Archiv für den Monat: Januar 2015

Ein halbes Dutzend tierische Gedanken über Ahrensburg

Es ist wieder mal Sonntag, meine lieben Mitbürger. Eine gute Gelegenheit, intensiver über Ahrensburg nachzudenken – denn wer tut das schon am Wochenende? 😉 Ich habe es getan. Das Resultat: Ein halbes Dutzend tierische Gedanken. Die können Sie mit mir teilen – oder auch nicht. Entscheiden sie selbst:

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2015

Schlüsselerlebnis: Heute schon gelacht…?

Wenn ich wenigstens einmal am Tage etwas zu lachen haben möchte, dann schalte ich auf das Werbeportal ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg), wo die selbsternannte Qualitätsjournalistin Monika Veeh ihren Gefälligkeitsjournalismus abspult. Und dabei liefert sie immer wieder Grund für ein herzhaftes Lachen.

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

So auch heute wieder: Wir sehen im Bilde ein Schlüsselbund. Darüber die Zeile: „Wichtig: Schlüsselbund in der Innenstadt gefunden!“ Und wer das Schlüsselbund verloren hat, der soll es auf der Ahrensburger Polizeiwache abholen, so erfährt der Leser auf ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg).

Sollte jemand das Schlüsselbund, das auf der Polizeiwache liegt, tatsächlich verloren haben, dann wird dieser Jemand es auf dem Foto bei ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg) nicht wiedererkennen. Denn – und jetzt halten Sie sich bitte fest! – das abgebildete Schlüsselbund liegt gar nicht auf der Polizeiwache in Ahrensburg… Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2015

Ahrensburg: Rückschläge aus dem Rathaus

Am 17. Januar 2015 habe ich Ihnen von einem Beitrag in der Stormarn-Beilage berichtet, in dem der Ahrensburger Finanzausschauss dem Bürgermeister ein Armutszeugnis ausgestellt hat. Und ich war gespannt auf die zweite Runde, nämlich die, in der unser Bürgermeister zu den Vorwürfen selber Stellung nimmt, „falls“ – so hatte ich angemerkt – „der Bürgermeister nicht kneift und Horst Kienel sich nicht wegen eines Magenleidens entschuldigen lässt“.

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Der Bürgermeister hat nicht gekniffen, und sein Adlatus Kienel hat, falls er tatsächlich ein Magenleiden hat, sich dieses nicht anmerken lassen. Und auf der Redaktionsseite saß wieder einmal Ralph Klingel-Domdey, der ja gar kein Redaktionsmitglied der Stormarn-Beilage ist, wohl aber Lutz Wendler, der ebenfalls am Konferenztisch im Rathaus zu sehen ist.

Den Beitrag in der Stormarn-Beilage lesen Sie bitte selbst, da ich hier nur Zitate daraus bringen darf. Überschrieben ist das Stück mit der Zeile: „Michael Sarach schlägt zurück“. Was bedeutet: Der Bürgermeister verteidigt sich nicht gegenüber dem Finanzausschuss, sondern er schlägt auf die Politiker ein, weil er sich offenbar geschlagen fühlt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2015

Sind Stadtverordnete die besseren Menschen…?

Vorab: Ich habe Respekt vor Mitbürgern, die ihre Freizeit dafür aufwenden, für das Gemeinwohl in unserer Stadt tätig zu sein, ohne dass sie dafür entsprechend entlohnt werden. Die meisten dieser Menschen arbeiten sogar im Stillen, in Vereinen, Verbänden oder als Solisten. Andere in politischen Organisationen, so, wie zum Beispiel die Stadtverordneten, die verschiedenen Parteien angehören.

IMG_3532Nun hörte ich, dass Stadtverordnete, die sich 25 Jahre um die Stadt Ahrensburg verdient gemacht haben, mit einem Baum geehrt werden sollen, der in der Stadt gepflanzt wird. Das ist eine schöne Idee der Bürger, die sich damit bei den Ehrenamtlichen bedanken.

Wie denn…? Es ist gar keine Idee der Bürger, für die Stadtverordneten einen Baum zu pflanzen? Wer hatte denn dann diese gute Idee, mit der die 25jährigen Stadtverordneten belobigt werden sollen bis über ihren Tod hinaus? Und wer trägt die Kosten dafür? Ich bitte um Aufklärung!

Außerdem: Warum werden für nicht politisch tätige Ahrensburger Bürger, die 25 Jahre und länger dem Gemeinwohl gedient haben, keine Bäume gepflanzt, nicht mal ein gewöhnlicher Buchsbaum oder wenigstens ein einfacher Strauch…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Januar 2015

Lob, wem Lob gebührt: Straßenreinigung in Ahrensburg

Wer sagt eigentlich, dass ich immer nur meckere? Richtig ist, dass ich auch loben kann, wenn dazu ein Anlass besteht. Und so einen Anlass sah ich gestern, als ich aus dem Fenster auf die Straße geblickt habe.

