Schlagwort-Archiv: Michael Sarach

Der größte Parksünder der Stadt mokiert sich über die kleinen Verkehrssünder

Was unterscheidet Polizeireporter Ralph Klingel-Domdey von seinen Kollegen beim Rundfunk? Die Antwort: Die netten Kollegen auf Sendung sagen uns Hörern, wo wir langsam mit dem Auto fahren müssen, weil es dort Radarkontrollen gibt. Und Ralph Klingel-Demdey – kurz: rak? Der informiert den Autofahrer nach einer Verkehrskontrolle darüber, wo er hätte langsamer fahren sollen.

Zeichnung: Schrörs

Wir erfahren von rak online: „1265 Autofahrer hat die Polizei bei einer Kontrolle im Süden Ahrensburgs (Symbobild) überprüft. Gegen sechs von ihnen haben die Beamten Anzeige erstattet“. Und insgesamt hat die Polizei 150 Temposünder erwischt.

Natürlich sollte sich jeder Autofahrer im Verkehr vorschriftsmäßig verhalten. Was natürlich mitunter auch mal nicht geschieht. Und dann muss der Autofahrer dafür büßen und Geld zahlen.

Polizeireporter rak hat dazu auch ganz speziell  die amtliche Meinung von Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach erkundet. Zitat: „Bürgermeister findet die Zahl der Regelverstöße erschreckend.“ Und wir lesen im Original-Text: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. November 2018

Stadtwerke Ahrensburg: Ist „Der Bringer“ wirklich der Bringer…?

Wenn ein Verlag im Zeitalter des Internets eine neue Zeitschrift auf den Markt bringen will, dann muss dahinter schon ein sehr hoffnungsvolles Konzept stecken. Im Gegensatz zu früher, wo man Papier nur bunt bedrucken und heften musste, um es schon als Magazin an den Kiosk zu karren, bedarf es heute reichlicher Überlegung, ob das Konzept sich trägt. Was meint: Der Verlag muss Geld damit verdienen, um sein Printprodukt längerfristig zu planen. Und dazu gehört natürlich auch das Anzeigengeschäft, mit dem Kostendeckungsbeiträge für den Herausgeber erwirtschaftet werden.

Ganz anders ist es da mit Kundenzeitschriften: Die müssen nicht verkauft werden, und der Herausgeber muss auch keine Anzeigengeschäfte machen. Weil die Kosten für eine Kundenzeitschrift als Werbekosten betrachtet und verbucht werden, also genauso wie Anzeigen, Plakate, Online- und TV-Werbung.

Die Stadtwerke Ahrensburg haben Ende Juni 2018 ihr „Stadtwerkemagazin“ mit dem Titel „Der Bringer“ herausgebracht. Ich kann zum Inhalt nichts sagen, da ich es in meinem Briefkasten damals nicht gefunden hatte. Das aber soll nun anders werden: Die Stadtwerke informieren aktuell, dass Ende November eine neue Ausgabe von „Der Bringer“ erscheint. Und: Das Heft wird „an alle Haushalte in Ahrensburg geliefert“. Dass dann noch weitere Exemplare gedruckt werden und im Kundenzentrum und im CCA stapelweise ausliegen sollen, ist wundersam, denn wenn „Der Bringer“ schon in jedem Haushalt in Ahrensburg gelandet ist, warum dann noch weitere Exemplare auslegen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. November 2018

Kann es sein, dass die Stadt Ahrensburg nicht barrierefrei ist, weil Barrieren auch in einigen Köpfen stecken?

Gestern Abend kam ich am Rondeel vorbei. Und ich glaubte, meinen Augen nicht trauen zu können: Hier ist immer noch ein Hinweisschild angebracht, dass behinderte Menschen ein barrierefreies WC finden, und zwar „250 m Am Rathaus“. Und wenn ein Rollstuhlfahrer am späten Abend dringend zur Toilette muss, das Schild liest und daraufhin zum Rathaus rollt, dann wird er dort kein WC am Rathaus finden. Denn dieses deutschlandweit berühmte Luxus-WC, auf das hier hingewiesen wird, das wurde bereits zu Beginn dieses Jahres entfernt.

Ich habe in meinem Blog-Eintrag vom 13. Oktober 2018 darauf hingewiesen, dass das besagte Schild am Rondeel in die Irre führt, besonders Besucher der Stadt, die nicht wissen, dass die angezeigte Toilette gar nicht mehr existiert. Und statt dass die Verwaltung umgehend ein neues Schild an diese Stelle anbringt mit dem Hinweis: „WC 500 m am Bahnhof“, lässt man das alte Schild einfach dort, wo es ist. Vermutlich, weil niemand im Rathaus weiß, in welche Richtung man die Muttern der Schrauben an der Befestigung drehen muss, um sie zu lösen.

