Ein Lebenszeichen vom verstorbenen Verein Bürger für Ahrensburg, Links auf der SPD-Homepage, ein Anwalt für Zeitungsleser, und das Hamburger Abendblatt will mir einen Korb geben

Es ist inzwischen vier Jahre her, da der Bürgermeister in seinem Bericht vor der Stadtverordneten-Versammlung darüber informiert hat, dass der Verein Bürger für Ahrensburg ihm mitgeteilt habe, das sein Ende bevorsteht – das des Vereins, versteht sich. Wie gesagt: Das war vor vier Jahren, also im Jahre 2014.

Und heute – im Jahre 2018! – berichtet die BfA-Vorsitzende Georgia Wahl im MARKT: „…haben wir uns entschlossen, unsere ehrenamtlichen Bemühungen einzustellen und den Verein aufzulösen“. Und: „Nach Prüfung des letzten Kassenstandes, der sich nach Abzug der laufenden Kosten auf 2.500 Euro belief, wurde die Entscheidung getroffen, noch einmal zu helfen und das Geld an drei ehrenamtliche Organisationen zu vergeben.“ Und weiter heißt es im Text: „Dieses war dann auch die letzte Aktion des im Jahr 2008 gegründeten Vereins. Georgia Wahl sprach allen verbliebenen Mitgliedern ihren großen Dank für die geleistete Treue aus.“

Ich fasse zusammen: Gegründet 2008, beendet 2014. Und bedankt bei „verbliebenen Mitgliedern“ in 2018, und zwar „für Treue“– wer immer das auch verstehen mag. Na ja, egal. Hauptsache, es wurde gespendet. 🙂

Auf der Homepage der Ahrensburger Sozialdemokraten finden Sie rechts unten vier Links. Zwei davon lassen beim Betrachter die Frage aufkommen: Warum stehen speziell AWO und Naturfreunde Ahrensburg auf der Homepage der SPD von Ahrensburg?

Antwort: Das ist das Eine-Hand-wäscht-die-andere-Prinzip der Sozialdemokraten. Denn zwei Stadtverordnete arbeiten für die AWO, ein SPD-Mitglied, und zwar der Schriftführer, führt den besagten Verband in Ahrensburg. Und so etwas verbündet.

Ich erwähne das, weil es weder einen Link auf das DRK gibt noch einen Link zum UNION-Reiseteam – von einem Link zu Szene Ahrensburg gar nicht zu reden. 😉

Interessant ist das, was turi2, der Medien-Informationsdienst, meldet, und zwar: Die Mediengruppe Funke, zu der auch das Hamburger Abendblatt gehört, bietet für ihre Zeitungen in Thüringen kostenlose Rechtsberatung für Abonnenten an, die von einer dortigen Anwaltskanzlei beraten werden!

Wäre es nicht toll, wenn die Mediengruppe Funke diese Rechtsberatung auch ausweiten würde auf seine Abonnenten vom Hamburger Abendblatt inkl. 3. Buch?! Dann könnten wir Leser immer dann, wenn Blombach & Consorten etwas Unrechtes tun, uns von einem Anwalt kostenlos beraten lassen, was man als Leser dagegen unternehmen kann – außer sein Abo kündigen. ;

Apropos Abendblatt: Man möchte mir einen Korb geben. Genauer: eine Korbtasche. Für die muss ich nicht 69,00 Euro löhnen, sondern als Abonnent bekomme ich das Teil zum „TreuePreis € 59,00“.

Dennoch werden Sie mich nicht mit diesem Täschchen durch Ahrensburg stolzieren sehen, meine lieben Mitbürger, denn dort ist „Hamburg“ draufgedruckt. Hamburg! Da hätte man besser nur einen Stadtteil von Hamburg nehmen können, nämlich St.Pauli, dann wäre die Tasche wenigstens ein bisschen originell. (Ahrensburg kennt man bei der Funke-Mediengruppe vermutlich nicht, weil man dort nur noch wenig Zeitungsexemplare verkauft.)

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2018

4 Gedanken zu „Ein Lebenszeichen vom verstorbenen Verein Bürger für Ahrensburg, Links auf der SPD-Homepage, ein Anwalt für Zeitungsleser, und das Hamburger Abendblatt will mir einen Korb geben

  1. Kannitverstan

    Das mit den Bürgern für Ahrensburg ist aber sehr mysteriös. Am 1. August 2016 schrieb die Stormarnbeilage: „Verein spendet Restgeld für Blumenkübel in Ahrensburg“. Und: „Das Geld ist das restliche Vermögen des nicht mehr aktiven Vereins Bürger für Ahrensburg.“ Und 1 1/2 Jahre später ist dann schon wieder Restgeld vorhanden? https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article207972513/Verein-spendet-Restgeld-fuer-Blumenkuebel-in-Ahrensburg.html

  2. Bürger von Ahrensburg

    Woher mag wohl der „Markt“ von der Übergabe der Gelder gewusst haben? Wer braucht diese Öffentlichkeit für sein Ego? Den Verein gibt es jedenfalls schon seit Jahren nicht mehr.

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