Schlagwort-Archiv: Makler

Makler mit „Zeit für einen Mutanfall“ fordert: „Lass mal an uns selber glauben!“

Hinter der Firma Immobilienvertrieb Nord verbirgt sich ein Makler. Und der erklärt im Anzeigenblatt MARKT: „Zeit für einen Mutanfall“. Da fragt sich der Anzeigenleser, was es wohl für ein Mutanfall sein mag, von dem dieser Makler angefallen ist. Vielleicht Hochmut? Oder Missmut? Oder Schwermut? Oder gar Todesmut?  Oder einfach nur Übermut…? Urteilen Sie selbst, wenn ich an dieser Stelle das Kleingedruckte in der Annonce zitiere und also lautend:

„Sie sind nicht sicher, ob es ein guter Zeitpunkt ist, Ihr Haus zu verkaufen? Weil Sie sich Sorgen machen, wie verrückt die Welt noch spielen kann. Als erfahrene Vermittler stecken wir nicht den Kopf in den Sand, sondern beraten Sie so, dass alles Hand und Fuß hat. Unser Ziel: Dass Sie den Rücken frei haben! Lass mal an uns selber glauben! Ihr Team vom Immobilienvertrieb Nord“

Auf dieses gefühlsduselige Geschwafel muss ich wohl nicht näher eingehen. Wenn ich so einen Schmarren lese, dann ist es für mich Zeit für einen Wutanfall. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Dezember 2022

De Höhner in der Rampengasse von Ahrensburg

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Dieser Song von De Höhner dürfte Ihnen bekannt sein. Das Copyright dafür liegt bei Höhner, Vogelsang Musik GmbH. Und die Werberechte für den Titel hat sich der Makler Wentzel Dr. Homes für seinen Shop in der Rampengasse von Ahrensburg geholt.

Nun hat der Immobilienmakler seinen Flyer in die Briefkästen von Ahrensburg stecken lassen. Und viele Empfänger werden sich wundern, weil sie überhaupt keine Immobilie haben. Denn der Makler hat die Karte adressiert: „An die Bewohner des Hauses“. Und die Bewohner eines Hauses können Besitzer, also Mieter sein, und müssen nicht Eigentümer der Immobilie sein Aber so etwas muss man als Makler ja nicht wissen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Oktober 2022

Was haben Immobilienmakler und Staubsaugerverkäufer am Sonntag in einer staatlichen Schule in Ahrensburg verloren?

Aus dem Rathaus der Stadt Ahrensburg habe ich von der 1. Stellvertretenden Bürgermeisterin die Auskunft bekommen: „Städtische Räume und Einrichtungen in Schulen, Sport- und Turnhallen, im Rathaus und die städtischen Sportstätten/-plätze stehen vorrangig für die Zwecke zur Verfügung, für die sie geschaffen worden sind. Daneben können diese Räume und Einrichtungen auf Antrag für gemeinnützige, kulturelle, politische, sportliche und ähnliche im öffentlichen Interesse liegende Veranstaltungen benutzt werden. Ein Rechtsanspruch auf die Benutzung durch Dritte besteht nicht.“

Und nun wollen Finanzfirmen, Makler, Staubsaugerverkäufer u. v. a. m. ins Schulzentrum Am Heimgarten kommen im Rahmen einer kommerziellen Messe. Und diese Firmen bezahlen dort eine Standgebühr. Die geht aber nicht etwa in die Kasse der Stadt, sondern die kassiert Veranstalter Dr. Michael Eckstein, der dort als kulturelles Alibi für einen Tag ein paar Bilder aufhängen lässt und einen Autor herbeiholt, der aus seinem Roman lesen soll, der im Gefängnis von Fuhlsbüttel spielt – was allerdings irgendwie zum Thema passt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. August 2022

Hat der Makler Engel & Völkers nun auch noch das Eiscafé La Volpe am Rathausplatz übernommen?

Am Rathausplatz gab es früher mal die Rathaus-Apotheke. Dieser Medizinladen wurde nach längerem Leerstand übernommen vom Makler Engel & Völkers. Genauer: Diese Firma ist in das Ladenlokal eingezogen. Und nun habe ich gesehen, dass derselbe Makler auch schon im Eiscafé La Volpe am Rathausplatz zu sehen ist.

Corpus Delicti: Wenn Sie im Eiscafé La Volpe einen Kaffee bestellen, dann bekommen Sie dazu den Hinweis mit Zuckertütchen auf den Tisch: „Groß oder klein … Immobilienverkauf ist Vertrauenssache. Engel & Völkers“  lesen Sie dort – siehe die Abbildung! Und bestimmt empfinden Sie dabei genauso wie ich, nämlich: Zuviel Zucker ist ungesund. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juni 2022

Makler werden ist nicht schwer, Häuser finden umso mehr!

