Schlagwort-Archiv: MARKT

Wie die Auflage vom MARKT gesteigert werden konnte ;–)

Nein, Leute, es war wohl nicht besonders klug von mir, heute über den MARKT herzuziehen, das Anzeigenblatt mit der roten Marke! Denn ein Zusteller hat sich für meinen Blog-Eintrag gerächt und mir zwei Vollballen an den Gartenzaun gelegt – siehe die Abbildung!

MARKT-Zustellung

Was mache ich nun damit? Bestimmt werden jetzt einige Bürger keinen MARKT bekommen und deshalb nicht erfahren, welche SPD-Mitglieder sich in Bargteheide zur kommenden Kommunalwahl aufstellen lassen. Soll ich deshalb die Ballen öffnen und sie in die Briefkästen der Sklavenhändlerstaße stecken?

Ne, lieber nicht, denn das macht viel Arbeit. Ich erinnere mich noch an die Schulzeit meines inzwischen erwachsenen Sohnes, als dieser sein Taschengeld aufgebessert hat mit der Zustellung vom MARKT. War ein lausiger Job, denn es mussten von den Zustellern auch noch die Beilagen in jedes einzelne Exemplar gesteckt werden. Und Beilagen liegen den beiden Stapeln, die in meiner Einfahrt liegen, nicht gesondert bei. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Februar 2018

Zwei Beiträge im MARKT zur Kommunalwahl im direkten Vergleich: 1. CDU-Ahrensburg, 2. SPD-Bargteheide

Eine „journalistische“ Meisterleistung finden wir heute im MARKT, dem Anzeigenblatt für Ahrensburg. Unter der Schlagzeile „Kandidaten der CDU Ahrensburg“ mit der Unterzeile „Aufstellung für die Kommunalwahl im Mai“ findet der Leser die Namen der Politiker, die in Ahrensburg nicht mehr zur Wahl stehen. Die „Kandidaten der CDU Ahrensburg“ aber, die sich für die Ahrensburger „Regierung“ zur Wahl stellen, werden verschwiegen.

aus: Anzeigenblatt MARKT

Lediglich die drei Ahrensburger CDU-Kandidaten, die zur Kreistagswahl antreten, sind in dem Bericht namentlich genannt. Und wir Ahrensburger Leser erfahren bezüglich unserer Stadt, dass es „in der CDU-Fraktion einen großen Generationswechsel geben“ wird und „viele Personen gewonnen werden, die erstmalig für die CDU kandidieren“, aber über diese Personen bewahrt der MARKT strengstes Stillschweigen. Klar, die Nichtgenannten sollen doch Anzeigen schalten in dem Anzeigenblatt! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Februar 2018

Warum Rechtsanwalt Schulz vom Rechtsweg abgekommen ist

Wenn Sie heute den MARKT durchblättern und auf die Seite 3 kommen mit der Kopfzeile „Aus der Region Ahrensburg“, dann finden Sie dort einen Beitrag, der überschrieben ist: „Das eigene Haus als Altersvorsorge“. Und dieser Beitrag stammt von Ingolf Schulz, „Rechtsanwalt und Notar Fachanwalt für Erbrecht“.

aus: MARKT Ahrensburg

Der gemeine MARKT-Leser könnte sehr leicht übersehen, dass es sich hier um einen Beitrag von Rechtsanwalt Schulz handelt, für den der Autor kein Honorar vom MARKT erhalten hat, sondern im Gegenteil: Für diesen Beitrag hat Rechtsanwalt und Notar Ingolf Schulz mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit auch noch Geld an den MARKT gezahlt, damit das Anzeigenblatt den Text veröffentlicht hat. Denn: Es ist eine Anzeige, die allerdings nicht als Anzeige gekennzeichnet ist.

Natürlich ist das nicht die Schuld von RA Schulz, sondern die Schuldfrage liegt beim Verlag. Und deshalb sollte der Anwalt sofort Einspruch einlegen mit der Forderung, dass seine Werbung noch einmal erscheint mit dem entsprechenden Hinweis „Anzeige“. Und natürlich kostenlos, denn es ist ja eine Reklamation des Anzeigenkunden. Außerdem sollte der Anwalt prüfen, ob er nicht Schadenersatz vom MARKT fordern sollte, weil das Blatt dazu beigetragen hat, ihn in ein diffuses Licht zu setzen, nämlich hier auf Szene Ahrensburg. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Februar 2018

Beim MARKT predigt man Wein und gießt dann Wasser hinein

Aus wiederholtem Anlass komme ich zum wiederholten Male darauf zurück, nämlich über das Geschäftstreiben vom Anzeigenblatt MARKT. Denn nach wie vor fährt der Verlag in meinen Augen doppelgleisig und nimmt damit seine örtlichen Anzeigenkunden auf den Arm.

