Schlagwort-Archiv: MARKT

Der LINKE Stadtverordnete Erik Schrader denunziert die Bürger von Ahrensburg

Kaum sitzt Die Linke in der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung, da werden die Bürger der Stadt auch schon diffamiert. „Zunehmend offener Rassismus in Ahrensburg“ behauptet der LINKE Stadtverordnete Erik Schrader. Und der MARKT druckt diesen Unsinn auch noch und verbreitet die linke Unterstellung in die Haushalte der Stadt.

aus: Werbeblatt MARKT

Ausgerechnet von der Linken, die schon einmal wegen antisemitischer Tendenzen unter den Mitgliedern in den öffentlichen Fokus gekommen war, wird Ahrensburgern „offener Rassismus“ nachgesagt und das auch noch „zunehmend“. Ich bescheinige dem Ahrensburger Stadtverordneten Erik Schrader bezüglich seiner Aussage offene Dummheit und hoffe, dass die nicht noch zunimmt.

Auch wenn der MARKT im Vorspann des Beitrages vermerkt: „Für den Text sind die jeweiligen Parteien verantwortlich. Er spiegelt nicht die Meinung der Redaktion wider“, so haftet die Redaktion trotzdem für die Verbreitung dieser Diffamierung. Und die Ahrensburger Firmen, die daneben ihre Werbung schalten, sind indirekt vom Vorwurf des Hobby-Politikers und Krankenpflegers Schrader betroffen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. August 2018

Evangelisch-Lutherische Kirche 2018: Indianer statt Propheten

Früher wurde in der Evangelisch-Lutherischen Kirche noch aus der Bibel gelesen und berichtet. Das aber genügt heute nicht mehr, um die Menschen in die Gotteshäuser zu locken, da müssen stärkere Geschichten erzählt werden. Zum Beispiel von Karl May – siehe den Bericht im heutigen MARKT, dem Anzeigenblatt in Ihrem Briefkasten!

aus: MARKT

Wer sich also den Weg nach Bad Segeberg ersparen will, weil der Weg vom Parkplatz zum Kalkfelsen zu lang ist, der kann nun nach Ammersbek fahren und vor der dortigen Kirche parken, und zwar am kommenden Sonntag. Im Gottesdienst geht es um das turbulente Leben und beträchtliche Werk von Jesus Christus Karl May, den Trivialschriftsteller, der uns schon von Kindesbeinen an begeistert hat mit den Geschichten von Winnetou und Old Shatterhand.

Ja, liebe Gemeinde, wenn Jesus Christ Superstar nicht mehr zieht, um die Menschen in die Gotteshäuser zu holen, dann müssen die Helden aus dem Wilden Westen eben für gefüllte Kirchenbänke sorgen. Indianer statt Jünger, Westernhelden statt Propheten. Und wem das nicht reicht, der kann sein Augenmerk auch noch gen Mekka richten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. August 2018

Historische Presseschau im Sommerloch: 30-jähriger Krieg und Jugend im Rathaus

Werfen wir heute einen Blick in die örtlichen Medien, dann erkennen wir: Das Sommerloch wird gefüllt mit Beiträgen aus dem Archiv der Vergangenheit. Klar, wenn die Politiker von heute in den Sommerferien weilen, dann muss man eben ein wenig zurückgehen im Zeitgeschehen. Zum Beispiel zurück zum 30-jährigen Krieg, der – welch ein Glück! – natürlich auch in Stormarn stattgefunden hat.

aus: Hamburger Abendblatt + MARKT

Mehr noch: Im 3. Buch Abendblatt können wir heute nicht nur lesen gucken, dass der Feldherr Tilly in der Schlacht bei Breitenfeld 1631 gegen die siegreichen Schweden verwundet wurde, sondern wir sehen auch in Wort und Bild, was was wir ahnen: „Vero estratto di carne Liebig“ – siehe die Abbildung! Und das bedeutet: Echter Liebig Fleischextrakt

Ob  dieses eine bezahlte Werbung der Firma Liebig ist, weiß ich natürlich nicht. Aber warum diese Werbung dort steht, weiß ich genauso wenig, denn die Redaktion der Stormarn-Beilage verrät es ihren Lesern mit keiner einzigen Silbe. Und genau das hätte mich als Leser interessiert! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Juli 2018

Kita-Problem gelöst: SPD stellt Antrag auf Suche

In der Kolumne „Politiker und Parteien haben das Wort“ im Anzeigenblatt MARKT haben Politiker und Parteien die Möglichkeit, kostenlos Werbung für sich zu machen. Heute wirbt Bela Randschau von der SPD-Fraktion Ahrensburg, der gleichzeitig auch 2. Stellvertretender Bürgervorsteher ist. Sein Thema: Kinderbetreuung in Kita und Offener Ganztagsschule.

