Archiv für den Monat: September 2014

Karen Schmick, gehen Sie lieber Blümchen pflanzen! Und nehmen Sie Tobias Koch gleich mit!

Der Landtagsabgeordnete Tobias von Pein (SPD) moniert, dass in Ahrensburg zu wenig sozial geförderter Wohnungsbau entsteht. Dem pflichte ich bei, denn ohne günstige Wohnungsmieten bekommen wir keine jungen Familien nach Ahrensburg. Und ohne junge Familien wird die Stadt zusehends zu einem einzigen Seniorenheim.

Alte Reitbahn: Hier bietet sich laut Tobias Koch kein sozialer Wohnraum an – aber großes Kino mit Gastronomie!

Alte Reitbahn: Hier bietet sich laut Tobias Koch kein sozialer Wohnungsbau an – aber großes Kino mit Gastronomie!

Die Stormarn-Beilage berichtet heute, dass Stadtverordnete dem Anliegen des Sozialdemokraten zwar zustimmen, aber auch Dummes verkünden. Ich zitiere aus der heutigen Stormarn-Beilage zwei dumme Aussagen:

„Wir haben keinen Einfluss auf die Investoren“, sagt auch Karen Schmick, Stadtverordnete der WAB. Die Vorwürfe findet sie ungerechtfertigt. Dem stimmt auch Tobias Koch, CDU-Fraktionschef und ebenfalls Landtagsabgeordneter zu, räumt aber ein: „In der Tat ist bei den aktuellen Bauprojekten kein sozialer Wohnbau vorgesehen. Das liegt aber daran, dass er sich dort nicht anbietet“, so Koch, „denn an anderen Orten der Stadt sind wir gegenüber dem Bau günstiger Wohnungen aufgeschlossen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. September 2014

ahrensburg24 meldet: Udo Jürgens und Andrea Berg sind beim Ahrensburger Oktoberfest mit dabei!

OktoberfestVon der Firma EPM Concept aus Bad Oldesloe erhielt ich die Pressemappe für das Oktoberfest in Ahrensburg, das vom 1. bis 6. Oktober 2014 im Festzelt auf der Großen Straße zu erleben ist. Veranstalter ist das Stadtforum. Und weil das Stadtforum keine Werbung auf Szene Ahrensburg macht, mache ich auch keine Werbung für das Stadtforum – basta.

Aber weil ich bekanntermaßen ein äußerst liebenswürdiger Mensch bin, verweise ich auf ahrensburg24, das Stormarner Werbeportal, wo Monika Veeh (Mitglied des Stadtforums) bis in die letzte Einzelheit über alles informiert. Und vielleicht spendiert mir Antje Karstens vom Stadtforum für diese meine Indirektwerbung ja eine volle Maß Oktoberfestbier auf der Ahrensburger Wies’n? Oder wenigstens eine Brezel. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. September 2014

Der Wendler: Pennt er? Oder manipuliert er?

Am Montag war Stadtverordneten-Versammlung. Heute, am Mittwoch, schreibt der Wendler darüber in der Stormarn-Beilage. Über die Wahl von Carola Behr zur Stellvertretenden Bürgermeisterin und über die Probleme mit der doppelten Buchführung in der Verwaltung. Das eine Thema brachte Szene Ahrensburg schon am Montag, das andere ist nicht neu, denn die Verzögerungen in den Ahrensburger Jahresabschlüssen sind schon lange ein Thema, das am Montag nur noch einmal hochgespielt wurde von den Stadtverordneten.

Bildschirmfoto 2014-09-24 um 08.36.03Lutz Wendler war also im Marstall. Dort wurde zur Sprache gebracht, dass der Ahrensburger Personalrat Bernd Jensen uns Bürger auf Facebook als ‚Hämorrhoiden“ bezeichnet hat. Und er hat gehört, dass die Stadtwerke Ahrensburg das schöne Geld der Stadt aus dem Fenster rauswerfen, nämlich für eine Leistung gezahlt haben, die sie nicht bekommen haben – zuletzt 8.000 Euro, mit denen man nicht nur das Rathaus hätte reinigen können (die Fassade, meine ich 😉 ), sondern auch noch die Pflanzenkästen mit Blumen schmücken.

Außerdem: Dieses Geld ließe sich zurückfordern!

So, und haben Sie über diese beiden Themen auch nur einen halben Nebensatz in der Stormarn-Beilage gelesen? Ist der Wendler taub? Oder verschweigen Sie bewusst Vorfälle in der Stadt, Herr Wendler, um irgendwelchen Leuten damit „entgegenzukommen“…?

