Archiv für den Monat: Oktober 2015

Wo der „Gänsepapa“ seinen Kindern an den Kragen geht

Vegetarier vermehren sich zusehends, und Veganer sind mehr und mehr auf dem Vormarsch. Um das zu beschleunigen, läuft zur Zeit eine Kampagne, wonach Fleisch, das zu Wurst und Schinken verarbeitet wurde, ein erhöhtes Risiko für Krebs darstellt, wohingegen Krebsfleisch für den menschlichen Verzehr noch unbedenklich ist genauso wie das Fleisch von Gänsen.

aus: Hamburger Abendlblatt online

aus: Hamburger Abendlblatt online

Heute bringt die Stormarn-Beilage einen großen Beitrag, der uns den Appetit auf Gänsebraten vermiesen wird. Wobei Schreiberin Julia Sextl einen freiwilligen Verzicht nicht wortwörtlich fordert, sondern Sie macht es unterschwellig. Indem sie nämlich die Gänse quasi vermenschlicht und den Verkäufer als  lieben „Gänsepapa“ beschreibt, der am Ende seine Kinder schlachtet. Das erinnert zwar an die Brüder Grimm, aber es ist gar kein Märchen.

 „Knapp 400 Gänse leben auf Gut Wulfdorf – noch“, überschreibt Julia Sextl ihren Beitrag, wo wir erfahren: „In Wulfsdorf leben die Gänse rund 40 Wochen. Sie wachsen langsamer und laufen mehr herum“. So lesen wir und freuen uns über die Tierliebe des Gänsehalters. Doch die angedeutete Fürsorge ist nicht selbstlos, denn: Das ergibt „ein kräftigeres Muskelfleisch und weniger Fett“, erfahren wir noch im selben Satz. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Oktober 2015

Land unter: Scheinheiliger von links außen

Joachim Land von der Partei Die Linke schreibt in dieser Woche im MARKT, und zwar in der politischen Werberubrik „Politiker und Parteien haben das Wort“. Und das Wort des Schreibers betrifft das Thema der Flüchtlingsströme. Und was der Linke dort von sich gibt, lässt erkennen, dass der Mann die deutsch-deutsche Vergangenheit vergessen hat und deshalb besser geschwiegen hätte.

aus: Die Zeit online

aus: ZEIT online

Joachim Land kritisiert u. a., dass europäische Länder ihre Grenzen geschlossen haben, und verweist dabei auf Ungarn. Vergessen hat er, dass seine eigene Partei Die Linke, indem sie sich als Nachfolgerin der SED versteht, nicht nur Grenzen zur Freiheit durch Mauer und Stacheldraht verriegelt hat, sondern brutal und hemmlungslos jeden Menschen abgeschossen hat, der versucht hatte, die Grenze zum freien Teil Deutschlands zu überwinden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2015

Werbung für eine Maklerin aus gegebenem Anlass

Auf Szene Ahrensburg können Firmen auch Werbung schalten. Allerdings: Nicht jede Firma bekommt hier die Lizenz zum Werben. So werde ich Firmen, mit denen ich selber schlechte Erfahrungen gemacht habe, niemals eine Chance einräumen, sich bei meinen Lesern genauso unbeliebt zu machen.

Immobilien: Kauf und Verkauf sind Vertrauenssache

Immobilien: Kauf & Verkauf sind Vertrauenssache

Ganz aktuell wirbt eine Maklerin auf Szene Ahrensburg, und zwar Carina Neumann mit CN Immobilien. Diese Maklerin kommt nicht aus Ahrensburg, sondern aus einer kleinen Nachbarstadt, nämlich Hamburg. Und ich habe sie schätzen gelernt als eine seriöse, engagierte und fachliche kompetente Maklerin, wie ich es in Ahrensburg noch nicht erlebt habe. 

Mein Tipp: Wenn Sie in Ahrensburg (oder anderswo) eine Immobilie verkaufen wollen, dann machen Sie nicht den großen Fehler und vertrauen sich exklusiv einem Ahrensburger Makler an! Die Damen und Herren rechnen Ihnen den Wert Ihres Wohneigentums höchstwahrscheinlich nach unten, damit sie selber schneller ihre Schäfchen ins Trockene bekommen. 