Randschau aus Wochenblatt MARKT

Bekanntlich mangelt es an Hortplätzen in Ahrensburg. Und hier ist die SPD nun massiv tätig geworden, um das Problem aus der Stadt zu schaffen – wenigstens vorübergehend. Ich zitiere Bela Randschau wie folgt: „Hierzu hat die SPD im letzten Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss beantragt, dass die Verwaltung auch nach Lösungen jenseits des Hortsystems suchen soll, beispielsweise durch Tagesmütter und -väter, und die Elternschaft auch hinsichtlich alternativer Betreuungsformen wie einer Elterninitiative beraten wird.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Juli 2018

Gehören Poppenbüttel & Norderstedt zu Ahrensburg…?

Heute ist wieder eine Ausgabe vom MARKT erschienen, und zwar die „Ausgabe für Ahrensburg und Umgebung“. Und in diesem Anzeigenblatt werben Ahrensburger Unternehmen für den Einkauf in den Läden von Ahrensburg und Umgebung getreu dem Motto des MARKT-Verlages und also lautend: „Hier leb‘ ich, hier kauf‘ ich.“

Poppenbüttel & Norderstedt: „Hier leb‘ ich. Hier kauf‘ ich.“

Der MARKT selber nimmt diesen seinen Claim nicht so ernst. Wenn Sie heute mal auf die aktuelle Titelseite blicken, dann sehen Sie dort großformatige Werbung vom Alstertaler Einkaufszentrum, das den Ahrensburgern empfiehlt, ihre Einkäufe eben dort zu machen, wo sie nicht leben, nämlich in Hamburg und nicht in Ahrensburg. Und man lockt die Kunden sogar mit einem Gratis-Eis!

Und daneben die Werbung eines Gehörgeräte-Akustikers aus Poppenbüttel und Norderstedt, was bekanntlich keine Stadtteile von Ahrensburg sind.

So konterkariert der MARKT seine eigene Werbung bezüglich seines Verbreitungsgebietes. Und die Ahrensburger Inserenten werden sich am Hinterkopf kratzen und fragen: Will der MARKT uns damit vielleicht ärgern…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Juli 2018

Erst die Asche, dann die Urne: Wie sich Ahrensburger Kaufleute präsentieren

Heute sehen wir mal wieder das Anzeigen-Kollektiv „Ahrensburger Stadtforum“ im MARKT, überschrieben „Kaufleute um und aus Ahrensburg präsentieren sich“ – wenn Sie mal einen Blick auf die Abbildung werfen wollen! Und diese zehn Kaufleute + MARKT repräsentieren das gesamte Ahrensburger Stadtforum.

Kaufleute präsentieren sich im MARKT

Bemerkenswert ist immer wieder die Anzeige von „Asche“, was gemäß eigener Aussage „unsere Wohlfühl-Kneipe“ sein soll. Wer dort aber als Nichtraucher aus Versehen reingeht, der fühlt sich dort so wohl wie mitten in einem Brandherd ohne Atemmaske. Und weil Rauchen tödlich ist, hat der Bestattungsunternehmer Falke sein Inserat gleich neben Asche platzieren lassen, was natürlich sehr piffig ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Juli 2018

Ahrensburger Weinfest mit indischer Küche aus einem Bargteheider Steakhaus

Meine Meinung zum sogenannten „Ahrensburger Weinfest“ habe ich Ihnen ja schon  vor einigen Tagen auf Szene Ahrensburg mitgeteilt. Und heute wird diese meine Meinung untermauert mit einer ganzen Werbeseite im MARKT – siehe die Abbildung!

Ahrensburger Weinfest: Der Bürgervorsteher hat schon mal vorab  probiert!

Der MARKT druckt häufig seinen eigenen Slogan und also lautend: „Hier leb‘ ich, hier kauf ich.“ Und wohl auch deshalb veröffentlicht das Anzeigenblatt heute drei Anzeigen von Weingütern, die ziemlich weit entfernt liegen von Ahrensburg. Dort sollen wir Ahrensburger also einkaufen, indem wir uns den Wein bei der Promotion probieren und dann aus Rheinhessen liefern lassen, was dem örtlichen Weinhandel und den weinhaltigen Supermärkten in der Schlossstadt verständlicherweise wenig schmecken dürfte.

Und dann veröffentlicht der MARKT auch ein Foto von einer örtlichen Weinprobe der Hamburger Firma Bergmanngruppe, auf dem wir u. a. auch unseren Bürgervorsteher Roland Wilde (CDU) beim Weintrinken erkennen können, der heute im MARKT öffentlich darüber nachdenkt, warum die letzte Wahl zum Bürgervorsteher unbedingt eine geheime sein sollte und weshalb er dabei deutlich Gegenwind durch Nein-Stimmen bekommen hat. (Warum Roland Wilde diese Überlegungen öffentlich anstellt, kann ich mir nicht erklären – ich hätte es an seiner Stelle nicht getan, denn nun wird ein parteipolitisches Thema breitgetreten, was nicht in Wildes Sinn sein kann. Aber Kommunikation in eigener Sache ist eh nicht die stärkste Seite unseres Bürgervorstehers.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Juli 2018

MARKT: Kein Interesse am politischen Geschehen in Ahrensburg?

