Archiv für den Monat: Juli 2016

Lucky Strike? Passender wäre Coffin Nail!

Wenn man sich die Fotos anschaut, die neuerdings auf den Zigarettenpäckchen gedruckt sein müssen, dann wird nur ein Hohlschädel beim Anblick sagen, dass eine Zigarette ganz schön macht, und zwar die Runde. Umso mehr habe ich mich gewundert, als ich am Wochenende durch die Ahrensburger Innenstadt spaziert bin und über ein Plakat von Lucky Strike gestolpert bin – siehe die Abbildung!

IMG_2452Welcher hirnrissige Mensch denkt sich so etwas aus? Dass Zigarettenhersteller ihre Päckchen jetzt nicht mehr in der Werbung abbilden möchten, lässt sich denken. Aber statt dessen von „schön“ im Zusammenhang mit „Rauchen“ zu sprechen, ist schon ziemlich makaber. Und ich frage mich, ob der Rauch dem Werbetexter bereits das Gehirn vernebelt hat. Da hilft auch die Fußnote „Rauchen kann tödlich sein“ nicht mehr, denn auch Arbeit kann tödlich sein, wie wir aus zahlreichen Arbeitsunfällen wissen.

Aber der Name Lucky Strike (deutsch: Glückstreffer) verrät ja schon, dass Perversität im Markenkern liegt. Ein passenderer Name wäre Coffin Nail (deutsch: Sargnagel), um nicht zu schreiben: Cancer Stick!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Juli 2016

Wie der MARKT beim Tierschutzverein u. a. abkassiert hat

Im Verbreitungsgebiet vom Anzeigenblatt MARKT gibt es zahlreiche Vereine jedweder Art. Die meisten davon sind gemeinnützig, tragen mit ihrer Arbeit zum Wohl der Bürger bei, wobei die Mitglieder teilweise selbstlos für andere Menschen tätig sind. Ohne diese Vereine sähe es trostloser aus im Sozialbereich von Städten und Gemeinden. Und heute stellt der MARKT acht von vielen Vereinen vor – siehe die Abbildung! Warum nur acht…?

Weil die vorgestellten acht Vereine offensichtlich zuviel Geld in ihren Vereinskassen haben. Denn die Vorstellung im Anzeigenblatt wurde vom MARKT nicht etwa selbstlos gemacht, sondern gegen Bargeld aufs Girokonto des Verlages. Wie ich gehört habe, sollte ein Verein 150 Euro für so eine Vorstellung zahlen, was z. B. für den Tierschutzverein eine Menge Geld bedeutet.

„Einige der vielen Vereine“, so schreibt der MARKT, „stellen sich hier vor.“ Die meisten Vereine haben das schräge Spiel vom MARKT zum Glück durchschaut und sind den Anzeigenverkäufern nicht auf den Leim gekrochen. Und der Verlag sollte sich schämen und muss sich fragen lassen: Warum stellt man die Vereine – und zwar alle – nicht kostenlos vor…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juli 2016

Was haben Ziegen mit der Stadtverwaltung zu tun…? ;–)

Nach dem aktuellen Bericht des Landesrechnungshofes, deren Verfasser zum Resultat gekommen sind: „Ahrensburg vernichtet öffentliches Vermögen“, ist man im Rathaus nicht nur nervös geworden, sondern auch nachdenklich. Zumal der Landesrechnungshof ein großes Feld noch gar nicht ins Auge gefasst hat, nämlich den Stormarnplatz direkt hinter dem Rathaus.

Wie ich schon seit ewiger Zeit moniere, wird dieser Platz regelmäßig gemäht, also so, wie der brave Bürger den Rasen in seinem Vorgarten mäht. Aber warum wird das Gras eigentlich gemäht, was ja schließlich Geld kostet? Man könnte dort doch genauso eine wunderschöne Naturwiese wachsen lassen mit Gräsern und bunten Blumen! Oder einfach einen Parkstormarnplatz daraus machen, damit der Rathausplatz von den Autos befreit wird, die dort ja nun wirklich keine Zierde für den Versammlungsplatz der Bürger sind.

Wer einen Gärtner damit beauftragt, seinen Rasen mähen zu lassen, der weiß, was das kostet. Und addiert man die Quadratmeter vom Stormarnplatz und berechnet das Mähen fürs Jahr, dann kommt da schon ein sichtbares Sümmchen zusammen, und zwar Jahr für Jahr. Geld aus der Stadtkasse, für das man auch einen Schulhof gestalten könnte. Oder Blumen in der Stadt pflanzen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juli 2016

Jeder, der Meister werden will, muss eine Meisterprüfung ablegen – bis auf den Bürgermeister, der wird gewählt!