Immobilienmakler werben mit allen Tricks, um an Immobilien zu kommen, damit sie diese vermakeln können. Und weil die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen größer ist als das Angebot, werben die Maklerfirmen bei Eigentümern von Eigenheimen dafür, dass diese Ihre Hütte schätzen lassen sollen, damit sie beim Anblick der Geldsumme vielleicht in Versuchung geraten und verkaufen.

Diesbezüglich fand ich in meinem Briefkasten eine Karte von Katrin Ebbers von der Firma Von Poll Immobilien. Die Frau, die sich als „Immobilienmaklerin (IHK)“ und „Geschäftsstelleninhaberin“ vorstellt, schreibt mich persönlich an mit: „Sehr geehrter Herr Dzubilla“, obwohl ich mich durch diese Dame überhaupt nicht geehrt fühle. Und ich lese: „Blütezeit für den Verkauf Ihrer Immobilie“ und überlege, ob auf dem Immobilienmarkt womöglich mit Blüten bezahlt wird.

Ich frage mich ernsthaft: Woher hat Katrin Ebbers meinen Namen und meine Adresse? Okay, beides steht im Telefonverzeichnis und vermutlich auch in einer angekauften Adressenkartei. Aaaber: Woher weiß die Dame, dass ich Eigentümer der Immobilie bin, die sie gern in der Blütezeit vermakeln möchte? Hat sie das im Grundbuchamt der Stadt Ahrensburg erfahren? Oder hat die Maklerin (IHK) vielleicht Einblick in die augenblicklich unter „Zensus 2022“ laufende Gebäude- und Wohnungszählung…?

Zwischen den Absätzen vermerkt: Immobilienmakler (IHK)“ wird man in einem 14-tägigen Intensivlehrgang. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Juni 2022

Was hat das Hamburger Abendblatt den Wert meiner Hütte zu interessieren?!

Es fällt auf: Wer das Abendblatt online liest, der wird täglich mit dem Angebot konfrontiert: „Kostenlose Bewerbung Ihrer Immobilie“. Und weiter heißt es dann: „Lassen Sie sich überraschen, was Ihr Zuhause wert ist! Bauen Sie auf das Hamburger Abendblatt und lassen Sie Ihre Immobilie bewerten.“

Der Leser fragt sich: Wie will das Hamburger Abendblatt mein Zuhause denn bewerten? Das kann nur ich allein, denn der Wert meines Heims richtet sich für mich nicht allein nach dem kommerziellen Wert meiner Immobilie, den mir jeder Makler vor Ort kostenlos errechnen wird. Und warum soll ich dabei auf das Hamburger Abendblatt bauen, was hat die Zeitung überhaupt mit Immobilien zu schaffen?!

Bekannt ist: Das Angebot von Immobilien ist zur Zeit weitaus geringer als die Nachfrage danach. Und deshalb gehen Makler immer wieder absonderliche Wege, um an „Oma ihr klein‘ Häuschen“ zu kommen, um daraus den größtmöglichen Profit zu schlagen. So zahlen sie zum Beispiel „Informationshonorar“ an Leute, die Tipps geben, wo ein Hauseigentümer möglicherweise bereit ist, sein Zuhause zu verkaufen – wobei die Auszahlung des Geldes natürlich erst nach erfolgtem Vertragsabschluss erfolgt. Und eine Reihe solcher Firmen findet man auch am Fuße der Abendblatt-Kampagne. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Mai 2022

Wie eine Maklerin sich mit List und Tücke „unserer Oma ihr klein‘ Häuschen“ untern Nagel reißen möchte

Die Werbung von Maklern werden immer hinterfotziger. Da ist zum Beispiel „Ihre Nicole Goebel“. Und diese Frau stellt sich in einer Anzeige nicht als Immobilienmaklerin vor – oh nein, denn der Beruf eines Maklers ist beim Bürger nicht gerade einer der angesehensten. Und was macht „Ihre Nicole Goebel“ deshalb? Sie präsentiert sich nicht als Immobilienmaklerin, sondern stellt sich vor als „Wirtschaftsmediatorin (IHK)“. Total luschtig, gelle?

