Archiv für den Monat: Februar 2015

Ahrensburg: Der Meister der Bürger hat seine eigene Arbeit kontrollieren lassen mit dem Resultat: mangelhaft

Auf dem Giebel vom Rathausdach sitzt nicht nur der Geier, der Sinnbild ist für die „Pleite“ und die maroden Straßen unserer Stadt, sondern dort sitzt auch noch ein Spatz. Und der hat dort oben einen guten Einblick ins Rathaus und berichtet uns live vor Ort. Zum Beispiel über folgendes Geschehen aus der Gerüchteküche des Rathauses:

Bildschirmfoto 2015-02-19 um 14.11.53In der Verwaltung von Ahrensburg gibt es die Fachdienste I.1 Finanzen und Liegenschaften sowie I.4 Finanzbuchhaltung. Beide Bereiche stehen unter der Oberherrschaft von Horst Kienel, dem Stadtkämmerer, der auch für die Stadtwerke Ahrensburg tätig ist, die das „Rathaus Journal“ „Ahrensburg Magazin“ vom Wiener Kontor in Hamburg finanzieren. Und der angeführte Bereich der städtischen Verwaltung wurde soeben untersucht.

Vorab: Die Organisation des Rathauses obliegt ausschließlich dem Bürgermeister. Dafür wurde er eingestellt und dafür wird er auch bezahlt. Doch was hat Michael Sarach gemacht, um sich ein Bild über die Organisation der besagten Fachdienste zu machen, um zu sehen, ob seine Arbeit auch gut ist? Halten Sie sich fest: Er hat angeblich 40.000 Euro aus der Stadtkasse genommen und dieses Geld an eine externe Firma überwiesen, damit deren Mitarbeiter ins Rathaus kommen, um die Arbeit des Bürgermeisters zu kontrollieren. 40.000 Euro. Oder in Buchstaben: vierzigtausend Euro. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Februar 2015

Kinder-Nachrichten: eine Ente in der Stormarn-Beilage

IMG_0961Liebe Kinder! Heute berichtet die Stormarn-Beilage in ihren „Kinder-Nachrichten“ über Walt Disney. Und der Beitrag beginnt mit den folgenden zwei Sätzen: „Jeder kennt Donald Duck, Micky Maus und Co. Aber wer hat diese bekannten Figuren erfunden?“ Und dann beantwortet die Stormarn-Beilage ihre eigene Frage mit folgender Behauptung: „Sein Name ist Walt Disney.“ Das aber, liebe Kinder, ist nur die halbe Wahrheit. Und eine halbe Wahrheit ist bekanntlich eine ganze Lüge.

Unbenannt-3Es ist richtig, liebe Kinder, dass Walt Disney die Micky Maus erfunden hat. Unrichtig dagegen ist, dass Walt Disney auch Donald Duck erfunden hat. Richtig ist vielmehr, dass der Erfinder von Donald Duck samt der Familie aus Entenhausen ein Zeichner mit Namen Carl Barks gewesen ist. Das war zwar ein Mitarbeiter von Walt Disney, aber deshalb hat dieser nicht die berühmte Ente erfunden, die viel beliebter geworden ist als die Micky Maus.

Ja, liebe Kinder, man darf eben  nicht alles glauben, was in der Stormarn-Beilage gedruckt steht. Wir Erwachsenen wissen das schon lange, denn wer aufmerksam liest, erkennt die Flusigkeiten der Redaktion aus Ahrensburg. Und damit, liebe Kinder, endet Euer Text auf Szene Ahrensburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Februar 2015

Die Gewalt der Gleichstellungsbeauftragten von Ahrensburg

Es gibt Grundsätze für die Gleichstellung der Geschlechter. Genauso für die Gleichstellung von Behinderten. Und für die Gleichstellung von Homosexuellen. Und für die Gleichstellung von Migranten. Und für Gleichstellung von Menschen nach sozialer Herkunft. Außerdem gibt es die Gleichstellung von Huren bei der Sozialversicherung. Und es gibt in Ahrensburg die Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Fricke, die von der Stadt und demzufolge von den Bürgern bezahlt wird. Dass sie sich jemals öffentlich für Männer oder Huren eingesetzt hat, ist mir nicht zu Ohren gekommen.

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Und am vergangenen Samstag stand die Ahrensburger Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Fricke mit dolligem Hut (Karneval?) auf dem Rondeel, wo Frauen gegen Gewalt aufgestanden sind, getanzt und getrommelt haben. Ob das hilfreich ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Nach meinem Dafürhalten ist so etwas nicht mehr und nicht weniger als eine Show-Nummer, um Aktivität nachzuweisen.