Am 13. Juli 2016 habe ich auf einen Beitrag im 3. Buch Abendblatt hingewiesen, der die Überschrift trägt: „Ahrensburg vernichtet öffentliches Vermögen“. Heute weise ich dazu auch noch auf einen Bericht vom Stormarner Tageblatt hin, der betitelt ist: „Die Stadt zahlt – und weiß nicht wofür“. Denn in diesem Beitrag gibt’s noch ein paar Details.

aus: Stormarner Tageblatt

aus: Stormarner Tageblatt

Manfred Rüscher (früher MARKT), der diesen Beitrag geschrieben hat, vermerkt in seinem Kommentar dazu etwas sehr Entscheidendes, nämlich: Jetzt aber zu sagen, die Verwaltung sei alleine schuld, wäre zu einfach. Auch die Stadtverordneten könnten bei den Haushaltsberatungen nachfragen und sich Zahlen geben oder Verträge zeigen lassen.“

Genau das ist es, was ich schon seit Jahren predige und bemängele: Die Stadtverordneten hinterfragen die Verwaltung nicht! So auch damals nicht beim „Rathaus Journal“ und auch später nicht beim „Ahrensburg Magazin“, wo die Stadt via Stadtwerke sinnlos Geld reingepumpt hat und durch meine Hinweise gewusst haben muss, dass hier Betrug geherrscht hat. Ebenso die auffällige finanzielle Partnerschaft der Stadtwerke Ahrensburg mit dem Werbeportal ahrensburg24: Warum interessiert das die Stadtverordneten eigentlich nicht? Es ist doch letztlich das Geld der Bürger. Und wer vertritt die Interessen der Bürger, wenn nicht die Stadtverordneten…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juli 2016

Na bitte, es geht doch: Neue Homepage von Ahrensburg!

Endlich mal was Positives aus dem Rathaus: Die neue Homepage der Stadt Ahrensburg ist seit heute neu gestaltet und freigeschaltet – siehe die Abbildung! Und auf den ersten Blick ist erkennbar: Das sieht tatsächlich wie die Homepage einer Stadt aus!

Ich habe nicht gezählt, wie häufig ich schon eine Neugestaltung der städtischen Homepage gefordert habe. Und ich habe auch nicht nachgeschaut, seit wann ich es getan habe. Aber immerhin: Nun ist sie da! Und sie sieht ganz passabel aus.

Nein, ich bin noch nicht tiefer in den Inhalt eingestiegen. Das Wichtigste ist erst mal die Optik, damit nicht jeder, der auf die Startseite kommt, gleich rückwärts vom Stuhl kippt. Dass die Neugestaltung nun endlich geklappt hat, und wir uns nicht mehr für den Online-Auftritt von Ahrensburg schämen müssen, dafür sage ich als gemeiner Bürger meinen ehrlichen Dank an die Verwaltung!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Juli 2016

3. Buch Stormarn im Abendblatt: 695 Käufer weniger

Die IVW it die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. Und die IVW meldet für alle Jahresquartale die Auflagen von Tageszeitungen, und zwar nach Druck, Verkauf und Verbreitung. Und damit auch für das Hamburger Abendblatt mit Stormarn-Teil. Und hier geht es auch weiterhin bergab mit der Auflage.

Quelle: IVW

Quelle: IVW

Im Vergleich vom 2. Quartal 2015 zum 2. Quartal 2016 verloren Hinnerk Blombach und die Seinen 695 Exemplare. Was meint: Im Durchschnitt an jedem Verkaufstag. Was bedeutet: Zur Zeit verkauft das Hamburger Abendblatt mit seinem 3. Buch Stormarn im gesamten Kreis Stormarn noch 13.518 Exemplare (Vorjahr: 14.213 Exemplare). Auf die Frage, wie viele Exemplare in Ahrensburg verkauft werden, habe ich noch nie eine Antwort bekommen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Juli 2016

Dr. Nina Scheer (SPD) äußerte sich zum Alten Speicher

Am 19. Januar 2016 hatte ich an dieser Stelle die Frage aufgeworfen: „Alter Speicher: Zuerst die große Eile und nun was…?“ Und nun hat Dr. Nina Scheer, Mitglied des Bundestages der SPD, was dazu geäußert und gesagt: “Es wäre ein Jammer, wenn das Gebäude verfällt”. Und deshalb möchte die Politikerin das öffentliche Haus in private Hände übergeben, nämlich an Künstler, die sich dort betätigen können, weil sie sich kein eigenes Atelier leisten können.

Bildschirmfoto 2016-07-16 um 16.34.35Toll, Frau Scheer, das ist mal wieder echt sozialdemokratisch: . Wir Bürger zahlen aus der Stadtkasse eine schlappe Million Euronen, um die Ruine zu kaufen (und werden für die Sanierung noch sehr viel mehr ausgeben müssen), und dann soll dieses Gebäude für Künstler zur privaten Verfügung gestellt werden.  Ähnlich wie schon die Galerie im Marstall, die so besucht wird wie ein Friedhof um Mitternacht.

