Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

Wie aus Einzelhandelsgeschäften plötzlich Gewerbebetriebe werden

Wussten Sie schon, dass die Ahrensburger Innenstadt ein Gewerbegebiet ist? Wie das 3. Buch Abendblatt seine Leser heute informiert, ist ein Gewerbegebiet, wenn zum Beispiel Verbrauchermärkte wie famila, aldi, Futternapf und ein Möbelhaus ihre Läden nebeneinander liegen haben. Und deshalb wird das neue Einzelhandels-Zentrum südlich vom Beimoorweg von der Stormarn-Redaktion zu Ahrensburgs neuem „Gewerbegebiet“ erklärt – siehe die Abbildung!

aus: Hamburger Abendblatt

Unter Gewerbebetrieben verstehe ich Industrie und Handwerk, also produzierendes, verarbeitendes und dienstleistendes Gewerbe. Und Gewerbegebiete sind jene Teile einer Stadt, in denen Fabriken, Lagerhäuser und Bürogebäude gebaut werden dürfen. Sie grenzen selten unmittelbar an ein Wohngebiet, weil Lärm und Geruch die Anwohner belästigen würden.

Nun soll also am Stadtrand ein neues Einzelhandelszentrum entstehen. Hier können Einzelhändler sich günstig einmieten und haben den unschätzbaren Vorteil, dass dort für die Kunden kostenlose Parkplätze direkt vor den Einkaufstüren der Märkte liegen – während in der Ahrensburger Innenstadt die Parkplätze von der Verwaltung planmäßig abgebaut wurden; und das Parken auf den restlichen Plätzen kostet richtig unschön Geld, das Kunden bereits vorab bezahlen muss – ein Schildbürgerstreich, um nicht zu sagen: bodenlose Frechheit der Ahrensburger Politiker, die dieses so beschlossen haben! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. April 2018

Die Kundenzahlen von Firmen im Kreis Stormarn – eine neue und wahnsinnig spannende Serie im 3. Buch Abendblatt ;–)

Heute hat das 3. Buch Abendblatt eine neue Serie gestartet unter dem Motto: „Firmen in Ahrensburg und die Zahl ihrer Kunden“. Diese Serie beginnt heute mit der Filiale der Commerzbank, wo wir erfahren, dass dieses Kreditinstitut  10.550 Kunden hat. (Zum Vergleich: Ahrensburg hat rund 35.000 Einwohner.) Und weiter berichtet Reporter Harry Fix Harald Klix, über die einzelnen Geschäftssparten der Bank und deren Erfolgszahlen.

aus: Hamburger Abendblatt Stormarn

Für den Wirtschaftsteil vom Hamburger Abendblatt wäre so ein Beitrag passend. In der Lokalbeilage Stormarn geht so etwas natürlich nur, wenn die Redaktion dann fortfährt, über alle Firmen in der Region zu berichten. Wieviele Kunden sie haben, was sie umgesetzt haben und wo der Fokus ihrer Geschäfte liegt. Das betrifft nicht nur Banken und Sparkassen, sondern es wird sich selbstverständlich ausweiten auf sämtliche Unternehmen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. April 2018

Es ist schon ein Kreuz mit den Markierungen in Ahrensburg

Eingangs zu diesem Blockeintrag ein Rückblick in das vergangene Jahr: Es war am 19.09.2017, als man im 3. Buch Abendblatt lesen konnte: „Bäume an Fuß- und Radweg Katzenbuckel haben ungewöhnliche Markierungen. Stadtverwaltung und Anwohner suchen nach dem Grund. Wer hat Bäume am Fuß- und Radweg Katzenbuckel in Ahrensburg markiert und warum? Stehen dort Fällungen an?“

Mein Name ist Hase. Ich wohne im Rathaus und weiß von nix!

Niemand konnte oder wollte die Fragen der Zeitung damals beantworten. Die Stadtverwaltung wusste von nix, der Bauhof wusste von nichts, das Umweltamt wusste von nichts. Kurzum: Niemand wusste von etwas.

Zehn Tage später, also am 29. 09,2917, meldete dann das 3. Buch Abendblatt überraschend : „Die Stadt ist doch für die Nummern und Farbpunkte an Bäumen am Fuß- und Radweg Katzenbuckel in Ahrensburg verantwortlich. Dies bestätigte die Stadtverwaltung jetzt auf eine erneute Abendblatt-Anfrage.“ Und: Es hatte sich damals nur um einen „Kommunikationsfehler“ gehandelt – donni, donni aber auch!

