Bauamtsleiterin Angelika Andres wurde versetzt

Rund 100 Tage, nachdem Angelika Andres als Bauamtsleiterin in Ahrensburg tätig gewesen ist, hatte ich den Bürgermeister im Rahmen einer Einwohner-Fragestunde gefragt: „Hat Frau Andres ihre Probezeit schon bestanden und wenn ja, warum?“ Die Antwort des Verwaltungsschefs: „Im Beamtenrecht gibt es keine Probezeit.“

Bildschirmfoto 2014-03-01 um 10.43.14Nun hat Angelika Andres ihren Job vorzeitig beendet. Genauer: Er wurde beendet durch Bürgermeister Michael Sarach. Nach einer „Probezeit“ von rund 3 Jahren. In diesen 3 Jahren habe ich permanent auf die mangelnde Qualifikation der Bauamtsleiterin hingewiesen, die auch erhebliche Probleme im menschlichen Miteinander hat, weshalb man damals in der Reinbeker Verwaltung, wo sie gekündigt hatte, drei Tage und drei Nächte lang gefeiert haben soll. 😉

Heute berichtet die Stormarn-Beilage, dass Angelika Andres „versetzt“ wird. Für Leser von Szene Ahrensburg kommt es nicht überraschend, denn ich hatte es ja bereits angedeutet, bevor die Stormarn-Beilage heute darüber berichtet.

Ulrich Kewersun, bisheriger Stellvertreter, wird neuer Bauamtsleiter. Das dürfte freilich nicht genügen, denn das Bauamt wird ja schon seit fast einem Vierteljahr von Kewersun geleitet, weil Andres nicht am Arbeitsplatz war. Und wenn die Stadtverordneten dem Bürgermeister jetzt keinen Ersatz für  die im Bauamt weggekündigte Planstelle bewilligen, wird diese Abteilung weiterhin schleppend agieren.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. März 2014

26 Gedanken zu „Bauamtsleiterin Angelika Andres wurde versetzt

  1. Anne Frey

    Lieber Herr Dzubilla,
    Über die Berichterstattung in der Stormarnbeilage habe ich mich sehr gewundert. Wenn ein Beamter/eine Beamtin Beamtin der Anforderung an das Amt nicht genügen sollte, müsste ein Dienstenthebungsverfahren eingeleitet werden, oder der Beamte müsste von seinem Amt selbst zurücktreten. Die zukünftige Besetzung eines derartigen Amtes kann nur über ein ordentliches Ausschreibungsverfahren geregelt werden. Von einer zukünftigen erneuten Ausschreibung dieses Amtes ist aber in der Berichterstattung in der Stormarnbeilage nirgendwo die Rede. Von daher hätten der Bürgermeister und die Stormarnbeilage darauf hinweisen müssen, dass es sich hier nur um eine Interimslösung handeln kann.
    Viele Grüße
    Anne Frey

  2. Uwe John

    Liebe Leute, nun lasst uns doch erst einmal abwarten – wait and see. Ich gehe erst einmal davon aus, dass alles nach Gesetz und Ordnung vor sich geht. Wenn nicht, dann können ja die Klugen klagen. Nicht immer nur meckern. Grüße Uwe John

    1. Brigitte Stahmer

      Als Engländer („wait and see“) können Sie natürlich abwarten und Tee trinken. Doch wer in Ahrensburg davon ausgeht, „dass alles nach Gesetz und Ordnung vor sich geht“, der ist auf dem Holzwege. Und: Warum sollen immer nur die Klugen klagen, Herr John, was machen eigentlich die Dummen in der Zwischenzeit???
      Und was ist mittlerweile mit dem von Ihnen vor einigen Wochen in der Bürgerfragestunde reklamierten Baum in Ahrensburg passiert? Gehen Sie davon aus, dass der inzwischen nach Gesetz und Ordnung beseitigt worden ist? Oder haben Sie schon geklagt….?

  3. Claudia F.

    Hallo, Herr Dzubilla,
    Der Bürgermeister will anscheinend Führungskompetenz demonstrieren. Wenn er die Auseinandersetzung mit einer immer noch leitenden Mitarbeiterin aber über die Presse führt, hinterlässt das einen merkwürdigen Nachgeschmack. Die öffentliche Degradierung einer Mitarbeiterin beweist gerade keine Führungsstärke, sondern eher einen Mangel an Sensibilität . Das ist kein guter Stil!
    Nicht zuletzt hatte Herr Sarach erheblichen Anteil daran, dass Frau Andres dieses Amt bekam!
    Viele Grüße
    Claudia F.

