Archiv für den Monat: Juni 2013

Warum die Grünen geheim abstimmen wollten

Bei der Wahl der Stellvertreter/innen des Bürgermeisters am 17. Juni 2013 hatten die Grünen den Antrag gestellt, das diese Abstimmung in geheimer Form stattfinden sollte. Ich berichtete in meinem Blog-Eintrag darüber, dass es dabei zu einem „Denkzettel“ für Susanne Philipp-Richter (CDU) gekommen ist, die alte und neue 1. Stellvertreterin des Bürgermeisters. Am Wochenende erhielt ich eine Pressemeldung vom Bündnis 90 Die Grünen, die den Hintergrund ihres Antrags offenlegt. Der Vollständigkeit halber gebe ich Ihnen den Inhalt im Original-Wortlaut zur Kenntnis, ohne eigenen Kommentar.

Geheime Wahl bei Wahl der stellvertretenden Bürgermeisterinnen

Bildschirmfoto 2013-06-24 um 08.26.12Die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen hat auf der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung geheime Wahl für die Wahl der stellvertretenden Bürgermeisterinnen beantragt. Das ist ein hier noch nie da gewesener Vorgang. Die Parteien haben das gebundene Vorschlagsrecht für diese Positionen, d.h. die CDU und die SPD können  – aufgrund des Wahlergebnisses – jeweils einen Kandidaten benennen, üblich ist hier eine offene und einstimmige Wahl.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Juni 2013

Na bitte, es geht doch – siehe in Sasel!

Die tutige Frau Schmick von der WAB versuchte vor der Kommunalwahl, die Geschäfte am Rathausplatz dazu zu bewegen, die Beete vor ihrer eigenen Haustür zu bepflanzen. Bis heute ergebnislos. Ich habe den Vorschlag gemacht, einen Wettbewerb mit Gartenmärkten zu veranstalten, damit diese die Beete gestalten und mit einem Werbeschild bestücken können. Und gestern bekam ich eine E-Mail, die zeigt: Es funktioniert!

IMG00021-20130423-1353Allerdings nicht in Ahrensburg, sondern in Sasel. Von dort sandte mir Heinz G. Gérard aus Ahrensburg per Blackberry zwei Fotos von einem Blumenbeet, das bepflanzt ist und mit dem Hinweisschild von einer dort ansässigen Apotheke versehen wurde – vielen Dank!

Meine Frage: Warum geht das, was in Sasel geht, nicht genauso in Ahrensburg? Das Sammeln von zahlreichen Spendengeldern für die Weihnachtssterne hat doch auch funktioniert, warum nicht das Geldsammeln für Blumen- und Pflanzen…?!

Ich kann mir das auch so vorstellen, nämlich: Wenn es dem Rathaus-Apotheker egal ist, wie verlottert es vor seiner Ladentür aussieht, dann könnte doch der easy-Apotheker mal ganz easy auf die Idee kommen, seinem Wettbewerber ein Werbeschild ins frisch bepflanzte Beet zu stecken…! Genauso vor dem Sonnenstudio, denn auch das ist nicht das einzige in Ahrensburg, wie es auch nicht nur einen Elektroladen in der Stadt gibt, wenn Sie wissen, was ich meine…?

IMG00020-20130423-1353Und die Pflanzenkübelbeete, die direkt vor dem Rathaus stehen? Wenn der Bürgermeister schon keinen persönlichen Kontakt hat zum städtischen Bauhof, dann könnten doch andere Städte und Gemeinden vor unserem Rathaus die Blumen und Pflanzen liefern, um unsere Verwaltung zu beschämen und auf den Schildern auf ihre eigenen Vorzüge hinzuweisen.

Verzeihen Sie mir meine Ironie, liebe Leser, aber ich empfinde es als ungeheuerlich, dass eine Verwaltung nicht in der Lage ist, das Mindeste für ihre Bürger zu erledigen, zumal, wenn es tagtäglich vor der eigenen Türe sichtbar ist. Das hat mit leerer Stadtkasse überhaupt nichts zu tun.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juni 2013

Was mir heute aufgefallen ist

Stormarn-PlätzeMit einer „Liebeserklärung an Stormarn“ macht die Stormarn-Beilage heute auf. Unterzeile: „Das Abendblatt sucht die 50 schönsten Plätze im Kreis. Leser können abstimmen und gewinnen.“ So weit, so gut und schön.

Komisch ist es allerdings, wenn das Blatt drei Menschen im Bilde vorstellt, unter denen auch die neue Kreiskulturreferentin Tanja Lütje ist. Sie liebt nach eigenem Bekunden die Trittauer Wassermühle. Aber noch mehr liebt sie Hamburg, denn sie wohnt – was ausdrücklich erwähnt wird! – in Volksdorf. Das sei jedoch nur am Rande bemerkt, schließlich kann jeder Mensch dort wohnen, wo er möchte, ob in Schwerin oder im Hamburger Schanzenviertel.

