Archiv für den Monat: November 2014

Die Stormarn-Redaktion, Gutenberg und das Internet

Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt hat auch ein Online-Portal. Das hat für den Leser den Vorteil, dass er Meldungen aktuell lesen kann. Und es hat den Nachteil, dass der Leser dafür bezahlen muss. Auch derjenige, der das Hamburger Abendblatt bereits abonniert hat und damit keine zusätzlichen Berichte bekommt.

Bildschirmfoto 2014-11-26 um 08.38.13Ich gucke heute auf das Online-Portal der Stormarn-Redaktion. Und lese dort „aktuell“, dass die Stadtverordneten der Feuerwehr ein Fest spendieren wollen. Und dass Ahrensburg 30.000 Euro für das Spielschiff an der Grundschule Am Hagen gibt – siehe die Abbildungen!

Allerdings: Beide Meldungen beziehen sich auf die Stadtverordneten-Versammlung, die am vergangenen Montag im Marstall stattgefunden hat. Insofern hätte eine fleißige Redaktion ihre Texte noch am selben Tage veröffentlichen können. Oder wenigstens gestern, am Dienstag. Aber erst heute, also am Mittwoch, mit diesen Meldungen vom Montag zu kommen, das zeugt davon, dass die Redaktion noch immer nicht begriffen hat, dass das Technik von Gutenberg und das Zeitalter vom Internet zwei Kommunikationskanäle sind. Zumal, wie eingangs gesagt, der Leser für den Online-Auftritt zahlen soll.

Schon am Montag hat AhrensburgTV die Informationen ins Internet gestellt. Damit sind die Beiträge der Stormarn-Redaktion so etwas wie ein Wetterbericht von vorgestern. Warum soll der Leser dafür auch noch Geld bezahlen…?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. November 2014

Leser von Szene Ahrensburg sind in großer Gesellschaft

Hin und wieder schaue ich mal auf die Piwik-Statistik, um zu sehen, wie viele Leser mein Blog in den letzten 30 Tagen gehabt hat. Aus der Statistik kann ich die gesamten Besuche aus dieser Zeit ablesen und auch die sogenannten Unique Visitors. Und als ich die Zahlen sah, habe ich sie selber nicht geglaubt:

Bildschirmfoto 2014-11-26 um 09.25.45In den vergangenen 30 Tagen hatte Szene Ahrensburg genau 12.688 Besuche zu verzeichnen und darunter 9.121 Unique Visitors!

Liebe Leser, ich fühle mich geehrt. Denn es zeigt nicht nur, wie intensiv und regelmäßig mein Blog gelesen wird, sondern es zeigt auch die ständigen Zuwachsraten von denen manch anderes Online-Portal nur träumen kann. Und während nicht jeder, der ein Anzeigenblatt in seinem Briefkasten hat, das auch liest, so ist anzunehmen, dass jeder Bürger, der sich bei Szene Ahrensburg einschaltet, das tut, um zu lesen.

Klar weiß ich, dass mein Blog polarisiert, sprich: Meine Meinung wird nicht mit jedem Eintrag geteilt. Das muss aber auch so sein, sonst würde ich ja ein Märchen-Portal machen. Oder ein Werbeportal mit Pressemitteilungen und PR-Beiträgen, angereichert mit Verkehrsunfällen.

Nun denke ich über eine „Bezahlschranke“ nach, so wie beim Online-Portal der Stormarn-Beilage. Das bedeutet: Nur wer abonniert (sprich: bezahlt) kann auch lesen. Was meinen Sie denn dazu, liebe Leser von Szene Ahrensburg…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. November 2014

Heute: Eröffnung Weihnachtsmarkt des Bürgervereins

Heute beginnt der kleine Weihnachtsmarkt des Bürgervereins auf dem Rondeel, der schon lange zur Ahrensburer Tradition geworden ist. Auf der Homepage des Vereins wird zwar nicht verraten, wann der Markt eröffnet wird, aber ich habe gehört: um 15 Uhr, und zwar durch den Bürgermeister, der dort auch fotografiert werden kann.

Alle Jahre wieder: Weihnachtsmarkt des Bürgervereins

Alle Jahre wieder: Weihnachtsmarkt des Bürgervereins

Michael Sarach wird heute zwei Stunden lang Glühwein verkaufen. Wenn Sie also Rentner oder arbeitslos sind, sprich um diese Zeit auch Zeit haben und den Bürgermeister mal arbeiten sehen wollen, dann kommen Sie zum Rondeel! (Kleiner Hinweis: Es ist unpassend, dem Bürgermeister  ein Trinkgeld für die Bedienung zu geben – das Geld stecken Sie besser in das Sparschwein, das dort am Stand steht, weil das Geld dann einem guten Zweck dient!)

