Unlauter: Hamburger Abendblatt im Stormarn-Teil mit knallharter redaktioneller Schleichwerbung

(Bild: HDZ)

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Als ich heute morgen die Stormarn-Nachrichten vom Hamburger Abendblatt online lesen wollte, da fand ich dort eine Spalte, in der das Ahrensburger Schloss abgebildet ist. Und daneben steht: „Sonderthemen aus Stormarn“. Und wenn der Leser darauf klickt, dann kommt er „zu den Sonderthemen“ aus Stormarn.

Neugierig, welche Sonderthemen aus Stormarn sich in dieser Rubrik verbergen, habe Ich geklickt und glaubte meinen Augen nicht trauen zu dürfen: Die „Sonderthemen aus Stormarn“ entpuppten sich als knallharte Werbung, die redaktionell gestaltet ist, ohne dass es mit dem Wort „Anzeige“ als Werbung gekennzeichnet ist! Ein klarer Verstoß gegen das Pressegesetz. Und unlauterer Wettbewerb überdies.

(Bild: HDZ)

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Ich frage mich: Wie unfähig müssen Redakteure sein, die nicht wissen, dass ein Verlag die Reklame von der Redaktion für den Leser deutlich trennen muss?!  Es kann doch wohl nicht sein, dass auch hier die Praktikanten aus der Redaktion die Verantwortung tragen, oder…?

Meine Bitte an Chefredakteur Lars Haider: Seien Sie doch so freundlich und erklären Sie Ihrem Herrn Klingel-Domdey, der für die Regional-Ausgaben verantwortlich zeichnet, dass er gegen die guten Sitten verstößt. Oder ist das von Verlag und Chefreaktion vielleicht  so gewollt…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2015

Ein Gedanke zu „Unlauter: Hamburger Abendblatt im Stormarn-Teil mit knallharter redaktioneller Schleichwerbung

  1. Frustrierte Abonnentin

    Habe seit Stunden keinen Zugang zu den „normalen“ Artikeln (des gesamten Abendblattes).
    Wurde mir von der Servicestelle des HA mit einer Umstellung von irgendwas erklärt.
    Die „Sonderthemen“ kann ich unbehelligt lesen. Gleiches gilt auch für die anderen Bezirke (Pinneberg z.B.). Schon komisch – oder?
    Kein Zugang zu den Artikeln, für die ich bezahle – wohl aber zur nicht als solcher gekennzeichneten Werbung.

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