WC in der City von Ahrensburg: Hier ist ein Eilantrag an die Mitglieder der Stadtverordneten-Versammlung – eilt sehr!

Obwohl es in Ahrensburg sehr viele öffentliche Toiletten gibt, die auch barrierefrei sind, gibt es immer noch Beamte und Politiker, die 150.000 Euro Steuergeld ausgeben wollen, um eine weitere Bedürfnisanstalt in der Großen Straße zu errichten. Ich stelle hiermit einen Antrag, und zwar den „Muschelläufer“ auf dem Rondeel umzuwidmen!

Schon viele Bürger haben erkannt, dass die Schnecke, auf welcher der Blaumann steht, auch als WC-Becken genutzt werden kann, und zwar barrierefrei. Das Einzige, was noch passieren muss: Um den Toilettenmann herum müsste ein Sichtschutz aufgestellt werden. Diesen wiederum könnte man in einer Höhe gestalten, dass die blauen Schießbudenfigur dahinter total verschwindet. Womit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: In der Mitte von Ahrensburg wäre ein öffentliches, barrierefreies WC, das rund um die Uhr geöffnet ist. Und: Das Rondeel wird wieder historisch ansehnlich, wie wir Bürger es uns wünschen und von früher her noch in guter Erinnerung haben.

Statt 150.000 Euro würden die Kosten vielleicht 20.000 Euro plus Mehrwertsteuer betragen. Und von den gesparten 130.000 Euro könnte man Pampers für Erwachsene kaufen, nämlich für alle Stadtverordneten, die in Ahrensburg keine öffentliche Toilette finden, wenn sie nach Mitternacht wieder mal huckepackedickevoll aus der Kneipe kommen und es es nicht mehr bis zur Bahnhofstoilette schaffen.

Frage: Was spricht dagegen…? Und die Stadtverordneten sollten sich diesen NDR-Beitrag vor Augen führen!

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2018

3 Gedanken zu „WC in der City von Ahrensburg: Hier ist ein Eilantrag an die Mitglieder der Stadtverordneten-Versammlung – eilt sehr!

  1. Rohde

    Erst hatte ich geargwöhnt, dass dieses wieder eines der bekannten Scherzchen des Herrn Dzubilla sein sollte. Beim Nachdenken jedoch fiel mir kein Grund ein, warum auf dem Rondeel nicht ein Pissoir um den Muschelläufer herum gebaut werden sollte. In Paris gibt es solche Einrichtungen doch an jeder Straßenecke, wie ich aus meiner Studentenzeit in Erinnerung habe. Also, meine Damen und Herren Politiker, worauf warten Sie noch? Wer zuerst kommt, pisst zuerst. 😉

  2. Herr Gerne

    Wenn man sich anschaut, wie der Mann auf der Schnecke den Arsch zusammenkneift, dann weiß man doch sofort, wozu das Becken dort gedacht ist. Es bedarf nur des Mutes der Stadtverordneten, die angetragene Entscheidung positiv zu beantworten.

  3. P. Seehase

    Entschuldigung, meine Anmerkungen sind vielleicht etwas dumm, da ich kein Ahrensburger bin. Aber wenn ich mal nach Ahrensburg komme, mit Freunden und so, dann machen wir einen feuchten Zug durch die Gemeinde. Und wenn wir dann zu später Stunde noch übers Rondell schlendern und die Blase drückt, dann sind wir immer ans Becken vom Muschelmann gegangen und haben uns dort erleichtert. Nun kommt mir der Gedanke, dass man das vielleicht gar nicht darf. Aber es steht dort kein Schild, dass da „Pinkeln verboten!“ ist. Und wozu ist das Becken denn sonst da? Als Sammelbehälter für Abfall vielleicht? Also wegen uns brauchen Sie kein Klosetthaus bauen, wir begnügen uns mit dem Muschelmann.

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