Schlagwort-Archiv: MARKT

1. Juli 2022: Der Einwohner wartet auf Antworten des Meisters auf Fragen vom 20. Juni 2022

Rückblick: Stadtverordneten-Versammlung im Marstall am 27. Juni 2022. Für die Einwohner-Fragestunde hatte ich eine Reihe von Fragen an den Bürgermeister gestellt. Fragen, die von der Verwaltung vorab schriftlich gewünscht waren, und zwar 5 (fünf) Tage vor der Veranstaltung. Ich habe meine Fragen 7 (sieben) Tage vorher per E-Mail ans Rathaus geschickt. In der Einwohner-Fragestunde teilte mir der Bürgermeister mit, dass er wegen der Vielzahl meiner Fragen noch nicht dazu gekommen ist, Antworten zu finden. Und nun warte ich weiterhin darauf.

Pressetisch in der Stadtverordnetem-Versammlung am 25. Juni 2022

Und noch etwas: In meinem Bericht von der letzten Stadtverordneten-Versammlung habe ich den leeren Pressetisch gezeigt  – siehe auch die Abbildung links! Korrigiert wurde ich von einem Leser, der mir berichtet hat, dass Reporter Filip Schwenn vom 3. Buch Abendblatt im Marstall anwesend war, und zwar hat er hinten im Publikum gesessen statt wie bisher üblich und vom Veranstalter vorgesehen am Pressetisch. Und so hat der Reporter denn auch ausführlich aus der Stadtverordneten-Versammlung informiert.

Und das Stormarner Tageblatt? Und der MARKT? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Juli 2022

Nachrichten & Notizen: Warenhaus und Apotheke im Gewerbegebiet * Werbung mit Spiegelbild * Wochenzeitung DIE ZEIT sucht Dummies * Ist das Park Hotel tatsächlich verkauft?

Darüber kann man nachdenken: Der MARKT veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe ein Anzeigenkollektiv zum Thema „Gewerbegebiet“ in Ahrensburg. Und Ahrensburgs Bürgermeister Eckart Boege hat dazu den einleitenden Werbetext verfasst für „Liebe Marktleserinnen und Marktleser“ – siehe die Abbildung!

Augenfällig: Unter dem Werbetext des Bürgermeisters für das Werbegebiet, wirbt die „Beimoor Apotheke im neuen Famila- Ahrensburg“ und stellt ihr 7-köpfiges Team im Bilde vor. Natürlich ist eine Apotheke ein Gewerbebetrieb und sogar ein sehr altes Gewerbe. Ein Warenhaus wie famila ist eher ein neuzeitliches Gewerbe. Aber die Apotheke und das Warenhaus haben eines gemeinsam: Laut Einzelhandelskonzept der Stadt Ahrensburg gehören sie nicht ins Gewerbegebiet. Doch die Politiker der Stadt Ahrensburg setzen ja alles daran, dass die Kunden nicht in der Innenstadt einkaufen sollen, damit die Bürger dort ungestört in Rokokokostümen über den Boulevard spazieren sollen und Platz nehmen auf Parklets mit thematisch bepflanzten Blumenkübeln unter Trauerweiden.

Im Automaten-Zentrum der Stadt, auch City Center Ahrensburg oder kurz CCA genannt, gibt es schon wieder einen neuen Automaten. Neben dem Handy-Entsorgungsautomaten steht nun ein Werbeautomat. Hier können Firmen und Privatleute jetzt ihre Anzeigen schalten.

Wenn Sie sich die Abbildungen anschauen, dann werden Sie auf einen Blick erkennen, wie albern dieser Automat ist. Denn in der Fläche spiegelt sich das Gegenüber wider. Und wenn Sie auf das linke Bild klicken, dann erkennen Sie, wie lustig das sein kann:

„WIRB BEI UNS!“ steht dort. Lesen kann man aber: „WIRR BEI UNS!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juni 2022

Der Anteil des Bloggers am strategischen Plan für den Haushalt der Stadt Ahrensburg im Hinblick auf den Neubau Schulzentrum am Heimgarten

Soeben hat der Stadtverordnete Peter Egan (WAB) das Wort ergriffen, und zwar in der Politiker-Werbekolumne im MARKT. Und der Politiker, der auch Vorsitzender vom Finanzausschuss der Stadt Ahrensburg ist, hat das naheliegende Thema im Auge, nämlich Geld. Hierzu die Überschrift: „Ahrensburg braucht einen strategischen Plan“.