  4. Uwe John

    Hallo Frau Stahmer, die Dummen sind nicht so klug, um mit und über Paragraphen, Verwaltungsvorschriften usw. in diesem Blog zu schreiben. Um auf den Baum zu kommen kann ich Ihnen sagen, dass sich außer einer Fraktionsvorsitzenden niemand für den Standort interessiert hat. Bis gestern stand der Baum immer noch so da. Und warum soll ich klagen? Ich gehöre zu den Dummen. Ich kenne mich mit den Paragraphen nicht so aus. Vielleicht nimmt sich ein Kluger der Sache an. Übrigens, das Foto von dem Baum habe ich den Fraktionen gegeben und nicht der Verwaltung. Ich weiß nicht, kann man gegen Politiker wegen Untätigkeit klagen? Vielleicht helfen Sie mir? Grüße Uwe John.

  5. Anne Frey

    Lieber Herr Dzubilla,
    Liebe Leser von Szene-Ahrensburg,

    Es hätte vollauf genügt, wenn der Presse mitgeteilt worden wäre, dass Herr Kewersun jetzt die Geschäfte von Frau Andres übernimmt, weil die Bauamtsleiterin langfristig erkrankt ist. Das ist der übliche Weg!
    Alle darüber hinausgehenden Informationen gehören erst dann in die Presse, wenn mit Frau Andres ein Mitarbeitergespärch geführt worden ist. Der Artikel in der Stormarnbeilage lässt darauf schließen, dass das Vorgehen des Bürgermeisters auch nicht mit den Fraktionen abgestimmt war. Besonders ärgerlich finde ich die Überschrift des Artikels von Hernn Klingel-Domdey: „Ahrensburg löst Bauamtsleiterin ab“. Das hört sich so an, als ob ganz Ahrensburg Frau Andres in die Wüste schicken möchte. Der Artikel erweckt den Eindruck, als ob Herr Kewersun aufgrund der Entscheidung des Bürgermeisters jetzt auf Dauer Bauamtsleiter geworden ist. Dem ist aber nicht so! Ein neuer Bauamtsleiter kann nur dann auf Dauer ernannt werden, wenn die frühere Amtsinhaberin ihr Amt aufgegeben hat oder aufgeben musste. Ich bin der Meinung, dass man mit diesem Artikel auch Herrn Kewersunkeinen Gefallen erweist! Mit derartigen Artikeln verschwimmt die Grenze zwischen Qualitätspresse und Boulevard, also dem Klatschjournalismus.

    Viele Grüße

    Anne Frey

    1. M. Meckelein

      Sehr geehrte Frau Frey,

      Ihrem ersten Absatz stimme ich zu, dem ersten Satz im zweiten Absatz allerdings nicht.
      Ich kann mir keinen Grund vorstellen, der die Informierung der Presse durch den Arbeitgeber/Dienstherr nach einem internen Mitarbeitergespräch rechtfertigt.
      In Ihrem zweiten Kommentar weisen Sie deshalb ja auch auf die berufliche Konsequenz hin, die solch eine Berichterstattung für den Betroffenen haben kann.

      Grüße

      Martina Meckelein

  6. Uwe John

    Liebe Frau Frey, ich habe mich auch gewundert, wie man im Rathaus Personalpolitik macht oder besser gesagt machen kann. Man hat mich aufgeklärt: Es gibt einen Hauptausschuss, und da ist noch der Personalrat und dann sind da noch die wichtigen Politiker (nicht alle), die über alles mitreden müssen. Und dann ist da noch der Bürgermeister, der muss dann für alles die Verantwortung (so sieht es der Bürger) übernehmen oder wie man so schön sagt den Kopf hinhalten. So einfach wie es von außen aussieht geht das nicht. Grüße Uwe John.