Lustig ist der Beitrag in der Stormarn-Beilage insofern, als das Blatt seine Leser aufruft, damit diese ihren Lieblingsplatz in Stormarn benennen sollen und dabei ein iPhone oder ein iPad gewinnen können und abgelichtet werden in der Stormarn-Beilage. Warum das lustig ist? Weil die Redaktion entscheidet, ob die genannten Platze auch schön sind, denn wir lesen:

“Die 50 besten Vorschläge werden von uns ausgewählt und in der Abendblatt-Regionalausgabe Stormarn sowie auf www.abendblatt.de/i-love-od vorgestellt.“

Ergo: Was die schönsten Plätze in Stormarn sind, entscheiden letztendlich nicht die Leser, sondern die Redaktion trifft diese Entscheidung. Also, liebe Leser, versuchen Sie mal, den Geschmack von Claas Greite & Co. zu treffen, damit Sie eine Gewinnchance haben!

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juni 2013

Was wir Bürger so nicht erfahren sollten…

Der Ahrensburger Bürger Horst Hilt hatte unlängst einen Leserbrief geschrieben, und zwar an den MARKT, unser aller Anzeigenblatt. Dieser Leserbrief stammt bereits vom 9. Mai 2013 und  hat folgenden Inhalt:

Bildschirmfoto 2013-06-21 um 12.10.52„Mit der Übernahme des Ahrensburger Gasnetzes von E.ON Hanse hatte die GAG die in den Gaspreisen enthaltenen Konzessionsabgaben um das 9-fache von 0,03 auf 0,27 Cent/kWh erhöht. Ziel war dabei gewesen, die an die Stadt Ahrensburg abzuführenden Konzessionsabgaben von 70.000 auf 420.000 Euro zu erhöhen und gleichzeitig andere unabhängige Gasanbieter vom Ahrensburger Gasmarkt fernzuhalten. Mit dem Beschluss des Bundeskartellamtes vom 16.09.2009 wurde der GAG bescheinigt, dass sie ihre marktbeherrschende Stellung in Ahrensburg missbraucht, eine steuerrechtlich unzulässige Gewinnverschiebung vorgenommen und den Marktzutritt von unabhängigen Gasversorgungsunternehmen behindert hat. Gleichzeitig wurde die GAG dazu verurteilt, die seit dem 01.01.2007 zuviel berechneten Konzessionsabgaben zurückzuzahlen. Was die GAG nach eigenen Aussagen auch getan hat – aber nur an die sonstigen Gasanbieter in Ahrensburg, nicht an die eigenen Kunden!

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Juni 2013

Gedanken zum Vorsitz im Hauptausschuss

Unsere Stadt hat diverse politische Ausschüsse. Einer davon ist der Hauptausschuss. Dieses Gremium ist nicht unwichtig. Hier sind die Aufgaben vom Hauptausschuss der Stadt Ahrensburg, wie sie auf der Homepage der Stadt beschrieben werden:

Hinrich Schmick (WAB)

Hinrich Schmick (WAB)

„Der Hauptausschuss koordiniert fachausschussübergreifend die Arbeit der Ausschüsse, insbesondere in Bezug auf die Querschnittsaufgaben wie Stellenplan, Rechnungsprüfungsangelegenheiten und die grundsätzliche Zusammenarbeit der städtischen Gremien mit den Beiräten. Besteht zwischen zwei Ausschüssen Koordinierungsbedarf, entscheidet der Hauptausschuss, welcher Fachausschuss zuständig ist bzw. wenn mehrere Ausschüsse zuständig sind, welcher Fachauschuss die Federführung erhält.



Liegen divergierende Ausschussempfehlungen vor, kann der Hauptausschuss diesen Fachausschussempfehlungen eine eigene hinzufügen. Dem Hauptausschuss werden außerdem nachstehende Entscheidungen übertragen:


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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Juni 2013

Die Diktatur der Kirchenfürsten

Stormarn-Beilage v. 20. 6. 2013

Stormarn-Beilage v. 20. 6. 2013

Hätte es noch eines letztlichen Beweises bedurft, um deutlich zu erkennen, dass die Gemeinde der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Ahrensburg von den Kirchenfürsten verschaukelt wird, so steht dieser Beweis heute in der Stormarn-Beilage. Im Rahmen eines Interviews mit Propst Buhl sagt der Mann etwas, was ich als ungeheuerlich empfinde: Selbst wenn der Förderverein St. Johannes es schaffen würde, Spendengelder für den Erhalt des Gotteshauses zu akquirieren, so wird die Kirche diese Gelder nicht allein in St. Johannes stecken sondern nach eigenem Gusto verwenden.

