Archiv für den Monat: April 2017

Totenkopfflagge: Warum der Ahrensburger Bürgermeister Michael Sarach ständig Beihilfe zum Mord leistet

Auch Suizid ist Mord, nämlich Selbstmord. Und den verüben Jahr für Jahr viele Raucher, die sich von ihrer Sucht nicht befreien konnten oder wollten. Dazu gehören auch diejenigen Raucher, die sich von Plakaten animieren lassen, nach den Nikotinstäbchen zu greifen, um sich damit dem Friedhof ein Stück näher zu bringen

Zur Zeit sehen wir in Ahrensburg ein Plakat von Lucky Strike. Hier ist der vorgeschriebene Hinweis auf den Selbstmordversuch von Rauchern am Fuße zu lesen. Und in der Schlagzeile macht der Zigaretten-Dealer sich lustig darüber und zeigt an: „Jolly Roger gehisst. In Pinneberg“.

Und warum wurde der Jolly Roger, also die Totenkopfflagge, in Pinneberg gehisst? Ich vermute: Dort wurde soeben ein Raucher eiskalt zu Grabe getragen.

Kommen wir zur Überschrift meines Blog-Eintrags und zur Erläuterung meiner Anschuldigung: Die städtische Verwaltung entscheidet, ob Zigarettenwerbung an öffentlichen Stellen in unserer Stadt passieren darf oder nicht. Und: Die Stadt Ahrensburg verdient sogar Geld an dieser Reklame via den Pächter der Plakatsäulen, dem wir auch das landesweit berühmte Ahrensburger Luxus-Klo verdanken, wo er sich dieses Geld doppelt und mehrfach zurückholt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. April 2017

Stadtrundgang: Was mir gestern in der Innenstadt auffiel

So lange ich Ahrensburg kenne, so lange gibt es die „Schuhmacherei Timmermann“ in der Manhagener Allee. eigentlich segelt dieser Laden unter falscher Flagge, denn Timmermann ist gar keine Schuhmacherei, wo neue Schuhe gemacht werden, sondern es ist ein Laden, in dem Schuhe repariert werden. Und man kann dort auch Schlüssel nachmachen und Türschilder gravieren lassen.

Nun ist das Schaufenster von Timmermann plakatiert. Wir erfahren: Timmermann zieht weg. Aber nur aus der Manhagener Allee und rüber in die Große Straße 35 in den Laden neben dem Döner-Imbiss.

Nicht neu dagegen ist der „Räumungsverkauf“ des Orient-Teppich-Ladens in der Großen Straße Ecke Königstraße: Es ist nach meinem Gefühl der 1.001. Räumungsverkauf dieses Ladens, der nach meiner Erinnerung noch nicht ein einziges Mal richtig geräumt worden ist. Orientalische Sitten in Ahrensburg eben.

Gestutzt habe ich über den „Ausverkauf!“ bei Rossmann, wo es „25 % auf alles!“ gibt, oder fast auf alles. Warum? Weil der Laden renoviert werden soll. Na, denn mal zu! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. April 2017

Wiedervorlage: Das 3. Buch Abendblatt schrumpft weiter

Was gibt es Neues vom 3. Buch Abendblatt, der Stormarn-Beilage, die früher mal die Ahrensburger Zeitung gewesen ist? Ganz aktuell sind die Verkaufsauflagen für das 1. Quartal 2017 von der IVW veröffentlicht worden. Und siehe hier: Die Arbeit der Redaktion spiegelt sich im Verkauf des Blatt wider: Der Gesamtverkauf im Jahresvergleich ist vom 1. Quartal 2016 zum 1. Quartal 2017 um 858 Exemplare gefallen.

Das bedeutet: In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben im Durchschnitt jeden Tag 858 Menschen in Stormarn kein Abendblatt mit der Stormarn-Beilage mehr gekauft. Und zunehmende Berichterstattung aus dem Herzogtum Lauenburg lässt mich vermuten, dass der Verlag seine Stormarn-Auflage auch noch in Randgebiete von Stormarn verkaufen möchte, um eine Kosmetik an der Auflage vorzunehmen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. April 2017

Am 7. Mai 2017 haben wir wieder die Wahl der Qual

Wenn wir an Piraten denken, dann fällt uns Klaus Störtebeker ein. Und Johnny Depp alias Jack Sparrow. Beides sind Räuber auf See, sprich Seeräuber. Dass es Piraten genauso an Land  und sogar im Landtag gibt, zeigt uns die Piratenpartei. Und die gibt es auch in Kiel: Im Landtag von Schleswig-Holstein haben die Piraten genauso viel Sitze wie die FDP, nämlich sechs.

Warum ich auf die Piraten komme? Weil diese Partei in ihrem Wahlprogramm einen Punkt hat, über den es sich echt lohnt nachzudenken, nämlich hierüber:

Kennen Sie auch dieses mulmige Gefühl, dass der Bürger seine Stimme für einen ganz bestimmten Kandidaten abgegeben hat, der dann leider durchgefallen ist. Und im Landtag sitzen hernach plötzlich Politiker, die niemand direkt gewählt hat, weil sie von den Parteiführungen durchgedrückt worden sind. Wie z. B. Tobias von Pein (SPD), der bei der letzten Kommunalwahl durchgefallen ist, dem dann aber als „Nachrücker“ ein Sessel im Landesparlament unter den Hintern geschoben wurde. Da hat man als Wähler doch das Gefühl, das ganze Wahltheater ist eine Farce, oder…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. April 2017

Das Murmeltier vom 3. Buch Abendblatt hat verschlafen

Anfang des Monats habe ich über einen PR-Beitrag der Werbetexterin Imke Kuhlmann im 3. Buch Abendblatt berichtet, wo der Leser zum wiederholten Mal darauf hingewiesen wird, dass Gerhard Retter aus Lütjensee in der Vox-TV-Sendung „Grill den Henssler!“ als Juror auftritt. Und es ist merkwürdig: Diesen Artikel kann ich im Internet nicht mehr via Google finden. Warum nicht…?