Und nun, so las man in derselben Zeitung am vergangenen Samstag, sind in Ahrensburg schon wieder Bäume markiert worden. Und niemand weiß von wem und warum. Doch halt! Reporter Harald Klix weiß und schreibt: Hier wird anonym protestiert. Und zwar mit orangefarbenen Kreuzen an einem Dutzend Bäumen auf dem Areal der Alten Reitbahn, die nach Kinoplänen bebaut werden soll, wenn wir Bürger nicht aufpassen und umgehend handeln. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. April 2018

Die WAB sucht nach Wählern auch außerhalb von Ahrensburg

Das Thema ist zwar gestern schon auf Szene Ahrensburg eingeflossen, aber ich finde den Vorfall so vielsagend, dass ich mir einfach nicht verkneifen kann, heute noch einmal gezielt darauf einzugehen. Das Thema lautet: Die WAB schießt deutlich erkennbar über ihr Ziel hinaus.

Kreis Stormarn: Hier wirbt die Ahrensburger WAB um Stimmen (Quelle: Google Maps)

Betrachten Sie bitte die nebenstehende Abbildung! Sie sehen dort den Kreis Stormarn, wo Sie auch die Stadt Ahrensburg finden werden. Und in Ahrensburg kandidiert die WAB bei der Kommunalwahl am 6. Mai 2018, um politische Ämter zu besetzen. Das Besondere an der WAB: Es gibt diese Partei einzig und allein in Ahrensburg, weshalb sie auch damit wirbt: „100% Ahrensburg“.

Und was macht die WAB? Nein, sie wirbt nicht nur in Ahrensburg, wo ihre potentiellen Wähler wohnen, sondern sie greift gaaanz tief in ihre Vereinskasse und schaltet eine Anzeige im gesamten Kreis Stormarn, nämlich im Stormarn-Teil vom Hamburger Abendblatt. Warum? Weil die WAB „Schulen und KiTas schneller ausbauen“ will, so erfährt man es in der Anzeige. Was „KiTas“ sein sollen, wird allerdings nicht verraten; ich vermute, es ist ein Druckfehler und man meint Kitas. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. April 2018

Heute im 3. Buch Abendblatt: Der dümmste Kommentar des Jahres

Es tut sich was in Ahrensburg, und zwar ein Protest der Bürger gegen das Kolosseum auf dem Lindenhof. Wie das 3. Buch Abendblatt heute berichtet, haben Unbekannte ein Protestplakat vor dem Baukomplex angebracht, aufgemacht als Traueranzeige. Eine stille Form von friedlichem Protest. Das Einzige, was ich daran bemängle ist, dass der oder die Protestler zu feige gewesen sind, ihren Namen auf dem Plakat zu nennen, sondern anonym agiert haben. 

aus: Hamburger Abendblatt

Groß und unangebracht dagegen ist der Protest im 3. Buch Abendblatt gegen das Trauerplakat. Da schreibt René S. einen soukopdummen Kommentar auf der Titelseite, der an Einfalt nicht mehr zu überbieten ist. Die Unzufriedenen sollen doch stattdessen in die politischen Veranstaltungen gehen und sich dort Gehör verschaffen, meint der Reporter – ha! ha! ha! Wer das schon mal in Ahrensburg versucht hat, der weiß, warum ich lache.

Und dann wird der René Soukup richtig perfide, bringt die Traueranzeige am Lindenhof in Zusammenhang mit der Trauer um die ermordete Mutter mit ihrem Kind auf dem Jungfernstieg in Hamburg. Das muss man wohl nicht weiter kommentieren, das ist einfach nur geschmacklos. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. April 2018

Angelika Andres: Einstimmig zur Bauamtsleiterin gewählt

Was das Gute an Szene Ahrensburg ist: Hier können Sie immer wieder nachlesen. Zum Beispiel zum Thema „Angelika Andres & Stadtmarketing“. Geben Sie die Suchwörter einfach in die Suchmaske ein, und schon bekommen Sie alle Blog-Einträge und Kommentare aus dem Archiv ab Mai 2013. Und frühere Beiträge, wenn Sie ins „Archiv bis Mai 2013“ gehen (siehe Rand weiter unten!)

Dabei stoßen Sie dann u. a. auf meinen Blog-Eintrag vom 1. März 2014 genauso wie auf den vom 18. November 2014 und 19. November 2014. Denn im Jahr 2014 wurde Angelika Andres von ihrem Job der Bauamtsleitung entlassen und auf den harten Stuhl der „Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung“ genötigt, um dort ein Stadtmarketing aufzubauen. Hierzu auch mein späterer Blog-Eintrag vom 23. Juni 2015. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. April 2018

Die Stabsstelle für das Stadtmarketing wurde „mit der im Bauamt gescheiterten Angelika Andres“ besetzt.

Nachdem man gestern etwas deutlichere Worte zum Thema Stadtmarketing im 3. Buch Abendblatt lesen konnte, finden wir heute im Blatt einen Beitrag mit der Überschrift: „Ahrensburgs Bürgermeister wehrt sich gegen heftige Kritik“. Dieser Beitrag ist mit „rak“ unterzeichnet, was auf Ralph Klingel-Domdey schließen lässt.

Und ich stelle es mir wie folgt vor: Nachdem der Artikel gestern in der Stormarn-Beilage getanden hat, wurde der Autor von der Pressestelle des Rathauses angewiesen, das Thema noch einmal aus der persönlichen Sicht von Michael Sarach zu bringen. Und dann wird’s lustig, aber nicht zum Lachen.

