Der Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss ging zur Schule

In der Grundschule Am Hagen tagte heute Abend der Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss unter der Moderation des Vorsitzenden Christian Schubbert (Grüne). Der Saal war IMG_2533überfüllt, weil viele Schüler gekommen waren, und zwar wegen schulischer Themen. Der wichtigste Beschluss: Einstimmig wurde für die Einführung einer Oberstufe in der Gemeinschaftsschule Am Heimgarten gestimmt. Und dieses einstimmige Votum wird nun nach Kiel gehen, erklärte Christian Schubbert.

Nach diesem Punkt wurde es leer im Saal, denn die meisten Schüler machten sich auf den Heimweg. Was eigentlich gut war, denn auf diese Weise haben die Kinder nicht das hochnotpeinliche Hickhack zwischen Bürgermeister, Politikern und Vertretern von Stadtforum und Bürgerverein miterlebt, wo es um Adventsmarkt bzw. Weihnachtsmarkt ging, um Tannenbäume und Sternbeleuchtung.

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Vorab das Ergebnis: Es bleibt bei der “kleinen Lösung”, nämlich dem Adventsmarkt des Bürgervereins auf dem Rondeel, der bei uns Bürgern  großen Anklang gefunden hat im Laufe von inzwischen 17 Jahren. Die Kosten wurden geregelt, nicht aber die Summe für die Montage der Stern-Beleuchtung, wo es ziemliche Meinungsverschiedenheiten gibt zwischen Götz Westphal vom Stadtforum und Bürgermeister Michael Sarach. Und so wurde dieses Thema einfach vertagt. Klar, ist ja noch eine lange Zeit bis Advent Weihnachten Pfingsten.

Warum wurde das Weihnachtsthema so kurzzeitig vor dem Fest behandelt, obwohl es schon Anfang März 2013 in der Verwaltung vorlag? Der Bürgermeister, der bekanntlich nicht sonderlich kritikfähig ist, erklärte sinngemäß, dass er bis heute Wichtigeres zu tun hatte, als sich mit dem Weihnachtsmann zu beschäftigen.

Das Stadtfest bleibt wie bisher in den Händen vom Stadtforum – jedenfalls für die kommenden zwei Jahre. (Der Markenschutz-Gedanke wurde ad acta gelegt.) Und die Niederdeutsche Bühne bekommt das Geld fürs Überleben genauso wie der Verein Theater und Musik in Ahrensburg. Und die neue Sporthalle der Grundschule Am Hagen ist wirklich toll geworden!

Ach ja, und last but not least: Ein Schulsprecher der Selma-Lagerlöf-Schule erinnerte an das Provisorium an der dortigen Schule. Für die Beseitigung des Problems sind allerdings zur Zeit noch keine Mittel vorhanden. Und der Bürgermeister hat bestimmt Wichtigeres zu tun, als sich intensiv darum zu kümmern. Zum Beispiel muss er nach einer Begründung suchen für die 40.000 Euro, die seine Verwaltung in den Sand der Rathausstraße gesetzt hat. Außerdem: Die Sarach-Kinder gehen ja nicht in Ahrensburg zur Schule sondern in Schwerin.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Oktober 2013

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