Wenn ich das Interview mit Propst Buhl geführt hätte, dann hätte meine Frage an dieser Stelle gelautet: Und wenn die Kirche die Gemeinde auffordert, Geld für „Brot für die Welt“ zu spenden, wird ein Teil dieser Spendengelder dann auch dazu verwendet, um die Gärten der Pastorate zu pflegen…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Juni 2013

Die Schäfchen der Gemeinde von St. Johannes empören sich

SchafeWie Sie vielleicht mitbekommen haben, hat sich in Ahrensburg ein neuer Verein gegründet. Er nennt sich Förderverein St. Johannes Ahrensburg e.V. Und Monika Robinson schreibt:

„Liebe MitstreiterInnen für St. Johannes,

 am Sonntag, den 23.6.13 wird um 11.00 Uhr in der Schlosskirche Pastor Hans-Martin Bruns seine Vorstellungspredigt halten. Lt. Ausschreibung soll er als Nachfolger von P. Paschen für die St. Johannes-Gemeindemitglieder da sein. 

Wir sind empört, dass der Gottesdienst in der Schlosskirche und nicht in der noch offenen St. Johannes-Kirche stattfindet, möchten aber trotzdem dazu aufrufen, an diesem Gottesdienst teilzunehmen, um Interesse an „unserem“ neuen Pastor zu zeigen.

Vielleicht können wir damit auch demonstrieren, dass die Schlosskirche viel zu klein ist, wenn auch noch die Johannes-Gemeinde dazu kommen soll.“

Meine Frage: Wie naiv müssen diese braven Menschen sein, die wirklich das glauben, was sie hoffen! Und die Aussage „Wir sind empört“ kommt hier so kämpferisch rüber wie: Wir werden mit Wattebäuschchen schmeißen!

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Juni 2013

Parkprobleme gibt es nicht nur in Ahrensburg…!

Bildschirmfoto 2013-06-19 um 11.03.08Sie kennen es vermutlich und/oder praktizieren es selber, und zwar das Verschicken von Links auf witzige Bilder und Filme, die man irgendwo im Internet findet und meistens bei YouTube. Ich tue das sehr selten, weil ich über die meisten Filmchen, die man mir schickt, nur verhalten lächeln kann.

Wenn ich Ihnen heute einen Link auf einen kleinen Film schicke, der den Titel „Parkproblem“ hat, dann will ich damit sagen, dass ich die gezeigte Episode komisch finde. Vermutlich ist die Szene gestellt von einer Autofirma (beide Autos tragen dieselbe Marke), aber ich finde die Situation einfach lustig und stelle mir vor, so etwas würde in Ahrensburg auf einem Parkplatz passieren.

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Juni 2013

Einladung von Szene Ahrensburg

WerbungDass dieses Blog sich in Ahrensburg einer ständigen Beliebtheit erfreut, das muss ich Ihnen nicht mehr sagen. Ich sage es Ihnen aber trotzdem und zwar deshalb, weil immer noch viel zu wenig Ahrensburger Läden und Firmen gibt, die eine Werbemöglichkeit auf diesem Blog nutzen.

Wenn Sie einen Laden oder eine Firma in Ahrensburg haben, dann können Sie via Szene Ahrensburg auf Ihre Homepage hinweisen. Damit erreichen Sie zwar nicht die Masse der Leser wie z. B. mit einem Anzeigenblatt; aber Sie erreichen damit die Klasse der Leser, nämlich Bürger, die über Ahrensburg und das Drumherum nachdenken – wenn Sie bitte mal selber in Ihren Spiegel schauen wollen! ;).

Die Kosten für „Werbung auf einen Klick“ – siehe rechts! – sind gering. Und auch nicht sehr kostspielig ist ein Werbebeitrag, der wie ein Blog-Beitrag eine Woche lang auf der ersten Seite erscheint, und wo der Auftraggeber ganz bestimmte Angebote machen kann.

Das geht von A wie Autohaus bis S wie Supermarkt, von T wie Telefonladen bis Z wie Zigaretten Zuckerwatte.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Juni 2013

Ahrensburg: neue „Regierung“ steht

Am 26. Mai 2013 haben wir Bürger gewählt. Und gestern Abend im Marstall gingen dann die Stadtverordneten noch einmal zur Wahl. Sensationelle Ergebnisse gab es dabei nicht, dann alle Kandidaten und Kandidatinnen wurden gewählt wie vorgeschlagen – mit einem kleinen Denkzettel.

Bürgervorsteher: Roland Wilde, Christian Schubbert-von Hobe, Bela Randschau

Bürgervorsteher: Roland Wilde, Christian Schubbert-von Hobe, Bela Randschau

Alter und neuer Bürgervorsteher ist Roland Wilde (CDU). Ihm zur Seite sitzen neu: Bela Randschau (SPD) als erster und Christian Schubbert-von Hobe (Grüne) als zweiter Stellvertreter.

Zur Wahl der Stellvertreter/innen des Bürgermeisters beantragten Die Grünen eine geheime Abstimmung. Nach dem darauf folgenden Gang in die Wahlkabine wurde Susanne Philipp-Richter (CDU) in ihrem alten Amt neu bestätigt – allerdings mit erheblichen Gegenstimmen (= Denkzettel). Zweite Stellvertreterin wurde Doris Unger (SPD) mit zwei Gegenstimmen.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Juni 2013