Der Casus Belli: Das neue Schulzentrum am Heimgarten soll rund 80 Millionen Euro kosten. Und weil die Stadt diese Kohle nicht hat, aber das Projekt nicht verschieben kann, da gilt es, Geld einzusparen an den Stellen, wo das Ausgeben nicht so dringlich ist wie der Schulneubau bzw. sogar völlig unnötig ist.

Die ersten Vorschläge dazu macht Egan, indem er u. a. mit höheren Gewerbesteuern droht. Und der WABler empfiehlt außerdem: „Wir sollten unsere Verwaltung schnell und umfassend modernisieren und digitalisieren mit dem Ziel, zehn bis 15 Prozent der Planstellen abzubauen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juni 2022

Wie die Firma Möbel Kraft gute Schüler echt beschummeln will

Der MARKT legt seinen Lesern gern das Wort in den Mund: „Hier leb‘ ich, hier kauf‘ ich!“ Parallel dazu veröffentlicht das Anzeigenblatt in der Ausgabe für Ahrensburg eine Anzeige der Firma Möbel Kraft aus der Heimat vom Indianerhäuptling Winnetou, nämlich Bad Segeberg – siehe Abbildung! Und in Bad Segeberg leben ausschließlich Bad Segeberger und keine Ahrensburger.

Das Besondere an dieser Anzeige: Kinder, die keine Eins in ihrem Schulzeugnis haben, werden von der Firma Möbel Kraft durch Missachtung bestraft, selbst dann, wenn sie nur Zweier in Ihren Zeugnissen haben. Denn lediglich Kinder, die eine Eins  haben, bekommen in Bad Segeberg am 1. und 2. Juli für diesen Einser = 5 Euro. Allerdings: Das Angebot gilt nur „bis zu 25 € für 5 Einsen“.

Doch es kommt noch viel gemeiner: Die abgebildeten 5-Euro-Scheine bekommt kein Kind, auch wenn es fünf Einsen vorzeigt. Denn im Kleingedruckten deckt Möbel Kraft seinen Schummel auf: Es gibt gar kein Bargeld wie im Bilde suggeriert wird, sondern es gibt lediglich Einkaufsgutscheine, die bei Möbel Kraft in Zahlung genommen werden. „Eine Barauszahlung erfolgt nicht.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juni 2022

Die Verwaltung der Stadt Ahrensburg hat einen Antrag an die Politik gestellt, dass Steuergelder verschwendet werden sollen

Wenn die Stadt Ahrensburg, und zwar die Verwaltung, eine Tiefgarage unter einem Rathaus-Erweiterungsbau errichten will für 25 Parkplätze, die privilegierten Mitarbeitern zur Verfügung stehen sollen, dann müsste das nicht nur der Aufmacher von Hamburger Abendblatt und BILD-Zeitung sein, sondern dieser Irrsinn muss auch ein Thema werden bei „extra 3“, der Sendung von Realsatire beim NDR. Denn: Diese Tiefgarage wird mit 1,2 Millionen Steuergeld veranschlagt. Wie gesagt: Für 25 Kfz-Stellplätze. Also ein klassischer Fall für das „Schwarzbuch“ vom Bund der Steuerzahler.

Der Blogger hat sich zu diesem Thema auf Szene Ahrensburg geäußert. Leider wird mein Blog (noch) nicht in jedem Ahrensburger Haushalt gelesen. Umso erfreulicher ist es, dass heute der Ahrensburger FDP-Fraktionschef Thomas Bellizzi das Thema in der Politiker-Kolumne im MARKT deutlich auf den Punkt bringt – siehe Abbildung!

Das Anzeigenblatt MARKT kommt zwar in (fast) jeden Briefkasten, wird aber nicht überall gelesen. Und darum erlaube ich mir, die Bellizzi-Kolumne an dieser Stelle zu veröffentlichen, damit alle Bürger und auch der Meister der Bürger den Kommentar noch lesen können, wenn der MARKT im Altpapier gelandet ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juni 2022

Zum Tod von Roland Wilde: Keine Traueranzeige von FDP, Die Grünen, Die Linke, SPD und WAB

In meinem Blog-Eintrag vom 16. Juni 2022 habe ich meine Verwunderung zum Ausdruck gebracht, dass ich 19 (neunzehn) Tage nach dem Tod von Bürgervorsteher Roland Wilde immer noch keine Todesanzeigen im MARKT oder Abendblatt gefunden habe. Weder von der Stadt Ahrensburg noch von der CDU.

