Werbung für eine Maklerin aus gegebenem Anlass

Auf Szene Ahrensburg können Firmen auch Werbung schalten. Allerdings: Nicht jede Firma bekommt hier die Lizenz zum Werben. So werde ich Firmen, mit denen ich selber schlechte Erfahrungen gemacht habe, niemals eine Chance einräumen, sich bei meinen Lesern genauso unbeliebt zu machen.

Immobilien: Kauf und Verkauf sind Vertrauenssache

Immobilien: Kauf & Verkauf sind Vertrauenssache

Ganz aktuell wirbt eine Maklerin auf Szene Ahrensburg, und zwar Carina Neumann mit CN Immobilien. Diese Maklerin kommt nicht aus Ahrensburg, sondern aus einer kleinen Nachbarstadt, nämlich Hamburg. Und ich habe sie schätzen gelernt als eine seriöse, engagierte und fachliche kompetente Maklerin, wie ich es in Ahrensburg noch nicht erlebt habe. 

Mein Tipp: Wenn Sie in Ahrensburg (oder anderswo) eine Immobilie verkaufen wollen, dann machen Sie nicht den großen Fehler und vertrauen sich exklusiv einem Ahrensburger Makler an! Die Damen und Herren rechnen Ihnen den Wert Ihres Wohneigentums höchstwahrscheinlich nach unten, damit sie selber schneller ihre Schäfchen ins Trockene bekommen. 

Ich habe meine Wohnung über Carina Neumann-Immobilien mit vollster Zufriedenheit und zu einem guten Preis verkauft, zu dem auch der Gutachter der finanzierenden Sparkasse Holstein festgestellt hat, dass die Forderung durchaus auf Marktpreisniveau liegt. Somit bin ich als Verkäufer und auch die Käuferin mit der Arbeit ihrer Maklerin Carina Neumann zufrieden. Und das gebe ich hiermit an meine Leser gern weiter.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2015

17 Gedanken zu „Werbung für eine Maklerin aus gegebenem Anlass

  1. Thomas

    Einfach nur schäbig und schleimig dieser Beitrag von Ihnen!!!! 😉 anders bekommen sie wohl keine Kunden Aufträge!!!!!!?

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Lassen Sie mich raten: Sie sind Makler/in in Ahrensburg und schreiben deshalb unter gefälschter E-Mail-Adresse, weil Sie etwas zu verbergen haben. Stimmt’s? Oder habe ich Recht…?

  2. Waldemar

    Hallo Herr Dzubilla,
    Schön, dass etwas frische Luft weht durch die Maklerszene in Ahrensburg. Die Ahrensburger Makler haben wissentlich über Jahre hinweg den Wert von Wohnungen , Häusern und vor allem Grundstücken heruntergerechnet , wohl wissend , dass andere hiesige Makler auf die gleiche Weise vorgehen. Da kann man nur sagen: Konkurrenz von außen belebt das Geschäft.
    Waldemar

  3. Britta S.

    Ich kann nur jeden Verkaufswilligen davor warnen, eine schriftliche Ermittlung des Markt-oder Verkaufswertes vornehmen zu lassen . Denn damit sitzt man schon in der Niedrigpreisfalle, weil der Makler dann irgendwelche Tabellen heranzieht und dann behauptet, dass man so vorgehen müsse. Man muss nicht! Und objektiv ist es auch nicht! Das ist nur der bequemste Weg für den Makler!
    Britta S.

  4. Frau Behnemann

    Schön, dass das mal offen ausgesprochen wird: Es gibt nicht nur Ahrensburger Makler, die in Ahrensburg Wohnungen und Häuser vermakeln können! Meine Erfahrungen mit einer hiesigen Firma waren auch nicht so prickelnd. 🙁

  5. Britta S.

    Recht haben Sie, Frau Behnemann. Viele Makler tun so, als ob z.B die hiesigen Bodenrichtwerte zu behandeln wären wie gesetzliche Vorgaben. Das ist aber falsch. Wer wissen will, wie die Uhren wirklich ticken, sollte sich z.B. mal anschauen, wie die Preise in Rahlstedt liegen.
    Britta S.