Wie sagte doch Helmut Markwort immer so schön in der Fernsehwerbung für „Focus“? Er sagte: Fakten, Fakten, Fakten – und immer an die Leser denken!“

Sollten Sie mal für die Stormarn-Beilage beherzigen, Lutz Wendler!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. September 2014

Die „Hämorrhoiden“ des Personalrates Bernd Jensen

Bildschirmfoto 2014-09-23 um 18.06.58In der Einwohner-Fragestunde im Rahmen der Stadtverordneten-Versammlung am vergangenen Montag hat Einwohner Uwe John den Bürgermeister im Marstall gefragt, ob die Bezeichnung „Hämorrhoiden“ für Ahrensburger Bürger durch den Personalrat Bernd Jensen auf Facebook der neue Kommunikationsstil der städtischen Verwaltung ist…

…und der Bürgermeister hat sich dahingehend geäußert, dass ihm die Ausdrucksweise des Personalrats auch nicht gerade gefällt und dass er diesbezüglich mit Bernd Jensen gesprochen habe.

Und? Auf „Ahrensburger Szene“ vom Wiener Kontor ist nach wie vor der Eintrag zu lesen:Bildschirmfoto 2014-09-23 um 08.46.44

Was bedeutet das? Es bedeutet, dass der Herr Personalrat die Ermahnung seines Chefs gar nicht ernst nimmt und weiterhin der Meinung ist, dass „es in unserer Stadt noch einige ‚Hämorrhoiden‘ mehr“ gibt.

Bildschirmfoto 2014-09-23 um 14.22.56Auch Horst Kienel, Stadtkämmerer und Geschäftsführer der Ahrensburger Stadtwerke, schaltet seine Werbung nach wie vor unbekümmert beim „Ahrensburg Magazin“ auf Facebook, so, als wäre überhaupt nichts geschehen und alles in bester Ordnung mit seinem Hamburger Geschäftspartner Wiener Kontor. Und womit er die Aussage seines Kollegen Bernd Jensen quasi „unterstreicht“, denn die Werbung suggeriert, dass die Ahrensburger Stadtwerke das Wiener Kontor für seriös und sauber halten.

Doch nach welchen Media-Kriterien erfolgte die Werbebuchung? Nach Sympathie und Gutgläubigkeit? Oder nach Freundschaft und mit Spendierhosen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. September 2014

Stormarn-Beilage? Heute Fehlanzeige!

Dreimal habe ich heute mein Hamburger Abendblatt durchgeblättert, um die Stormarn-Beilage zu finden – vergebens! Da schwant mir doch nichts Gutes! Steht in der heutigen Ausgabe womöglich etwas, was ich nicht lesen soll, um mich darüber lustig zu machen? Und dann ist der Herr Klingel-Domdey in der Nacht heimlich an meinen Zeitungskasten gegangen und hat die Beilage über Stormarn aus dem Abendblatt entfernt…?

IMG_3370Liebe Leser von Szene-Ahrensburg, die Sie vielleicht auch das Abendblatt abonniert haben: Ist Ihnen dort heute die Stormarn-Beilage in die Hände gekommen? Falls ja: Haben Sie dort einen Unfug gelesen, der es wert wäre, dass Szene Ahrensburg darüber informiert…?

Online kann ich die Stormarn-Beilage auch nicht mehr lesen – sie wurde abgeschaltet. Nur, wenn ich zu meinen Abo-Gebühren eine weitere Gebühr zahle, kann ich weiterhin die Print-Ausgabe online lesen. Was meint: Für mehr Geld darf ich dieselben Seiten auf Papier und Bildschirm lesen.

Und dann gibt es ja auch noch den Stormarn-Teil vom Hamburger Abendblatt online. Auch der ist nicht mehr kostenlos, sprich: im Rahmen des Abonnements zu lesen. Doch wenn ich den anklicke (Stand: heute 10:55 Uhr) dann lese ich dort keine Silbe von der gestrigen Stadtverordneten-Versammlung. Und wenn ich außerdem bedenke, dass der Leser für die Nachrichten vom Vortag auch noch Geld zahlen soll für eine ziemlich träge Redaktion, dann frage ich mich: Haben die Damen und Herren Redakteure den Schuss noch nicht gehört…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. September 2014

Neu: Alibi für alle Bürger, die keine Lust darauf haben, zur Stadtverordneten-Versammlung in den Marstall zu gehen

In meinem gestrigen Beitrag aus der Stadtverordneten-Versammlung habe ich bemängelt, dass Ahrensburger Einwohner dort so gut wie gar nicht präsent gewesen sind. Dafür aber war Martin Hoefling dort mit der Kamera von ahrensburgTV. Und nun können alle Bürger online die Statements der Fraktionen hören und erfahren, wie der Abend denn so gelaufen ist – aus Sicht der einzelnen Parteienvertreter.

