Ich verweise in diesem Zusammenhang auf meinen Blog-Eintrag vom 20. April 2018, wo ich über eine politische Veranstaltung im Rahmen der letzten Kommunalwahl berichtet habe, die im Kirchsaal Hagen stattgefunden hatte und damals von AhrensburgTV live übertragen worden war.  Zu meinem Blog-Eintrag schrieb Szene-Ahrensburg-Leserin Anne Frey einen wichtigen Kommentar, der mit dem deutlichen Satz endet: „Wer das Bauen im Landschaftsschutzgebiet ablehnt, hat also bei der Kommunalwahl nur die Möglichkeit, entweder CDU oder Grüne zu wählen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2019

Das Rumpelstilzchen von Ahrensburg: Jonathan Meese

An diesem Wochenende sind auf der Titelseite vom Hamburger Abendblatt zwei bekannte Menschen abgebildet. Zum einen Otto, der witzige Ostfriese. Und zum anderen: Jonathan Meese, der pfiffige Ahrensburger, der in Tokyo zur Welt bekommen ist und heute in der Abendblatt-Kolumne “Menschlich gesehen” porträtiert wird – siehe die Abbildung!

Abbildung: frei nach Abendblatt

Warum ich den ehemaligen Schüler der Stormarnschule als pfiffig bezeichne? Ganz einfach: Jonathan Meese hat einen berühmten Vorfahr, den wir alle aus der Grimmschen Märchenwelt kennen. Dort trägt er den Namen Rumpelstilzchen und hat eine sehr bemerkenswerte Eigenschaft: Er kann Stroh zu Gold spinnen.

Und genau diese Kunst beherrscht Jonathan Meese heute. Und dazu macht er auch noch eine Personality-Show, die seinesgleichen sucht und mich sogar ein wenig an den großen Schauspieler Klaus Kinski (1926-1991) denken lässt.

Fazit: Wir Ahrensburger können nur hoffen, dass Jonathan Meese seinen steuerpflichtigen Wohnsitz in Ahrensburg hat und nicht in Berlin, wo er seine Werkstatt betreibt, in der er sein Stroh fabriziert, das er anschließend zu Gold spinnt! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Februar 2019

Warnung vor der Ahrensburg-Facebook-Fan-Page „Du kommst aus Ahrensburg, wenn…“

Auf Facebook gibt es ein Ahrensburg-Portal, das angeblich rund 5.000 Mitglieder hat. Name: „Du kommst aus Ahrensburg, wenn…“ Bis vor kurzem war dort der Name eines Administrators angegeben: „Pascal Calavera, Rubalcaba, Cantabria, Spain“. Nachdem ich auf Szene Ahrensburg darüber berichtet habe, dass sowohl der Name als auch der Wohnort falsch ist, wurden die Angaben über den Administrator stillschweigend gelöscht, was bedeutet: Niemand weiß, wer diese Fanpage betreibt und Einfluss darauf nimmt, was dort veröffentlicht wird oder nicht. Und die genannte Person, die es nicht gibt, hatte auf Facebook auch ein eigenes Porträt, welches ebenfalls gelöscht wurde.

Gibt man bei Facebook den Namen „Pascal Calavera“ ein, dann bekommt man zwei leere Portale. Eines unter dem Hinweis auf eine Frau mit Namen „Pascual Calavera“ und ein weiteres zeigt die Silhouette eines Mannes mit Namen „Pascual Calavera“ – siehe die nachstehenden Abbildungen! Damit schafft sich der Betreiber der Ahrensburger Seite vermutlich die Möglichkeit, die Ahrensburg-Fan-Page weiterhin zu betreiben. Ein Schelm, wer Gutes dabei denkt! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Februar 2019

Gehört der Bredenbeker Teich zu Ahrensburg?

“Bekommt Ahrensburg bald weitere Naturschutzgebiete?”, fragt Marc R. Hofmann heute auf Stormarn online vom Hamburger Abendblatt und schreibt: „Der Bredenbeker Teich könnte bald zum Naturschutzgebiet erklärt werden“. Dazu ist ein Foto zu sehen vom Bredenbeker Teich – siehe die Abbildung!