  6. Peter Pan

    Hier noch ein beliebter Maklertrick, der gut funktioniert, wenn die Bewohner schon ausgezogen sind: Maklerschild aufhängen oder hängen lassen , auch wenn das Objekt längst vergeben ist.
    Peter Pan

  7. Waldemar

    Hallo Britta S.
    Ich habe nachgeschaut unter “Grundstückspreise Rahlstedt” bei immowelt. Dort wird als derzeit durchschnittlicher Angebotspreis für Rahlstedt 671 Euro pro Quadratmeter genannt. Und in Ahrensburg wollen die Makler die Grundstücke immer noch zum Bodenrichtwert von 280 Euro pro Quadratmeter verkaufen! Derartige Bodenrichtwerte sind wohl eher ein Witz!
    Waldemar

  8. James Blond 008

    Herr Waldemar, dass kann nur daran liegen, dass es in Ahrensburg soooviel freien Wohnraum gibt, der angeboten wird wie sauer Bier, weil ihn niemand haben will. Und Sie wissen ja: Wo keine Nachfrage ist, gehen die Preise, sprich: Bodenrichtwerte, in den Keller.

    Aber: Müssten nicht die Preise, die auf dem Erlenhof gehandelt werden, den Bodenrichtwert für Ahrensburg in toto nach oben katapultieren?

  9. Waldemar

    Hallo 008,

    Gut, dass hier James Bond einmal eingreift, auch wenn Sie als 008 leider nur ein Nachfolgemodell sind.
    Die Bodenrichtwerte dürfen eigentlich nur abbilden, zu welchem Preis in welchem Zeitraum verkauft wurde. Im Kreis Stormarn werden die Bodenrichtwerte aber dazu benutzt, um in den Markt einzugreifen und zukünftige Preise zu diktieren. Das ist nicht zulässig.
    Der Erlenhof ist ein gutes Beispiel. Dort wurden vor ca. 2 Jahren die Grundstücke zu einem Preis von bis zu 340 Euro pro Quadratmeter verkauft. Im Jahr 2015 greift Herr Leutelt von der Bodenrichtwertkommission des Kreises Stormarn ein und stellt in der Stormarnbeilage fest: “Rund 300 Euro legen zum Beispiel künftig Erlenhofer für den Quadratmeter auf den Tisch.” (Stormarnbeilage vom 24.02.15) Das zeigt eindeutig, dass die Bodenrichtwertkommission sich berechtigt sieht, Aussagen über zukünftige Preise zu machen bzw. zukünftige Preise zu diktieren. Bezogen auf den Erlenhof bedeutet dies eine öffentlich diktierte Preisabsenkung – und das in Zeiten hoher Nachfrage. Im Grunde wird hier der Versuch unternommen, in den freien Markt einzugreifen und günstigen Wohnraum herzustellen zu Lasten der Grundeigentümer.
    Gruß
    Waldemar

  10. Sabine Heinrich

    Danke für diesen Hinweis! Wer – bitte – soll das bezahlen?
    Wann sollte es doch noch mit dem Bau von für Normalverdiener erschwinglichen Wohnungen bzw. Sozialwohnungen in Ahrensburg losgehen? Da lässt mich mein Gedächtnis in Stich!

  11. Waldemar

    Hallo Frau Heinrich,
    Stellen Sie sich einmal vor. man wollte den Bau von Flüchlingsunterkünften durch die Kürzung Ihrer Pension bewerkstelligen. Sie wären mit Sicherheit nicht begeistert. Genau so ist es beim Verkauf von Grundstücken. Wenn niedrige Grundstückspreise wenigstens dazu verhelfen würden, dass es genügend bezahlbaren Wohnraum gibt, , müsste Ahrensburg ja ein Paradies für günstigen Wohnraum sein. Aber genau das Gegenteil trifft zu.
    In Ahrensburg ist das Problem mit den fehlenden Sozialwohnungen hausgemacht. Anstatt stadteigene Grundstücke an Bauträger zu verkaufen, die dort geförderten Wohnraum
    errichten , wurde z.B ein Filetstück wie der Lindenhofparkplatz an eine Tochtergesellschaft von Hochtief verkauft, die dort teure Wohnungen bauen wird. Baugesellschaften, die in den sozialen Wohnungsbau investieren wollen, wurden in Ahrensburg von Verwaltung und Politik bislang regelmäßig abserviert, so auch bei der Erlenhofplanung. In Ahrensburg wurde in den vergangenen Jahren kein bezahlbarer Wohnraum geschaffen, obwohl das Land und der Kreis seit geraumer Zeit mit erheblichen Zuschüssen locken. Es fehlte einfach am politischen Willen.
    Auf jeden Fall ist es unzulässig, wenn der private Immobilienmarkt das ausbaden soll, was die öffentliche Hand seit Jahren versäumt hat.
    Sonnige Sonntagsgrüße
    Waldemar

  12. Thomas H.

    In der Bodenrichtwertkommission des Kreises Stormarn sitzen aussschließlich Makler . Wenn diese Kommission tatsächlich unabhängig und objektiv bewerten sollte, müsste sie anders zusammengesetzt sein.
    Beste Grüße
    Thomas H-

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