3. Buch Abendblatt: Rezept gegen die Anzeigenkunden

Heute gibt es mal wieder was Lustiges zu entdecken im 3. Buch Abendblatt. Diesmal stammt es aber nicht aus der Redaktion, sondern es ist ein Beitrag aus der Anzeigenabteilung, denn es handelt sich um ein sogenanntes Anzeigen-Kollektiv, das überschrieben ist: „Anzeigen-Sonderveröffentlichung Martinsgans“. So weit, so gut.

aus: Hamburger Abendblatt

Und nun kommt’s: Hier werben drei Restaurants dafür, dass die Leser vom Hamburger Abendblatt in eben diese Lokale kommen und dort eine Martinsgans verspeisen sollen. Und was macht der Anzeigensachbearbeiter, der einfältige…?

Er stellt einen Text dazu, der die Leser darauf hinweist, dass sie gar nicht in die werbenden Restaurants kommen müssen. Weil sie nämlich ihre Martinsgans selber daheim zubereiten können – siehe die Abbildung!

Und dazu gibts ein ausführliches „Rezept von Melanie Richard, Küchenleitung des Jagdschlosses Malepartus“. Und dieses Restaurant wirbt selber gar nicht auf dieser Anzeigen-Sonderveröffentlichung.

Geben Sie mir Recht, dass das witzig ist? Weniger witzig vielleicht für die zahlenden Inserenten als vielmehr für den Leser der Werbung.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Oktober 2017

2 Gedanken zu „3. Buch Abendblatt: Rezept gegen die Anzeigenkunden

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