Und noch etwas: Der Weihnachtsmarkt ist in diesem Jahr bis zum 30. Dezember geöffnet, ist damit quasi auch ein Nachweihnachtsmarkt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. November 2014

Der Bürgermeister, die Prügel und das Schmerzensgeld

Ahrensburger Michel

Ahrensburger Michel (Ausschnitt Wahlplakat)

Ich komme gerade aus der Stadtverordneten-Versammlung im Marstall, die ich vorzeitig verlassen habe. Warum? Ganz einfach: Weil auch Uta Thun, die Schulleiterin der Grundschule Am Hagen, aufgestanden und gegangen ist samt Elternvertreter u. a. Und wenn sich schon eine städtische Schulleiterin nicht für die finanziellen Belange der Stadt interessiert, die in dieser Versammlung behandelt werden – warum sollte ich es tun!?

Außerdem: Am Ende der Sitzung nimmt Martin Hoefling (ahrensburgTV) ohnehin alle Statements der Politiker mit seiner Kamera auf, da kann ich mich ja auch informieren.

Notiert habe ich heute nur einen Satz. Der stammt vom Meister der Bürger. Und Michael Sarach sprach: „Für die Prügel, die ich von der Öffentlichkeit bekomme – soviel Schmerzensgeld kann ich gar nicht kriegen!“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. November 2014

Ahrensburg: Werbung für Sterbehilfe


IMG_0012Die Werbung für Tabakwaren unterliegt gewissen Restriktionen. So darf sie in Zeitungen und Zeitschriften nicht mehr erscheinen, wohl aber an Litfaßsäulen als City-Light-Poster. Und in der Werbung muss der Hinweis enthalten sein, dass Rauchen zum Suizid führen kann.

Unglaublich ist, was ich gestern bei einer Radfahrt durch die Stadt an einer Litfaßsäule gesehen habe! Dort wird für die Maxi-Packung der Zigarette JPS geworben mit dem Hinweis: „Clevere Wahl“– siehe die Abbildung!

Diese Aussage empfinde ich als Hohn. Denn süchtige Menschen, die nicht von der Zigarette lassen können, werden hier als klug bezeichnet, wenn sie gleich die größere Packung kaufen, also das größere Übel. Und im Bilde dazu sehen wir junge Menschen mit der Zigarette im Mittelpunkt.

„Rauchen kann tödlich sein“, steht als Pflichtaufdruck auf der Zigarettenpackung. Ob ein Raucher das überhaupt noch bewusst wahrnimmt…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. November 2014

Ahrensburg: eine Ente frisch vom MARKT

Bildschirmfoto 2014-11-23 um 10.10.00Oh, Golden Bough ist schon wieder im Marstall aufgetreten! Das habe ich jedenfalls entdeckt, als ich im neuen MARKT einen Beitrag mit Bild und der Überschrift gesehen habe „Romantik und gute Stimmung in tollem Mix“ – wenn Sie mal auf die Abbildung schauen wollen! Und laut Bericht des MARKT-Schreibers war das Konzert gelungen, und bedauerlich, dass der Saal nur gut zur Hälfte besetzt gewesen ist.

IMG_3103 KopieWeil ich das Konzert des amerikanischen Trios am 11. Oktober 2014 leider verpasst hatte, habe ich mich geärgert, dass es einen weiteren Auftritt gegeben hat, von dem ich nichts gewusst habe, weil der Marstall bekanntlich keine Werbung auf Szene Ahrensburg macht. Daraufhin habe ich mich nachträglich informiert und festgestellt: Es gab überhaupt gar keinen neuen Auftritt von Golden Bough in Ahrensburg nach dem besagten 11. Oktober! Also serviert uns der MARKT an diesem Wochenende eine fette Ente, wie es so schön in der Zeitungssprache heißt. Und Enten sind ja bekanntlich gefragt zu dieser Jahreszeit – allerdings auf dem Teller und nicht in gedruckter Form! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. November 2014

Michael S. und die leuchtenden Augen der Kinder

Gerade habe ich den MARKT durchgeblättert, um mal zu schauen, was es Neues von unserem Bürgermeister gibt. Und ich musste gar nicht lange blättern, da hatte ich sein Foto auch schon gefunden! Auf Seite 6 steht Michael Sarach unter der Überschrift: „Strahlende Kinderaugen bei Spendenübergabe“ – siehe die Abbildung!

