Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

Bank & Blues? Das passt doch prima!

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Heute haben wir den 30. März 2015. Und die Ahrensburger Musiknacht ist am 30. Mai, also in zwei Monaten. Grund für die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt, schon heute die Werbetrommel für diese Veranstaltung zu rühren und auf den Vorverkauf hinzuweisen, der bereits seit Wochen läuft. Und dazu erfolgt ein bisschen Werbung für die Haspa, wo Abi Wallenstein auftreten wird – siehe Abbildung!

Es gibt insgesamt 17 Locations, aber es gibt den „Blues es in der Bank“. Das ist sehr klug und weise ausgewählt, denn wer hatte ihn noch nicht, den „Bankers Blues“?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. März 2015

Der Wendler weiß scheinbar mehr: Michael Sarach kandidiert nicht für die Verwaltung, sondern – für die SPD!

Vorweg: Jedes Schulkind in der Stadt weiß, dass das Amt des Bürgermeisters von Ahrensburg kein politisches Amt ist. Der Bürgermeister unserer Stadt muss nicht einmal einer Partei angehören. Und einen Ahrensburger Bürgermeister, der seine Parteizugehörigkeit in seinem Amt als Leiter der städtischen Verwaltung erkennen lässt, den sollte man deswegen schleunigst aus dem Rathaus jagen.

Corpus Delicti: Der Bürgermeister arbeitet für seine Partei (Bild: HDZ)

Corpus Delicti: Der Bürgermeister arbeitet für seine Partei (Bild: HDZ)

Nachdem Michael Sarach dem Wendler von der Stormarn-Beilage schon das Resultat einer nicht öffentlichen Sitzung der Stadtverordneten gesteckt hat, hat er jetzt auch verraten, dass er „für die SPD“ kandidiert, und zwar „erneut“.  Was meint: Nicht die SPD hat sich hinter den Kandidaten Sarach gestellt, sondern Sarach kandidiert für die SPD – und damit nicht für die anderen Parteien in der Stadtverordneten-Versammlung und die WAB.

Das könnte bedeuten: Der SPD-Bürgermeister stimmt alle seine Vorlagen mit der Fraktion der SPD ab, bevor er sie in die Versammlung der Stadtverordneten gibt. Oder hat der Wendler gedacht, dass bereits heute der 1. April ist, wenn er noch ergänzt: „Ahrensburger SPD schickt Bürgermeister Michael Sarach zur Wiederwahl ins Rennen“?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. März 2015

Zwei bemerkenswerte Botschaften aus dem Abendblatt

Ich weiß ja nicht, wie gründlich Sie das Hamburger Abendblatt lesen, wenn Sie es denn überhaupt lesen. Mir sind gestern zwei Beiträge besonders aufgefallen, zum einen ein Bericht in der Rubrik „Auto & Motor“, zum anderen eine Anzeige.

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Im redaktionellen Bericht geht es um den neuen VW Touran, zu dem der Berichterstatter ausdrücklich vermerkt, dass in diesem Fahrzeug nicht nur eheliche Kinder mitfahren können, sondern er erwähnt auch ausdrücklich unehelich geborene Kinder – wenn Sie sich die Überschrift des Beitrages bitte mal anschauen wollen!

Das ist natürlich sehr positiv zu sehen, dann warum sollten unehelich geborene Kinder benachteiligt werden, indem sie nicht mit im Auto fahren dürfen, sondern laufen müssen?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. März 2015

Unlauter: Hamburger Abendblatt im Stormarn-Teil mit knallharter redaktioneller Schleichwerbung

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Als ich heute morgen die Stormarn-Nachrichten vom Hamburger Abendblatt online lesen wollte, da fand ich dort eine Spalte, in der das Ahrensburger Schloss abgebildet ist. Und daneben steht: „Sonderthemen aus Stormarn“. Und wenn der Leser darauf klickt, dann kommt er „zu den Sonderthemen“ aus Stormarn.

Neugierig, welche Sonderthemen aus Stormarn sich in dieser Rubrik verbergen, habe Ich geklickt und glaubte meinen Augen nicht trauen zu dürfen: Die „Sonderthemen aus Stormarn“ entpuppten sich als knallharte Werbung, die redaktionell gestaltet ist, ohne dass es mit dem Wort „Anzeige“ als Werbung gekennzeichnet ist! Ein klarer Verstoß gegen das Pressegesetz. Und unlauterer Wettbewerb überdies. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2015

Zum Tag der Liebe einen Tortenheber vom Abendblatt!

