Dass für das neue Schulzentrum Am Heimgarten schlappe 115 Millionen Euronen veranschlagt wurden, die Ahrensburg nicht hat, das dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Neu hingegen sind weitere 32.000 Euro Steuergeld, die von der Stadt mit folgendem Beschlussvorschlag an die Politik gefordert werden: „Für das Projekt SOUNDS LIKE SCHOOL SPIRIT zur Findung des neuen Namens der Gemeinschaftsschule Am Heimgarten werden 32.100,- € (2026: 9.100,- €/ 2027: 23.000,- €) aus dem PSK 21700.09000000/ Projekt: 130 zur Verfügung gestellt.“
Wenn ich Ihnen jetzt berichten würde, was sich dahinter verbirgt, dann werden viele Leser dieses Blogs der Meinung sein, dass der Dzubilla mal wieder einen seiner satirischen Anfälle bekommen hat. Wer aber weiß, warum ich Ahrensburg auch als das Schilda des Nordens bezeichne, der erinnert sich vielleicht auch an die „Imagefilme“ von Bürgermeister Eckart Boege, die rund 60.000 Euro Steuergeld gekostet haben, und denkt sich: „Passt doch!“
Und deshalb stelle ich den besagten Beschlussvorschlag des Bürgermeisters (Federführend: Frau Eicher) an den Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss (Berichterstatter: Christian Schubbert-von Hobe) ohne weitere Anmerkungen meinerseits auf mein Blog und bin gespannt, was Sie dazu wohl sagen werden, meine lieben Mitbürger!



Ja, die Frau Eicher. Wie sagt man doch so schön: Keine Zähne im Mund, aber „La Paloma“ pfeifen. 😉
Namenvorschlag gratis: Wie wärs denn mit ECKART-BOEGE-SCHULE?
Besser vielleicht: Eckart-Boege-Leeranstalt.
Hier zeigt das Bürokratiemonster seine hässliche Fratze
In meinen schlimmsten Träumen wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass man die für Namensfindung ernsthaft 32.100,- € verjubeln will. Sollen die Schüler doch Vorschläge für ihren neuen Prachtbau einreichen, eine Jury entscheidet, von mir bei Kaffee und Kuchen aus Steuergeldern, basta.
Was hat eigentlich die Namensfindung von der Selma-Lagerlöf-Schule gekostet? Und der Name vom Eric-Kandel-Gymnasium?
Frau Eicher hat bei ihrem Anorderungskatalog einen entscheidenden Punkt vergessen. Der Name muss so gewählt werden, dass unser Boegemeister ihn auf der Präsentation tanzen kann.
Es scheint langsam wirklich so, als sähe unsere Verwaltung jegliche Beträge kleiner als 1Mio Euro als vernachlässigbar niedrig an und bewilligt jeden Bullshit.
Das wird angesichts des gesamten Budgets der Stadt auch der Fall sein. Aber es ist immer noch Steuergeld und diese Verschwendungen, auch im „kleinen“, sind schlicht respektlos gegenüber den Steuerzahlern.
Wahrscheinlich wird intern auch noch argumentiert, dass die 32.000€ bereits in den 115mio € enthalten sind und wundert sich über die Aufregung.
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