Besser, verehrte Frau Scheer, Sie halten sich aus inneren Ahrensburger Angelegenheiten heraus. Dass Ihre örtlichen Genossen für den Rückkauf der Ruine gestimmt haben, reicht eigentlich schon. Eine Möglichkeit, damit wenigstens etwas für die Stadt an Sinnvollem zu machen, wäre ein Alfred-Rust-Museum. Oder der Weiterverkauf.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Juli 2016

„Wild“ auf „Bundesweite“: Arabisch für Ahrensburg

Lesen Sie doch bitte mal den Artikel aus der heutigen Stormarn-Beilage, überschrieben: „Ahrensburg: Arabische Kinderbücher für die Stadtbücherei“! Dort erfahren wir, dass Bürgervorsteher „Wild“ der Stadtbücherei im Auftrag des Goethe-Instiuts und der Japan Art Association ein Buchpaket mit Kinder- und Jugendbüchern in arabischer Sprache überreicht hat, was eine Verteilung auf „Bundesweite“ ist, schreibt das Blatt.

Bildschirmfoto 2016-07-19 um 08.25.09Mit dieser Aktion, so erfahren wir, soll „die Situation der nach Deutschland Geflüchteten erleichtert werden“. Was ich nicht ganz verstehe. Frage: Sind es Bücher, die in Arabisch-Deutsch verfasst sind, was meint: Die Kinder lernen damit einfacher Deutsch in ihrer arabischen Muttersprache? Das wäre sinnvoll, aber so geht es nicht aus dem nebenstehenden Beitrag hervor, denn dort ist von Büchern in arabischer Sprache die Rede.

Und was hat die Japan Art Association damit zu tun? Diese Gesellschaft, die Nächstenliebe praktiziert und unter der Schirmherrschaft des japanischen Prinzen Hitachi steht, hatte dem Goethe-Institut, wo Ausländer die deutsche Sprache lernen können, einen Betrag von rund 750.000 Euro gestiftet, um Spracherziehung zu unterstützen für Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind. Bücher, die allein in arabischer Sprache gedruckt wurden, sind damit wohl nicht gemeint.

Vielleicht klärt uns Bürgervorsteher Roland Wilde mal auf, was für Bücher es tatsächlich sind, die man nun in der Stadtbücherei ausleihen kann?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Juli 2016

Kuriosum: Die Wirtschaftsförderung der Stadt Ahrensburg fördert die Wirtschaft der Stadt Hamburg

Nein, das Thema in diesem Blog-Eintrag ist nicht neu. Aber ich muss es noch einmal wiederholen, weil sich nichts getan hat, nachdem ich schon einmal darüber berichtet habe. Denn das, was hier passiert, ist in meinen Augen einfach ungeheuerlich. Bitte, lesen Sie und urteilen Sie selber:

Im Rathaus von Ahrensburg sitzt eine Frau mit Namen Christiane Link. Ihre Aufgabe ist es, wie der Name der Abteilung es schon sagt: „Wirtschaftsförderung der Stadt Ahrensburg“. Und diesbezüglich gibt Christiane Link in regelmäßigen Abständen einen Newsletter heraus mit dem wundersamen Namen AHRENSBURG 360°, was offenbar bedeutet, dass sich in Ahrensburg alles im Kreise dreht, ohne dass man hier vorankommt. 

Ich wiederhole: Sinn der Abteilung Wirtschaftsförderung der Stadt Ahrensburg ist es, die Wirtschaft in der Stadt Ahrensburg zu fördern. Aber was tut Christiane Link tatsächlich? Tatsächlich fördert sie die Wirtschaft der Stadt Hamburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Juli 2016

Warum manche Mutter einen Elternführerschein braucht

Im Straßenverkehr kann einem manchmal der Atem stocken. Und mir stockte der Atem, nachdem ich heute das nachstehende Foto bekommen hatte: Eine Frau auf dem Fahrrad mit Einkäufen am Lenker und einem Baby auf dem Rücken, Und das Kind trägt noch nicht mal einen schützenden Fahrradhelm!

Sorry, aber diese Mutter hat in meinen Augen ein Rad ab! Man stelle sich vor, die Frau kommt aus irgendeinem Grunde ins Schwanken und stürzt auf die Fahrbahn! Wenn das Kind tot ist, spielt Eigen- oder Fremdverschulden keine Rolle mehr.

Ich gehe davon aus, dass diese Frau selber nicht weiß, was sie tut. Aber wie kann es sein, dass niemand das wahrnimmt und die Mutter darauf anspricht? Oder ist die unbelehrbar…?

Hinzu kommt: Die Frau hat ein zweites Kind, das auf einem Kinderfahrrad nebenher fährt. Dass dabei bis jetzt noch nichts passiert ist, grenzt fast schon an ein Wunder.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Juli 2016