“Ahrensburg bittet um Spenden für ärmere Mitbürger” und schmeißt das Geld der Bürger auf die Straße

In Ahrensburg lebt jedes 4. Kind in einer Familie unterhalb der Armutsgrenze. Die Schlange vor der Ahrensburger Tafel wird immer länger, und die Stadt hat vor Weihnachten um Spenden gebeten für ärmere Mitbürger – siehe auch die nebenstehenden Artikel aus dem 3. Buch Abendblatt! Und was macht die Stadt selber mit dem Geld der Steuerzahler? Die Stadt Ahrensburg wirft das Geld mit vollen Händen auf die Straße, und das ist wörtlich zu verstehen!

Wir erinnern uns: Die Stadt Ahrensburg hat für 500.000 Euro einen Deppenkreisel auf dem Wulfsdorfer Weg gebaut, der so nötig ist wie die albernen Parklets in der City und ein öffentlicher Bücherschrank an der Kirschplantage. Oder die Fahrradparkanlage hinterm Bahnhof. Und nun kommt die nächste Planung, nämlich die Asphaltierung vom Starweg für über 300.000 Euro. Zu diesem Vorhaben habe ich einen Kommentar von  Michael Kukulenz bekommen, mit dem unser Mitbürger sich auf eine Online-Meldung der Stormarn-Redaktion “Abendblatt” vom 17.1.2022 bezieht. Hier ist der Text in vollem Wortlaut:

“BUND und ADFC sprechen sich für eine Asphaltierung des Starweges im Ahrensburger Stadtteil Ahrensfelde aus. Es geht um von 265 Meter

Jede aber auch jede Oberflächenversiegelung sollte in der heutigen Zeit vermieden werden. Es kann doch nicht sein, dass erwachsene Menschen behaupten, das diese 265 m darüber entscheiden, ob jemand das Fahrrad benutzt oder nicht. Zumal das kurze Teilstück auch jetzt problemlos zu befahren ist, es sei denn, man macht die Augen zu und jagt mit 40km/h über den befestigten Weg. Wie viele Fahrradfahrer jagen hier im Dunkeln durch die Gegend? Möglicherweise sind es diejenigen, die auch wie die Irren durch den Wald im Ahrensburger Tunneltal rasen und erwarten, dass jeder Mensch ganz gleich welchen Alters sofort zur Seite springt, wenn sie sich nähern (habe ich selbst erlebt).

Liebe umweltfreundliche Verbände, so seht ihr euch doch?, könnt ihr nicht mit Augenmaß an die Sache herangehen und die Wünsche der Ahrensfelder respektieren? 265 Meter! und über 300 000,-€ soll der Spaß kosten.

Bei solchen Umweltschützern falle ich vom Glauben ab. Schon allein die Vernichtung von Kleingärten für unnötige Fahrradschnelltrassen ist ein Skandal. Autofahrer benötigen an manchen Stellen eine Geschwindigkeitsbegrenzung damit Fahrradfahren auf den Straßen sicherer wird.

Liebe Politik, lass Dich nicht von der Idee abbringen, den Autodurchgangsverkehr auf dem Starwegstück zu unterbinden, aber der Natur und den a.m.S. berechtigten Wünschen der Ahrensfelder den Vortritt zu lassen.

Bitte, bitte!”

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2022

5 Gedanken zu „“Ahrensburg bittet um Spenden für ärmere Mitbürger” und schmeißt das Geld der Bürger auf die Straße

  1. Die Krähe vom Rathausplatz

    Es ist bewundernswert, dass sich die Ahrensburger Verwaltung noch immer mit allen zur Verfügung stehenden Kräften negativ steigern kann

  2. Dorfgemeinschaft Ahrensfelde e.V.

    Vielen Dank Herr Kukulenz, Sie sprechen uns aus der Seele – aber das wissen Sie ja. Für alle, die uns bei der Verhinderung der Asphaltierung unterstützen wollen, steht unter “dorfgemeinschaft-ahrensfelde.de” im Downloadbereich ganz oben eine Unterschriftenliste für einen Einwohnerantrag. Bitte machen Sie reichlich Gebrauch davon – auch in Ihrer Nachbarschaft und Bekanntenkreis in Ahrensburg.

    Für ein l(i)ebenswertes Ahrensfelde

  3. Werner Zillmann

    Ich finde es erschreckend, dass sich der BUND und der ADFC für die Asphaltierung ausgesprochen haben. Die Herren lassen sich im Starweg mit ihren Fahrrädern in Schlaglöchern ablichten und bedienen damit ein Argument vom Stadtverordneten der SPD, Herrn Griesenberg: diese Schlaglöcher könne man keinem Radfahrer zumuten. Siehe Berichterstattung des HA.
    Dass dieses Argument leicht zu entkräften ist, habe ich in einer Stellungnahme im HA erläutert.
    Damals hab ich gedacht, na gut, Herr Griesenberg…
    Obwohl… von einem gewählten Stadtverordneten erwarte ich, dass er keine Scheinargumente öffentlich äußert, die von jedem Schulanfänger leicht zu entlarven sind.
    DIE WISSEN NÄMLICH, DASS MAN AUF NATURWEGEN HERVORRAGEND RADFAHREN KANN.
    Und da in der Politik Einigkeit darüber besteht, dass der Starweg durch Poller für den PKW Verkehr gesperrt wird, ENTSTEHEN AUCH KEINE SCHLAGLÖCHER MEHR!

    Soviel physikalischen Sachverstand hätte ich von einem Stadtverordneten wirklich erwartet.
    Dass jetzt der BUND und ADFC in selbige Kerbe hauen…. sehr peinlich.

    Und zum Thema Veloroute habe ich recherchiert, dass es auch im asphaltierten Hamburg Streckenabschnitte von Velorouten gibt, die naturbelassen sind.

    Ich wünsche mir, dass das Geld für eine wirkungsvolle Verkehrsberuhigung in Ahrensfelde verwendet wird.
    Da oft behauptet wird, dass das Geld zweckgebunden für Radwege ausgegeben werden muss, kann ich gerne Beispiele nennen, wo bereits asphaltierte Radwege in Ahrensburg in einem desolaten Zustand sind und dringend der Ertüchtigung bedürfen.

  4. Ahrensfelder

    Den Kommentar von Herrn Kukulenz kann ich in keinster Weise nachvollziehen. xmxmxmxmxmxmxmxmxmxmxmxmxmxmxmxmxmmxmxmmmxmxmmx
    xxxnxmxxmxmxmxmmxmxmxmmxmxmmxmxmmxmmxmxmmmxmxmmmxmmxmmxm xmxmxmx xmxmxmmx mxmxmx

    Anmerkung Admistrator: Kommentar gelöscht. Begründung: Wer Tatsachenbehauptungen anstellt, dabei aber anonym bleibt und sogar mit gefälschter E-Mail-Adresse versucht, Meinung zu schüren, der hat auf Szene Ahrensburg nix verloren.

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