Nachdem das Business der Tageszeitungen mit ihren Lesern und Inserenten nicht mehr so rosig läuft wie zu Zeiten, als die Auflagen noch hoch und die Anzeigenseiten prall waren, da gehen die Verlage zunehmend dazu über, ins Einzelhandelsgeschäft einzusteigen, um per Versandhandel ein paar zusätzliche Euro zu generieren. So macht es zum Beispiel auch unser Hamburger Abendblatt, dem unsere geliebte Stormarn-Beilage beiligt – siehe die Anzeige!

IMG_0939Das Hamburger Abendblatt offeriert also „Glanzvolles zum Tag der Liebe“. Gemeint ist der Valentinstag, der als Tag der Liebenden gilt, was aber mehr eine Promotion des Handels ist als ein Gedenktag für den Heiligen Valentin, der dafür seinen Kopf hinhalten musste.

Am kommerziellen Valentinstag, der am kommenden Samstag stattfindet, sollen sich Verliebte gegenseitig beschenken, um ihrer Liebe einen anfassbaren Wert zu bezeugen. Hierzu empfielt das Hamburger Abendblatt seinen männlichen Lesern, der Dame ihres Herzens u. a. einen Tortenheber zu schenken, und zwar das Modell „Cinderella“ in Form eines Schuhes – siehe die Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Februar 2015

Stormarn-Redaktion: falsche Frau beim Blasen gezeigt

Gerade eben erfahre ich vom Hamburger Abendblatt online, dass eine betrunkene Stormarnerin mit Kind im Auto gefahren ist. Text: „Polizeibeamte stoppen eine 45 Jahre alte Autofahrerin, die mit ihrem sieben Jahre alten Sohn in einem Auto auf der Kreisstraße 37 unterwegs ist. Ein Atemalkoholtest ergibt 2,46 Promille.“ Und im Foto sehen wir die Frau beim Blasen.

Bildschirmfoto 2015-01-02 um 22.47.13Falsch! Denn dieser Beitrag ist manipuliert. Wer nämlich für das komplette Lesen der Meldung zahlt, der erfährt: Die abgebildete Frau ist gar nicht die betrunkene Stormarnerin, die mit Kind im Auto gefahren ist. Sondern es handelt sich hier nur um ein „Symbolfoto“ aus dem Archiv.

Mein verrückter Gedanke: Möglicherweise war die Stormarnerin auch bloß ein Fake, also gar nicht betrunken sondern stocknüchtern? Und das Kind im Auto war gar kein Kind sondern es war ein Praktikant aus der Stormarn-Redaktion, der mit diesem Beitrag mal wieder sein Taschengeld aufbessern wollte…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Januar 2015

Die Stormarn-Redaktion, Gutenberg und das Internet

Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt hat auch ein Online-Portal. Das hat für den Leser den Vorteil, dass er Meldungen aktuell lesen kann. Und es hat den Nachteil, dass der Leser dafür bezahlen muss. Auch derjenige, der das Hamburger Abendblatt bereits abonniert hat und damit keine zusätzlichen Berichte bekommt.

Bildschirmfoto 2014-11-26 um 08.38.13Ich gucke heute auf das Online-Portal der Stormarn-Redaktion. Und lese dort „aktuell“, dass die Stadtverordneten der Feuerwehr ein Fest spendieren wollen. Und dass Ahrensburg 30.000 Euro für das Spielschiff an der Grundschule Am Hagen gibt – siehe die Abbildungen!

Allerdings: Beide Meldungen beziehen sich auf die Stadtverordneten-Versammlung, die am vergangenen Montag im Marstall stattgefunden hat. Insofern hätte eine fleißige Redaktion ihre Texte noch am selben Tage veröffentlichen können. Oder wenigstens gestern, am Dienstag. Aber erst heute, also am Mittwoch, mit diesen Meldungen vom Montag zu kommen, das zeugt davon, dass die Redaktion noch immer nicht begriffen hat, dass das Technik von Gutenberg und das Zeitalter vom Internet zwei Kommunikationskanäle sind. Zumal, wie eingangs gesagt, der Leser für den Online-Auftritt zahlen soll.

Schon am Montag hat AhrensburgTV die Informationen ins Internet gestellt. Damit sind die Beiträge der Stormarn-Redaktion so etwas wie ein Wetterbericht von vorgestern. Warum soll der Leser dafür auch noch Geld bezahlen…?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. November 2014

Menschen, die vor den Strafrichter gehören!

Es gibt Vorfälle in unserer Zeit, über die in den Medien berichtet wird, die mich sprachlos – nein: wütend machen. Wie zum Beispiel der Fall heute, der durch die Hamburger Tageszeitungen ging – siehe den Beitrag im heutigen Hamburger Abendblatt!

