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AWO-Allee: Nina Scheer (SPD) steht nun auf der Straße

Es ist schon bemerkenswert: Gestern hat das 3. Buch Abendbatt unter „Nachrichten“ seine Leser darüber informiert, dass Tobias von Pein (SPD) in der Rampengasse stehen wird; und heute berichtet das 3. Buch Abendblatt unter „Nachrichten“ , dass Nina Scheer (SPD) in der Manhagener Allee stehen wird. Und diese Meldung steht wegen der Wichtigkeit des Ereignisses  sogar auf der Titelseite vom 3. Buch Abendblatt.

HH Abendblatt

Bemerkenswert ist es deshalb, weil sowohl die Nina als auch der Tobias jede Woche ihre Sprechstunden in der Manhagener Allee haben. Darüber hat die Stormarn-Beilage noch nicht berichtet. Nun sitzen die beiden Politiker nicht in ihrem Büro, sondern sie stehen auf der Straße. Und schon schreibt die Zeitung darüber, um ihre Leser zu informieren, dass zwei SPD-Politiker auf der Straße stehen – donni, donni aber auch!

Und warum stehen sie auf der Straße? Das kann doch nur einen Grund haben: Weil kein Bürger in ihr Büro kommen will, oder…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. November 2017

Tobias von Pein (SPD) kommt in die Rampengasse

Tobias von Pein, Nachrücker von der SPD-Liste für den Landtag, lädt zu einer Sprechstunde in Ahrensburg ein, so erfahren wir heute unter „Nachrichten“ im 3. Buch Abendblatt. Das ist jedoch keine Sensation, denn Tobias von Pein lädt jede Woche zu einer Sprechstunde in Ahrensburg ein. Das Besondere bei der aktuellen Sprechstunde: Sie soll nicht wie gewöhnlich in der Manhagener Allee stattfinden, sondern in der Rampengasse. Dort will der Politiker einen Stand aufbauen, „um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen“, erklärt Dorothea Benedikt von der Stormarn-Redaktion.

aus: Hamburger Abendblatt

Das ist bemerkenswert deshalb, weil der Genosse für seinen Stand eine Genehmigung haben müsste. Und damit stellt sich die Frage: Wer hat Tobias von Pein diese Genehmigung erteilt – die Stadtverwaltung? Oder das City Center Ahrensburg…?

Wenn es das CCA gewesen ist, dann dürfte der Eigner dafür eine Standgebühr verlangen. Oder aber, er steht der SPD so nahe, dass er den Politiker unterstützen will. Und wenn die Stadt die Genehmigung gegeben hat, dann ist zu vermuten, dass die Veranstaltung in der Open-Air-Bar von Penny stattfindet, für die sich das CCA nicht als zuständig erklärt.

Laut Bericht will von Pein von den Ahrensburgern wissen, „was sich ändern muss und was die Menschen von der Politik erwarten.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. November 2017

Wachdienst fürs CCA, nicht aber für die Rampengasse – ha!ha!ha!

aus: Hamburger Abendblatt

Leute, es gibt schon wieder was Unlustiges zu berichten. Nachdem ich das Problem „Ghetto Rampengasse“ gerade angeschnitten habe, kommt heute die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt (Ralph Klingel-Domdey höchstselbst) ebenfalls auf das Thema zurück und hat dazu den heutigen Aufmacher verfasst. Schlagzeile: „Ahrensburg: CCA bekommt einen Wachdienst“ – siehe die Abbildung!

Das klingt zuerst mal gut; im Kleingedruckten jedeoch kommt die Ernüchterung. Um es kurz zu machen: Ein privater Wachdienst soll dass CCA und die gegenüberliegenden Läden bewachen, die denselben Eigner haben. Aber dort, wo das Problem liegt, nämlich in der Rampengasse, fühlt sich niemand zuständig, weder das CCA noch die Stadtverwaltung. Und die Open-Air-Bar von Penny bleibt weiterhin geöffnet.

Ich zitiere einen Absatz aus dem 3. Buch Abendblatt und also lautend: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. November 2017

Wer oder was, bitte schön, ist Ahrensburg…?

Das 3. Buch Abendblatt hat heute den Aufmacher: „Ahrensburg kämpft gegen Lärmschutz-Wände“. Und parallel dazu heißt es auf dem Online-Portal zum gleichen Beitrag: „Ahrensburg will keine Lärmschutz-Wände“. Und der Blogger fragt sich: Wer oder was ist „Ahrensburg“…?