Bildschirmfoto 2014-11-22 um 13.09.12Na endlich, dachte ich, endlich hat der Bürgermeister mal für hilfsbedürftige Kinder gespendet! Und ich las sogleich den Beitrag, um zu erfahren, was der Bürgermeister für die Kinder gespendet hat und wieviel. Aaaber – in dem Beitrag ist nirgendwo die Rede davon. Hier wird von Spenden des Round Table 60 Ahrensburg berichtet. Und die Kinder bekamen ein „Sicherheitslätzchen“ für den Verkehr. Mehr haben sie  laut Bericht nicht bekommen, die Kleinen dort auf dem Foto, die sich dafür dem Fotografen vom MARKT als Spendenempfänger stellen mussten. Mit strahlenden Kinderaugen, versteht sich. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. November 2014

Das bleibende Weihnachtsgeschenk für die Wand

StalmajgovEine der erfolgreichsten Ausstellungen, die ich damals mit dem Verein Kunstfreunde Ahrensburg e. V. im Rathaus von Ahrensburg gemacht habe, das war die Ausstellung mit dem Maler Vladislav Stalmakhov aus Minsk in Weißrussland – siehe das Plakat aus dem Jahre 2008!

Der Künstler, der auf der von seinem Landsmann Marc Chagall gegründeten Kunstschule in Vitebsk studiert hat, erfreute die Ahrensburger vier Wochen lang mit seinen heiteren, farbenfrohen Bildern und originellen Skulpturen und hat mehr von seinen Originalen in Ahrensburg verkauft als jeder andere Künstler in der Zeit, wo ich dem Verein der Kunstfreunde vorgesessen habe.

Vladislav Stalmakhov hat zahlreiche internationale persönliche Ausstellungen gehabt in Russland, Deutschland, Schweiz, Dänemark und Schweden und ist in vielen Kunstsammlungen in aller Welt vertreten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. November 2014

Ahrensburg: Endlich Geld frei für Kindeswohl!

Es gibt zwei Nachrichten, die zusammenpassen. Zum einen kommt unerwartet viel Geld nach Ahrensburg vom Bund, vom Land, vom Kreis. Dieses Geld ist allerdings zweckgebunden, denn die rund eine Million Euro müssen verbaut werden im Schloss der Stadt. Und dagegen spricht ja auch nichts.

Bildschirmfoto-2013-09-28-um-11.43.04Aber: Natürlich müssen dann nicht auch noch zusätzliche Gelder aus der Stadt Ahrensburg dazukommen! Gelder, die dringender gebraucht werden für den Sozialetat der Stadt – wenn Sie bitte mal an die blauen Fähnchen denken wollen, die für bedürftige Kinder auf der Schlosswiese stehen!

Auch wenn die Gelder der Stadt für das Schloss ausgegeben werden müssen, so könnte man immer noch argumentieren: Wir stecken das Geld ja indirekt in die Schlosswiese, damit die nicht einmal im Jahr verunziert werden muss durch blaue Fähnchen, die ja irgendwie paradox sind. Denn auf der einen Seite steht das hochherrschaftliche Bauwerk mit all seinem Prunk und Luxus, für das Geld in Millionenhöhe vorhanden ist… Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. November 2014

Aus der Werbeoptik betrachtet: Kennen Sie „die Netten“ in der Manhagener Allee?

Die Manhagener Allee könnte man auch die Ahrensburger Blindengasse Brillen-Allee nennen. Und Sie wissen sicherlich, warum: Vom Rondeel bis zum Bahnuntergang gibt es gleich drei Optiker. Und wenn man das Rondeel selber noch mitzählt, dann sind es deren vier. Als Brillenträger hat man da voll die Auswahl, zumal um die Ecke herum  in der Hagener Allee noch ein fünfter Optiker zu finden ist.

117Im aktuellen MARKT sehe ich zwei Anzeigen von Optikern aus der Manhagener Allee: Johann-to-Settel und Rieckhoffs Optik. Und weil ich meine Brille ziemlich häufig wechsle, kenne ich beide Läden auch von innen. Genauer: Früher war ich Kunde bei Johann-to-Settel, während ich zum Kauf meiner letzten fünf Brillen zu Rieckhoff gegangen bin. Einen Grund für meinen Wechsel kann ich Ihnen nicht nennen. Vielleicht lag es an den Augen…

…einer Optikerin. 😉 Und nun möchte ich mir wieder mal eine neue Brille kaufen. Ich setze darum meine alte auf und studiere die Anzeigen der beiden Optiker in der Manhagener Allee, um zu sehen, welche der beiden Firmen mir das beste Angebot unterbreitet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. November 2014