Werbung im MARKT AHRENSBURG, um Kunden aus Ahrensburg zu locken

Auf den „redaktionellen“ Seiten weist der MARKT seine Leser darauf hin, dass sie dort einkaufen sollen, wo sie wohnen. Das macht das Blatt, um seinen Ahrensburger Werbekunden zu suggerieren: Seht her, wir kämpfen für den örtlichen Einzelhandel von Ahrensburg und näherer Umgebung! Und deshalb müsst Ihr auch alle schön im MARKT annoncieren, damit Eure Kunden nicht nach Hamburg abwandern, nach Lübeck oder gar ins Internet!

Im Hinblick auf die Leser und Konsumenten  steckt der MARKT die Grenzen allerdings sehr viel weiter. Die Ausgabe, die eigentlich für Ahrensburg und Umgebung herausgegeben wird, enthält auch großformatige Werbung „von außerhalb“. So zum Beispiel aus Hamburg, aus Lübeck und – ganzseitig – aus dem Internet, wenn Sie sich die drei Corpora Delicti bitte mal anschauen wollen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2018

Nachrichten & Notizen über Helden, Aburg, Stecker u. a.

Im allgemeinen sollte man nicht verallgemeinern. Daran dachte ich, als ich die politische Werbekolumne von Maik Neubacher im MARKT gelesen hatte mit der Überschrift: „Helden der Kommunalpolitik“. Und bei „Helden“ dachte ich nicht nur an die Helden aus meiner Kindheit wie Tarzan, Supermann und Fritz Walter, sondern ich habe auch an Curd Jürgens gedacht, den legendären Kino-Helden aus meiner Jugend.

Warum gerade Curd Jürgens? Nun, beim Stichwort „Helden der Kommunalpolitk“  fiel mir ein alter Filmtitel ein. Und ich war so unfreundlich, diesen auf die Kolumne von Maik Neubacher zu platzieren im Hinblick auf einige „Helden“, deren Taten ich in den letzten Jahren in der Ahrensburger Kommunalpolitik so erlebt habe, wie es der Filmtitel aussagt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Januar 2018

Mitten in Ahrensburg: Was der MARKT so alles an Unfug verbreitet

Es ist schon mehr als unverschämt, was der Teppichhändler Habibi seit Ewigkeiten in Ahrensburg treibt. Immer wieder werden Sonderverkäufe wegen Räumung und Geschäftsaufgabe angezeigt – und das Geschäft wurde nie geräumt oder gar aufgegeben. Und der MARKT druckt sogar seit Jahren die dubiose Reklame des benachbarten Ladens, vermutlich, ohne den Inhalt vorher gelesen  und überprüft zu haben.

Jetzt gibt es 50 Prozent für „Kunden ab 50 Jahren“, und zwar „garantiert“. Genauso garantiere ich, dass es 50 Prozent auf Mondpreise sind, denn Teppiche haben keine vergleichbaren Preise wie Markenartikel. Und den Kunden unter 50 Jahren, die diesen Laden vermutlich nicht betreten, wird vor Augen geführt: Wenn der Verkäufer auch mit 50% Nachlass noch mit Gewinn arbeitet und Geld für Werbung ausgeben kann – wieviel Prozent kassiert er dann für seine Teppiche ohne Nachlass…?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Januar 2018

Ahrensburg: Nur Meckern ändert was!

Och, das ist aber putzig, was Markus Kubszigk, ein Polit-Eleve in der SPD-Ahrensburg, in der Poliker-Werbe-Kolumne im MARKT so von sich geben darf! Ich bringe den Text mal auf einen einzigen Satz: Wir Bürger sollen nicht über die Politik meckern, sondern wenn uns daran etwas stört, dann sollen wir eben selber Stadtverordnete werden und die Politik so gestalten, wie wir es persönlich möchten.

Also, liebe Ahrensburger, ersparen Sie sich als gemeiner Bürger zukünftig den Weg in den Stall, wo die Stadtverordneten-Versammlungen stattfinden! Denn wenn Sie sich dort in der Einwohner-Fragestunde kritisch äußern – im Volksmund: meckern –  dann trifft das bei Verwaltung und Politik auf taube Ohren. Oder wie Markus Kubczigk erkläert: „Meckern ändert nichts!“

Ich selber meckere nun schon neun Jahre lang auf Szene Ahrensburg. Und wer meine Blog-Einträge verfolgt hat, der weiß auch, dass mein Meckern vieles in Bewegung und zum Besseren gebracht hat. Das nennt man bürgerliche Opposition, Herr Kubczigk. Und dabei ist es sehr viel sinnvoller, wenn man keiner politischen Partei angehört. Denn Sie als Inhaber eines Parteibuches der SPD wollen doch vorrangig die poltischen Interessen Ihrer Partei durchsetzen, oder? Die Interessen des gemeinen Bürgers stimmen damit aber nicht grundsätzlich überein. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Januar 2018

Der MARKT weiß scheinbar nicht, wo Ahrensburger leben

Es ist immer wieder lustig zu beobachten und macht mich jedes Mal nachdenklich, was der MARKT dort tut. So auch an diesem Wochenende: In der Ausgabe von Ahrensburg und Umgebung legt man den Lesern das Wort in den Mund: „Hier leb ich. Hier kauf ich.“ Und das bezieht sich natürlich auf den Leser in Ahrensburg und Umgebung. Und nicht auf die weit entfernte Hansestadt Stadt, denn dort erscheint diese MARKT-Ausgabe ja gar nicht.