Ist Ahrensburg die städtische Verwaltung? Oder sind es die Politiker, die „Ahrensburg“ sind? Möglicherweise sind es sogar die Einwohner? Oder sind es Verwaltung, Politiker und Einwohner zusammen, die „Ahrensburg“ sind?

Ich denke, dass die Überschriften der Stormarn-Redaktion bedeuten: Die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt will keine Lärmschutzwände. Denn weder Verwaltung, noch Politik oder Einwohner haben sich grundsätzlich gegen Lärmschutzwände ausgesprochen.

Richtig ist, dass die hässlichen, sechs Meter hohen Lärmschutzwände, die die Bahn im Auge hat, von Einwohnern, Verwaltung und Politik gleichermaßen abgelehnt werden, zumindest für die Innenstadt. Dass es auch Wände gibt, die nicht nur gegen Lärm schützen, sondern die auch nicht als hässlich zu betrachten sind, habe ich bereits auf Szene Ahrensburg erwähnt.

Last but not least bringe ich aus dem Zeitungsbericht ein sehr bemerkenswertes Zitat von FDP-Fraktionschef Thomas Bellizzi, dessen Meinung ich voll unterschreibe:  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. November 2017

Möchten Sie vielleicht, dass Ihre Kinder als Anhalter ins Auto wildfremder Menschen einsteigen?

aus: Hamburger Abendblatt

Gerade komme ich von einem Besuch aus Potsdam zurück in unser Provinzständchen, lese das 3. Buch Abendblatt und falle vom Hocker. Zum Glück betrifft der Beitrag nicht Ahrensburg, und ich hoffe, dass die Idee, die dort aus Bargfeld-Stegen kommt und in Trittau begrüßt wird, niemals in Ahrensburg umgesetzt wird! Denn es ist eine Idee, die böse Folgen haben kann.

Kurz beschrieben: Weil die lokalen Verkehrskonzepte unzureichend sind, macht es sich ein SPD-Politker bequem und empfiehlt den Bürgern, sie sollen sich doch einfach an den Straßenrand setzen und versuchen, als Anhalter mitzufahren! „Probleme sehe ich keine“, sagt SPD-Politiker Jan Naß forsch.

Ich sehe Probleme. Ich habe meinen Kindern immer verboten, als Anhalter in Autos von unbekannten Personen einzusteigen und mitzufahren. Und auch für junge Frauen und ältere Menschen besteht meiner Meinung nach eine Gefahr. Warum, brauche ich wohl nicht zu erklären. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. November 2017

Blaulicht: Warum wird ein Kind polizeilich gesucht…?

aus: Hamburger Abendblatt online

Wie Sie sicherlich wissen, gibt es vom 3. Buch Abendblatt auch noch eine Online-Page. Dort steht nicht nur, was man im gedruckten Blatt eh schon lesen konnte, sondern dort erscheinen auch dann und wann brandaktuelle Meldungen, die so wichtig sind, dass die Redaktion nicht bis zum nächsten Tag mit der Veröffentlichung warten kann. Dazu gibt es dann meist aktuelle Archivfotos in Blaulichtaufnahme.

Gerade ist wieder so eine ganz heiße Meldung erscheinen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Die Überschrift lautet: „Kind angefahren: Polizei such das Unfallopfer“. Im Kleingedruckten erfahren wir dann aber, dass es bei dem Unfall gar kein Opfer gegeben hat. Passiert ist folgendes: Ein elf- oder zwölfjähriges Mädchen ist mit seinem Fahrrad in ein Auto gefahren. Die Fahrerin hat sich davon überzeugt, dass das Kind unverletzt, also kein Opfer ist. Und das Mädchen hat sich wieder auf sein Fahrrad gesetzt und ist weitergefahren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. November 2017

Die Kunst der Suggestion: Was angeblich schon ist, soll erst noch werden

Es ist schon erstaunlich, nämlich das, was der Leser heute im 3. Buch Abendblatt liest, und zwar: „Wie Gegenwartskunst Stormarn erobert“. Erstaunlich deshalb, weil in dem ganzen großen Artikel kein Sterbenswörtchen darüber steht, wie und wo Gegenwartskunst Stormarn erobert hat.

aus; Hamburger Abendblatt

Wenn Gegenwartskunst wirklich Stormarn erobert, dann verstehe ich darunter: Die Menschen im Kreis wollen unbedingt und speziell Gegenwartskunst sehen und kaufen sie wie verrückt, um sie an die Wände ihrer Wohnstuben zu hängen und sich daran zu ergötzen. Das wäre eine Eroberung. Aber davon ist nirgendwo die Rede in dem Beitrag.

