Archiv für den Monat: Januar 2018

Ein bizarrer Prozess mit bizarrer Berichterstattung

Heute berichtet die Stormarn-Beilage über den Prozess-Ausgang im Verfahren der Staatsanwaltschaft gegen Klaus Schädel, den ehemaligen Bürgermeister-Kandidaten von Ahrensburg, Bad Oldesloe und Rendsburg, den die Redaktion merkwürdigerweise als „Erwin T.“ bezeichnet. Das Urteil für den Straftäter: 9 Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung.

aus: Hamburger Abendblatt

In dem Beitrag im 3. Buch Abendblatt wird auch die Behauptung aufgestellt, dass die Beleidigungen von Schädel gegenüber einem Ahrensburger Blogger wegen des Rechts auf Gegenschlag aus der Anklage herausgenommen worden waren. Der Name des Ahrensburger Bloggers wird mit „Horst L.“ angegeben, sodass der Ahrensburger Blogger Harald Dzubilla nicht gemeint sein kann.

In diesem Zusammenhang: Ich habe vor dem Landgericht Hamburg die richterliche Bestätigung bekommen, dass ich mein Recht auf Gegenschlag gegenüber Klaus Schädel ausüben durfte. Das hat aber mit dem Prozess vor dem AG Ahrensburg, wo die Staatsanwaltschaft gegen Klaus Schädel geklagt hat, überhaupt nichts zu tun, auch wenn Dorothea Benedikt wiederholt versucht hat, Zusammenhänge zu konstruieren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Januar 2018

3. Buch Stormarn: Übers Jahr 926 Leser täglich (!) verloren

Aus aktuell gegebenem Anlass informiere ich Sie wieder einmal über den aktuellen Auflagenstand vom 3. Buch Abendblatt, der Stormarn-Beilage. Hier  hat die IVW, die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V., soeben die neuen Verbreitungszahlen veröffentlicht.

Quelle: IVW IV/2017

Und wie sieht der Jahresvergleich vom 4. Quartal 2016 zum 4. Quartal 2017 aus? Bitte entnehmen Sie die Zahlen der nebenstehenden IVW-Tabelle!

Bemerkenswert: Deutschliche Steigerungen gab es nur in zwei Segmenten. Zum einen bei den Remittenden, also den nicht verkauften Exemplaren im Einzelverkauf. Und es gab eine Steigerung vom „Sonstigem Verkauf“, wonach im 4. Quartal 2017 jeden Tag 166 Zeitungen „sonstig verkauft“ wurden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Januar 2018

Mäuse fangen mit Bio-Technik – voll im Trend!

Bio ist in. Ob an der Käsetheke, am Gemüsestand oder beim Wurstsortiment und im Getränkeregal: Nur wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin. Und nicht nur das, was wir schlucken, sondern auch das, was wir tragen und auftragen, muss Bio sein: Klamotten, Kosmetik und Reinigungsmittel. Und es gibt auch Bio-Technik, wie ich selber im Handel entdeckt habe.

Original „Bio Technic“

Im Foto sehen wir ein biotechnisches Gerät, und zwar eine Mausefalle mit dem Aufdruck „Bio Technic“. Das Holz stammt demnach aus biologisch kontrolliertem Anbau, und der Draht ist wahrscheinlich biologisch abbaubar. Aaaber…

…was ist, wenn der Betreiber dieser Bio-Mausefalle gar keinen Bio-Käse oder Bio-Speck in sein Bio-Gerät steckt, bevor er es vor das Mauseloch stellt? Wenn er zum Beispiel einen Kunstkäse verwendet? Oder Speck von Schweinen, die kein Bio-Güte-Siegel auf der Schwarte tragen? Gar nicht auszudenken, was für schädliche Folgen das für die Maus haben würde, wenn sie in diese Falle tappt! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Januar 2018

Nachrichten & Notizen über Helden, Aburg, Stecker u. a.

Im allgemeinen sollte man nicht verallgemeinern. Daran dachte ich, als ich die politische Werbekolumne von Maik Neubacher im MARKT gelesen hatte mit der Überschrift: „Helden der Kommunalpolitik“. Und bei „Helden“ dachte ich nicht nur an die Helden aus meiner Kindheit wie Tarzan, Supermann und Fritz Walter, sondern ich habe auch an Curd Jürgens gedacht, den legendären Kino-Helden aus meiner Jugend.