Ich habe meine Wohnung über Carina Neumann-Immobilien mit vollster Zufriedenheit und zu einem guten Preis verkauft, zu dem auch der Gutachter der finanzierenden Sparkasse Holstein festgestellt hat, dass die Forderung durchaus auf Marktpreisniveau liegt. Somit bin ich als Verkäufer und auch die Käuferin mit der Arbeit ihrer Maklerin Carina Neumann zufrieden. Und das gebe ich hiermit an meine Leser gern weiter.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2015

Das siebte Gebot wird in Stormarn nicht ernstgenommen

Bis vor kurzem noch hat die Stormarn-Beilage so gut wie garnicht über das Problem der Haus- und Wohnungseinbrüche berichtet, obwohl es sich in der Stadt schon lange herumgesprochen hatte, dass dieses Problem ein ziemlich großes ist, dem die Polizei hilflos gegenübersteht. Und nun berichtet das Blatt in kurzem Abstand zum zweiten Mal über das Thema und nimmt zugleich meinen Hinweis auf, dass der Verein „Bürger für Sicherheit“ in Ahrensburg aktiv ist, und zwar schon seit vielen Jahren.

aus: Hamburger Abendblatt online

aus: Hamburger Abendblatt online

Dorothea Benedikt und Mira Frenzel schreiben: „EINBRÜCHE Stormarn ist im bundesweiten Vergleich am Ende“. Richtig ist: Was die Zahl der Delikte betrifft, ist Storman nicht am Ende sondern an der Spitze im bundesweiten Vergleich. Oder meinen die Damen vielleicht, dass Polizei und Behörden am Ende sind? Das wäre korrekt.

Im Bürgermeister-Wahlkampf war das Thema Sicherheit der Bürger kein Thema. Und ich frage mich immer wieder: Warum hat die Stadt zwar Überwachungskräfte, die aber nur den ruhenden Verkehr überwachen und nicht durch die Straßen der Stadt gehen wie die Bürger für Sicherheit und die Häuser der Menschen überwachen…? Sind Parksünder etwa schlimmer als Einbrecher…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2015

Es ist die größte Krise unserer Zeit, die Claas Greite (Stormarn-Beilage) als produktiv für unser Land bezeichnet

Ich habe Respekt vor Dr. Ernst Hoffmann, der den Mut aufgebracht hat, das auszusprechen, was andere denken, sich ausszusprechen aber nicht trauen, weil sofort der Verdacht von Ausländerfeindlichkeit im Raum stehen würde! Wie leichtgläubig sind dagegen Bürger der Stadt, die mit Flüchtlingen tanzen und Musik zu dem Trauerspiel machen in der Annahme, damit die Krise lösen zu können. Und der Stadtverordnete Jörg Hansen trat im Bürgermeister-Wahlkampf sogar mit dem T-Shirt „Refugees welcome“ auf und wundert sich, warum weniger Bürger ihm gefolgt sind als der Grüne es sich erhofft hatte.

aus: Hamburger Abendblatt online

aus: Hamburger Abendblatt online

Und wenn Sie zu den Lesern der Stormarn-Beilage gehören, dann lesen Sie dort bitte den heutigen Kommentar von Claas Greite, überschrieben: „Wohnraumnot gibt es schon lange“.

Das sehe ich nicht so. Bis vor kurzem noch gab es  in Teilen von Stormarn zwar einen Wohnraumbedarf für billige Wohnungen; eine „Wohnraumnot“ ist aber erst mit dem Flüchtlingsproblem entstanden und steht ganz am Beginn.