  7. Anne Frey

    Lieber Herr John,
    Liebe Leser von Szene-Ahrensburg,

    Ich danke Ihnen für Ihre Mail. Ich bin nicht der Meinung, dass hier der Bürgermeister seinen Kopf hinhalten musste. Er konnte selbst entscheiden, welche Informationen er der Presse mitteilt . Ob Frau Andres ihr Amt ausgefüllt haben mag oder nicht, kann ich nur beurteilen, wenn ich erfahre. was Stadtverordnete oder der Bürgermeister an ihrer Amtsführung auszusetzen en hatten. Bislang hat sich aber noch kein Stadtverordneter zu diesem Thema geäußert.
    Mich irritiert weiterhin, dass die hiesige Presse zu diesem Thema Stellung bezieht, ohne die Tragweite dieser Berichterstattung zu überblicken. Sollte sich die Sichtweise von Herrn Sarach durchsezten, müsste Frau Andres damit rechnen, in Zukunft nie wieder einen Job zu bekommen. Das finde ich nicht in Ordnung!

    Viele Grüße

    Anne Frey

  8. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    im Beamtenrecht gibt es schon eine Probezeit. Allerdings liegt diese zu Beginn der Beamtenlaufbahn. Nach dieser Probezeit wird das Beamtenverhältnis dann in „Beamter/Beamtin auf „Lebenszeit““ mit Urkunde geändert. Aus diesem Vertrag auf Lebenszeit kommt der Beamte nur bei einer Strafe von über einem Jahr, Amtsärztlicher Bescheinigung der dauernden Berufsunfähigkeit oder Kündigung heraus.
    Nun kann den Beamten nichts mehr am Aufstieg halten außer den Regelbeurteilungen und den Beurteilungen für die Bewerbung auf einen anderen Dienstposten. Beurteilt wird: „ist überragend (1)“, „tritt hervor (2)“, „befriedigend (3)“, „entspricht im Wesentlichen den Anforderungen (4)“ und „entspricht nicht den Anforderungen (5)“. Trotz einer „5“ ist ein (wenn auch langsamerer) Aufstieg nicht ausgeschlossen. Das ist langjährige Berufserfahrung aber Dienstposten mit Personalführung sind ausgeschlossen. Beurteilungen mussten nach der Gauß`schen Glockenkurve erfolgen. Ich hatte keine schwachen Mitarbeiter für die rechte Seite der Glockenkurve. Nach Vorlage und Genehmigung der Beurteilungen korrigierte ich diese. Nur der Personalrat hat dies bemerkt. Oh, oh, oh!
    Sicherlich hat unsere Verwaltung alle Bewerber auf Thiele´s Dienstposten auf Herz und Nieren geprüft, hat sich die Regelbeurteilungen der vergangenen Jahrzehnte vorlegen lassen, hat Querverbindungen nach Reinbek genutzt und hat Fach- sowie Vorstellungsgespräche mit Kamera und Tonaufzeichnung geführt.
    Ich hatte einmal einen sehr qualifizierten Bewerber aus Süddeutschland auf einen A8-Dienstposten gehabt. Nach mehreren fernmündlichen Gesprächen ist meine Wahl auf ihn gefallen. Ich musste ihn zu einer Vorstellung vor unseren Leitern, dem Abteilungsleiter und dem Personalrat einladen. Er war vor dieser Menge Mensch selbstsicher, freisprechend, konnte kompetent Fach-Fragen beantworten, konnte Fragen zur Personalführung glaubwürdig beantworten und war einfach sympathisch. Seine Beurteilungen über die letzten Jahre waren einwandfrei. Sein Interesse für Hamburg war nachvollziehbar. Trotzdem entschied unser Personalrat gegen ihn zugunsten eines Hamburger Bewerbers, der sich nicht in dieser Art präsentieren musste. Und unsere Pappenheimer kannte ich. Es war eine sehr unglückliche Entscheidung.
    Frau Frey hat recht. So kann man in dieser Situation nicht verfahren und diese schon gar nicht öffentlich machen. Da ist das Beamtenrecht und da sind Persönlichkeitsrechte. Da hat, wenn das alles so stimmt, was die Presse schreibt, Herr Sarach ein Problem mit dem Verwaltungsgericht. Und Frau Andres wir sich sicherlich einen guten Anwalt nehmen. Das kann teuer werden für Ahrensburg. Wie für Herrn Sarach wird dann Ahrensburg auch für eine aus Krankheitsgründen in den Ruhestand versetzte Bauamtsleiterin die Pension zahlen müssen. Nur auf diesem Weg wird der Dienstposten wieder frei – es sei denn, Frau Andres entscheidet sich anders.
    War Frau Andres unter den 16 Kandidaten tatsächlich die qualifizierteste Bewerberin? Was Qualifikationen haben die anderen Bewerber vorgelegt? Wo sind die Beurteilungsunterlagen für diese Entscheidung? Um sich nach Ahrensburg zu trauen, müssen die doch alle mindestens „tritt hervor“ in ihrer Beurteilung gehabt haben. Hat da keiner grobe Unterschiede oder gar geschönte (Weglobe-) Beurteilungen bemerkt?
    Und meine große Frage ist: Hat sich damals Herr Kewersun nicht beworben? Herr Kewersun überragt Frau Andres. Und das hat niemand bemerkt? Auch der Personalrat unserer Verwaltung nicht? Wo sitzt denn der Spatz vom Rathausdach?
    Hinsichtlich Bloßstellung und politischer sowie juristischer Folgen siehe Hamburger Abendblatt vom 01.03., Seite 1, unten (Karasek).
    Mit nachdenklichen Grüßen
    Wolfgang König

