Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

WochenBlatt: Werbung für die Tonne

2013-09-18 15.36.29Gerade wurde mir das WochenBlatt zugestellt, das Anzeigenblatt aus dem Verlag Axel Springer – noch, denn demnächst geht es (genauso wie das Hamburger Abendblatt) in die Hände westdeutschen Funke-Verlagsgruppe. Und nachdem ich das Blättchen am vergangenen Mittwoch zum ersten Mal in diesem Jahr bekommen habe – und dabei gleich sechs xemplare auf einen Schlag  – da hat der Zusteller heute noch drei drauf gesetzt, was meint: 9 (neun) Exemplare steckten in meiner Zeitungsrolle am Gartenzaun.

Und weil in jedem Exemplar auch drei Werbebeilagen liegen, und zwar von Höffner, dm und Deichmann, da bekam ich demzufolge 27 Beilagen. (Zum Glück werden morgen die blauen Papiercontainer geleert, so dass ich mich gar 2013-09-18 15.57.02nicht lange mit dem Neupapier Altpapier beschäftigen muss) Ob das auch im Sinne der Werbungtreibenden ist, die viel Geld dafür löhnen, damit sie eine ordentliche Verbreitung ihrer Werbung bekommen, die nicht direkt in die Tonne gehen soll, das kann ich mir nicht so richtig vorstellen.

Beim WochenBlatt ist dieses Thema bekannt, ohne dass dagegen von den Verantwortlichen im Verlag ernsthaft etwas unternommen wird. Und so warte ich denn, dass mein ehemaliger Verlagskollege Manfred Braun von der Funke-Gruppe das Sagen bei dem (noch) Springerschen Anzeigenblatt hat, weil “Charly” – wie ich ihn kenne – das sehr viel ernster nimmt als es die heutigen Springer-Mitarbeiter tun. Denn es ist auf der einen Seite eine unnötige Vergeudung von Rohstoffen, sprich: Papier, zum anderen Wirtschaftsbetrug gegenüber den Werbekunden, weil der Verlag offensichtlich Hinweisen dieser Art nicht nachgeht und wahrscheinlich weiterhin behauptet, die Ahrensburger Haushalte mit dem WochenBlatt lückenlos abzudecken.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. September 2013

Zirkus in Ahrensburg: Wilde Tiere nein/ja

In der letzten Stadtverordnetenversammlung haben die Mitglieder auf Antrag der Grünen mehrheitlich entschieden, dass ein Wanderzirkus, der Wildtiere vor- und mit sich führt, die nicht aus unseren Breiten stammen, keine Genehmigung für eine Vorstellung in Ahrensburg bekommen soll. Dagegen legt der Bürgermeister nun Widerspruch ein.

Einheimisches Tier (ausgestorben)

Einheimisches Tier (ausgestorben)

Nein, es ist nicht so, dass Michael Sarach dem Inhalt des Beschlusses widerspricht, sondern der Bürgermeister muss quasi dem Beschluss als solchem widersprechen, und zwar aus rechtlichen Gründen. So gibt es ein Urteil gegen die Stadt Darmstadt aus März 2013, die Ähnliches beschlossen hatte und daraufhin ihren Beschluss rückgängig machen musste.

Verstehen Sie das, liebe Mitbürger? Wir haben einen hochdotierten höchstdotierten Juristen im Rathaus sitzen, nämlich Thomas Reich, der sich in der aktuellen Rechtsprechung auskennen muss. Und der Advokat Reich sitzt nicht nur im Rathaus, sondern der saß auch in der Versammlung der Stadtverordneten, als über dieses Thema abgestimmt wurde. Warum hat er spätestens dort nicht den Mund aufgemacht und einen Kommentar zur rechtlichen Situation abgegeben…?!