Was mich nach wie vor wundert, das ist die Tatsache, dass Gabriele Fricke sichtbar ausschließlich als Frauenbeauftragte denn als Gleichstellungsbeauftragte in Erscheinung tritt und für Männer offenbar bloß heimlich tätig ist. Wenn sie z. B. Tanzveranstaltungen für Frauen macht, dann erwarte ich auch, dass sie auch ein Unterhaltungsprogramm für Männer macht. Oder einen bunten Abend für Transvestiten.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2015

Gestern gab’s ein Experiment auf Szene Ahrensburg

Wenn Sie Szene Ahrensburg gestern nicht erreichen konnten und die Antwort bekamen: „Der Server meldet sich nicht mehr“, dann waren Sie Teil eines Experiments. Denn: Gestern konnten nur Leser auf Szene Ahrensburg gelangen, die dort schon mal mindestens einen Kommentar hinterlassen haben oder Werbung machen auf Szene Ahensburg. Für alle anderen gab es keinen Zutritt.

blackNun können Sie überlegen, ob Sie in Zukunft weiterhin Szene Ahrensburg lesen wollen. Dazu müssten Sie dann aber mindestens einen Kommentar pro Monat abgeben. Oder mindestens einen Monat lang auf Szene Ahrensburg werben. Sonst – siehe oben!

Der wahre Grund für die gestrige Störung: Mailand hatte gestern mal wieder Stromausfall. Und dort steht der Server von Szene Ahrensburg, der danach wieder neu in Szene gesetzt werden musste. Frage: Hatten Sie gestern wenigstens ein bisschen was von Entzugserscheinung…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2015

Gehen Sie auch zum Europäer essen…?

Andreas Burgmayer hat eine Glosse geschrieben. In der Stormarn-Beilage. Obwohl Andreas Burgmayer eigentlich als Redakteur bei der Norderstedt-Beilage vom Essener Hamburger Abendblatt tätig ist. Dort hat er die Glosse auch schon mal veröffentlicht, es ist also für Stormarn ein Nachdruck aus Norderstedt, betitelt: „Über den Bauern – und was er frisst“ – siehe die Abbildung!

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Der Autor beginnt seine Betrachtung wie folgt: „Der Bauer ernährt sich dem Volksmund nach ausschließlich von Dingen, die er kennt.“ Das ist wohl richtig. Aber Burgmayer folgert daraus: „Wenn man bedenkt, was Bauern heutzutage so anpflanzen, dann müssten Bauern demzufolge Veganer sein, die sich von Cornflakes (Mais) und Rapsöl ernähren.“

Was für ein Blödsinn. Bauern züchten Schweine, Rinder, Schafe, Hühner. Und bauen nicht nur Mais und Raps an, sondern Getreide, Rüben, Gemüse und Obst. Warum also müssten Bauern demzufolge Veganer sein und sich von Cornflakes und Rapsöl ernähren…?

Und dann schreibt Andreas Burgmayer: „Gestern aß ich beim Asiaten“. Hä? Beim Asiaten…? Das ist genauso albern wir: Morgen esse ich beim Europäer!

Nicht alle Asiaten, Herr Burgmayer, essen aus einer Reisschüssel. Und nicht alle Asiaten, die lächeln, stammen aus dem „Land des Lächelns“.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Februar 2015

Guck mal: Der Lindenhof wird bebaut!

Als ich heute mein Auto auf dem Parkplatz Lindenhof abstellen wollte, musste ich erkennen: Keine Parklücke mehr frei. Und warum dem so war, konnte ich ebenfalls erkennen: Dort gibt es Absperrrungen mit Baufahrzeugen – wenn Sie sich bitte mal die Fotos anschauen wollen!

Bildschirmfoto 2015-02-16 um 17.11.54Aha, dachte ich, es geht nun wohl los mit der Bebauung dieses Geländes, an dem sich auswärtige Investoren die Nase vergolden und den Bürgern die Parkplätze klauen! Aber mein Gedanke war offensichtlich falsch, denn auf dem Platz wird gar nicht gebaut.

Ich empfinde es als eine Unverschämtheit der städtischen Verwaltung, einer Baufirma zu genehmigen, einen öffentlichen Parkplatz zu besetzen! Jeder, der im Rathaus sitzt und denken kann, der weiß, dass hier jeder einzelne Parkplatz benötigt wird. Im Gegensatz zum Stormarnplatz, wo man diese Baufahrzeuge und Utensilien hätte abstellen können. Oder auf dem Parkplatz neben dem Rathaus rechts.

Ich habe mir vorgenommen, in der Ahrensburger Innenstadt in Zukunft überall zu parken, wo es mir gefällt. Und sollte eine städtische Überwachungskraft mir etwas an die Windschutzscheibe klemmen, dann mache ich damit genau das, was man heute am Rosenmontag in den Hochburgen des Karnevals verstreut: Konfetti.119

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Februar 2015

Am Freitag hatte mein „Abendblatt“ sechs Stormarn-Beilagen

Ich weiß nicht, was der Grund dafür gewesen ist und wer es veranlasst hat, dass mein Abendblatt vorgestern besonders dick war. Den Grund lesen Sie in der Überschrift dieses Blog-Beitrages. Und das nachstehende Foto hält die Corpora delicti fest – siehe die Abbildung!