Warum gerade Curd Jürgens? Nun, beim Stichwort „Helden der Kommunalpolitk“  fiel mir ein alter Filmtitel ein. Und ich war so unfreundlich, diesen auf die Kolumne von Maik Neubacher zu platzieren im Hinblick auf einige „Helden“, deren Taten ich in den letzten Jahren in der Ahrensburger Kommunalpolitik so erlebt habe, wie es der Filmtitel aussagt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Januar 2018

Haben Sie heute schon gelacht, meine lieben Mitbürger…?

Heute mal wieder echt der Brüller im 3. Buch Abendblatt! Der Aufmacher: „Sanierungsgebiet: Was jetzt für Eigentümer gilt“. Darunter erfährt der Leser, dass auf viele Grundeigentümer in der Innenstadt mehr oder weniger hohe Kosten zukommen, wenn entsprechende Anträge der Verwaltung umgesetzt werden. Darüber schreibt Janina Dietrich sehr ausführlich. Aber das müssen Sie gar nicht alles lesen!

Lesen müssen Sie nur eine Randnotiz. Die finden Sie links unter dem Porträt der Stellvertretenden Bürgermeisterin und Stadtverordneten Carola Behr (CDU), die wie folgt zitiert wird: „Die Eigentümer werden alle informiert. Es wird nichts ohne ihr Einverständnis und das der Stadtverordneten passieren“!

Ist das nicht goldig, meine lieben Mitbürger?! Da wird ein Kosten-Gebäude für die Hauseigentümer errichtet, und die Stellvertretende Bürgermeisterin untergräbt das Fundament und erklärt: Alles Sprechblasen, wenn der Eigentümer sagt: „Nein,danke, ich will das nicht!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Januar 2018

Diskriminierung: Ein Dutzend Rathaus-Mitarbeiter schon seit Monaten im Container verfrachtet!

Wiederholung aus nach wie vor gegebenem Anlass: Neben dem denkmalgeschützten großen Rathaus von Ahrensburg steht noch ein kleines Rathaus, das nicht denkmalgeschützt ist. Seit langer Zeit ist das schon so. Und das kleine Rathaus besteht aus Containern, in denen zur Zeit zwölf städtische Bedienstete arbeiten, neun Damen und drei Herren.

Ich habe schon einmal auf diesem Blog gefragt, ob die städtischen Bediensteten, die dort im Container sitzen müüssen, vielleicht Mitarbeiter 2. Klasse sind, weil sie aus dem Rathaus aussortiert worden sind. Und ich frage mich nun:  Was sagt die neue Gleichstellungsbetragte Jasna Makdissi dazu, die ebenfalls in den Container verfrachtet wurde? Fühlt sie sich dort wirklich gleichgestellt mit den Kollegen, die im Denkmal sitzen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Januar 2018

Ahrensburg24: Wie denn, was denn – „geschäftliche Anzeige“ als „Gastbeitrag“ mit dem Landrat als Promotor…?

Unter der Überschrift: „Jetzt wird’s geschäftlich – Anzeigen“ veröffentlicht das Werbeportal ahrensburg24 einen Werbebeitrag über die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft (WAS), und zwar als „Gastbeitrag“. Und dieser „Gastbeitrag“ wurde offensichtlich verfasst von Monika Veeh nach einer Pressemitteilung, wie das aus den Kürzeln am Einstieg zu erkennen ist.

aus: ahrensburg24

Wundersam ist auch der linke Protagonist in dieser Anzeige, nämlich Dr. Henning Görtz, unser aller Landrat. Der steht dort als Promoter neben dem Geschäftsführer der GmbH und gibt sein bildliches Testimonial ab mit erhobenem Daumen, wie wir das auch von Facebook her kennen.

Immer wieder diese Ungereimtheiten auf ahrensburg24, dem Werbeportal, das von der Stadt Ahrensburg kräftig mitfinanziert wird. Hier weiß der Leser nie, ob „redaktionelle“ Beiträge nicht bezahlt wurden von irgendwelchen Auftraggebern. Die Stadt Ahrensburg jedenfalls bezahlt, und zwar indirekt mit reichlicher Werbeschaltung der Stadtwerke.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Januar 2018

Es gibt Leute, die stören sich an Artikel 5 im Grundgesetz.

