Nehmt der AWO endlich das Peter-Rantzau-Haus weg!

Wenn ich eine Aufforderung wie die obige schreibe, dann habe ich auch Gründe dafür. Viele davon konnten Sie in Vergangenheit lesen, zum Beispiel dass das Peter-Rantzau-Haus dem AWO-Vorsitzenden Jürgen Eckert (SPD) dabei hilft, Werbeverananstaltungen für sich als Stadtverordneter der SPD zu machen. (Geben Sie einfach mal „Peter-Rantzau-Haus in die Suchmaske ein, dann wissen Sie, was ich meine!)

Sie erinnern sich: Ein Viertel der Mitglieder der SPD-Fraktion in der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung sind bei der AWO tätig, die mit Beschluss der Politik das Peter-Rantzau-Haus bewirtschaften darf. Ein Haus, das für alle Bürger gemeinnützig zur Verfügung stehen soll.

Bis heute nicht von der AWO widersprochen wurde eine Information im 3. Buch Abendblatt, dass Bürger im Peter-Rantzau-Haus nicht erwünscht sind, wenn sie dort nur die barrierefreie, öffentliche Toilette benutzen wollen. Ein Skandal, der bis heute ohne Folgen geblieben ist. Fast ohne Folgen, denn eine Folge war, dass das Luxus-Klo vor dem Rathaus noch für ein weiteres Jahr von uns Bürgern finanziert werden muss. Warum, das hat mir bis heute noch niemand erklären können.

Und nun kommt es wieder dicke. Gestern lasen wir im 3. Buch Abendblatt, dass der Ahrensburger SPD-Fraktionvorsitzende, der Genosse Hartmut Möller, sich dahingehend geäußert hat, dass Fraktions- und Ausschutzsitzungen nicht mehr im Peter-Rantzau-Haus erfolgen sollen. Warum nicht? Möller: „Dort ist die Situation unbefriedigend, das Haus hat selbst Bedarf für mehr Gruppenräume.“ 

Diese Äußerung ist in meinen Augen eine ziemliche Unverschämtheit. Und zeigt, dass die rote Kumpanei in Ahrensburg wie geschmiert läuft. Deshalb mein Antrag an die Ahrensburger Stadtverordneten: Handeln Sie, bevor die SPDAWO auch noch unser Schloss für sich beansprucht, weil sie Bedarf hat! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. April 2017

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