  9. Peter W.

    Guten Morgen Herr Dzubilla,

    Der Bürgermeister hat tüchtig auf die Pauke gehauen, und Herr Klingel-Domdey hat das so in die Presse gesetzt. Einige Fragen scheinen mir aber angebracht, nachdem ich den gestrigen Artikel im Abendblatt selbst gelesen habe:
    Warum konnte Frau Andres sich gegen 16 Mitbewerber durchsetzen, wenn ihre Qualifikation jetzt öffentlich angezweifelt wird? War der Bürgermeister nicht federführend bei der damaligen Besetzung der Bauamtsleitung mit Frau Andres? Ist es im Ahrensburger Rathaus üblich, Mitarbeiter auf dem Postweg über ihren zukünftigen Einsatz zu informieren? Ist es üblich, so etwas geradewegs der Presse mitzuteilen? Gibt es ab jetzt zwei A15- Stellen im Bauamt?
    Über Führungsstil lässt sich bekanntlich streiten. Ich möchte aber nicht so behandelt werden von meinem unmittelbaren Vorgesetzten. Aber zum Glück arbeite ich auch nicht im Ahrensburger Rathaus.

    Sonnige Sonntagsgrüße von

    Peter W.

    P.S. Ein Tipp an Herrn König: Auch ich stehe nicht im Telefonbuch!

  10. Der Spatz vom Rathausdach

    Bekanntlich informieren Sarach (Zar) & Zimmermann ausschließlich den Herrn Klüngel-Domdey und seine Praktikanten und nicht Herrn Dzubilla. Und wenn auf die massiven Vorwürfe hier auf Szene Ahrensburg keine Antworten aus dem Rathaus erfolgen, dann ist das vielsagend.

    Wann ist doch gleich die nächste Bürgermeisterwahl in Ahrensburg? Gibt es eigentlich schon Kandidaten…..?

  11. Hermann Jochen Lange

    Was wollen die Bürger der Stadt Ahrensburg ?
    Einen Leiter der Bauverwaltung
    oder einen unbelasteten städtebaulichen Ideengeber ?
    Einen neuen Bürgermeister ?

    Die Bürger einer Stadt beauftragen und bezahlen „ihre“ Stadtverwaltung, damit diese in ihrem Sinne „verwaltet“. Der Leiter der Verwaltung, der Meister aller Bürger, der sog. „Bürgermeister“, wird von den Bürgern dafür bezahlt, die unter ihm arbeitenden „Ämter“ und deren „Leiter“ zum Wohl der Bürger zu leiten.
    Vor allem aber dem/der „BauamtsleiterIn“ werden neben Verwaltungswissen vor allem kreativ bauliche Planungs-Fähigkeiten abverlangt. Er oder sie soll z.B. städtebaulich „gestalten und weiterentwickeln“, wie es die soeben „versetzte“ Bauamtsleiterin am 1. April 2011 öffentlich verkündet hat.

    Nun wurde sie aus dem Amtszimmer ausgesperrt – irgendwie war da auch ziemlich wenig Gestaltung und positiv erkennbare Weiterentwicklung.
    Was waren die Gründe dafür ?
    Das seien „Interna“. über die der Bürgermeister den Bürgern gegenüber, seinen Auftraggebern, nicht „sprechen will“. Er will den Bürgern auch dieses Geheimnis hinter der verschmutzten Rathausfassade im Verborgenen halten.
    Aber war es nicht eben dieser Bürgermeister, der als Kandidat für dieses Amt angetreten war mit dem Versprechen, nun endlich verstärkt informierend auf die Bürger zuzugehen ?