Falsches Foto: Gerhard Retter aus Lütjensee (rechts) war gar nicht in der Sendung!

Gestern hat Vox wieder eine Folge der beliebten Kochsendung gebracht. Und siehe hier: In der Jury saß neben Fettwanst Calmund gar nicht Gerhard Retter, sondern der bekannte Koch Josef Lafer! Doch aktuell sah man im Internet nicht Lafer sondern Ritter – siehe die Abbildung!

Da es sich bei dieser Sendung nicht um eine Live-Produktion, sondern um eine Aufzeichnung handelt, hätte man auch rechtzeitig berichten können, warum Retter für zwei Sendungen durch Lafer ersetzt wird. Aber das Murmeltier in der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt hat es offensichtlich verschlafen, dem Leser zu berichten, warum der Wechsel stattgefunden hat. Oder hat das Redaktionsmaskottchen womöglich Ärger bekommen…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. April 2017

Wie die BILD-Zeitung ihre Leser veräppelt – z. B. mich

Mal ein ganz anderes Thema. Es war Anfang März 2017, als die BILD-Zeitung ihre Leser informiert hatte, dass zum 50. Todestag von Konrad Adenauer eine Serie über den ersten deutschen Bundeskanzler erscheinen soll. Und das Blatt forderte die Leser auf, persönliche Erinnerungen an den großen Staatsmann zu berichten, die man im Rahmen der Serie bringen will.

Ich hatte eine persönliche Erinnerung an Konrad Adenauer. Und ich habe an die BILD-Zeitung am 6. März 2017 wie folgt geschrieben:

Am 19. Oktober 1965 war ich im Bundeshaus in Bonn, um dort einer Bundestagssitzung beizuwohnen, deren Vorsitz der damalige Altbundeskanzler Konrad Adenauer hatte. Mitgenommen hatte ich einen Band seiner Memoiren in der Absicht, mir diese vom Autor signieren zu lassen.

Aber es gab ein Problem: Als Besucher durfte ich nicht in den Innenraum des Saales. Wie also sollte ich an Adenauer herankommen? Dann aber kam der, und zwar zum Eingang, wo er ein Protokoll unterschreiben musste. So schnell mich meine Füße tragen konnten, eilte ich dorthin. Und daraus entstand die kleine Anekdote, die ich damals dem Schriftsteller Hans Reimann erzählt habe, der sie in seiner „15. Literazzia“ festgehalten hat – siehe Abbildung unten! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. April 2017

Apropos lustige Werbung im MARKT: In Großhansdorf gibt es „Gehobenes Sushi“ und „Cocktall“

In Großhansdorf wurde ein neues Restaurant eröffnet. Es trägt den Namen „Mangal“ und bietet „mediterrane Küche“, wozu nicht nur Pizza auf der Speisekarte steht, sondern auch Sushi, und weshalb es eine „Sushi-Bar“ ist, wo es „gehobenes Sushi“ gibt und „Cocktall“.

Wer das Sushi gehoben hat, wird nicht bekanntgegeben. Und „Cocktall“ – was mag das sein? Ein „Cock“ ist ein Hahn. Oder wenn man es vulgär ausdrückt: der Schwanz eines Mannes. Und „tall“ ist groß. Somit kann sich jeder selber darüber Gedanken machen, was in dem Restaurant als „Cocktall“ serviert wird. 🙂

Wir sind nicht zur Eröffnung dieses Lokals gegangen. Denn der Inhaber erwartet, dass seine Gäste bei ihrem Besuch „kleine Köstlichkeiten“ mitbringen und „ein Glas Sekt“. 😉

Und was bedeutet „Mangal“? Es ist türkisch und bedeutet: Grill. Oder auch „türkische Gastfreundschaft“. Also der passende Name für eine „Sushi-Bar“.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. April 2017

Mein Blick in den MARKT vom Wochenende

Werbung kann nicht nur komisch sein, sondern auch tragikomisch. Ein Exempel dafür finden Sie im aktuellen MARKT: Hier strahlt uns Fritz Wepper entgegen, hält ein Hörgerät in der Hand und meint: „Perfekt, wie Oticon Opn mich unterstützt.“ Und unter seinem Foto erfahren wir, dass er angeblich ein „OPN-Experte“ ist und „vor Ort“ sein soll.

aus: MARKT und BUNTE

Was sich bei allen Fans des Schauspielers herumgesprochen haben dürfte: Fritz Wepper hat ein ganz anderes Problem als sein Gehör. Und das Gerät, das für ihn wichtig ist, ersetzt sein Herz und nicht seine Ohren – siehe den Bericht aus BUNTE. So kann ein Testimonial auch einen völlig anderen Eindruck beim Leser hinterlassen.

Im selben MARKT wird von einem Pastor berichtet, der in Sülfeld tätig ist. Für die Müllabfuhr. Dort ist er nämlich mitgefahren. Ein privater Ausflug während seiner Dienstzeit, denn dass der Geistliche bei den Müllmännern persönliche Seelsorge betrieben hat, erfährt man nicht aus dem Bericht. Und dass der Müllpriester für seine Arbeit auch Geld für einen guten Zweck bekommen hat, ist zu bezweifeln. Aber Pressevertreter hat der Pastor zuvor bestellt, damit  der Gemeinde auch sichtbar vor Augen geführt wird, warum er Theologie studiert hat  – siehe Abbildung im MARKT! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. April 2017