MARKT: „Hier leb ich. Hier kauf ich.“ In Lübeck…?

Und dann veröffentlicht der MARKT in der Ausgabe für Ahrensburg und  Umgebung eine ganzseitige Anzeige eines Einkaufszentrums in Lübeck, obwohl den Lesern in Ahrensburg und Umgebung doch nahegelegt wird, nur dort zu kaufen, wo sie auch leben, also in Ahrensburg und Umgebung. Und nicht in Lübeck., wo man Reisezeit aufwenden und Fahrtkosten zahlen muss, wenn man dort einkaufen will.

Im Interesse seiner ortsansässigen Inserenten sollte der Verlag schon seinen eigenen Slogan berücksichtigen und Werbungtreibenden von außerhalb klar  machen, dass die Leser der Ausgabe dort einkaufen, wo sie leben. Und wenn die Redaktion etwas für seine Anzeigenkunden tun will, dann sollte man mal einen Aufmacher bringen über das derzeitige Parkplatzproblem in Ahrensburg mit der Frage, warum nicht wenigstens im Dezember die Autofahrer kostenlos auf dem Stormarnplatz parken dürfen, zumal der doch sowieso unterkellert werden soll. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Dezember 2017

Ahrensburg: Offene Ganztagsschule in freier Trägerschaft…?

Christian Schubbert, Stadtverordneter vom Bündnis90/Die Grünen und Vorsitzender vom Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss, schreibt im MARKT in der dortigen Politiker-Kolumne. Sein Thema: „Offene Ganztagsschule bewegt die Gemüter“. Und der Politiker berichtet: „Letzte Woche wurde im Bildungsausschuss beschlossen, eine Ausschreibung für einen Träger für die OGS vorzubereiten. Denn dieses Projekt ist so groß, dass eine europaweite Ausschreibung vorgesehen ist.

aus: Anzeigenblatt MARKT

Voranstehende Aussage bewegt auch mein Gemüt. Frage: Was bedeutet „Träger“ für eine Schule? Der Träger beim Peter-Rantzau-Haus zum Beispiel ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die parallel auch diverse Second-Hand-Läden in Ahrensburg betreibt. Und beim PRH ist meines Wissens keine europaweite Ausschreibung erfolgt, da wurde die AWO gegen den Mitbewerber DRK von den Stadtverordneten mit Blick auf Griesenberg & Eckert (beide SPD) einfach ausgeguckt, oder…?

Liebe Mitbürger, warum muss die Stadt Ahrensburg den Träger für eine Schule europaweit suchen? Soll das bedeuten, dass die OGS in Ahrensburg keine staatliche Einrichtung werden soll sondern ein privates Unternehmen, dessen Betreiber  womöglich aus dem Ausland kommt…?

Klar, wenn der Träger aus Italien käme – zum Beispiel aus Pisa – dann würden Ahrensburger Schüler in der kommenden Pisa-Studie bestimmt besser abschneiden als der Durchschnitt! 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Dezember 2017

Vorsicht beim Einkauf: Heute ist Schwarzer Freitag! :–)

In einer ganzseitigen Annonce im MARKT lesen wir die Überschrift: „Black Friday“. Das ist Englisch. Und weil wir Englisch in der Schule gelernt haben oder immer noch lernen, können wir das auch übersetzen: Schwarzer Freitag. Und den gibt es bei Home & Cook, was ebenfalls Englisch ist und Zuhause & Kochen meint. Oder: Heimat & Koch.

Aber kommen wir zum „Schwarzen Freitag“! Was ist das? Es ist der Name eines Unglückstages, an dem die Weltwirtschaftskrise im Jahre 1925 ausgebrochen war. Und auch ein anderer Freitag, den wir als Karfreitag kennen, ist ein Schwarzer Freitag in der Welt der Christenheit.

Ich würde also auf gar keinen Fall am Black Friday zu Home & Cook gehen. und schon gar nicht, wenn der Freitag auf einen 13. fällt. Und „Black Sales“, also Schwarzgeschäfte, die uns dort offeriert werden, sind ohnehin nicht mein Ding, denn ich möchte schon aus Gründen der Garantie immer einen Einkaufsbeleg an der Kasse bekommen. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. November 2017