Postskriptum: Bei der damaligen Abstimmung haben 13 Verordnete dafür gestimmt, 11 dagegen und 3 Enthaltungen gab es. Mein Wunsch: Die 11, die dafür sind, dass wilde Tiere im Wanderzirkus auftreten, die sollten gezwungen werden, bei der nächsten Stadtverordneten-Versammlung vor den Augen der Bürger durch einen brennenden Reifen zu springen! Und je enger dieser Reifen ist, desto besser.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. September 2013

Ich habe heute den Weihnachtsmann getroffen! Oder: Stille Nacht bei Lidl in Ahrensburg

Jeder Ladenbesitzer weiß: Angebot und Nachfrage sind die Säulen, auf denen sein Geschäft aufgebaut ist. Und der Verkäufer, der mit seinem Angebot die Nachfrage der Kunden befriedigt, der wird selber auch befriedigt sein durch zufriedenstellende Umsätze.

LadenAngenommen, Sie haben einen Feinkostladen in Ahrensburg. Dort verkaufen Sie Salate. Und zum Frühling bieten Sie einen besondern Salat an, nämlich Grünen Heringssalat. Und die Leute wollen diesen Salat und sind dann ganz traurig, wenn der Frühling vorbei ist und Sie erklären: „Von nun an haben wir keinen Grünen Heringssalat mehr; fragen Sie im kommenden Frühjahr mal wieder danach!“

Das ist Angebotsverknappung à la Mon Chéri, denn die alkoholhaltige Kirschpraline gibt es im Sommer auch nicht im Laden. Der Hersteller zur Begründung: „Manche mögen’s heiß – das gilt aber nicht für Mon Chéri. Denn unter großen Temperaturschwankungen und starker Hitze leidet die Qualität unserer Pralinen. Deshalb bieten wir Mon Chéri in der heißen Jahreszeit nicht an, und das sorgt wiederum für gleichbleibend hohe Qualität.“

Dieses Argument trifft auf den Grünen Heringssalat indes nicht zu. Und deshalb wären Sie ein schlechter Verkäufer, würden Sie das Angebot künstlich verknappen und auf den Umsatz aus drei Jahreszeiten verzichten. Ergo: Grüner Heringssalat von Januar bis Dezember! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. September 2013

“Runder Tisch Kultur” nach krankheitsbedingter Pause

Unbenannt-2Ich habe eine Einladung bekommen, und zwar zum „Runden Tisch Kultur“. Die Runde an diesem kulturellen Ecktisch hat zuletzt am 28. März. 2012 getagt. Ein Jahr später, am 13. März. 2013, musste die Tagung „krankheitsbedingt“ ausfallen. Wie krank die Tischrunde gewesen ist, lässt sich daraus ablesen, dass die Sitzung aus März 2013 nun im September 2013, und zwar am 26. um 18.30 Uhr im Peter-Rantzau-Haus (Raum 2 + 3) stattfinden soll.

Frau Haebenbrock-Sommer, Kulturmanagerin der Stadt Ahrensburg, lädt ein zu folgenderTagesordnung:

1. Begrüßung durch Bürgermeister Sarach

2. 700 Jahre Ahrensburg Sachstand der AG – Beteiligung der Ahrensburger Kulturtreibenden Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. September 2013

Plakat vom Sensenmann und Läden in der Hagener Allee

2013-09-13 17.11.01Als ich durch die Ahrensburger Innenstadt ging, bin ich dem Tod begegnet. In der Großen Straße. Auf einem schwarz-roten Plakat. Darauf war Lucky Strike zu sehen mit der Schlagzeile: „Ohne Zusätze kann nicht neu erfunden werden.“ Und wer diese Zigarette raucht, muss mit dem Schlimmsten rechnen, denn darunter lesen wir: „Rauchen kann tödlich sein“ – siehe die Abbildung!

Sie sehen: Der Tod muss nicht neu erfunden werden, er steckt in jeder Packung. Und wer dem Sensenmann nicht vorzeitig begegnen will, der sollte einen großen Bogen um das Plakat machen. Will meinen: Er sollte die Werbebotschaft übersehen und nur Papierröllchen kaufen, also ohne Zusätze von Tabak. Oder Gummibärchen, deren Zusätze wenigstens nicht tödlich sein können. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. September 2013

“Aufgrund einer Anfrage von E.ON Hanse…” Wie bitte…?!?