    Während der unselig dunklen Pepper-Ära und danach war niemand in den oberen Verwaltungsetagen willens oder in der Lage, den Gesetzwidrigkeiten in der Verwaltungsleitung wirksam zu widersprechen. Auch nicht unter dem derzeitigen Bürgermeister M. Sarach, der nicht nur mit seinem andienenden Stadtjustiziar T. Reich zusammen die eigene Aufsichtsbehörde arglistig getäuscht hat, sondern sogar aktuell und für alle Bürger nachlesbar u.a. gegen Baugesetze verstößt („Altes Klinikgelände“). Insofern sind alle in den oberen Rathausetagen und bis heute direkt oder indirekt beteiligt – niemand ist unbelastet. Sie waren und sind in ihrer Besoldungsabhängigkeit an Weisungen von der Spitze praktisch gebunden. Und sie wissen, dass sie bei einem Widerspruch auch aus dem Kreis der Stadtverordneten keine Unterstützung hätten erwarten können. Denn dort liegt zugleich mit die Ursache der Misere – ein Kapitel für sich.

    Nun soll ein langjährig führender (und geschätzter) Mitarbeiter der Bauverwaltung mit einem „Verwaltungsstudium“ plötzlich städtebaulich „gestalten und weiterentwickeln“ ?
    Die neue Situation an der Spitze der Bauplanungsabteilung im Ahrensburger Rathaus deutet eher auf eine in der Not geborene Übergangslösung hin – bis zum vorhersehbaren Wechsel auf dem Bürgermeisterstuhl.

    Die auch städtebaulich schlecht behandelte Stadt Ahrensburg benötigt aber keinen „Leiter eines Bauamtes“, sondern einen unabhängigen, unbelasteten, kreativen städtebaulichen Berater, der die speziellen Ahrensburger Probleme kennt, der eine städtebauliche Bestandsaufnahme hinbekommt, ordnet, korrigiert, neue Ideen parat hat oder entwickelt und unbelastet darauf drängt, erkannte Aufgaben auch umzusetzen.
    Ahrensburg benötigt einen ebenfalls unbelasteten neuen Bürgermeister, der zusammen mit dem vorerwähnten Berater als STARKES TEAM den hier gemeinten unruhigen Dauerschlaf der Stadt Ahrensburg beendet.

    Die damalige, überraschend erfolgreiche „Zukunftswerkstatt“ = Aufforderung an die Bürger mitzudenken – hat zwar handfeste Ergebnisse in Masse produziert – aber sie sind trotzdem irgendwie verschwunden – in ein „Konzept“ gepresst worden (ISEK), das nach Gutdünken genutzt wird – oder auch nicht – wie alle Konzepte der Stadt.
    Wer heute den Bürgern aufmerksam zuhört, erfährt die Gründe für deren Zurückhaltung hinsichtlich Kritik an der „Verwaltung“ im Rathaus – – –
    Die Bürger meiden bewusst bestimmte Innenstadt-Areale – es sei doch eh alles verdorben – DIE-DA-OBEN sind doch noch nicht einmal in der Lage, das Rathaus wenigstens von außen vom jahrzehnte alten Schmutz zu befreien – – –

    Hermann Jochen Lange, Ammersbek

  12. Uwe John

    Ach Ihr lieben neunmal klugen Blogschreiber, nun kommt mal von der emotionalen Schiene wieder runter. Wir haben doch nun alle in diesem Blog gelesen, wie viele wichtige Menschen mitreden. Alle nehmen sich wichtig und sind es wohl auch. Ja, es ist schick auf den Bürgermeister einzuprügeln, aber die Mehrheit hat ihn gewählt. Und wer einmal eine leitende Funktion gehabt hat, sei es in der Verwaltung oder in der freien Wirtschaft, der weiß, wie problematisch es ist alle und alles unter einen Hut zu bringen. Und heute ist das schlimmer als früher. Ich habe den Eindruck, dass einige Schreiber nicht wissen worüber sie schreiben. Grüße Uwe John.