Als ich neulich auf meinem Blog wieder einmal die Verwaltung von Ahrensburg kritisiert und Fragen gestellt hatte, da kommentierte das doch jemand allen Ernstes mit dem Hinweis, ich hätte einfach vorher bei der Pressestelle im Rathaus anrufen und dort meine Fragen beantworten lassen können. Oder ich solle den Bürgermeister direkt ansprechen und nach seiner Nicht-Handlung befragen. In meinen Augen ist so ein Kommentar ziemlich überflüssig. Und weil er mir auch sonst zu trollig erschien, habe ich ihn nicht freigeschaltet sondern in die Troll-Ablage geschoben.

Zeichnung: Karl-Heinz Schoenfeld (Sprechblase: Szene Ahrensburg)

Zur Verdeutlichung eine Metapher: Wenn ich zum Beispiel eine Besprechung eines „Tatort“-Krimis mache und dabei erkläre, dass ich die Handlung nicht verstanden habe und die Story in meinen Augen unglaubwürdig und langweilig ist…

… und dann kommt jemand und sagt: „Sie hätten doch bei der Pressestelle der ARD anrufen müssen oder beim Drehbuchautor und genauso beim Regisseur, bevor Sie Ihre Kritik zu dem Krimi veröffentlicht haben!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Januar 2018

Eine halbe Information ist eine ganze Manipulation

Es wird immer auffälliger, liebe Mitbürger, wie die Stormarn-Redaktion vom 3. Buch Abendblatt ihre Leser manipulieren will. Auch heute finden wir dazu ein Corpus Delicti im Blatt unter der Überschrift „CDU und SPD stellen sich für Kommunalwahl auf“. Und hier wird berichtet, dass die CDU für 16 Wahlkreise in Ahrensburg 16 Kandidaten aufstellt.

aus: Hamburger Abendblatt

Das Merkwürdige: Von den 16 Kandidaten der CDU werden völlig willkürlich vier ausgeguckt und namentlich genannt mit dem Hinweis: „zum Beispiel“.

Frage: Sind die anderen 12 Kandidaten nicht so wichtig wie die vier als Beispiele genannten? Will man sie bewusst kränken, indem man ihre Namen verschweigt? („Respektlosigkeit“, würde Janina Dietrich das nennen.) Oder haben sich die vier auserwählten Personen vielleicht als Informanten für die Redaktion  besonders dienlich erwiesen, sodass hier eine Gegenleistung erfolgt? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Januar 2018

Miss-Geschicke nach Bargteheide und serviert im Restaurant

Die Meldung im MARKT betrifft eigentlich Bargteheide und die Wahl zur Miss Schleswig-Holstein; aber da auch Ahrensburgerinnen im Alter von 17 bis 24 Jahren daran teilnehmen dürfen – vorausgesetzt, sie sind ledig und kinderlos – ist das missliche Thema auch ein Kapitel für Szene Ahrensburg.

oben (verzerrt): Miss-Wahl in Bargteheide, unten: Miss-Wahl von A. Paul Weber

Die Wahl findet statt im Restaurant Casa Grande , wo das nackte Fleisch normalerweise kross gebraten auf dem Teller liegt. Von Eintrittsgeld ist im MARKT nirgendwo die Rede. Aber man soll eine Platzreservierung vornehmen. Ob an diesem Platz auch etwas gegessen oder getrunken werden muss, wird nicht gesagt. Und wenn es an dem wäre, dann wäre der Beitrag ja eine Schleichwerbung für das Restaurant.

So, und nun kommt sie, nämlich die Jury, die „prominent“ besetzt ist – mit Frauen (!) und einem Quotenmann. Die Frauen sind u. a. Jenny Elvers. Und Maren Gilzer mit dem Hinweis: „Glücksrad-Fee“. Diese stumme Rolle hat sie allerdings zuletzt vor zwanzig Jahren gespielt, als die jüngste Miss-Kandidatin noch gar nicht auf der Welt war und die älteste gerade in die Schule gekommen ist. Daneben sitzt noch eine Autorin und eine so genannte „Promi-Friseurin“. Und der einzige Mann in der Jury ist „Mister Germany“ aus dem vergangenen Jahr. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Januar 2018