Das siebte Gebot wird in Stormarn nicht ernstgenommen

Bis vor kurzem noch hat die Stormarn-Beilage so gut wie garnicht über das Problem der Haus- und Wohnungseinbrüche berichtet, obwohl es sich in der Stadt schon lange herumgesprochen hatte, dass dieses Problem ein ziemlich großes ist, dem die Polizei hilflos gegenübersteht. Und nun berichtet das Blatt in kurzem Abstand zum zweiten Mal über das Thema und nimmt zugleich meinen Hinweis auf, dass der Verein „Bürger für Sicherheit“ in Ahrensburg aktiv ist, und zwar schon seit vielen Jahren.

aus: Hamburger Abendblatt online

aus: Hamburger Abendblatt online

Dorothea Benedikt und Mira Frenzel schreiben: „EINBRÜCHE Stormarn ist im bundesweiten Vergleich am Ende“. Richtig ist: Was die Zahl der Delikte betrifft, ist Storman nicht am Ende sondern an der Spitze im bundesweiten Vergleich. Oder meinen die Damen vielleicht, dass Polizei und Behörden am Ende sind? Das wäre korrekt.

Im Bürgermeister-Wahlkampf war das Thema Sicherheit der Bürger kein Thema. Und ich frage mich immer wieder: Warum hat die Stadt zwar Überwachungskräfte, die aber nur den ruhenden Verkehr überwachen und nicht durch die Straßen der Stadt gehen wie die Bürger für Sicherheit und die Häuser der Menschen überwachen…? Sind Parksünder etwa schlimmer als Einbrecher…?

Außerdem: Will man sein Haus oder seine Wohnung „einbruchssicher“ machen, dann kann man die Kosten dafür nicht steuerlich absetzen. Und für einen Wachhund ebenfalls nicht, sondern im Gegenteil: Der Hundehalter muss auch noch Steuern für das Tier bezahlen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2015

Ein Gedanke zu „Das siebte Gebot wird in Stormarn nicht ernstgenommen

  1. "Ahrensbürger"

    Guten Tag Herr Dzubilla,

    keine Antwort auf diesen Artikel?

    Vielleicht ist das „Siebte Gebot“ in den Köpfen der Menschen nicht mehr vorhanden!
    Oder das „Dritte Gebot“ (verkaufsoffener Sonntag in Ahrensburg)!

    Was ist mit dem „Achten Gebot“ (Johanniskirche…)?

    Sie verfolgen doch aufmerksam die Nachrichten im Fernsehen, in der Presse usw. Wie war das denn mit dem „Sechsten Gebot“ oder mit dem „Fünften“?

    Ein geruhsames Wochenende wünscht ein
    „Ahrensbürger“

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