Das Ahrensburger badlantic ist ein Fass ohne Boden. Jahr für Jahr müssen wir Steuerzahler dafür blechen, egal, ob wir drin baden oder nicht. Der einzige finanzielle Nutznießer des Bades ist E.ON-Hanse, der Partner der Stadt, der dafür die Energie liefert. Denn auf Grund eines Vertrages, den die Ex-Bürgermeisterin Ursula Pepper mit Prüfung durch den Stadtjuristen Thomas Reich abgeschlossen hat, begünstigt der Geschäftsverbund den einen Vertragspartner, nämlich E.ON-Hanse, zu Lasten des anderen Vertragspartners. Und das ist die Stadt Ahrensburg.

Nach meinem bürgerlichen Informationsstand verhandelt  Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach nun schon im 2. Jahrgang mit dem Vertragspartner E.ON-Hanse über eine vorzeitige Auflösung des Vertrages, und zwar auf dringenden Wunsch und im Interesse der Stadt Ahrensburg. Diese Verhandlungen sind so geheim, dass nicht einmal der Geschäftsführer vom badlantic über den aktuellen Stand informiert war, als die Stormarn-Beilage sich danach erkundigt hat.

So, liebe Mitbürger, und nun halten Sie sich mal fest! Am Montag tagt nämlich der Hauptausschuss der Stadt im Rathaus. Und hier geht es u. a. um “Vorschläge über Maßnahmen zur Konsolidierung des städtischen Haushalts” als Folge des Drohbriefes aus Kiel. Und um es kurz zu machen: In einer “Beschreibung der Maßnahmen” finden wir auf Seite 20 folgenden Passus, den ich mal farbig umrandet habe:

Unbenannt-8

Falls Sie sich nicht schon ungläubig die Augen reiben oder gar vom Stuhl gefallen sind, erläutere ich: Alle verantwortungsvollen Menschen warten seit Monaten darauf, dass der Bürgermeister die Verhandlungen mit E.ON-Hanse über die von der Stadt und vielen Stadtverordneten gewünschte Vertragsauflösung endlich erfolgreich beendet, da erfahren wir nun, dass die Stadt den Vertrag gar nicht kündigen will, sondern dass die Anfrage von E.ON Hanse gekommen ist und “derzeit” (!!!) von freien Beratern der Stadtverwaltung geprüft wird. Kostenpflichtig, versteht sich. Und diese Prüfung dauert vermutlich noch so lange, bis der Vertrag ohnehin ausgelaufen ist.

Ich weiß nicht mehr, was ich dazu denken, geschweige denn sagen soll. Und ich bin neugierig, was die Mitglieder im Hauptausschuss dazu am kommenden Montag sagen werden. Und Sie, liebe Mitbürger.

Postskriptum: Dem Hauptausschuss gehören die folgenden Mitglieder an: Bellizzi, Thomas (FDP), (beratendes Mitglied),
 Eckert, Jürgen (SPD) 
Levenhagen, Detlef (CDU), stellv. Vorsitzender,
Philipp-Richter, Susanne (CDU), Proske, Jochen (SPD), 
Schmick, Hinrich (WAB), Vorsitzender
Schubbert von Hobe, Christian (GRÜNE)
, Wilde, Roland (CDU)

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. September 2013

Frau Botta und ihr Bausachverständiger

Am Mittwoch habe ich Ihnen berichtet, dass ein Rauchzeichen über St. Johannes steht, das beobachtet wurde von Dr. Wolfgang Schrumpf, der daraufhin an Pastorin Botta geschrieben und dieses Schreiben auch an die Redaktion der Stormarn-Beilage geschickt hat. Und die hat recherchiert … allerdings nur einseitig.

