Auf Szene Ahrensburg stand ein kritischer Blog über die Stadtwerke Ahrensburg, der plötzlich wieder verschwunden war. Der Autor nannte sich „J. Blome“, was offensichtlich ein Pseudonym ist. Und kurz nachdem der Beitrag erschienen war, bekam ich eine E-Mail des Verfassers mit der Bitte, seinen Text zu löschen.
Warum? Ich las: „Die meinerseits unbedachte Veröffentlichung eines Textes über die SWA verursachen massive rechtliche Probleme.“
Also habe ich gelöscht. Kapiert aber habe ich das nicht. Und auch Leser von Szene Ahrensburg haben es nicht verstanden, warum der Text plötzlich komplett (!) weg war. Auf direkte Anfragen konnte ich nur direkt das erklären, was Sie in der Einleitung dieses Blogs lesen können.
Der Fall macht nicht nur mich nachdenklich. Ein Bürger schrieb mir soeben bezüglich Stadt und Stadtwerke:
„Wer kontrolliert da eigentlich wie und was? Offenbar sind da nur Amateure und Dilettanten am Werk – angeführt von diesem unsäglichen und ahnungslosen Praktikanten als Gallionsfigur. Erschreckend. 25000 Kunden haben Anspruch auf klare Verhältnisse! Wahrscheinlich gilt diese Geheimniskrämerei auch für die anderen städtischen Unternehmen Ahrensburgs. Aber niemand beherrscht oder darf keinen kritischen und investigativen Lokaljournalismus mehr bei uns – so traurig und unfassbar, erschütternd. Jetzt beruhige ich mich erstmal wieder. Aber dieses Schilda im Norden regt mich schon so lange unfassbar auf!“
Diesen Worten habe ich nichts mehr hinzuzufügen.

Komisch, komisch. Ich hätte erwartet, dass hier ein Kommentar von Seiten der Stadtwerke erscheint, aber Pustekuchen. Ist wohl nicht so wichtig für diese Firma.
Mein Name ist Hase und ich weiß von nichts.
Die Stadtwerke sind still und leise zu einem Geheimbund geworden: Kontakt von außen und nach außen ist nicht erwünscht.
Die Erreichbarkeit geht gen NULL – keine Reaktionen auf Anrufe, keine Weiterleitung, keine Vermittlung, keine Rückrufe … nur „Tickets“, welche MONATELANG nicht beantwortet werden.
Ich unterschreibe auch voll und ganz die oben aufgeführten Äußerungen: Dilettantentum, Geheimniskrämerei, keine klaren Verhältnisse, Undurchschaubarkeit für Kunden.
Mal am Rande als Information: Im Jahre 2024 wurden bei 41 Mio Umsatz nur 5,2 Mio Jahresüberschuss (Gewinn) eingefahren (Quelle Northdata – Unternehmensdaten).
Ich persönlich habe auch das Gefühl, dass die Ahrensburger Politik (unsere gewählten Mandatsträger) entweder kein Interesse oder keine Ahnnung geschweige denn Engagement bei der MItarbeit als Aufsichtsrat der Stadtwerke Ahrensburg haben (Liste der Mitglieder ist über das Bürgerinfoportal einzusehen…).
Am sinnvollsten ist es, jeglichen Kontakt, Vertragsabschluss oder Energiebezug bei unseren Stadtwerken zu vermeiden – viel Erfolg beim Wechseln.
DUMM nur, wenn man „Energie“ bezieht, dessen Bezugsqquelle man partout nicht ändern kann (Gebundener/gefangener Kunde) – ich erbitte mir Mitleid, denn als gebundener Kunde ist man den Stadtwerken nicht nur ausgeliefert, sondern muss auch noch so EINIGES ertragen.
Laden der Stadtwerke Lohe 1, empfehlenswert: Sitting in
Siehe hierzu auch meinen Blog aus dem Jahre 2022:
https://www.szene-ahrensburg.de/2022/07/skandaloeses-bei-denstadtwerken-ahrensburg-es-sieht-so-aus-als-haette-der-aufsichtsrat-jahrelang-geschlafen-und-immer-noch-schlaeft/
Viel Lärm um Nichts und nichts Neues. Wieso die ganze Aufregung. Über die Stadtwerke wird schon seit einigen Wochen in Ahrensburg öffentlich diskutiert. Gehen Sie mal bei schönem Wetter auf das Rondeel oder Mittwoch / Samstag auf den Markt oder begeben Sie sich in die unterschiedlichen Foren für öffentliches Wirtschaftsrecht. Überall dort werden Sie fündig und es ist vor allem auch viel Dampfplauderei dabei. Also, wieso „Whistleblower“, wenn etwas öffentlich diskutiert wird und wenn man sich die Informationen aus dem Netz holen kann?
Ach übrigens, ich bin (Groß)Kunde der Stadtwerke und bleibe es auch. Ich beziehe solides Internet über Glasfaser, Strom und zuverlässige Wärme (zurzeit Gas, bald hoffentlich lokale Fernwärme). Ja, ich denke lokal. Hinter den Stadtwerken steht immerhin nicht irgendwer, sondern die Stadt Ahrensburg, der die Erträge zugute kommen. Wer jetzt bei Ahrensburg die Nase rümpft, der kann nach Grh. oder Siek ziehen. Ich bin aber gerne hier.
Bis jetzt haben Sie auf Szene Ahrensburg unter rund einem Dutzend Decknamen kommentiert. Und jetzt als „Zufriedener Kunde“. Warum schreiben Sie nicht unter Ihrem wahren Namen? Vielleicht Schiss inne Büx…? 😉
Wenn Sie so zufrieden sind und großer Fürsprecher für alle Leistungen der Stadtwerke, dann verstehe ich nicht, warum das auch anonym geschieht.
Kommentierten Sie unter Klarnamen, bekämen Sie vielleicht noch etwas Rabatt für Ihre positive Werbung.
Leider muss ich mich auch dazu bekennen, dass der Vorschlag „…der kann nach Grh. oder Siek ziehen…“ für mich ziemlich arrogant klingt.
Jemandem zur Klarnamen-Benennung aufzufordern und selbst ein Pseudonym zu verwenden finde ich aber auch nicht okay.
Der Autor weist sich bei mir immerhin mit einer echten E-Mail-Adresse aus.
Das weiß ich wohl, aber das „zufriedener Kunde“ doch auch gemacht und ist dafür von Ihnen kritisiert worden.
„Zufriedener Kunde“ hat keine echte E-Mail-Adresse angegeben.
Warum veröffentlichen Sie anonyme Posts. Die Herrschaften sollen Ihren Mist woanders absetzen.
Noch sind Sie ja Herr über diese Seite!
Wenn die Beiträge sachdienlich sind, niemanden persönlich attackieren und ich aus der E-Mail-Adresse keinen Fake erkenne, dann können die Kommentare auch unter Pseudonym erfolgen.