Angelika Andres: Einstimmig zur Bauamtsleiterin gewählt

Was das Gute an Szene Ahrensburg ist: Hier können Sie immer wieder nachlesen. Zum Beispiel zum Thema „Angelika Andres & Stadtmarketing“. Geben Sie die Suchwörter einfach in die Suchmaske ein, und schon bekommen Sie alle Blog-Einträge und Kommentare aus dem Archiv ab Mai 2013. Und frühere Beiträge, wenn Sie ins „Archiv bis Mai 2013“ gehen (siehe Rand weiter unten!)

Dabei stoßen Sie dann u. a. auf meinen Blog-Eintrag vom 1. März 2014 genauso wie auf den vom 18. November 2014 und 19. November 2014. Denn im Jahr 2014 wurde Angelika Andres von ihrem Job der Bauamtsleitung entlassen und auf den harten Stuhl der „Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung“ genötigt, um dort ein Stadtmarketing aufzubauen. Hierzu auch mein späterer Blog-Eintrag vom 23. Juni 2015.

Warum Angelika Andres ihren Sessel im Bauamt verlassen musste, darüber gibt es bis heute nur Spekulationen. Wenn im 3. Buch Abendblatt heute zu lesen ist, dass Angelika Andres im Bauamt „gescheitert“ ist, dann ist diese Information genauso, würde ich schreiben, „Ralph Klingel-Domdey ist gescheitert“, denn er wurde ja als Redaktionsleiter der Stormarn-Beilage abgelöst. Und die Redaktion schrieb am 24. 11. 2010 über die Wahl von Angelika Andres zur Leiterin des Bauamtes:

„Das Votum des Hauptausschusses war eindeutig. Ohne Gegenstimme sprachen sich die Mitglieder jetzt für die gebürtige Erfurterin aus. Damit setzte sich Andres gegen acht Mitbewerber durch, die in die engere Wahl gekommen waren. Insgesamt waren es 17 Bewerber gewesen.“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. April 2018

4 Gedanken zu „Angelika Andres: Einstimmig zur Bauamtsleiterin gewählt

  1. Fritz aus Ahrensburg

    Aus dem zeitlichen Abstand von mehreren Jahren zeigt sich, wie leicht es ist, gegen eine Person öffentlich „Stimmung“ zu machen.

  2. Petra

    Zu dieser „Amtsenthebung“ fällt mir nur ein: In keiner Küche kocht es sich so leicht wie in der Gerüchteküche.

  3. Ahrensbürgerin

    Die Hauptköche für diese Gerüchteküche sitzen aber im Rathaus und in der Redaktion der Stormarnbeilage!!!

  4. Narrenhof

    Kann es sein, dass in den letzten Tagen der Blogger, die Kommentatoren und der Narr bereits die wichtigsten Schlüsselfragen gestellt haben – aber niemand will sie beantworten ?

    Ja, es ist so, dass 2010 die messerscharf analysierenden Politikerinnen und Politiker aus einer Reihe von qualifizierten Bewerbern Frau Andres ausgesucht und auf den Stuhl des Bauamtsleiters gehoben haben.
    Hurrraaah – endlich sind wir den „umstrittenen“ Bauamtsleiter W. Thiele los !

    Dem konnte der bekanntlich tatkräftige SPD-Bürgermeister M. Sarach entgegensetzen, die neue Bauamtsleiterin A. Andres 2014 abzusetzen und in ein „Sterbezimmer“ zu versetzen – bei gleicher Besoldung versteht sich. Der Bürgermeister hatte persönlich das Alibi „Stadtmarketing“ auf das Türschild geschrieben.
    Narrenfrage: Kann es sein, dass niemand in dieser Einzelzelle nicht krank wird ?

    Leider musste der stets bemüht hoffende SPD-Bürgermeister beten, dass niemand und auch jahrelang keine falschen Fragen stellt.
    Seine Gebete wurden erhört: Mal wieder fragte niemand nach nix.

    Aber den leidenden SPD-Bürgermeister traf ein weiterer Schicksalsschlag: Frau Andres war zwar weg, aber überraschenderweise war kein neuer fachlich qualifizierter Architekt zur Hand, der den freien Stuhl des Bauamtsleiters besetzen konnte.
    Aber wieder hatte der Bürgermeister eine glückliche Hand, denn sein ihm treu ergebener Mitarbeiter Herr Kewersun ließ sich nach oben abordnen – bis auch er die Nase voll hatte.

    Aber man glaubt es kaum: Der Bürgermeister hatte wieder Glück.
    Denn alle alle lieben Politikerinnen und lieben Politiker hielten sich jahrelang reflexartig Augen, Ohren und Mund zu, um nicht nach dem fachlich-sachlichen Grund des Verschwindens der von ihnen vorher hochgepriesenen Bauamtsleiterin Andres zu fragen.

    Nur das liebe Hamburger Abendblatt fragte die „Politiker aller Ahrensburger Fraktionen“ am 12.04.2018 in einer Titelzeile: „Warum hielten sie so lange still?“.

    Fast triumphierend wusste der wie immer den Überblick habende SPD-Bürgermeister M. Sarach, warum er selbst so lange still gehalten hatte:
    „Ich habe schließlich noch andere Dinge mit hoher Priorität zu erledigen, dafür fehlt mir schlichtweg die Zeit.“
    Kann es sein, dass er im Geheimen und mit all seiner bekannten Kraft an einer extrem gut gemachten Prioritätenliste arbeitet ?

    Und was lernen die Bürger, die Steuerzahler und besonders jetzt die lieben und verehrten Wählerinnen und Wähler aus diesem Mist ?
    Alles bleibt so wie es ist.

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