Hier ist der Absatz mit der Stellungnahme von Frau Botta und also lautend:

Eiseskälte in der Gemeinde St. Johannes

Eiseskälte in der Gemeinde St. Johannes

“Botta hält es dagegen für eine Selbstverständlichkeit, dass der Ofen läuft. „Das Haus muss beheizt werden, damit es nicht zu Gebäudeschäden kommt. Das sagt einem jeder Bausachverständige.“Der Thermostat sei so eingestellt, dass die Heizungsanlage anspringt, sobald die Innentemperatur unter 13 Grad Celsius sinkt. „Wahrscheinlich war es in den vergangenen Nächten schon so kalt, dass dieser Wert unterschritten wurde“, mutmaßt sie.”

Diese Antwort könnte man – wäre man kein Christ – auch als Verarschung der Gemeinde bezeichnen. Zum einen gibt es keinen Grund, eine Heizung anzustellen, wenn das Haus nicht bewohnt ist und die Temperatur unter 13 Grad Celsius fällt – das wird jeder Bauchsachverständige bestätigen. Und die Ausrede der Frau Botta, die hier das Geld der Gemeinde verheizt, ist umso unglaublicher, weil das Foto gar nicht in der Nacht, sondern am hellichten Tage gemacht worden ist. Was meint: Wenn die Heizung in der Nacht gearbeitet hat, dann muss sie das ja wohl nicht am Tage fortsetzen, um Frostschäden zu vermeiden.

Und die Redaktion der Stormarn-Beilage? Die druckt Bottas Zitat nach, ohne sich mit einem Bausachverständigen darüber zu unterhalten und die Leser entsprechend zu informieren.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. September 2013

“Wochenblatt”: 6-fache Haushaltsabdeckung

2013-09-12 07.46.04Als ich heute früh meine abonnierten Zeitungen aus der dafür neben der Gartenpforte montierten Zeitungrolle wollte, stolperte ich über einen Zeitungsstapel, den mir jemand über den Gartenzaun geworfen hat. Ich schaute mir die Blätter an und sah: 6 (sechs) identische Ausgabe vom “Wochenblatt” des gestrigen Tages  – siehe die Abbildung!

Ich kann mich nicht daran erinnern, das “Wochenblatt” in diesem Jahre überhaupt mal bekommen zu haben – und nun gleich sechse auf einen Streich. Dabei hatte ich schon gedacht, der Verlag hätte sein Anzeigenblatt eingestellt, dass vor vielen, vielen Jahren mal jede Woche erschienen war.

Gelesen habe ich von den sechs Exemplaren nicht ein einziges. Denn der Aufmacher stammt aus der Zeit, als sich der Weinbrand  “Asbach Uralt” noch als Cognac bezeichnen durfte. Will meinen: Die Schloss-Entschlammung stand schon vor Tagen in MARKT und Stormarn-Beilage.

Und wie erklärt der Verlag eigentlich seinen Inserenten die Tatsache, dass das Blättchen mal über Monate lang nicht in die Briefkästen kommt und dann gleich sechs Exemplare auf einmal? Immerhin bezahlen die Kunden ihre Annoncen doch, oder…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. September 2013

Ahrensburg: Kein Raum für sozial schwache Menschen

Ahrensburg gehört zu den zehn kaufkräftigsten Städten in Deutschland, verkündete der Bürgermeister kürzlich. Und Ahrensburg boomt: Der Wirtschaft in der Stadt geht’s gut, die Steuereinnahmen sprudeln, und wir können den Unternehmen gar nicht so viel Bodenfläche zur Verfügung stellen wie nachgefragt wird. Und wir bauen auf Kosten der heutigen Steuerzahler einen neuen Stadtteil auf dem Erlenhof, wo die Preise für Grundstücke so hoch liegen, dass nur besser Betuchte sich das leisten können.

Bildschirmfoto 2013-09-12 um 08.18.01Und die schlechter Betuchten, sprich: Menschen, die sich in der Kleiderkammer vom DRK “neu” einkleiden müssen, weil das Geld für den täglichen Bedarf vorn und hinten nicht reicht? Diese Menschen will der Bürgermeister in Ahrensburg anscheinend nicht sehen.