Bildschirmfoto 2014-09-23 um 09.51.32Klar, die Herren vor der Kamera sind nicht alle so ganz perfekt. Aber unsere Politiker sind ja auch keine hauptberuflichen Volksvertreter, die für den Umgang vor der Kamera von einem Couch Coach vorbereitet werden. Und ich denke, es wird von Mal zu Mal besser werden, auch im Umgang mit der deutschen Sprache, die ja eigentlich alle beherrschen sollten. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. September 2014

Wie Monika Veeh ihre Leser weiterhin hinters Licht führt

Monika Veeh, früher mal Mitarbeiterin beim MARKT und heute Betreiberin des Werbeportals ahrensburg24, muss Geld verdienen. Was schließlich jeder von uns muss, der eine mehr, der andere weniger. Monika Veeh jedoch geht keinen geraden, sondern einen schrägen Weg, um an Geld zu kommen. Zum Beispiel von den Stadtwerken Ahrensburg.

Bildschirmfoto 2014-09-23 um 09.19.28Ich wiederhole das Credo von Monika Veeh: „ahrensburg24.de ist der Anspruch der Pressefreiheit ein hohes Gut. Wir sind überparteilich und unabhängig in unserer Berichterstattung und legen Wert auf qualitativ hochwertige journalistische Arbeit.“

In diesem Unsinne Sinne bringt Frau Veeh einen langen Beitrag, der überschrieben ist: „Stadtwerke Ahrensburg: ‚Glasfaserausbau schreitet voran“. Dass dieser Beitrag auf einer Pressemitteilung der Stadtwerke beruht, gesteht die Autorin am Eingang des Textes, wo man „ve/pm“ lesen kann. Dass der gesamte Beitrag aber eine „Anzeige“, sprich: bezahlte Werbung der Stadtwerke ist, das erfährt der Leser erst, nachdem er den Artikel fast bis zu Ende gelesen hat. Erst dann taucht der Hinweis „Anzeige“ auf – siehe die Abbildung!

Es ist nicht das erste Mal, dass Werbung auf ahrensburg24 nicht vorschriftsmäßig gekennzeichnet ist, sondern das passiert alle Tage. So liest der Bürger den einen oder anderen Beitrag, nicht wissend, dass ihm hier Informationen untergeschoben werden, die von einem Auftraggeber bezahlt worden sind. Das ist unlauter, sowohl gem. Pressegesetz als auch nach UWG, denn die Stadtwerke verschaffen sich hier einen Vorteil, indem sie unlauteren Wettbewerb praktizieren. Genauso wie auch im „Ahrensburg Magazin“.

In diesem Zusammenhang: Gestern, in der Einwohner-Fragestunde in der Stadtverordneten-Versammlung, habe ich dem Leiter der Verwaltung folgende Frage gestellt: „Dem Bürgermeister ist bekannt, dass die Stadtwerke Ahrensburg ihre Gewinne zu einem großen Teil nicht an die Stadtkasse für soziale Zwecke abführen, sondern das Geld wurde überwiesen an eine Firma Wiener Kontor nach Hamburg, und zwar für eine Gegenleistung, die nicht erfolgt ist. Was in meinen Augen eindeutiger Wirtschaftsbetrug ist. Es handelt sich dabei um einige 1000 Euro. Meine Frage an die städtische Verwaltung: Was tun Sie dagegen, damit diese Veruntreuung öffentlicher Gelder nicht weiterhin passiert? Und was haben Sie unternommen, um das zuviel gezahltes Geld wieder in die Stadt zurückzuholen?“

Wie ich erwartet hatte, erklärte Michael Sarach, dass er als Bürgermeister keine Stellungnahme zu Vorgängen in den Stadtwerken geben kann, die eine eigenständige GmbH sind. Dafür, so der Vorsitzende des Aufsichtsrates, seien die Politiker als Mitglieder des Aufsichtsrates zuständig, die prüfen würden, ob Unregelmäßigkeiten erfolgt sind.

Na, da bin ich auf das Prüfungsergebnis aber gespannt wie eine Wäscheleine!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. September 2014

Was heute vor 5 Jahren in Ahrensburg stattfand

Heute vor 5 Jahren fand eine Veranstaltung in Ahrensburg statt. Im Hotel am Schloss. Dazu eingeladen hatte ein „Ahrensburger Presse Forum … und die schnellen Lokalreporter“. Und das Thema lautete: „Skandal-Akte EKZ“ mit dem Untertitel: „Schlimmer Verdacht: Wie wurde der B-Plan für das City-Center-erschlichen?“ – siehe den Flyer! Auch die Stormarn-Beilage hatte damals darüber berichtet.