Aus: Hamburger Abendblatt online

Nun wohne ich schon Jahrzehnte in Ahrensburg, lerne aber immer wieder neu dazu. Zum einen hatte ich geglaubt, der Bredenbeker Teich wäre schon heute ein Naturschutzgebiet. Und: In meiner Erinnerung gehört das Strandbad Bredenbeker Teich gar nicht zu Ahrensburg sondern zu Ammersbek. Und wenn auch viele Ahrensburger im Glauben sind, Ammersbek gehöre zu Ahrensburg genauso wie Ahrensfelde, dann irren sich die. 😉

Wer “Ahrensburg” googelt und auf Google Maps guckt, der sieht dort allerdings, dass der Bredenbeker Teich komplett auf dem Gebiet von Ahrensburg eingezeichnet ist – siehe die Abbildung unten rechts! Und wenn diese Darstellung falsch wäre, dann stellt sich natürlich die Frage: Warum hat der Bürgermeister von Ammersbek das bis heute nicht berichtigen lassen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Februar 2019

Die große Chance für die Ahrensburger Innenstadt liegt gleich hinter dem Rathaus

Es gibt Themen auf Szene Ahrensburg, deren Inhalt nicht in Vergessenheit geraten soll, weil es Themen für eine sinnvolle Zukunft unserer Stadt sind. Eines dieser Themen lautet: Stormarnplatz. Für Neubürger: Dieses ist die Fläche, die zwischen dem Rathaus und dem Parkplatz Alte Reitbahn liegt. Das Gelände besteht aus Rasenfläche inklusive zwei Sportplätzen, die nur stundenweise genutzt werden. Und damit ist diese Fläche ein echt verschenktes Areal inmitten der Innenstadt – siehe die Abbildung!

Es gibt für mich keinen nachvollziehbaren Grund, die Sportplätze nicht zu verlegen an den Ostring. Im Gegenteil: Viele Gründe sprechen dafür. Wie zum Beispiel die Parkmöglichkeiten und der Bau eines Hauses mit Umkleidemöglichkeiten für die Sportler, wo auch Siegesfeiern und andere Veranstaltungen stattfinden könnten. Und mal ehrlich: Kennen Sie eine vergleichbare Stadt, wo die Sportplätze in der City gleich hinter dem Rathaus liegen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Februar 2019

Lachstadt Ahrensburg: E-Ladesäulen, die nicht funktionieren

Heute macht das 3. Buch Abendblatt auf mit einem Minderheiten-Thema. Genau: Der Beitrag betrifft 338 Autofahrer im gesamten Kreis Stormarn, die auf eine E-Ladesäule angewiesen sind, damit ihr Auto fahren kann. Und in Ahrensburg gibt es Ladesäulen an der Reitbahn, in der Großen Straße und auf dem Rathausplatz. Allerdings – und jetzt kommt der Brüller – sie sind gar nicht angeschlossen.

Abbildung frei nach Abendblatt

Und warum sind sie nicht angeschlossen. Horst Kienel, Rathaus-Pensionär und Geschäftsführer der Stadtwerke, erklärt im 3. Buch Abendblatt: „Wegen des Frostes konnten wir die Stromverbindungen noch nicht herstellen“. Und er ergänzt: „Voraussichtlich geht es in den nächsten zwei bis drei Wochen los.“

Gibt es eine dämlichere Ausrede? Zum einen habe ich in Ahrensburg keinen wochenlangen Frost erlebt, der Erdarbeiten unmöglich macht. Und zum anderen: Warum werden die Säulen nicht abgedeckt, wenn sie nicht angeschlossen sind? So warten die Autofahrer zuerst, dass sie dort parken können. Und wenn sie die Säule dann anzapfen wollen, ist hier gar kein Saft drin. Bescheuerter geht es wohl nicht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Februar 2019

Haspa schreibt uns Ahrensburgern vor: “Meine Stadt heißt Hamburg”

Werbung soll häufig witzig sein. Manchmal jedoch geht dieser Witz auf die eigenen Kosten der Firma, die diese Werbung veröffentlicht. Und dann gibt es auch Aussagen in der Werbung, die der Betrachter nicht so ganz versteht. Und um letztere Werbung, die ich gerade entdeckt habe, geht es hier.