Unbenannt-1Da wird über eine junge Frau berichtet, die ihr zweijähriges Kind mit Füßen getreten hat. Öffentlich in einem Bus! Und das weinende kleine Mädchen wurde verprügelt, in den Sitz geschleudert mit der Androhung: „Warte, bis wir Zuhause sind!“ Und daneben saß der Großvater. Teilnahmslos.

Und was taten die übrigen Fahrgäste, die im Bus saßen? Sie taten gar nichts. Doch: Eine Frau nahm ihr Handy und fotografiert Mutter, Kind und Großvater. Und hernach ging sie mit dem Foto zur Polizei. Und die tat erst mal gar nichts. Erst nach vier Wochen wurde das Foto veröffentlicht, und binnen einer Stunde war die Mutter identifiziert, sodass die zuständige Behörde sich einschalten konnte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. November 2014

Eine Verkaufspromotion in der Stormarn-Beilage, die nicht als Werbung gekennzeichnet ist

Es ist schon dreist, was die Redaktion der Stormarn-Beilage ihren zahlenden Lesern zumutet: Über eine Verkaufspromotion des Rowohlt-Verlages berichtet das Blatt auf fast einer ganzen Seite. Dort geht es um drei Bücher, die der Rowohlt-Verlag bevorzugt in den Abverkauf bringen möchte. Und die Schreiberin des Beitrages, eine Inga Martens, behauptet in ihrer Überschrift allen Ernstes: „Stormarn sucht das Lieblingsbuch“.

IMG_0886Eine wahre Chuzpe, die hier über die Werbebühne geht. Da passt Ursula „Uschi“ Pepper (SPD), unsere Ex im Rathaus, als „Lesepatin“ dazu wie das Hinterteil auf die Brille. Denn die Patin hat schon zu „Regierungszeiten“ in Ahrensburg einseitige private Interessen gegenüber dem Gemeinwohl vertreten – siehe: Muschelläufer, Rampengasse und …!

Bemerkenswert: Die Stormarn-Beilage hat nicht das Wörtchen „Anzeige“ über die Werbung des Rowohlt-Verlages gedruckt. Und der Ahrensburger Leser, dem immer noch suggeriert wird, dass die Stormarn-Beilage die Fortsetzung der „Ahrensburger Zeitung“ ist, der fragt sich: Gab es bei dieser Veranstaltung im Schloss Reinbek auch leckere Häppchen und feine Getränke, damit sich der Weg für Inga Martens dorthin wenigstens gelohnt hat…?

Postskriptum: Der Kreis Stormarn hat rund 235.000 Einwohner. Laut Stormarn-Beilage haben „in den ersten zehn Tagen 250 Menschen im Internet für ihren Buchfavoriten gestimmt“.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. November 2014

Fluglärm über Ahrensburg: weniger oder mehr?

In Ahrensburg wird Fluglärm als störend oft empfunden, wenn die Flieger ihre Runden direkt über unseren Köpfen drehen, bevor sie in Fuhlsbüttel landen. Und weil sie das in Vergangenheit häufiger getan haben, gab es Beschwerden aus der Bevölkerung im Rathaus der Schlossstadt. Und heute konnte man in einem Beitrag im Hamburger Abendblatt u. a. lesen (rote Farbgebung von mir):

Bildschirmfoto 2014-11-04 um 23.21.04Der Senat übernimmt nun das Votum der DFS und der Lärmschutzkommission. Eine Verlängerung des Endanfluges auf mindestens zehn Meilen würde „beispielsweise für Lemsahl-Mellingstedt und Duvenstedt ohnehin keine zusätzliche Entlastung bringen“. Allerdings sieht der Senat eine andere Auswirkung: „Ein vollständiger Verzicht auf Anflüge mit einer Endanfluglänge unter zehn NM bedingt jedoch eine Verlagerung des Anflugverkehrs in Richtung Nordosten und damit eine stärkere Belastung von Bargteheide.“ Das sei nicht vertretbar. 

Der Senat nennt die Erhöhung der Mindestanfluglänge von vier auf sieben NM eine „ausgewogene Kompromisslösung“, räumt aber ein, dass „bei der komplexen Thematik keine allseits zufriedenstellende Lösung erreicht werden kann“. Dennoch bedeute der längere Anflug, dass die Flugzeuge „nicht mehr erst auf dem Hamburger Stadtgebiet eindrehen können“. Hierdurch „erfahren Stadtteile wie Volksdorf, Wohldorf-Ohlstedt, aber auch die Stadt Ahrensburg eine Verbesserung; die kritisierte Lärmstreuung im Hamburger Nordosten wird erheblich reduziert“, heißt es in der Senatsmitteilung. 

Soweit der Flugschreiber vom Abendblatt.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. November 2014