Da unser Bürgermeister der einzige Meister in der Stadt ist, der keine Meisterprüfung abgelegt hat, und weil ich ein hilfsbereiter Mensch bin, habe ich für den Ahrensburger Verwaltungschef eine Dienstanweisung gefertigt, damit er die Sache nun selber in die Hand nehmen kann – siehe Abbildung unten rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. November 2018

Ahrensburg: Schloss-Weihnachtsmarkt wieder da

Es weihnachtet in Ahrensburg, meine lieben Mitbürger! Denn der Schloss-Weihnachtsmarkt ist wieder da. Veranstalter Wolfgang Sabrowsky, Geschäftsführer der Firma event promotion, hat mit Ahrensburg einen Vertrag für fünf Jahre geschlossen. Und regionale Künstler können dort auftreten genauso wie lokale Händler und örtliche Gastronomen.

Foto: Peter Riesenburg

Zu den regionalen Künstlern gehört auch der Meister der Bürger aka Michael Sarach. Denn der hat den Vertrag über den Weihnachtsmarkt mit dem Veranstalter geschlossen. Hierzu das Hamburger Abendblatt mit süßlichem Frohlocken: „Stellen Sie sich doch einfach mal einen Weihnachtsmarkt am Ahrensburger Schloss vor, mit Ständen für Glühwein, Bratwurst und Tannenbaumschmuck und dazu Musik. Nach fünf Jahren Pause kehrt die Veranstaltung im Dezember zurück.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. September 2018

Stadtverordneten-Versammlung: Die Beschlussvorlage 2018/074 des Bürgermeisters ist zurückzuweisen!

Am 24. September 2018 findet im Marstall die nächste Versammlung der Ahrensburger Stadtverordneten statt. Unter Punkt 7 auf der Tagesordnung lesen wir: „Errichtung einer barrierefreien WC-Anlage“. Die Beschlussvorlage hierzu ist unterzeichnet von „Michael Sarach Bürgermeister“. Und als Federführer zeichnet ein „Herr Renner“, und Berichterstatter ist „Frau Möller“. Wobei letztgenannte Personen  – im Gegensatz zum Bürgermeister – scheinbar keinen Vornamen haben.

Und warum ist die Beschlussvorlage zurückzuweisen? Sie ist zurückzuweisen, weil sie fehlerhaft ist. Zum einen steht dort: „Nach der Entfernung der alten WC-Anlage vor dem Ahrensburger Rathaus ist die ganztägige Versorgung außerhalb der Öffnungszeiten der Geschäfte in der Innenstadt, die ebenfalls über eine barrierefreie Anlage verfügen, nicht mehr gewährleistet.“

Diese Feststellung ist nachweisbar falsch.

Richtig ist, dass es eine öffentliche, barrierefreie Toilette, die 24 Stunden lang geöffnet ist, am Regionalbahnhof/Busbahnhof von Ahrensburg gibt. Sie ist auch unter www.ahrensburg.de auf der Homepage der Stadt aufgeführt – siehe die Abbildung unten rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. September 2018

Bürgermeister als Radfahrer: Hatte Michael Sarach womöglich einen Plattfuß…?

Heute macht das 3. Buch Abendblatt auf mit der Schlagzeile: „Was die Bürgermeister vom Radwege-TÜV lernen“. Und im Bilde sehen wir die redaktionellen Radfahrer aus dem Kreis Stormarn, angeführt vom wichtigsten, nämlich Ralph Klingel-Domdey. Und daneben stehen die Bürgermeister von Bad Oldesloe, Trittau, Oststeinbek, Ammersbek und Reinfeld. Aus Bargteheide war zu diesem Fototermin der Bauamtsleiter erschienen, und aus dem Kreis der Landrat höchstpersönlich. Dazu zwei Herren vom ADFC. Eine Frauenquote wurde in diesem Fall nicht berücksichtigt.

Das Treffen dieser Tour de Trance fand in Ahrensburg statt. Und die Bürger der Stadt werden sich spätestens an dieser Stelle fragen: Und wo ist bzw. war der Ahrensburger Bürgermeister? Hatte sein Fahrrad vielleicht einen Plattfuß gehabt; und nachdem er den Schlauch geflickt hatte, waren seine Kollegen bereits auf und davon geradelt…?

Über den wahren Grund für das Fernbleiben von Michael Sarach kann ich nur mutmaßen. Und ich mutmaße, dass unser Verwaltungschef nicht zu diesem Radfahrertreffen gekommen ist, weil er sauer ist über das Resultat mit der Note 5 für Ahrensburg bei dem besagten Klingel-Domdey-Test. Das ist an anderer Stelle im Blatt nachzulesen, wo Sarach wie folgt zitiert wird:  „Die Serie war insofern einseitig, als lediglich der Vertreter des ADFC zu Wort gekommen ist. Die Stadt hat im Rahmen des Masterplans Verkehr auch ein Radverkehrswegekonzept erarbeitet. Das wird kontinuierlich abgearbeitet.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. September 2018

Michael & Doris: Alte Liebe soll nicht rosten!