Da ist zum Beispiel die Haspa in Ahrensburg. Die macht Werbung im Schaufenster und zeigt an: „Wir haben auch am Samstag für Sie geöffnet.“ Und darunter sehen wir ein Ruhekissen. Auf dem steht: „Meine Stadt heißt Hamburg“. Und der Ahrensburger liest das und fragt sich: Was will mir die Haspa damit sagen? Vielleicht, dass meine Stadt nicht mehr Ahrensburg sein soll? Oder was…?

Und dann ist dort die Anzeige von famila im MARKT. Angezeigt wird dort: „famila sponsert Trikotsatz“ mit der Unterzeile: „Die E-Jugend-Handballerinnen des ATSV im neuen Outfit“. Das Dumme daran ist nur: Die Handballerinnen des ATSV werden mit dem Tragen dieser Trikots gezwungen, für famila auch Werbung zu laufen. Denn auf den Brüsten der Spielerinnen steht „famila“ – siehe die nachfolgende Abbildung unten rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Februar 2019

In Ahrensburg soll eine neue “Bürostadt” entstehen

April 2018

Wir erinnern uns: Vor rund einem Jahr haben die Stadtverordneten beschlossen, dass mit dem Bau des geplanten Fachmarktzentrums am Beimoor-Süd das Gewerbe und die Händler in der Innenstadt geschützt werden sollen vor neuer Konkurrenz am Stadtrand – siehe hierzu den nebenstehenden Bericht vom 17. April 2018 aus Stormarn-Online vom Hamburger Abendblatt! Und darum soll es ja auch ein “Fachmarktzentrum” werden, was dort gebaut wird, und nicht etwa ein Einkaufszentrum.

Februar 2019

Wer heute das 3. Buch Abendblatt gelesen hat, der kratzt sich vor Erstaunen am Hinterkopf. Denn er liest etwas von einem “Campus Ahrensburg” und einem Investor, der eine “Bürostadt” neben dem Fachmarktzentrum bauen will. Und das ist (Zitat:) “eine Stadt in der Stadt – ein Rundum-Wohlfühl-Paket für Firmen und deren Mitarbeiter, die Platz brauchen, deshalb aber nicht auf die Vorzüge verzichten möchten, die es sonst nur in der Innenstadt gibt. Also kurze Wege und eine entspannte Atmosphäre mit Gastronomie für den Mittagstisch, Kaffee und Kuchen”.

Michael Eckwolf, Geschäftsführer der Firma Gewireal, die das Projekt realisieren will, erklärt heute im 3. Buch Abendblatt: “Ein Gebiet, das die Attraktivität der Innenstadt ins Gewerbegebiet holt”. Und daneben das Warenhaus Famila und der Discounter Aldi u. a. Läden. Also genau das, was die Stadtverordneten sich bei ihrer Abstimmung vorgestellt haben, oder…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Februar 2019

Stadt Ahrensburg zeigt an: Tobias Koch (CDU) ist wieder da!

Ein an Politik interessierte Bürger, der auf die Homepage der Stadt Ahrensburg geht, der findet dort den Fraktionsvorsitzenden der CDU im Schleswig-Holsteinischen Landtag. Der Ahrensburger sitzt nach wie vor als Stadtverordneter in der Versammlung im Marstall, guckt auf den Bildschirm seines Laptops und schaut, wie das Wetter an der Kieler Förde ist – siehe das Beweisfoto!

Mit Tobias Koch in die Stadtverordneten-Versammlung zurückgekehrt ist auch Hinrich Schmick von der WAB – siehe vorn links! Und daneben sein Fraktionskollege Dustin Holzmann,  der eigentlich als Stadtverordneter ausscheiden wollte, und jetzt immer noch an derselben Stelle sitzt wie zuvor. Und hinter ihm am Pressetisch erkennen wir auch die bekannte Werbejournalistin Monika Veeh, deren Werbeportal ahrensburg.24 genauso aktuell ist wie die Homepage der Stadt Ahrensburg.

Natürlich hätte man die städtische Website schon längst aktualisieren können, zumal Ursula Pepper dort auch nicht mehr als Bürgermeisterin abgebildet ist. Und ich würde der Verwaltung gern mit einem aktuellen Foto aushelfen – allerdings darf ich das nicht. Denn Bürgervorsteher Roland Wilde (CDU) erlaubt das Fotografieren im Marstall nur Janina Dietrich, wenn die dort mit ihrem Handy knipst.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Februar 2019