Heute – also 21 Tage nach dem Tod des Ahrensburger Bürgervorstehers – sind sieben Traueranzeigen im MARKT erschienen. Sie stammen von der Familie des Verstorbenen, von der Ahrensburger CDU, von der Senioren-Union, von der Stadt Ahrensburg, vom MARKT/Stormarner Tageblatt, von der Stadt Viljandi und von der Ahrensburger Schützengilde.

Mein neuerliches Erstaunen: Weder die Fraktionen von FDP noch Die Linke, weder die Grünen noch die SPD und auch nicht die WAB haben es für nötig gehalten, dem Verstorbenen die letzte Ehre durch eine Traueranzeige zu erweisen. Das hätte zumindest als Gemeinschaftsanzeige aller Parteien in der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung erfolgen können. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Juni 2022

Ahrensburgs Schmidtchen Schleicher schleicht mit elastischen Worten völlig am Thema vorbei

Wir kennen den Song von Schmidtchen Schleicher „mit den elastischen Beinen, wie der gefährlich in den Knien federn kann“. Und bei den Stadtverordneten von Ahrensburg gibt es Schmidtchen Christian, der gefährlich mit elastischen Worten schreiben kann. So zum Beispiel im heutigen MARKT, wo sein Thema in der Werbekolumne der Politiker lautet: „Der Ahrensburger Flächennutzungsplan – die Chance für nachhaltige Entwicklung“.

Aus  Schmidtchens Werbetext habe ich nur mal einen Absatz herausgenommen – wenn Sie bitte mal nach links schauen wollen! Was sagt uns der Textdichter damit? Er sagt: „Wir Grünen haben tatkräftig mitgewirkt, dass im Herzen der Stadt ein Dusch- und Umkleidehaus exklusiv für Kicker gebaut wird, für das die Bürger mit 2,2 Millionen Euro plus Grundstückskosten geradestehen müssen.“ Und Schmidtchen Schleicher sagt dazu noch ergänzend: „Ich habe absolut nicht begriffen, was Sache ist im Sportgeschehen der Stadt Ahrensburg.“

Und was sagen die Betroffenen? Der ATSV hat dazu sehr viel zu sagen. Und das hat man mit Leserbriefen an die Redaktion vom Abendblatt (Stormarn) geschrieben – siehe die Abbildungen am Fuße dieses Blog-Eintrages!

Und was ist das Eigenartige an diesem Thema? Das Eigenartige ist, dass Schmidtchen so grün ist hinter seinen Ohren, dass er um die Stellungnahmen des Ahrensburger TSV herumschleicht wie die Katze um den heißen Brei, ohne auch nur mit einem halben Nebensatz auf die Argumente des Vereins einzugehen. Und dabei strahlt er auch noch über alle Backen, obwohl sein Text echt zum Weinen ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Juni 2022

Bullshit von links außen: Karin Schrader (Die Linke) will unsere Demokratie beseitigen

Immer wieder gibt es Politiker in Ahrensburg, die sich in einer Demokratie unwohl fühlen. Sie wollen lieber die politische Alleinherrschaft nach dem Motto: „Der Bürger hat uns gewählt und nun können wir machen, was wir wollen!“ Und damit komme ich zu einem Kommentar von Karin Schrader (Die Linke) im MARKT. Die Frau ist Bürgerliches Mitglied im Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss und Bürgerliches Mitglied im Finanzausschuss und äußert sich zum Bürgerbegehren, das am 18. September 2022 in Ahrensburg stattfindet zum Thema Parkplätze.

Zuerst einmal tritt die Linke einige Unwahrheiten breit über das, was die Kaufleute angeblich möchten. Eine Taktik, die man auch aus Moskau kennt. Darauf will ich aber nicht eingehen, denn jeder der klar bei Verstand ist, der erkennt, dass die Linke entweder die Bürger manipulieren will oder nicht recht bei Trost ist. Und das Corpus Delicti liefert sie im letzten Absatz ihres Pamphlets – wenn Sie das bitte mal lesen wollen!