IMG_3530Ich sah zwei Männer vom Bauhof, die damit beschäftigt waren, den Streifen zwischen Straße und Bürgersteig zu harken. So etwas habe ich schon lange nicht mehr gesehen. (Vielleicht auch, weil dort früher regelmäßig Autos geparkt haben, so dass niemand an den Streifen ran kam.) Und so wurden gestern die vereinzelt zurückgebliebenen Blätter des Herbstes und der Nachlass der stürmischen Winde beseitigt.

Immerhin: Wir schreiben Januar, es ist kalt draußen, und die Männer sind tatkräftig im Einsatz. Dafür ein Lob – an den Bauhof genauso wie an die städtische Verwaltung!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Januar 2015

Frage: Warum bekomme ich mein Geld nicht zurück?

Wenn Sie Einwohner von Ahrensburg sind, dann zahlen Sie u. a. auch Abwassergebühren. Und wenn Sie die Worte von Dr. Ernst Hoffmann (CDU) auf AhrensburgTV vom 25. November 2014 gehört haben, dann werden Sie sich darüber gefreut haben. Denn der Bildschirmfoto 2015-01-22 um 11.35.49Stadtverordnete und Vorsitzende im Werkausschuss berichtete, „dass die Abwassergebühren auf einem historischen Tiefstand verharren“ und erklärte: „Die Leitung der Stadtwasserbetriebe hat in den letzten Jahren durch eine sehr kluge Einkaufswirtschaft erreicht, dass die Kosten immer weiter sinken. Dafür sind effiziente Energiewege gewählt worden, die insbesondere die Energiekosten gesenkt haben.“

Und seitdem? Seitdem warte ich auf die Rückzahlung meiner in den letzten Jahren zuviel gezahlten Gelder. Denn es verharren ja nicht nur die Kosten für das laufende Jahr, sodass die zuviel gezahlten Kosten der Vergangenheit vermutlich irgendwo auf einem Konto ruhen und an die Zahler zurückgezahlt werden müssen. Denn: Die Stadtbetriebe dürfen ja bekanntlich keinen Gewinn machen.

Heute bekam ich meine Abrechnungen für das vergangene Jahr über Wasser und Abwasser. Darinnen erkenne ich keine Gutschrift aus den Jahren, wo ich zuviel für das Abwasser bezahlt habe.

Hallo, Herr Dr. Hoffmann – wo verharrt das Geld der Verbraucher…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Januar 2015

Wohnt man in Ahrensburg – einen Kilometer vom Schloss entfernt – wirklich „am Schloss“?

Wohnen in der Schlossstadt Ahrensburg ist nicht billig. Jedenfalls dann nicht, wenn man sich dort eine Wohnung kaufen will. Weil das Angebot an Eigentumswohnungen niedrig ist und die Nachfrage groß, sind die Preise für so eine Wohnung denn auch entsprechend hoch. Und es gibt Investoren, die verdienen sich in Ahrensburg eine goldene Nase einen goldenen Arsch, weil sie das Land billig gekauft haben und teuerst verscherbeln. Beispiel: Erlenhof.

BIG der Preis, fern das Schloss

Luftschloss: BIG der Preis, fern das Schloss (Foto: HDZ)

Wenn Sie das nebenstehende Inserat lesen, dann erfahren Sie, dass Sie auf dem Erlenhof „ab € 223,000,-„ eine Eigentumswohnung kaufen können. Und wenn ich mal raten darf, dann bekommen Sie für diesen „Spottpreis“ gerade mal zwei Zimmerchen. Aber das ist nicht neu, darüber habe ich schon in Vergangenheit auf Szene Ahrensburg berichtet.

Aufgefallen ist mir in dem Inserat der Big Bau-Unternehmensgruppe mit den Big-Preisen allerdings etwas Anderes, nämlich der Hinweis: „Wohnen am Schloss“. Wirft der auswärtige Interessent nämlich einen Blick auf die Google-Karte, dann erkennt er , dass das Ahrensburger Schloss einen Kilometer entfernt ist, was einen Fußmarsch von 12 Minuten ergibt. (Sollte hingegen das Schloss Tremsbüttel gemeint sein, dann liegt dieses sogar 10 km entfernt. 😉 ) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Januar 2015

Organisationsuntersuchung? Horst Kienel, sponsern Sie!