Und so kündigte die Stadt dem Deutschen Roten Kreuz das Grundstück in der Schulstraße, auf dem die Baracke des DRK steht, die dem Verein gehört. Und die Stadt ist nicht in der Lage, für die Kleiderkammer und deren Verwaltung neue Räume gratis zur Verfügung zu stellen oder gegen geringes Entgelt zu überlassen, sodass die Kleiderkammer nun zum Ende dieses Jahres schließen muss, wenn keine Abhilfe geschaffen wird – siehe den nebenstehenden Beitrag aus der heutigen Stormarn-Beilage!

Und der Herr Bürgermeister, Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands? Michael Sarach sammelt Geld. Allerdings nicht fürs DRK, sondern für das Schloss. Und darum mein Antrag an die Verwaltung: Die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes in Ahrensburg soll umziehen in das Ahrensburger Schloss! Dort ist im Keller ausreichend Platz, um das gemeinnützige Unternehmen zu beherbergen, und zwar so lange, bis die Stadt für andere Räumlichkeiten gesorgt hat.

Frage: Wie kann es möglich sein, dass die Stadt Ahrensburg dem Kulturverein im Marstall nicht nur viel Geld aus Steuermitteln spendet, sondern auch exklusive Räumlichkeiten zum Spottpreis überlässt, aber nicht irgendwo in der Stadt einen ganz bescheidenen Raum findet, um die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes zu unterstützen?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. September 2013

Die wahren Schulden der Stadt Ahrensburg

"Wie sagen wir's dem Volke?" (Litho: A. Paul Weber)

“Wie sagen wir’s dem Volke?” (Litho: A. Paul Weber)

Gestern habe ich die Frage aufgeworfen, wie hoch die Schulden der Stadt Ahrensburg tatsächlich sind – 41 Millionen, wie von Politikern (z. B. Thomas Bellizzi, FDP) und den Medien genannt werden? Oder sind es “lediglich” 27 Millionen, wie Stadtkämmerer Kienel sagt, der es ja eigentlich am besten von allen wissen muss?

Und am gestrigen Abend trafen wir uns mit Freunden zum geselligen Abendessen bei Fisch-Schloh in der Manhagener Allee. Natürlich wurde ich gefragt, ob ich denn schon eine Antwort aus dem Rathaus bekommen habe bezüglich meiner Schuldenfrage. Nein, erklärte ich, das ist ja auch gar nicht möglich. Die Stadt hat keinen Pressesprecher, sondern bloß einen Zimmermann. Und der Bürgermeister hat für unwichtige Fragen keine Zeit, schließlich muss er sich permanent den Kameras von MARKT und Stormarn-Beilage stellen, damit sein Konterfei laufend in den Blättern zu bewundern ist. (Böse Zungen behaupten, dieses wäre ein Ablenkungsmanöver des Herrn Sarach vor den Problemen unserer Stadt! Hierzu folgt heute ein anderes Thema, das ich als ungeheuerlich empfinde!)

Auch Herr Conring (CDU), Vorsitzender vom Finanzausschuss, anwortete beredt, nämlich mit Schweigen. Doch zum Glück haben die Mitglieder im Finanzausschuss auch Vertreter. Einer davon ist Thomas Bellizzi. Er ist einer der wenigen Stadtverordneten in Ahrensburg, die kein Blatt vor den Mund nehmen. Und Herr Bellizzi, der zu den schärfsten Schuldenkritikern der Stadt zählt, klärte mich auf mit dem nachstehenden Schreiben aus Kiel und dem Hinweis: “Ein Blick auf Seite 3 Punkt 8 zeigt die immer wieder von mir genannten 41 Millionen. Diese Summe beinhaltet alle Schulden der Stadt, also auch derer Gesellschaften. Diese werden immer gerne verschwiegen um den Schuldenstand nach unten zu korrigieren.”

Das ist eine klare Aussage. Und dazu das Schreiben aus dem Innenmisterium Schleswig-Holstein an den Bürgermeister der Stadt Ahensburg, damit sich alle Bürger ein klares Bild von der finanziellen Situation unserer Stadt machen können und erkennen, dass Stadtkämmerer Kienel den Bürgern reichlich Sand in die Augen streuen will: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. September 2013