Warum sind Männer vom TanzTreff im Kulturzentrum Marstall ausgeschlossen?

Stellen Sie sich einmal vor, meine lieben Mitbürger, Ihr Sohn kommt aus der Schule und berichtet: „Heute mussten alle Jungen im Kunstunterricht auf den Schulhof, weil nur die Mädchen daran teilnehmen durften!“ Was würden Sie als Eltern daraufhin tun? Sie würden vermutlich bei der Klassenlehrerin anrufen und sich erkundigen, was diese Ungleichbehandlung der Kinder bezwecken soll.

Quelle: Homepage Stadt Ahrensburg

In Deutschland wurde durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) die rechtliche Grundlage geschaffen, um Ungleichbehandlung bzw. Diskriminierung zu verurteilen.

Ahrensburg: Im Kulturzentrum Marstall findet seit Jahren ein sogenannter „Tanztreff für Frauen“ statt. Und wir alle wissen: Seit Dezember 2018 gibt es drei offizielle Geschlechter: männlich, weiblich und divers. Aber es gibt genausowenig einen Tanztreff für Männer wie es einen Tanztreff für Transgender gibt. Und beim „Tanztreff für Frauen sind Männer und Transgender als Teilnehmer nicht erwünscht.

Natürlich gibt es auch klassische Frauentänze. Zum Beispiel Afro Samba. Oder Persische Tänze. Und der bekannteste Frauentanz ist der Bauchtanz. Frage: Gibt es beim Tanztreff für Frauen nur Frauentänze?

Ich lese auf der Homepage der Stadt Ahrensburg: „TanzTreff mit Vera Oltmann. Frau tanzt auch im Sommer! Und dann erst recht! Denn Sommerbeschwingt (richtig: sommerbeschwingt) macht Bewegung noch mehr Spaß, vor allem unter sachkundiger Leitung. Und danach darf Jede (richtig: jede) rocken, was das Zeug hält…“

Nun, weder bei Afro Samba noch bei Persischen Tänzen oder beim Bauchtanz darf gerockt werden. Was sagt die Gleichstellungsbeauftragte eigentlich dazu? Oder tanzt die womöglich mit…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. August 2019

5 Gedanken zu „Warum sind Männer vom TanzTreff im Kulturzentrum Marstall ausgeschlossen?

    1. Yvonne

      @john – – – Ich vermute, dass Männer nicht mitradeln dürfen, weil ihnen dabei die Puste ausgehen würde, wenn sie vor sich einen prallen Popo auf dem Sattel sehen. 😉

  1. H. J. Lange

    Unkultur im Kulturzentrum

    Ausgrenzung und etwa Wegmobben von Ausstellungs-Themen scheint nach meinen Erfahrungen für einige Mitglieder, bzw. des Vorstandes des „Kulturzentrums Marstall am Schloss e.V.“ nicht ungewöhnlich zu sein.

    Man muss wissen, dass (u.a. auch) diese Personen befristete Nutzer des „Kulturzentrums“ im Marstallgebäude sind, dessen Eigentümer die Allgemeinheit ist. Das Handeln dieser Personen wird in wenig konkreten Verträgen stellvertretend mit der „Stadt Ahrensburg“ wenig konkret vorbestimmt. Eine Überprüfung ihres Handelns, bzw. der Veranstaltungen samt Terminplan wird auch nicht durch Evaluation überprüft und auch nicht vorher abgestimmt, wie angeblich in den Verträgen vorgesehen.
    Meine Erfahrung zeigt, dass der wenig konkret formulierte Zweck der Verträge nicht dahingehend überprüft wird, ob der Anspruch der Allgemeinheit auch praktisch umgesetzt wird und damit auch nicht der Anspruch der „Steuerzahler“.

    Werden in dem obigen Artikel etwa „Männer“ ausgegrenzt“ ist das jahrelange Praxis. Kein Wunder, denn der selbst so genannte „Kulturmanager“ A. D. duldet zunächst seinen eigenen terminlichen Wortbruch, um zugleich das inszenierte Mobbing einer privaten Fotogruppe zu fördern, die zur Zeit in der „Stallhalle“ ausstellt.
    Denn tatsächlich war dieses Zeitfenster für eine Ausstellung über drei Meisterarchitekten, Baukunst und 100 Jahre Bauhaus zugesagt.
    Übrigens für die Allgemeinheit gratis. Ein „Selbstgänger“ wie der Kulturmanager anfänglich noch festgestellt hatte.
    Tatsächlich musste diese Ausstellung dank konzertiertem Mobbing in die Tonne getreten werden:
    Ich nenne das bewusst geduldete Un-Kultur.

    o „Baukunst“ hat in Ahrensburg auch im Marstall keine Chance ! ! !
    o Denn was WIR dort machen, haben wir schon immer so gemacht ! ! !
    o Da könnte ja jeder kommen und Evaluation auch der Verträge verlangen.
    o Und werden die auf 10 Jahre befristeten Verträge nicht gekündigt,
    laufen sie bis in alle Ewigkeit weiter . . .
    HJL

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