Briefkästen in der Stadt: Klebeplätze von Dumpfbacken

Dass Narrenhände nicht nur Wände beschmieren, sondern auch Züge und öffentliche Einrichtungen, das ist ein unschönes Merkmal unserer Zeit. Leider wird es von Bürgern und Medien inzwischen fast als Selbstverständlichkeit betrachtet, denn das Thema steht nicht mehr erkennbar in der öffentlichen Diskussion, speziell was eine Verurteilung von Tätern betrifft.

Und dann sind da noch die Briefkästen, von denen ich zwei in Ahrensburg abgelichtet habe – siehe die Abbildungen links und unten! Diese Einrichtungen der Post werden immer wieder von Narrenhänden mit irgendwelchen Parolen oder Reklamezetteln beklebt. Zuerst war da ein Sticker, dem alsbald ein zweiter folgte. Und wo ein zweiter war, dort klebte schon kurz darauf ein dritter, vierter und so weiter. Und für die örtliche Presse war das bislang noch kein Thema, über das es zu berichten lohnt, weshalb ich es an dieser Stelle aufgreife.

Diese Postkästen sind Eigentum der Post. Und ich meine, dass das Unternehmen mal eine Aktion machen und die Aufkleber entfernen sollte. Das könnten z. B. die Entleerer erledigen. Oder Postzusteller, die dort täglich vorbeikommen. Ich denke, wenn eine Reinigung regelmäßig geschieht, dann verlieren die Kleber bald die Lust, immer wieder neu zu kleben.

Möglicherweise gibt es auch einen Lasuranstrich, auf dem keine Kleber haften…?

Für mich sind solche Sticker genauso wie Abfall, der auf Straßen und Gehwegen geworfen wurde. Den beseitigt in aller Regel die Stadtreinigung. Und manchmal auch der gute Bürger in einer gemeinnützigen Säuberungsaktion in der Stadt.

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Juli 2018

Ein Gedanke zu „Briefkästen in der Stadt: Klebeplätze von Dumpfbacken

  1. Frau Behnemann

    Es könnte daran liegen, dass diese Idioten gar nicht wissen, was ein Briefkasten ist. Denn sie schreiben ja selber keine Briefe sondern stottern sich per SMS ihre Botschaften. Vielleicht halten sie die gelben Kästen tatsächlich für so etwas wie eine Litfaßsäule für Aufkleber.

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