Und Greite will die Flüchtlings-Situation  nicht als „Krise“ bezeichnen, sondern nennt die Zuwanderung „produktiv“ für den sozialen Wohnungsbau. Klar, Herr Greite. Genauso wie die Flüchtlinge produktiv für die Stormarn-Beilage sind, denn nachdem sie Deutsch gelernt haben, werden sie alle das Hamburger Abendblatt abonnieren. Die Abo-Gebühren übernimmt das produktive Sozialamt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Oktober 2015

Mühsam: Weg für behinderte Menschen in Ahrensburg

Zum Wahlsieg von Michael Sarach schrieb mir Gerhard Bartel, Schriftführer der SPD, dass er tatsächlich den alten zum neuen Bürgermeister gewählt hat – was ich persönlich nie für möglich gehalten hätte. Und Bartel informiert die Leser von Szene Ahrensburg, dass er an dem „wunderschönen Abend bei einem Glase Rot- (natürlich!) Wein“ gesessen hat.

"Gut gemacht, Michael Sarach"?

„Gut gemacht, Michael Sarach“?

Ich hoffe, dass Herr Bartel inzwischen wieder nüchtern ist. 😉 Denn nüchtern betrachtet hat Gerhard Bartel (SPD) seinen Genossen Michael Sarach (SPD) bestimmt gewählt, weil der Bürgermeister im Wahlkampf darauf hingewiesen hat: „Ich, der Gut-gemacht-Bürgermeister, habe dafür gesorgt, dass in der Rathausstraße endlich Wege für Behinderte gebaut wurden für rund 80.000 Euro Steuergelder!“

Gerhard Bartel ist Vorsitzener vom Behinderten-Beirat der Stadt Ahrensburg und leistet damit eine ehrenvolle Aufgabe. Was er allerdings total übersehen hat: Auf dem Behinderten-Weg, der eigentlich ein Regenwasserstreifen ist und zur Straße gehört, parken täglich Autos. Und wenn ein Bürger mit einem Rollator den Weg entlang geht, dann muss er mühevoll um die Autos herum gehen – siehe die nebenstehenden Beweisfotos, die ich gestern rein zufällig gemacht habe!

Der Bürgermeister weiß, dass er sowohl Unfug gemacht als auch gesagt hat. Aber das interessiert ihn offenscihtlich nicht. Und Gerhard Bartel wohl auch nicht. Er trinkt lieber Rotwein auf das Wohl seines roten Bruders statt sich den Mann mal kräftig vor die Brust zu nehmen, damit endlich Abhilfe geschaffen wird.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Oktober 2015

Anschlag in Ahrensburg: Mitten auf der Großen Straße eine Filiale von der Reeperbahn…?

Wer Hamburg kennt, der kennt auch St. Pauli. Und wer St. Pauli kennt, der kennt auch die Reeperbahn und dort vermutlich „Die Ritze“, die Stammkneipe von Promis und Kiez-Größen. Und was es mit „Ritze“ auf sich hat, erkennt man, wann man durch die Beine einer Frau hineinspaziert in die Kneipe.

Ahrensburg Rtize„Die Ritze“ gibt es jetzt auch in Ahrensburg, eröffnet vom Hamburger Abendblatt, wenn Sie sich bitte mal das Bild von der Großen Straße (Sitz der Redaktion der Stormarn-Beilage) anschauen, das auch direkt am Rathaus zu sehen ist!

Da wird die Große Straße zur Reeperbahn von Ahrensburg, quasi die Große Freiheit in Stormarn. Besonders für kleine Kinder ist das ein netter Anblick; und wenn sie schon lesen können, dann werden sie fragen: „Mama, was soll denn das für eine Ritze sein…?“

Meine Antwort erspare ich Ihnen an dieser Stelle, denn Sie haben mich ja garnicht gefragt. Und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt wird Ihnen dazu auch nichts sagen, denn die Stellung auf dem Plakat ist ja gleich beauftragt, will sagen: Die Stadt Ahrensburg verdient schließlich an diesem Anschlag.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Oktober 2015

Ist Steuergeld eigentlich geschenktes Geld…?