Damit sagt die Linke, dass ein Bürgerentscheid „nur einseitig Wünsche einiger Ahrensburger:innen berücksichtigt“. Frage: Wie kann der MARKT so einen Schwachsinn überhaupt veröffentlichen?! Bei einer Wahl, an der alle Ahrensburger teilnehmen können, werden Wüsche nur einseitig berücksichtigt? Also vielleicht so wie bei der letzten Kommunalwahl in Ahrensburg? 🙂 Und Fakten sollen einzig und allein von Politikern geschaffen werden, mit denen in Vergangenheit kein vernünftiger Dialog möglich gewesen ist?!

Mal ernsthaft: Wie kann der MARKT so einen Bullshit überhaupt abdrucken? Wenn ich im Ahrensburger Stadtforum etwas zu sagen hätte, dann würde ich die Mitglieder darüber abstimmen lassen, ob der MARKT-Verlag auch weiterhin Mitglied dieser Vereinigung sein darf, zumal es sich gar nicht um ein Ahrensburger Unternehmen handelt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juni 2022

Wie die BürgerStiftung Region Ahrensburg sich im Anzeigenblatt MARKT feiern lässt

Ich habe Ihnen berichtet vom Hotel für Insekten, das die BürgerStiftung Region Ahrensburg für Kronshorst-Brunsbek gestiftet hat. Der Preis: knapp 600 Euro. Und in meinem Beitrag habe ich vorausgesagt, dass die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt darüber berichten wird  ebenso wie das Anzeigenblatt MARKT. Und genau das ist passiert.

Schauen Sie bitte auf die abgebildete Seite aus dem MARKT! Der Beitrag über das Insektenhotel mit dem Selbstdarsteller Dr. Michael Eckstein im Mittelpunkt  (Foto: BürgerStiftung!) hat eine Größe von 240 mm 4-spaltig, was zusammen 960 Millimeter ergibt. Ich weiß nicht, was ein Anzeigen-Millimeter im MARKT kostet, aber ich gehe mal von 6 Euro aus. Und 960 mm x 6 € ergeben 5.760 Euro, die eine solche Werbung für einen Inserenten kosten würde. Und selbst, wenn der Anzeigenpreis nur 1 mm vierspaltig = 6 Euro kosten würde, dann ergibt das immer noch Werberaum zum doppelten Preis des Insektenhotels.

Resümee: Stifter Eckstein stiftet 600 Euro und bekommt dafür PR für für sich und seine Stiftung in einem weitaus größeren Betrag. Und dazu kommt auch noch der PR-Artikel im Abendblatt, der allerdings kleiner ist und ohne Foto erschienen ist. Fazit: Ein gutes Geschäft für die BürgerStiftung Region Ahrensburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Juni 2022

Ahrensburg: Hier leb‘ ich, hier ess‘ ich! Oder: Warum eine Anzeige vom „Redox House“ ziemlich albern ist

Wenn ein Restaurant, das in Bad Oldesloe ansässig ist, eine Anzeige schaltet in der MARKT-Ausgabe von Ahrensburg/Bargteheide/Trittau, dann muss dieses Restaurant auch so einzigartig sein mit seiner Speisekarte, dass die Gäste aus Ahrensburg, Bargteheide, Trittau und Umgebung herbeiströmen. Oder die Preise auf der Karte sind so sensationell günstig, dass sich auch der weiteste Weg in dieses Restaurant rechnet.

Das „Redox House“ in Bad Oldesloe bietet an: „Rumpsteak 200 g kräftig im Geschmack, mit kleinem Fettrand, der den feinen Eigengeschmack bewahrt. Dazu Baked Potatoe mit Sour Creme, Steaksoße und Redox-Brot. Aktionspeis € 17.90“

Ich blicke rüber zu meinem Lieblings-Steakhaus in Ahrensburg: Im „Block House“ in der Großen Straße stehen zwei Rumpsteaks auf der Karte, die von unterschiedlicher Größe sind. Einmal „Mrs. Rumpsteak“  in 180 g für 21,20 Euro und einmal „Mr.Rumpsteakt“ zu 250 g für 26,90 Euro. Und dagegen steht also das „Redox House“ mit 200 g zu 17,90 Euro.

Mit ihren unterschiedlichen Gewichten kann man die Steaks also nicht preislich vergleichen. Aaaber: In den Preisen vom „Block House“ ist ein „frischer Salat vorweg“ enthalten, von dem im „Aktionspreis“ vom „Redox House“ nirgendwo die Rede ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Mai 2022