Eine Wölfin im Schafsfell

Mehr noch: „Ihre Nicole Goebel“ schreibt nicht, dass Sie Ihre Immobilie verkaufen möchte, lieber MARKT-Leser, sondern sie inseriert: „Im Streit gibt’s nichts zu erben“. Und das begründet die Wirtschaftsmediatorin wie folgt:

„Nichts kostet so viel Kraft und Energie wie ein Streit unter Erben, Mit der Erfahrung aus vielfach erfolgreich gelösten Wirtschaftsmediationen helfe ich, für Sie einen Ausweg zu finden. Mit einer Lösung, die am Ende alle befriedigt.“

Und ganz besonders befriedigt ist am Ende . . . natürlich Ihre Nicole Goebel, denn sie erbt beim Verkauf Ihrer Immobilie ziemlich dick die Kohle aufs Giro, vom Käufer genauso wie vom Verkäufer. Stimmt’s, Nicole Goebel? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. April 2022

„Vertrauenssache“: Immobilienmakler Engel & Völkers inseriert nun das ehemalige Herrenhaus von Familie Schimmelmann

Nachdem der NDR über die obskuren Geschäftspraktiken bei der Maklerfirma Engel & Völkers berichtet hat, gehen Geschäftsführer und Ahrensburger Büroleiter nun werblich in die Offensive. Und wenn man der Anzeige in MARKT glauben darf, dann bieten sie sogar eine sehr bekannte Immobilie in Ahrensburg an, nämlich das ehemalige Herrenhaus von Familie Schimmelmann – siehe die Abbildung! – das zuvor schon von einer anderen Maklerfirma offeriert worden war und vermutlich keinen Käufer gefunden hat.

Glaubwürdiger wäre es gewesen, wenn die Herren von Engel & Völkers zu den im NDR erhobenen Vorwürfen eine direkte Stellungnahme abgegeben hätten. Aber vermutlich kalkuliert man damit, dass nicht alle Menschen die Sendung gesehen haben und dass das Erinnerungsvermögen bei den Sehenden nachlässt, wenn man etwas von „Vertrauenssache“ heuchelt.

Und noch eine Maklerfirma in Ahrensburg: Jahrelang hat die SIG Holstein (Sparkasse Holstein) ihren Selbstdarsteller Jens Abel promotet. In Anzeigen, Plakaten und sogar in den Einkaufswagen von Lidl. Und nun? Nachdem die SIG diesen Makler aufgebaut hat, ist er abgesprungen und betreibt nun zusammen mit Armin Baghai die eigene Immobilien-Firma Abel & Baghai – siehe die nachfolgende Abbildung!

Ja, Dummheit wird in aller Regel am Ende bestraft. Und wenn die SIG Holstein so dumm gewesen ist, in einen Mitarbeiter persönlich viel Werbegeld zu investieren, dann darf man sich hinterher nicht darüber wundern, wenn eben dieser Protagonist danach seinem ehemaligen Arbeitgeber die Kunden streitig macht und sich dabei über die SIG Holstein kaputtlachen wird! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. März 2022

NDR berichtet: Wie Immobilienmakler ihre Kunden kräftig übers Ohr hauen und sich dabei strafbar machen

Vielleicht hat der eine oder die andere von Ihnen gestern im NDR-Programm die Sendung „Markt“ gesehen, wo das Thema „Miese Makler-Masche“ behandelt wurde. Und dabei wurde mit guter Recherche und ungeschminkter Berichterstattung demonstriert, wie Immobilienmakler schräge Geschäfte machen.

Ich stelle dieses Thema auf Szene Ahrensburg, weil von den schwarzen Schafen auch zwei Maklerfirmen ein Büro in Ahrensburg haben, nämlich Engel & Völkers und Kriech-Immobilien. Und da ist es für uns Ahrensburger natürlich schon wichtig zu sehen, wie unlauter diese Firmen arbeiten  – wenn Sie sich den Film bitte mal selber anschauen wollen!

Darüber habe ich gesprochen mit der Maklerin meines persönlichen Vertrauens, nämlich Carina Neumann in Hamburg. Ihr Kommentar zur TV-Sendung ist mehr als deutlich: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. März 2022

Eine Maklerfirma in Großhansdorf schmückt sich mit dem Standort Ahrensburg

Die Firma F. Kiesler Immobilien wirbt in einer Anzeige damit, „Ihr Hausmakler in Großhansdorf/Ahrensburg seit über 43 Jahren“ zu sein. Genauso könnte Kiesler auch inserieren, seit über 43 Jahren Ihr Hausmakler in Großhansdorf/Honolulu zu sein, denn die Firma ist weder in Ahrensburg noch in Honolulu ansässig.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass Makler Kiesler auch Kunden in Ahrensburg hat beziehungsweise gehabt hat. Und vermutlich auch in anderen Orten außerhalb der Gemeinde Großhansdorf. Darf das Unternehmen dann aber behaupten, sich in Ahrensburg zu befinden? Wie sieht so etwas eigentlich rechtlich aus?

Im Inserat steht: „Ein Gespräch mit uns bringt Klarheit und Verlässlichkeit.“ Und wer dieses Gespräch mit Kiesler sucht, der sollte fragen, warum die Großhansdorfer Firma sich mit Ahrensburg schmückt. Oder zahlt er Kiesler in Ahrensburg vielleicht Gewerbesteuern? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Januar 2022