IMG_0947Seither frage ich mich: Bin ich der einzige Abonnent, der die Stormarn-Beilage sechsfach bekommen hat? Und wenn ja, warum? Vielleicht aus Rache Dankbarkeit, weil ich das Blatt ständig auf Szene Ahrensburg erwähne? Oder weil die Redaktion so stolz ist, dass sie einen Experten vom ADAC gefunden hat, der uns erzählt, wie marode die Straße von Ahrensburg sind…?

Letzteres erkennt jeder Autofahrer, der sein Kfz durch die Schlossstadt steuert, auch ohne den ADAC-Experten, und zwar von Schlagloch zu Schlagloch. Aber in der Rathausstraße gibt es bald die zweite erneuerte Luxus-Regenrinne. Und die Straßen beim Erlenhof sind auch ohne Tadel zu befahren. Ebenso wird der Schlosspark aufgehübscht. Immerhin: Der Mann von ADAC ist der einzige Berater in Ahrensburg, für den wir Bürger nicht auch noch zahlen müssen wie für die unzähligen anderen Berater, die im Rathaus ein- und ausgehen und ihre fetten Honorare mitnehmen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Februar 2015

Einsam vor Glück: Vier auf dem Podium, fünf im Publikum

Wie die Ahrensburger SPD-Fraktion den Landtagsabgeordneten Tobias von Pein (SPD) und den Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Schleswig-Holstein, Reinhard Meyer (SPD), hängen ließen, entnehmen Sie einer Posse um das Glück, über das die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt an diesem Wochenende berichtet – siehe Abbildung!

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Es war eine Veranstaltung im Peter Rantzau Haus in Ahrensburg. Thema: Glück in Stormarn. Wozu die erste Frage lautete: „Macht Stormarn glücklich?“. Und die Frage Nummer zwei: „Macht Glück einsam?“ Letztere Frage ließ sich in der Veranstaltung schon zu Beginn ganz eindeutig beantworten: Wirtschaftsminister und Landtagsabgeordneter strahlen allein schon soviel Glück aus, dass die zwei auf dem Podium ziemlich einsam gewesen wären  – wenn sie nicht zwei Damen an ihrer Seite gehabt hätten.

Halten Sie sich fest, liebe Leser: Vier Personen saßen auf dem Podium. Und davor: fünf.

Was bedeutet: In der Stadt Ahrensburg hatten nur fünf Personen ein Interesse daran zu erfahren, ob Stormarn glücklich macht und Glück einsam.

Bürgermeister Michael Sarach (SPD), der in Ahrensburg in seiner Amtszeit keine glückliche Hand bewiesen hat, der hat die Stadt am Tage des Vortrags vorsichtshalber verlassen und ist glücklich in den Wintersport abgereist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Februar 2015

Von hängenden Fröschen und Schuhen für Hundebesitzer

Wenn ich mal zwischendurch ein wenig entspannen möchte, dann rate ich ein Kreuzworträtsel. Und freue mich, wenn ich so viele Felder wie möglich mit Buchstaben versehen kann. Und wenn ich fertig bin, dann lese ich die Inserate im örtlichen Anzeigenblatt, weil ich dort immer wieder was zum Schmunzeln finde. So auch heute wieder.

Aus dem MARKT habe ich mal vier Annoncen herausgepickt, die meine Lachmuskeln bewegt haben. Hier die Abbildungen, danach die Kommentare:

Bildschirmfoto 2015-02-14 um 20.55.56

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Februar 2015

Monika Veeh „gegenüber das Hotel“: Hat sie den gesuchten Ahrensburger Brandstifter erkannt?

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Vorab: Laut Eigenwerbung legt Monika Veeh, die Inhaberin des Werbeportals ahrensburg24, „Wert auf qualitativ hochwertige journalistische Arbeit“. Außerdem ist sie „überparteilich“, wenn Sie sich das nebenstehende Beweisfoto bitte mal anschauen wollen!

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Heute lesen wir auf ahrensburg24 einen Beitrag, in dem Monika Veeh sogleich zur Sache kommt: „Er hat wieder zugeschlagen“, schreibt sie. Was meint: Ein Mann hat das Feuer gelegt! Woher die überparteiliche Frau Veeh das weiß, erklärt sie ihrem Leser nicht. Stattdessen berichtet sie, dass das Auto „gegenüber das Hotel“ geparkt hat. Und dort sah Frau Veeh ein „Ehepaar“ (= Singular) und erklärt: „ihnen (= Plural) gehört das Auto“. Und weiter im Text: „Das Ehepaar steht heute Morgen erschüttert aber gefasst neben seinem Auto. Sie (also die Ehepaar) waren für ein paar Tage in der Schlossstadt zu Gast…“

Wir erfahren: „Sechs Jahre lang gehörte ihnen das Auto.“ Wem es jetzt gehört, erfahren wir nicht. Wahrscheinlich hat die Ehepaar es gegenüber das Hotel einfach stehen gelassen. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Februar 2015