Ich empfehle mich für den Urlaub!

„€ 150,– Urlaubsgeld für Sie!“ Das verspricht uns das Hamburger Abendblatt. Genauer gesagt: Das verssprach uns das Hamburger Abendblatt. Denn seit dem 1. Juni 2013 sind es nur noch € 100,–, die wir als Urlaubsgeld bekommen. Da müssen wir unseren Urlaub eben ein bisschen einschränken. Nun ja, es muss ja nicht immer Karibik sein, Timmendorfer Strand hat doch auch seine Reize!Urlaubsgeld

Warum ich mich über diese Werbung vom Hamburger Abendblatt lustig mache? Weil man uns „Urlaubsgeld“ zahlen will. Nicht „Taschengeld“, „Haushaltsgeld“, „Essensgeld“ oder gar „Schmerzensgeld“ – sondern: „Urlaubsgeld“, warum auch immer.

Und was müssen wir tun, um an die Kohle zu kommen? Im Text heißt es: „Empfehlen Sie dazu einfach das Hamburger Abendblatt an Freunde, Nachbarn oder Kollegen weiter. Wir wünschen Ihnen schöne Ferien!“

Heißa, denke ich, das werden aber schöne Ferien! Hiermit empfehle ich all meinen Freunden, Nachbarn und Kollegen sowie allen übrigen Lesern von Szene Ahrensburg das Hamburger Abendblatt. Sagen wir mal, es sind nur 5.000 Personen. Macht 5.000 mal 100 Euro = 500.000 Euro. Ich denke mal, ich werde einen wunderschönen Urlaub haben und in ein, zwei Jahren dann wieder hier sein in der Schlossstadt…!

Bildschirmfoto 2013-06-05 um 07.35.50Und dann ist da heute noch eine Anzeige in der Stromarn-Beilage. Man möchte, dass die rund 120.000 Menschen, die am Wochenende das Ahrensburger Stadtfest besuchen, am Montag die Zeitung samt Stormarn-Beilage kaufen. Und deshalb verspricht man diesen 120.000: „Sie haben in unsere Kameras gelächelt? Dann finden Sie Ihr Bild mit etwas Glück am Montag, den 10. Juni, in der Regionalausgabe Stromarn des Hamburger Abendblattes. Viel Spaß beim Stöbern!“

Also, liebe 120.000: Immer, wenn Sie eine Kamera erblicken: Lächeln! Und am Montag dann stöbern! 😉

Postskriptum: Wenn Sie Szene Ahrensburg einem Freund, Nachbarn und Kollegen empfehlen, dann bekommen Sie kein Urlaubsgeld von mir. Aber die Gewissheit, dass Ihr Freund, Nachbar und Kollege Ihnen dankbar sein wird und lächelt. Oder meinen Sie nicht…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Juni 2013

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