Der heutige Beitrag besteht aus rund 120 Zeilen, in denen der Bürgermeister einerseits Räucherstäbchen anzündet, andererseits eine Teilschuld beim Dilemma an die Politik abtreten will. Ich gehe darauf im Einzelnen nicht ein, sondern versuche mal, den Fall mit einer Metapher zu verdeutlichen: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. April 2018

Na bitte, es geht doch: Die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt hat meine Anleitungen befolgt – bravo!

Heute, meine lieben Mitbürger, ist ein guter Tag für Szene Ahrensburg. Denn wieder einmal habe ich gezeigt, dass man als Bürger gegen die Institutionen, zu der auch die Presse gehört, erfolgreich angehen kann, wenn man die Damen und Herren unter Druck setzt. Und ich habe die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt massiv unter Druck gesetzt zum Thema Stadtmarketing. Mehr noch: Ich habe Klingel-Domdey & Blombach die Anleitung gegeben, wie sie bei diesem Thema weiter verfahren müssen.

Und sie haben es getan – genauso, wie ich es „vorgeschrieben“ habe, wenn Sie meinen Blog-Eintrag vom 10. April 2018 nachlesen und danach die heutige Reaktion der Redaktion im Blatt sehen, dann werden Sie verstehen, dass ich heute lächelnd in den Tag gehe und weiß, dass meine Arbeit als Blogger und die sachdienlichen Beiträge der Kommentatoren nicht nur bei den Bürgern ankommen, sondern auch bei den Gescholtenen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. April 2018

Orient in Ahrensburg: Cocktails, Bauchtanz und Shisha

Werbung für Tabakerzeugnisse und für den Konsum derselben ist verboten – jedenfalls in gedruckten Medien genauso wie in TV und Radio. Und deshalb kann auch eine Shisha-Bar keine Anzeige schalten im Hamburger Abendblatt. Was also tun, wenn man die Eröffnung einer Shisha-Bar in der Schlossstadt bekanntgeben möchte…?

aus: Hamburger Abendblatt

Als vor rund zwei Jahren die erste Shisha-Bar in Ahrensburg eröffnet wurde, da gab es dafür eine großformatige Werbung im 3. Buch Abendblatt. Allerdings nicht als Anzeige, sondern diese Werbung war redaktionell gestaltet mit der Überschrift: „Ahrensburg hat jetzt eine Shisha-Bar“ – siehe Abbildung links oben!

Nun gibt es eine zweite Shisha-Bar in Ahrensburg: „Zahara“. Zur Freude der Ahrensburger „Behörde“, wie der Betreiber heute im 3. Buch Abendblatt erklärt, wo Reporterin Joana Ekrutt berichtet, dass der Genuss von Shisha-Tabak, der geschmacklich von Ananas über Minze bis Orange-Schokolade reicht, für Geselligkeit und Entspannung sorgt. Und Bauchtanz gibt es gratis dazu – jedenfalls zweimal im Monat. Der Schwerpunkt der neuen Bar soll übrigens auf den Cocktails liegen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. April 2018

Hinnerk & Team kämpfen heute mal wieder für einen Investor

„Wohnungen statt Gaststätte an Ahrensburgs Ortseingang“. Diese Botschaft auf der heutigen Titelseite vom 3. Buch Abendblatt stammt aus der Zeit, als Asbach noch jung war. Denn dass die Gaststätte am U-Bahnhof West abgerissen wurde und dort zur Zeit 14 Mietwohnungen gebaut werden, hat sich in Ahrensburg schon seit längerer Zeit herumgesprochen.

aus: Hamburger Abendblatt

Warum also der „aktuelle“ Bericht auf der Seite 1 von heute? Ganz einfach: Während andere Redaktionen für ihre Leser kämpfen (Beispiel: „BILD kämpft für Sie!“), kämpfen Hinnerk & Team für Investoren auf dem Wohnungsmarkt. Womit ich sagen wil: Der besagte Beitrag ist ein lupenreiner Werbetext für den Investor, der am U-Bahnhof Ahrensburg-West seine Wohnungen vermieten will.

Meine persönliche Vermutung: Der Wohnungsvermieter hat sich verspekuliert. Denn wer dort eine Wohnung mietet, der wird nicht bereit sein, die angegebenen Mitpreise dafür zu zahlen. Wer will schon direkt an einem U-Bahnhof wohnen, wo die U-Bahn als Hochbahn fährt? Und dann sind da noch die Bushaltestellen direkt gegenüber. Und die Regionalbahn und irgend wann auch die S-Bahn. Hinzu kommt, dass die Hamburger Straße eine der verkehrsreichsten Straßen der Stadt ist. Es ist in meinen Augen eine Wohnlage für Menschen, die schwerhörig sind und kein Hörgerät tragen wollen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. April 2018