Wer sich ein bisschen in Ahrensburg auskennt, der kennt auch den 2. Stellvertretenden Bürgermeister der Stadt, nämlich den Grünen Christian Schubbert, mitunter auch Schubbert-von Hobe genannt. Der Bürgermeister der Stadt Ahrensburg, Michael Sarrach (SPD), will es allerdings nicht wahrhaben, dass ein Grüner zum 2. Stellvertreter in seinem Amt geworden ist, denn er möchte auf dieser Position lieber eine Genossin sehen, wie das früher mal der Fall gewesen ist.

Homepage Stadt Ahrensburg, Stand: 16. August 2018

Und wer auf die Homepage der Stadt geht, der liest dort: „2. Stellvertrende Bürgermeisterin: Doris Unger (SPD)“ – siehe die Abbildung!

Das ist schon deshalb merkwürdig, weil besagte Doris Unger gar nicht mehr Stadtverordnete in Ahrensburg ist. Das aber kümmert den Verwaltungschef wenig, denn alte Liebe rostet nicht. Und deshalb führt die Stadt Ahrensburg seit längerer Zeit eine 2. Stellvertretende Bürgermeisterin auf ihrer Homepage, die mit dem Bürgermeister allein durch drei Buchstaben verbunden ist: SPD.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. August 2018

Zwei Anmerkungen zu Bruno Bröker und Michael Sarach

Blickt man hinters Rathaus, dann sieht man dort das Bruno-Bröker-Haus, und zwar im neuen Glanz. Das Grau der Fassade wirkt richtig vornehm im Gegensatz zum vorherigen Gelb. Dazu die Frage: Hat das Geld nicht gereicht, um auch die Außenseite der Jugendfreizeitstätte neu zu streichen? Oder sollen die Graffiti-Schmierereien nicht beseitigt werden, damit irgendwelche Idioten dazu animiert werden, auch an den renovierten Wänden ihre Tags zu hinterlassen…?

Wo wir gerade am Rathaus sind: Werfen wir doch mal einen Blick auf die Homepage der Stadt, und  dann erkennen wir dort den Bürgermeister am Rednerpult. Und worüber redet Michael Sarach zu uns Bürgern der Stadt? Wir lesen: „Prüfung des Verwendungsnachweises über den der CDU-Fraktion im Jahr 2017 gewährten Fraktionszuschuss, Hauptausschuss 14.05.2018 Das Rechnungsprüfungsamt hat den Verwendungsnachweis der CDU-Fraktion über den im Jahr 2017 gewährten Fraktionszuschuss geprüft. Es haben sich keine Beanstandungen ergeben.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. August 2018

Auswirkungen vom Erlenhof: Zu wenig Hortplätze in Ahrensburg

„Zu wenig Hortplätze: Hilferuf aus Ahrensburg“. Mit dieser Schlagzeile macht heute das 3. Buch Abendblatt auf. Und auf dem Bilde sehen wir vor der Schule Am Aalfang viele Kinder und Eltern, die für eben diese Kinder keinen Platz in einer Kita finden. Und deshalb hat man einen Hilferuf nach Kiel geschickt.

aus: Hamburger Abendblatt

Warum gibt es in Ahrensburg zu wenig Hortplätze? Es mangelt nicht an Räumlichkeiten, und es mangelt nicht am Geld, erfahren wir. Sondern an Erziehern, die nicht zu bekommen sind. Und weil Erzieher nicht sonderlich gut bezahlt werden, drängeln sich nicht viele Damen und Herren darum, eine diesbezügliche Ausbildung zu machen und hernach einer erzieherischen Tätigkeit nachzugehen, die nicht gerade geruhsam ist.

Die Weichen für das Hort-Problem wurden in Ahrensburg im Jahr 2009 gestellt. Damals sagte der Bürgermeisterkandidat Thomas Reich zum Hamburger Abendblatt, dass er dem gemeinsamen Kandidaten von SPD und FDP, Michael Sarach, seine Stimme nicht geben würde, da er „ein typischer Ministerialbürokrat“ sei und: „In der Kommunalverwaltung hat er keine Erfahrung.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Juni 2018

„Frisch auf den Tisch“: Bürgermeister Sarach empfiehlt uns Matjes im Seniorenheim mit schmackhaften Beilagen

Ich hatte Ihnen ja schon an anderer Stelle berichtet, dass die städtische Verwaltung von Ahrensburg offensichtlich bestrebt ist, viele ältere Einwohner der Stadt aus ihren Wohnungen und Häuser heraus- und in den Rosenhof zu locken, damit der frei werdende Wohnraum für neue Bewohner genutzt werden kann.

Aus diesem Grunde wirbt die Stadt intensiv für den Rosenhof. So auch in diesem Monat wieder, wo in der Seniorenwohnanlage ein „Matjesbuffet“ aufgebaut ist, an dem man für 16.50 € den Hering „frisch auf den Tisch“ bekommt. Dazu empfiehlt der Bürgermeister, der als Anbieter verantwortlich ist für die Inhalte der städtischen Homepage: „Genießen Sie im Restaurant den jungen, in Salzlake gereiften Hering in verschiedenen Variationen mit schmackhaften Beilagen“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Juni 2018