Der zur Zeit amtierende Bürgermeister der Stadt Ahrensburg hat einen Antrag gestellt an die Politik. Mit diesem Antrag wollte er 140.000 Euro in den Haushalt 2015 aufnehmen lassen. Wofür? Für eine „Organisationsuntersuchung“ der städtischen Verwaltung. Der Hauptausschuss hat das abgelehnt.

aktuelle Werbung der Stadtwerke Ahrensburg

aktuelle Werbung der Stadtwerke (Foto: HDZ)

Die Ablehnung sollte für den pfiffigen Bürgermeister aber kein Problem sein, denn er weiß ja, wie er die 140.000 Euro von anderer Stelle holen kann, ohne dass die Politiker das beanstanden werden, nämlich: von den Ahrensburger Stadtwerken! Dort arbeitet der Ahrensburger Stadtkämmerer Horst Kienel als Geschäftsführer und hat schon mehrfach bewiesen, wie er bei den Stadtwerken ein paar Euro locker macht, um sie zweckentfremdet zu verwenden. Zum Beispiel für einen Film über Ahrensburg, den die Stadt in Auftrag gegeben hat, ohne die Politiker zu befragen. Oder für eine Partnerschaft mit dem Schleichwerbe-Portal ahrensburg24. Oder für das „Ahrensburg Magazin“, wo Kienel viele tausend Euro reingesteckt hat, ohne einen erkennbaren Nutzen daraus zu ziehen.

In diesem Zusammenhang: Die Stadtwerke werben auch auf dem Online-Portal vom „Ahrensburg Magazin“, und dort aktuell unter Christbaumkugeln, wo Horst Kienel anzeigt: „Meine Stadtwerke. Mein Standort. Ein Schloss für Ahrensburg, drei Schlosstarife für mich.“ (Ich weiß nicht, wovon Horst Kienel heimlich nascht, aber gesund kann das nicht sein! 😉 ) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Januar 2015

Geld kann man aus dem Fenster werfen oder auf die Straße – in Ahrensburg passiert beides in einem Wurf!

Was sehen Sie auf den nachstehenden Bildern? Sie sehen ein Straßenpflaster. Wozu ich Ihnen verraten kann, dass es sich hierbei um das Pflaster vom Ahrensfelder Weg handelt. Die Fotos wurden gestern gemacht – knapp 6 (sechs) Monate, nachdem die Fahrbahndecke eine Oberflächensanierung erhalten hat. Nun zeigen sich hier bereits erste Risse und leichte Schlaglöcher im Pflaster.

CIMG3654Sollten bis zum Frühjahr noch stärkere Bodenfröste eintreten, dann haben wir mit dem Ahrensfelder Weg einen zweiten Fall „Hagener Allee“. Wenn also jetzt nicht umgehend eine komplette Sanierung der aufgebrachten Decke erfolgt und damit zugleich Regressforderungen  zur Gewährleistung gestellt werden, dann zahlen die Bürger für dieselbe Straße ein zweites Mal. Und billig wird das nicht.

CIMG3658Ich gebe diesen aktuellen Straßenzustandsbericht hiermit an die städtische Verwaltung weiter. Aber bestimmt kennt man dieses Thema bereits im Bauamt, denn dafür gibt es ja ein Kontrollverfahren der Stadt, bei dem so etwas festgestellt, notiert und bearbeitet wird. Und insofern erfolgte dieser Blog-Eintrag nur aus dem Grunde, damit hinterher niemand behaupten kann, er hätte davon nichts gewusst.

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Januar 2015

Der Unfug der Statistik zeigt sich bei Vögeln

Sie kennen die Steigerungsform von Lüge? Falls nicht: Lüge – Meineid – Statistik. Und bei der Statistik ist es besonders komisch, wenn Durchschnittswerte ermittelt werden. Dann sind drei Menschen im Alter von 3, 27 und 92 Jahren eine Gruppe, in der das durchschnittliche Alter = 40,67 Jahre beträgt.

Bildschirmfoto 2015-01-20 um 09.28.10Heute bringt die Stormarn-Beilage einen drolligen Bericht zum Thema Statistik, der überschrieben ist: „Stormarner zählen im Schnitt 11,29 Spatzen pro Garten“. Was durchaus Sinn macht, das mit dem „Schnitt“, denn um 0,29 Spatz zu bekommen, bedarf es schon eines Schnittes.

Aber Scherz beiseite, mein Fragezeichen steht hinter der Aktion vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Der hatte Gartenbesitzer aufgerufen, die Vögel zu zählen, die sich innerhalb einer Stunde gleichzeitig im Garten aufhalten. Das würde auch Sinn machen, nämlich dann, wenn diese Stunde exakt vorgegeben wäre. Aber: Laut Bericht der Stormarn-Beilage konnten die Gartenbesitzer sich ihre Stunde offenbar selber aussuchen in der Zeit vom 9. bis 11. Januar. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Januar 2015