Am Montag in dieser Woche fand in Ahrensburg die konstituierende Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung statt. Was dort passiert ist, darüber hat der MARKT, die nach eigener Angabe „lokale Wochenzeitung“, am Mittwoch nicht berichtet. Und heute am Samstag…?

Heute am Samstag finde ich keinen Bericht über die konstituierende Sitzung der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung vom vergangenen Montag. Stattdessen einen Beitrag über die konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung Grönwohld, die in der kommenden Woche stattfindet – siehe die Abbildung!

Ein Größenvergleich: Die Gemeinde Grönwohld hat rund 1.500  Einwohner. Die Stadt Ahrensburg hat rund 34.000 Einwohner. Und was lesen wir daraus ab? Wir lesen: Ein Hinweis auf die Gemeindevertretung von Grönwohld ist für die Redaktion vom MARKT wichtiger als ein Bericht über die Stadtverordneten-Versammlung in Ahrensburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juni 2018

Was will uns der Dichter damit sagen…?

Genauso wie ich, meine lieben Mitbürger, werden auch Sie die Frage aus dem Deutschunterricht Ihrer Schulzeit in Erinnerung haben, die da gelautet hat: „Was will uns der Dichter damit sagen?“ Und wenn Sie heute statt „Dichter“ mal „Politiker“ setzen, dann stellt sich die Frage ständig: Was will uns der Politiker damit sagen…?

aus: MARKT

Genau diese Frage habe ich mir gerade gestellt, nachdem ich gelesen habe, was Peter Egan (WAB) im MARKT geschrieben hat – siehe die Abbildung links! Meine Erkenntnis nach zweimaliger Lektüre: Der WABler sagt hier mit vielen Worten nichts.

Was  seine Fraktion betrifft, so hätte Egan als neuer Vorsitzender folgende Informationen geben können und also lautend: „Wir haben Ihnen zwei Nachrichten zu erzählen, eine gute und eine schlechte. Beginnen wir mit der guten: Hinrich Schmick ist nicht mehr Mitglied der WAB-Fraktion. Und die schlechte Nachricht: Karen Schmick ist immer noch Mitglied der WAB-Fraktion.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Mai 2018

Im AWO-Haus: Frau Doktor hat morgen Sprechstunde

Morgen, meine lieben Mitbürger, ist „Bürgersprechstunde“, und zwar eine „offene“. Genauer: Dr. Nina Scheer, SPD-Bundestagabgeordnete für den Wahlkreis Herzogtum Laubenburg/Stormarn-Süd, lädt uns Bürger ein, in die Manhagener Allee 17 zu kommen, um dort mit ihr zu plaudern. Möglicherweise auch über die Kommunalwahl in Ahrensburg.

Hompage Dr. Nina Scheer (SPD)

Die Sache hat allerdings einen Haken. Denn Dr. Nina Scheer ist nicht bereit, ihren Feierabend für uns Bürger zu opfern. Weshalb sie ihre Sprechstunde nur abhält in der Zeit von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Was bedeutet: Die Bundestagsabgeordnete der SPD will offensichtlich nur mit der nicht berufstätigen Bevölkerung sprechen, denn wer einer Arbeit nachgeht, kann in aller Regel nicht schon in der Zeit von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr in die Manhagener Allee kommen, und zwar ins dortige AWO-Haus.

Apropos AWO&SPD: Jürgen Eckert (SPD), der nicht nur Stadtverordneter ist, sondern auch die Geschäfte der Ahrensburger AWO führt, hat sich als einziger Kandidat in Ahrensburg den unglaublichen Luxus geleistet, für sich persönlich Werbung zu machen auf der Titelseite vom MARKT. Wozu man wissen muss, dass der MARKT vom Mittwoch nicht allein in Ahrensburg verbreitet wird, sondern auch über die Stadtgrenze hinaus. Und selbst in Ahrensburg lässt sich das Anzeigenblatt nicht nach Wahlkreisen belegen, sodass der Kandidat Eckert nicht bloß in seinem eignen Wahlkreis 13 für sich geworben hat, sondern auch in den 19 übrigen Wahlkreisen, wo seine Parteigenossen kandidiert haben. Und als die Wähler am vergangenen Sonntag dann in der Wahlkabine standen, fanden sie in 19 Wahlkreisen den Namen Jürgen Eckert gar nicht auf ihrem Wahlzettel.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Mai 2018