CCA LindemannAls verantwortlich im Sinne des Presserechts zeigte sich ein Mann mit Namen Karl-Heinz Lindemann. (Bitte nicht verwechseln mit Erwin Lindemann!) Dieser geheimnisvolle Mann war wie aus dem Nichts in Ahrensburg aufgetaucht und betonte in drei Sätzen mindestens viermal, dass er Journalist sei. Und um seinen Hals hatte er ein großes Kreuz an einer langen Kette baumeln, womit ihm etwas Missionarisches anhaftete.

Auf dem „Ahrensburger Manifest“ machte der besagte Herr Lindemann mehr Andeutungen als dass er Fakten nannte. Auch verriet er nicht, wer denn alles hinter dem Ahrensburger Presse Forum steckte. Totales Geheimnis. Immerhin: Alle drei Bürgermeister-Kandidaten waren zu dem „Ahrensburger Manifest“ im Hotel am Schloss erschienen. Und sind am Ende genauso ratlos gegangen wie der Rest der Zuhörer inklusive meiner Wenigkeit. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. September 2014

Wir haben wieder eine Stellvertretende Bürgermeisterin!

Carola Behr (CDU), neue 1. Stellvertretende Bürgermeisterin von Ahrensburg

Carola Behr (CDU), neue 1. Stellvertretende Bürgermeisterin von Ahrensburg

Heute Abend im Marstall: Wahl der 1. Stellvertretenden Bürgermeisterin von Ahrensburg. Vorschlag der CDU: Carola Behr (CDU). Und das Votum der versammelten Stadtverordneten war einstimmig: Carola Behr.

Zur Erinnerung: In der letzten Versammlung der Stadtverordneten war Susanne Philipp (CDU) von der Mehrheit der Politiker abgewählt worden. Zwar hatte die verdiente Politikerin sich nichts Ernsthaftes zu Schulden kommen lassen, aber es bestand ein Interessenskonflikt zwischen ihrer beruflichen Arbeit und der Vertretung des Bürgermeisters. Das kann bei Carola Behr nicht passieren, denn sie ist Ende vergangenen Jahres aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden und kann nun nicht nur ihre politischen Aufgaben sondern auch die Vertretungsarbeit in der Verwaltung mit vollem Einsatz machen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. September 2014

Ahrensburg: im Rathaus gepennt, dafür gezahlt nach Kiel

Heute Abend ist mal wieder Stadtverordneten-Versammlung. Ich empfehle Ihnen, dort hinzugehen, denn es stehen Punkte auf der Tagesordnung, die von allgemeinem Interesse sind. Wie zum Beispiel die Wahl einer neuen stellvertretenden Bürgermeisterin, die von der CDU mit der Stadtverordneten Carola Behr (CDU) nominiert wird. Und dann ist da noch ein Kostenposten…

Bildschirmfoto 2014-09-22 um 09.15.58Lesen Sie doch mal den Beitrag im heutigen Stormarner Tageblatt, überschrieben: „Zinszahlung für Kiel“. Hier geht es um ziemlich viel Geld, das Ahrensburg bekanntlich nicht hat, aber ans Land zurückzahlen muss. Zitiert wird dazu Schuldenverwalter Horst Kienel, welcher sich wie folgt äußert: „Das bleibt hoffentlich ein Einzelfall.“ Und der Kämmerer fügt hinzu: „Wir werden in Zukunft darauf achten, dass wir Fördergelder auszahlungsgerecht abfordern.“ Und das Blatt berichtet: „Bürgermeister Michael Sarach hat das Geld bereits nach Kiel überwiesen und muss sich diese überplanmäßige Ausgabe nun nachträglich von den Stadtverordneten genehmigen lassen.“

So weit, so schlecht. Was aber nun, wenn die Stadtverordneten diese außerplanmäßige Ausgabe nicht genehmigen werden – was ich persönlich empfehle?! Was dann? Wird das Geld in einem solchen Fall vielleicht aus der Pensionsrücklage des Bürgermeisters entnommen? Auch das würde ich empfehlen. Und wer trägt die Verantwortung für dieses Desaster? Kassenwart Horst Kienel, der meint, es bleibt „hoffentlich“ (!!!) ein Einzelfall…?

Hoffnung ist der Tod des Kaufmanns. Und Horst Kienel würde ich keinen Meter weit über den Weg trauen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. September 2014