Stattdessen lesen wir: „’Wir wollen gegenwärtige Künstler und ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen’, sagt Schlüter. Damit die Kunst es zu den Menschen schafft, sorgen Schlüter und ihre Mitarbeiterin Julia Kölle für Künstlergespräche, Diskussionsrunden und informiertes Personal vor Ort. Zudem werden Führungen angeboten. Sie sollen helfen, dem Besucher den Zugang zu erleichtern.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. November 2017

Wo hat Ahrensburg mehr Fahrradstellplätze geschaffen?

Alles muss man hier selber machen! 🙁 Zum Beispiel für Wiedervorlagen im 3. Buch Abendblatt sorgen. Denn am 18. 12. 2009 lasen wir in der Stormarn-Beilage vom Hamburger Abendblatt: „PARK-AND-RIDE Städte wollen mehr Stellplätze schaffen“. Gemeint waren Stellplätze für Fahrräder an Bahnhöfen. Und die Redaktion wusste zu berichten: „Ahrensburg, Bargteheide und Oldesloe rüsten für Radfahrer auf“.

aus: Hamburger Abendlblatt online

Über Ahrensburg und seine Fahrradstellplätze schrieb die Stormarn-Beilage damals:

„Selbst Ahrensburg mit fast doppelt so vielen Einwohnern (Vergleich mit Bargteheide) hat nicht mehr. Dabei steigen gerade die Schlossstädter gern aufs Rad (wir berichteten). ‚Wir überlegen, unser Angebot auszubauen’, sagt Ahrensburgs Bauamtsleiter Wilhelm Thiele. Allerdings sei Qualität gefordert. Thiele: ‚Wir haben aus den Erfahrungen gelernt. Die Radplätze müssen witterungsgeschützt und diebstahlsicher sein.’ Nur eine Plastiktüte über den Sattel zu ziehen und das Rad anzuschließen, das reiche nicht mehr. Dazu seien die Räder heute viel zu wertvoll.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2017

3. Buch Abendblatt: Rezept gegen die Anzeigenkunden

Heute gibt es mal wieder was Lustiges zu entdecken im 3. Buch Abendblatt. Diesmal stammt es aber nicht aus der Redaktion, sondern es ist ein Beitrag aus der Anzeigenabteilung, denn es handelt sich um ein sogenanntes Anzeigen-Kollektiv, das überschrieben ist: „Anzeigen-Sonderveröffentlichung Martinsgans“. So weit, so gut.

aus: Hamburger Abendblatt

Und nun kommt’s: Hier werben drei Restaurants dafür, dass die Leser vom Hamburger Abendblatt in eben diese Lokale kommen und dort eine Martinsgans verspeisen sollen. Und was macht der Anzeigensachbearbeiter, der einfältige…?

Er stellt einen Text dazu, der die Leser darauf hinweist, dass sie gar nicht in die werbenden Restaurants kommen müssen. Weil sie nämlich ihre Martinsgans selber daheim zubereiten können – siehe die Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Oktober 2017

Laubbeseitigung: Warum passiert die nicht…?

Hamburger Abendblatt

Am 20. Oktober 2017 habe ich auf Szene Ahrensburg darauf hingewiesen, dass das Thema „Laubbeseititung“ in Ahrensburg ein Thema ist, und zwar eine endlose Geschichte. Und schon heute hat die Redaktion vom 3. Buch Abnendblatt sich das Thema zueigen gemacht und bringt heute einen großen Beitrag mit der Überschrift: „Wohin mit demLaub? Die elf wichtigsten Fragen“. Die zwölfte wichtige Frage, nämlich warum der Laubwagen in Ahrensburg nicht unterwegs ist, wird allerdings nicht beantwortet.

Wir erfahren: „Es ist verboten, die Blätter an die Bäume, auf Grünflächen oder auf die Fahrbahn zu schieben. Andere Orte holen das zusammengeharkte Straßenlaub ab. In Ahrensburg und Großhansdorf sind beispielsweise Laubsauger unterwegs. Die Blätter sollten am Rand der Wege zu Haufen zusammengeharkt werden.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Oktober 2017