Ich musste heute früh meine Äuglein reiben, als ich in der Stormarn-Beilage die Überschrift las: „Geschenkte Million: Ahrensburgs Luxusproblem“. Und ich dachte: Da hat ein Mäzen unserer Stadt eine Million Euro geschenkt, und Ahrensburg weiß nicht, wohin mit der vielen Kohle.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

In Wahrheit geht es aber garnicht um ein Geschenk. Sondern die Million ist Steuergeld. Und dieses Steuergeld könnte Ahrensburg aus dem Städteförderungsprogramm bekommen, wenn es „in den kommenden fünf Monaten in Projekte zur Aufwertung der Innenstadt gesteckt werden“ könnte, so die Stormarn-Beilage. Und: Um die Million zu bekommen, muss die Stadt den Betrag aus der Stadtkasse aufstocken auf insgesamt 1.489.500 Euro und dieses Geld bis Ende März 2016 ausgegeben haben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Oktober 2015

Ahrensburg: Die Stadt voll Kraut und Rüben

Bildschirmfoto 2015-10-24 um 23.48.23Kennen Sie auch das Gefühl: Man möchte sich manchmal fremdschämen, was aber gar nicht möglich ist, weil man selbst betroffen ist? So zum Beispiel als Bürger von Ahrensburg, der ich mich bis tief unters Bett schäme, wenn ich sehe, wie meine Stadt ihre Homepage gestaltet und eröffnet!

Die Homepage einer Stadt oder Firma ist deren Visitenkarte. Und nun betrachten Sie bitte einmal die Visitenkarte der Stadt Ahrensburg– siehe Abbildung! Das ist das Erste, was der Interessent sieht, wenn er Ahrensburg.de anklickt. Eine Gestaltung, die wahrlich grausam ist, wenn man bei diesem Gewusel überhaupt von Gestaltung reden kann. Ich bin sicher: Das würde meine 6jährige Tochter besser hinbekommen!

Für diese Seite ist die Abteilung Stadtmarketing zuständig, deren Verantwortliche seit Ende 2014 einen super bezahlten Arbeitsplatz auf Kosten der Bürger einnimmt. Und wenn man bedenkt, dass auch viele auswärtige Firmen sich auf der Homepage zuerst einmal informieren, bevor sie planen, sich in unserer Stadt anzusiedeln, dann lässt sich ahnen, warum diese Unternehmen kopfschüttelnd wegbleiben.

Ich habe was dagegen, wenn Dilettanten eine Arbeit verrichten, von der sie nichts verstehen, und dafür möglicherweise auch noch Geld bekommen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Oktober 2015

Ist es empörend? Oder berufsbezogener Unterricht?

Heute veröffentliche ich mal einen Schriftwechsel, den ich gerade mit Sabine Heinrich geführt habe, ihres Zeichens Ex-Lehrerin in Ahrensburg. Frau Heinrich hatte einen Beitrag im Stormarner Tageblatt gelesen, wo berichtet wird, dass ein Musiklehrer mit seinen Schülern in Bad Oldesloe einen Werbesong für den dortigen Hagebaumarkt komponiert und getextet hat – wenn Sie diesen Artikel bitte mal selber  lesen wollen!

Original-Zeichnung: Franziska Bilek

Original-Zeichnung: Franziska Bilek (1950)

Und nun der Mail-Wechsel zwischen der ehemaligen Lehrerin und dem ehemaligen Schüler. Und wenn Sie Lust haben, dann können Sie dazu Ihre Meinung als Kommentar abgeben.

Lieber Herr Dzubilla, beim Nachlesen des Stormarner Tageblattes bin ich auf etwas absolut Empörendes gestoßen – und ich teile es Ihnen mit, obwohl dieses in meinen Augen absolute Fehlverhalten eines (unbedarften) Lehrers und eines Schulleiters – der jedwede Aktion genehmigen muss – in Bad Oldesloe und nicht in Ahrensburg stattgefunden hat.

Wenn ich Elternteil wäre, würde ich mich auf die Hinterbeine stellen! Warum haben die sich nicht gesperrt? Da waren wohl einige Gutscheine o. Ä. im Spiel! Finden Sie meine Empörung übertrieben?

Mit fragenden Grüßen – Sabine Heinrich

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Oktober 2015