Können Sie mir sagen, wie ich Deppen anders bezeichnen kann als Deppen…?

Eine freundliche Szene-Leserin hat mich gestern in netter Form darauf hingewiesen, dass es unschicklich von mir ist, Menschen in Ahrensburg als Deppen zu bezeichnen, was letztendlich dazu führen könnte, dass unser “schönes Ahrensburg” (Zitat: Bürgervorsteher Roland Wilde) umbenannt werden müsste in Deppendorf. Und um nicht in Konflikte mit meiner freundlichen Leserin zu kommen, stelle ich die Frage, die Sie in der Überschrift lesen.

Neues Corpus Delicti: In der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt arbeitet auch ein Sportreporter. Und der hat heute einen Bericht online verfasst über das, was morgen neben den Sportplätzen hinterm Rathaus passieren soll, nämlich die Eröffnung vom Parkplatz Stormarnplatz. Und aus diesem Bericht stelle ich den letzten Absatz auf mein Blog und frage Sie: Wer tickt hier eigentlich nicht richtig?

Der Sportreporter schreibt allen Ernstes:Der provisorische Parkplatz auf dem Stormarnplatz dient als Ausweichfläche für die wegfallenden Parkplätze während der Bauarbeiten an der Hamburger Straße und auf der Alten Reitbahn. Ursprünglich war die Eröffnung bereits für Oktober geplant. Doch es gab Lieferschwierigkeiten bei der Beleuchtung, so dass die Freigabe durch die Politik erst in der vergangenen Woche möglich war.”

Der informierte Bürger kratzt sich am Hinterkopf. Denn er weiß: Für die wegfallenden Parkplätze in der Hamburger Straße soll es gar keine Ersatzparkplätze in der City geben, wieso dann also “provisorische”?

Und die städtischen Parkplätze auf der Alten Reitbahn können von der Stadt gar nicht “provisorisch” ersetzt werden, weil sie auf der Reitbahn nach dem Bau dort gar nicht mehr zur Verfügung stehen. Und weshalb die Stadt ja schließlich auch eine Tiefgarage unter dem Stormarnplatz vorgesehen hatte, die allerdings so utopisch geplant war, dass der Plan zerplatzt ist wie eine Seifenblase.

Und last but not least der Hinweis des Sportreporters auf “Lieferschwierigkeiten bei der Beleuchtung”: absoluter Bullshit! Denn wie Sie auf Szene Ahrensburg nachlesen können, ist die Beleuchtung schon seit vielen Tagen in Betrieb!

Ich wiederhole an dieser Stelle meinen Hinweis: Bei dem Parkplatz Stormarnplatz kann es sich nur um den Ersatzparkplatz Lindenhof handeln. Wer etwas anderes behauptet, wird von der Stadt Ahrensburg bezahlt oder belügt sich selber.

Symbolbild (Litho: A. Paul Weber)

Ausgangs zur Eingangsfrage: Wie könnte man den Reporter einer Zeitung bezeichnen, der jeden Unfug aufschreibt, den man ihm aus dem Rathaus heraus diktiert hat? Vielleicht als einen Schreiber, der den Nagel auf den Kopf trifft – siehe das nebenstehende Symbolbild von meinem Lieblingsgrafiker A. Paul Weber?!

Bitte, zögern Sie nicht, ihre sachdienlichen Vorschläge als Kommentar auf Szene Ahrensburg zu stellen!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. November 2021

8 Gedanken zu „Können Sie mir sagen, wie ich Deppen anders bezeichnen kann als Deppen…?

  1. Kassandra

    Wie bitte? Was hat denn “die Politik” mit der Freigabe von einem Parkplatz zu tun? Entscheiden die Damen und Herren vielleicht auch über die Öffnungszeiten von Edeka auf der alten Reitbahn? Und über die Anzahl der Papierrollen auf öffentlichen Toiletten? Wo leben wir hier eigentlich?

  2. AhrensburgWest

    Der Sportreporter hat korrekt berichtet. Es ist nur eine Wunschvorstellung , zu behaupten, es wäre der Ersatz für den Lindenhofparkplatz.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Sie können kein Ahrensburger sein. Zu Ihrer Information: Der Lindenhof-Parkplatz war ein kostenpflichtiger Parkplatz für Kunden und Gäste der Innenstadt. Das Parkhaus Alter Lokschuppen dagegen ist ausschließlich für Bahnfahrer und kostenlos. Woraus auch der dümmste Bürger erkennt: Der Parkplatz hat mit dem Parkhaus nichts, aber auch gar nichts zu tun. Wenn der Bürgermeister anderer Meinung ist, dann ist es gut, dass er seinen Sessel bald räumt, denn er will den Bürgern nur Sand in die Augen streuen.

  3. AhrensburgWest

    Soweit klar und bekannt. Nach einer Aufstockung vom Lokschuppen muss dieser nicht kostenlos bleiben. Es parken ohnehin zu viele Anrainer dort und dann noch die Kinobesucher? Dinge können sich bekanntlich ändern.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Was für ein Quatsch, den Sie hier verbreiten. Kein Wunder, dass Sie Ihren Namen nicht nennen wollen. Aber da Sie sowieso nicht in Ahrensburg leben, interessiert auch niemand das, was Sie von sich geben. Mein Tipp: Lassen Sie es!

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