    1. Martens

      Hier werden Sachkommentare abgegeben, und Sie sprechen von einer „emotionalen Schiene“? Geben Sie zu: Sie sind gar nicht der echte Uwe John (früher mal CDU), sondern Sie sind in Wahrheit der Michael S. aus S., der sich hier für Uwe J. ausgibt, stimmts?

  13. Wolfgang König

    Hallo, Spatz,
    es gibt doch bestimmt noch mehr tiefschürfende und lustige Aussagen aus dem Rathaus.
    Erzähle mal.
    Aber Vorsicht: Vögel die in der Frühe singen holt noch morgens die Katz.
    Tarne Dich und verwische Deine Spuren, ehe man dir das Köpfchen umdreht.
    Wolfgang

  14. Uwe John

    Hallo Herr, Frau, Fräulein Martens, wer immer Sie auch sind. Wenn die Schreiberlinge alle, die Sachkommentare abgeben, auch was von der Sache verstehen würden… Ich kann Sie beruhigen, wo Uwe John drunter steht ist Uwe John auch drin. Wenn ich es schreibe. Grüße Uwe John.

  15. Uwe John

    Hallo Herr, Frau, Fräulein Martens, Fräulein habe ich aus dem Duden. Kennen Sie den Duden? Entschuldigen Sie, dass ich schon so alt bin. Früher gab es noch den Begriff Fräulein. Aber da waren die Unwichtigkeiten auch nicht so wichtig. Ach übrigens – Herrlein wird im Duden mit Herrchen gleichgesetzt. Ich war jahrelang Herrchen, denn ich liebe Hunde. Grüße Herr oder Herrlein Uwe John.

  16. Hermann Jochen Lange

    Am Rosenmontag 2014 ist es im Dzubillablock möglich, von der verschwundenen „Bauamtsleiterin Angelika Andres“ und über 22 „Antworten“ zur die halbe Stadt aufwühlenden Frage zu gelangen, ob ein angeblicher Herr Martens ein Fräulein sei – oder wenn nein oder ja, wer ein solches sein könnte.
    Frau Andres vielleicht ? Oder etwa Frau Fricke, die sich heute als Mann verkleidet haben könnte ?
    Helau ! ! !

    Hermann Jochen Lange, Ammersbek

  17. Ferdinand W.

    Lieber Herr Dzubilla,
    Liebe Leser von Szene-Ahrensburg,

    An dieser Stelle wurde in den letzten Tagen darüber gestritten, woran man gutes Führungspersonal in der öffentlichen Verwaltung erkennt. Dazu gibt es viele Kriterien: Ein wichtiges Kriterium wurde m.E. noch nicht genannt: am Erfolg für den Arbeitgeber, in diesem Fall am Erfolg für die Stadt Ahrensburg. Wie von Ihnen bereits häufig erwähnt, steht die Stadt Bargteheide schuldenfrei da, weil sie eine andere Baupolitik betreibt als Ahrensburg. Norderstedt boomt, weil der dortige Bürgermeister es schafft, neue Firmen nach Norderstedt zu ziehen. Von dieser Aufbruchsstimmung in Zeiten einer prosperierenden Wirtschaft ist in Ahrensburg leider nichts zu spüren.

    Beste Grüße

    Ferdinand W.

  18. Ferdinand W.

    Lieber Herr Dzubilla,

    Gut gekontert, Herr Dzubilla. Sie haben in Ihrem Blog immer wieder darauf hingewiesen, dass Bargteheide deshalb schuldenfrei ist, weil man dort die Flächen für neue Baugebiete selbst vermarktet hat. Ahrensburg hat über viele Jahre hinweg immer wieder Geld in neue Baugebiete hineingepumpt, indem man die Planung übernahm und die Infrastruktur herstellte, während die Investoren und Bauträger die Gewinne abschöpften und weiterhin abschöpfen.
    Das war in der Thiele-Pepper Ära so, und das geht in der Sarach-Ära genau so weiter. Und es hilft auch langfristig nicht weiter , wenn man wie beim Lindenhofparkplatz anfängt, das Tafelsilber zu verscherbeln. Von daher stimme ich Herrn Lange zu, dass Ahrensburg an der Spitze der Verwaltung kreative Köpfe braucht. In Bargteheide gibt es offensichtlich eine derartige produktive Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister und Bauamtsleitung.

    Beste Grüße

    Ferdinand W.

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