Heute erfährt der Abendblatt-Leser im Regionalteil, dass die Verwaltung der Stadt Ahrensburg die Bürger gezählt hat, die ein Geschäft in der Großen Straße erledigt und dafür 50 Cent gelöhnt haben. Und weil das rund 1.000 Sitzungen gewesen sind, hat die Stadt damit 500 Euro eingenommen. Und 9.500 Euro dazugezahlt.
Wir wissen: Der neue Luxus-Lokus in der Großen Straße, die 20. barrierefreie öffentlichen Toilette in Ahrensburg, kostet die Stadt im Jahr 20.000 Euro an Unterhalt. Und der Preis für das Fertighäuschen betrug rund 150.000 Euro.
Und nun will Ahrensburg schon wieder so ein Toilettenhäuschen anschaffen. Das soll am Regionalbahnhof stehen, und die Verwaltung plant dafür 165.000 Euro ein. Und vermutlich wiederum 20.000 Euro für den jährlichen Unterhalt.
Meine Meinung: Da die Toilette am Bahnhof schon seit ewiger Zeit unter aller Sau ist, ist eine Notlösung angebracht. Aber warum müssen wir Ahrensburger dafür zahlen? Ist nicht die Bahn für Toiletten am Bahnhof zuständig und unterhaltspflichtig? Und will die Bahn nicht den Ahrensburger Regionalbahnhof als Vorzeigebahnhof gestalten…? Weiterlesen












