Die CDU zum Charme unserer Stadt Ahrensburg

Aus gegebenem Anlass habe ich noch einmal im aktuellen Wahlprogramm der Ahrensburger CDU nachgeguckt und gefunden, dass in Ahrensburg bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum für Jung und Alt geschaffen werden soll. Und auf Bebauungspläne für ein vielfältiges Angebot an Einfamilien-, Reihen- und Mehrfamilienhäuser wird gesetzt. Einseitig massiver Geschosswohnungsbau wie der von politischen Mitbewerbern gefordert wird, soll es nicht geben. Also auch nicht auf der Alten Reitbahn. Denn der „Charme unserer Stadt“ soll erhalten bleiben, wie wir das ja aktuell am Beispiel Lindenhof erleben können.

Und die CDU schließt ihr Wahlprogramm mit der frohen Botschaft: „Ein gutes Bespiel ist aber das von uns beschlossene Wohnbauprojekt in der Kastanienallee.“ Und seither warten die Bürger darauf, dass die günstigen Wohnungen an der Kastanienallee endlich fertig werden. Hat schon jemand von Ihnen etwas von einer Besichtigung der Musterwohnungen in der Kastanienallee  gehört…?

Ich wünsche Ihnen ein schönes und besinnliches Wochenende! Und wenn Sie Zeit und Lust haben: Schreiben Sie doch mal einen Kommentar auf Szene Ahrensburg – das wirkt immer wieder befreiend. 😉

CDU: „Charme der Stadt“ soll erhalten bleiben. Symbolbild: Lindenhof

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. März 2019

5 Gedanken zu „Die CDU zum Charme unserer Stadt Ahrensburg

  1. Ahrens Burger

    Wenn man das so nachverfolgt, dann kann man der CDU nur einen Tipp geben: Enthalten Sie sich bei einer Abstimmung über die Alte Reitbahn einfach ihrer Stimmen. Dann könnte dieser Platz vielleicht dem von Ihnen versprochenen Wohnungsbau zugute kommen und den Charme von Ahrensburg wiederbeleben. Ähnliches gilt auch für das Thema „Stormarnplätze“.

  2. Torsten Schmidt

    Meine Prognose für die Zukunft: Bei dem viergeschossigen Entwurf der LH Architekten für den Parkplatz der „Alten Reitbahn“ wird es nicht bleiben, Immobilienspekulanten werden den benachbarten Grundstückseigentümern der Stormarnstraße ein Angebot für ihr Grundstück machen, das diese nicht ausschlagen werden. Und so wird sich dann der mehrgeschossige Wohnungsbau die Stormarnstraße bis zum Kreisel hochziehen. Vom viel beschworenen Charakter Ahrensburgs, den es zu bewahren gilt, bleibt dann nichts mehr. Wenn man unbedingt Wohnungen bauen will, warum stellt die Stadt diesen Immobilienfirmen nicht mehr Grundstücke im Gewerbegebiet zur Verfügung. Dort können dann ruhig schreckliche Architekturunfälle verwirklicht werden. Ich kann gar nicht glauben, dass Herr Woldmann sich auf einen Umzug zur „Alten Reitbahn“ einlassen will. Am alten Standort hat seine Stammkundschaft einen ebenerdigen Parkplatz, was gerade für Frauen sehr wichtig ist. Nicht jede Frau möchte heutzutage ihr Auto in der Tiefgarage parken, da fahren Kundinnen lieber gleich zu Lidl auf der Hamburger Straße. Ohnehin hat Ahrensburg zwei Lebensmittelanbieter zu viel, zu sehen an den Regalen mit den ruinösen Preissenkungen bei Netto, Rewe, Penny und leider auch EDEKA. Dem Bürgermeister kann man für diese Fehlplanungen nicht böse sein, da er ja bekannterweise sein bisheriges Berufsleben in Innenministerien verbracht hat. Aber was ist mit den anderen Verantwortlichen aus Rathaus und Politik ? Lesen die den Wirtschaftsteil der FAZ überhaupt nicht richtig durch ? Da steht doch eindeutig beschrieben, wie Zerstörungskonkurrenz ganze Innenstädte ruiniert. Da muß man doch Schlußfolgerungen ziehen können.

  3. Horst Hausmann

    Die Baubehörde in Ahrensburg erscheint dem Gigantismus und der Rendite-Gier von Anlegern zu erliegen. Grauenhaft die Hochbauten am Lindenhof, grauenhaft die Hochbauten auf dem ehemaligen Opel-Gelände und gleich nebenan, grauenhaft die entstandene Straßenschlucht der Verlängerung Adolfstr. in Richtung Edeka, grauenhaft die Vorstellung, dass auf dem ehemaligen VW Gelände und somit gegenüber dem ehem. Opel-Gelände ein weiterer Hochbau entstehen wird. Straßenschlucht pur. Ahrensburg verliert seine angenehme Leichtigkeit !
    Und von sozialem Wohnungsbau keine Spur! Dafür öde Sportplätze in der Innenstadt. Auf diesem Areal könnte sich diese Stadt mal in Sachen Sozial-Wohnungsbau so richtig austoben. Ein Ausgleich zu den schweineteuren ETW ist dringend erforderlich!

  4. Rohde

    Wenn die Stadt mit dem Grundstück Alte Reitbahn wirklich Geld in die leere Kasse holen möchte, dann würde sie es meistbietend verkaufen. Aber das Zauberwort „Kino“ hat bewirkt, dass wir Bürger auf Einnahmen aus dem möglichen Grundstücksverkauf verzichten müssten. Warum eigentlich??? Unsere Straßen, für die wohl kein Geld vorhanden ist, gleichen zur Zeit einem Schweizer Käse und die Stadtverordneten interessiert das offenbar nicht.

    1. Torsten Schmidt

      Wenn man von Hamburg kommend mit dem Zug nach Ahrensburg einfährt, wird man von einer eingestürzten Lagerhalle begrüßt, ich meine das Grundstück Brückenstraße Ecke Bahnanlagen. Ich hätte keine Einwände wenn hier ein Kino in vernünftigen Dimensionen entstünde. Vielleicht mit Wohnungsbau oben drüber und der Kinosaal so angelegt, dass nach einer vorhersehbaren Pleite dieser als Tiefgarage umgenutzt werden kann.

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