Familie Levenhagen bildet Koalition mit der extremistischen Linken und spielt in der Liga der Rote Stern Kickers

Vorab bemerkt: Wenn Sie regelmäßiger Leser von Szene Ahrensburg sind, dann wissen Sie auch, dass ich schon seit langer Zeit ein großer Befürworter für eine Verlegung des Stormarnplatzes aus der City heraus bin. Wenn Sie in die Suchmaske „Stormarnplatz“ eingeben, finden Sie meine Beiträge zu diesem Thema. Und bis heute habe ich kein Argument dagegen gehört, das nicht zu widerlegen ist außer: „Wir wollen das nicht, weil wir das nicht wollen!“

Aus: Hamburger Abendblatt

Heute empfehle ich Ihnen, das 3. Buch Abendblatt zu lesen. Überschrift: „Ahrensburg: Tauziehen um den Stormarnplatz“. Sie werden staunen: Politiker von CDU, Grünen und der Linken maßen sich an, besser zu wissen, was für die 4.200 Mitglieder des ATSV zweckmäßiger ist als es der Vorstand von Stormarns größtem Verein weiß, der eine Verlegung der Sportplätze zum Beimoor fordert und sachliche Argumente dafür vorbringt.

Bemerkenswert: CDU & Grüne, bekannt als „Familie Levenhagen“, bilden hier eine Koalition mit der Linken, die – genauso wie die AfD – mit ihrem Gedankengut als extremistisch einzuordnen ist. Und Janina Dietrich, die Berichterstatterin der Stormarn-Beilage, zitiert allen Ernstes auch noch die Rote Stern Kickers, die nach eigenem Bekunden lediglich 50 Mitglieder haben und in der gleichen politischen Liga spielen wie Die Linke mit dem Tischfußballkicker Ali Haydar Mercan (23).

Natürlich will ich provozieren. Aber ich bin die bürgerliche Stimme, die bisher noch gar nicht so richtig zu Wort gekommen ist in der öffentlichen Diskussion. Und ich bin gegen Willkür und ganz besonders, wenn diese Willkür von Politikern kommt, die ihre Ämter den bürgerlichen Stimmen verdanken, deren Interessen sie doch eigentlich vertreten sollen. Und die Parteien sollten bedenken: Die stärkste Fraktion in Ahrensburg bildet weder die CDU noch die Grünen, sondern es ist der ATSV.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. März 2019

5 Gedanken zu „Familie Levenhagen bildet Koalition mit der extremistischen Linken und spielt in der Liga der Rote Stern Kickers

  1. Kassandra

    Die FDP plädiert für das, was der ATSV möchte. Und wenn der ATSV seine Mitglieder auffordert, zur nächsten Kommunalwahl zu gehen und bei der Stimmenabgabe auch an den Stormarnplatz zu denken, dann wird die FDP die stärkste Fraktion und kann sogar mit einer Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung rechnen.

      1. Heinecke

        Der Wahlkampf für die nächste Bürgermeisterwahl ist wohl hiermit eröffnet. :). Aber werfen Sie die möglichen CDU, Grünen und Linken Kandidaten (m/w/d) nicht gleich am Anfang aus dem Rennen.
        Dort gibt es durchaus gute Leute, die wir an der Spitze sehen möchten. Bis dahin haben die den richtigen Pfad wiedergefunden und werden vom Besserwisser zum Bessermacher.
        Hier dann gleich die direkte Frage an Sie, Herr Dzubilla: Welche Ahrensburger (m/w/d) können Sie sich außer Thomas Bellissimo als Bürgermeister(kanditaten) vorstellen? Nennen Sie mir, nein uns, doch bitte bitte mindestens 5. Danke.

        1. Harald Dzubilla Artikelautor

          Die Amtszeit des Ahrensburger Bürgermeisters beträgt 6 Jahre. Michael Sarach wurde 2016 zum zweiten Mal gewählt. Seine Amtszeit dauert also bis 2022. Und wir schreiben 2019. Ich denke, da ist es noch viel zu früh, Kandidaten der Zukunft zu benennen.

  2. Ahrensburgwest

    Und wer das Wahlprogramm der CDU gelesen hat und danach abgestimmt hat, war auch für die Beibehaltung der Sportplätze am Stormarnplatz. Zumindest für diese Wahlperiode! Ahrensburg – die Stadt der kurzen Wege!!!
    Zukünftig können natürlich auch an anderen Standorten weitere Sportplätze oder Sporthallen entstehen!

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