Es ist die größte Krise unserer Zeit, die Claas Greite (Stormarn-Beilage) als produktiv für unser Land bezeichnet

Ich habe Respekt vor Dr. Ernst Hoffmann, der den Mut aufgebracht hat, das auszusprechen, was andere denken, sich ausszusprechen aber nicht trauen, weil sofort der Verdacht von Ausländerfeindlichkeit im Raum stehen würde! Wie leichtgläubig sind dagegen Bürger der Stadt, die mit Flüchtlingen tanzen und Musik zu dem Trauerspiel machen in der Annahme, damit die Krise lösen zu können. Und der Stadtverordnete Jörg Hansen trat im Bürgermeister-Wahlkampf sogar mit dem T-Shirt „Refugees welcome“ auf und wundert sich, warum weniger Bürger ihm gefolgt sind als der Grüne es sich erhofft hatte.

aus: Hamburger Abendblatt online

aus: Hamburger Abendblatt online

Und wenn Sie zu den Lesern der Stormarn-Beilage gehören, dann lesen Sie dort bitte den heutigen Kommentar von Claas Greite, überschrieben: „Wohnraumnot gibt es schon lange“.

Das sehe ich nicht so. Bis vor kurzem noch gab es  in Teilen von Stormarn zwar einen Wohnraumbedarf für billige Wohnungen; eine „Wohnraumnot“ ist aber erst mit dem Flüchtlingsproblem entstanden und steht ganz am Beginn.

Und Greite will die Flüchtlings-Situation  nicht als „Krise“ bezeichnen, sondern nennt die Zuwanderung „produktiv“ für den sozialen Wohnungsbau. Klar, Herr Greite. Genauso wie die Flüchtlinge produktiv für die Stormarn-Beilage sind, denn nachdem sie Deutsch gelernt haben, werden sie alle das Hamburger Abendblatt abonnieren. Die Abo-Gebühren übernimmt das produktive Sozialamt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Oktober 2015

30 Gedanken zu „Es ist die größte Krise unserer Zeit, die Claas Greite (Stormarn-Beilage) als produktiv für unser Land bezeichnet

  1. Wolfgang König

    Man darf ja nicht viel sagen. Das Flüchtlingsproblem ist schon viele Jahre alt. Niemand hat so richtig reagiert. Was Europa ist, sehen wir nun: Alle möchten die Euros haben, die Brüssel bei den funktionierenden Staaten zur Umverteilung einsammelt. Ich möchte meine DM zurück. Deutsche durften damals nicht abstimmen. Die anderen Staaten hatten nur 50% Abstimmungsbeteiligung für dn Euro mit nur 50 % Zustimmung. Das sind nur ca. 25 %. Seitdem haben wir eine sehr spürbare Inflation. Die vom Staat empfohlenen Anlagen und Rücklagen gehen den Bach runter. Ich fühle mich in den Allerwertesten gekniffen. Kaum ein Staat (bis auf die Skandinavier) möchte Belastungen. Meine „Wirtschaftsflüchtlinge“ haben von mir eine Günstigmiete. Die Miete vom Sozialamt ist längst weitaus höher. Das Sazialamt wird noch Jahrzehnte für kranke Anerkannte aus sicheren Staaten zahlen müssen. Aber die, die den Mund groß aufreißen und rumtönen sitzen gur versorgt z. T. in großen Häusern und gar vielzimmerigen Villen; Personalnotstand bei der Polizei ist plötzlich aufgehoben. Der Lehrerengpass ist aufgehoben. Es werden sogar die alten Kameraden (neben der Pension) reaktiviert. Es werden nun Ausbildungsplätze ohne Ende ohne Vorbildung geschaffen und Arbeitsplätze gegründet. Das knackende Sozialgefüge interessiert nicht.
    Es wird ein zweiter Staat in Deutschland geschaffen. Es gäbe viel zu schreiben. Was soll es. Ich bin durch.
    Spiegel-Berichte vor über zwei Jahrzehnten wussten zu verkünden, dass Afrikaner wie Heuschrecken über Europa herfallen würden. Aber die hatten damals noch nicht an den Vorderen Orient gedacht.
    Nun will die USA Bodentruppen gegen den IS schicken. Die UNO wird den Auftrag erteilen – auch an Europa und die Nato. Ich werde mir wohl doch meine Fluchtburgen erhalten
    Mir fehlt langsam das europäische Verständnis
    Die Erstankömmlinge funken zurück, dass Europa ein Schlaraffenland ist. Dort gibt es schöne Wohnungen und man braucht für den Lebensunterhalt nicht zu sorgen. Da gibt es sogar Fahrkarten und Handys kostenfrei. Man braucht nur zu beantragen und dann bekommt man viele Dinge kostenfrei. Besonders Deutschland ist ein Schlaraffenland. Da wird man sogar von der Regierung eingeladen.
    Und dann wird sich beschwert, das man bei der Einreise Dokumente vorlegen muss, dass es statt Wohnungen nur Hallen oder Zelte gibt, dass es hier kalt ist, regnet und es bald auch Schnee geben wird.
    Wolfgang König

        1. Henning Sußebach

          Gern: All die Übertreibung („sehr spürbare Inflation“), all die Behauptung („Die Erstankömmlinge funken zurück, dass Europa ein Schlaraffenland ist“), all der Alarmismus („zweiter Staat“) – vor allem diese seltsam weinerliche Position („Man darf ja nicht viel sagen“), der dann doch der längste Kommentar folgt. Leider einer voller Vorurteile und mit wenigen Fakten. Unsere Demokratie hat mehr verdient.

  2. Observator

    Ich las bei ahrensburg24, dass der „Interkulturelle Gesprächskreis“ in Ahrensburg eine Veranstaltung über den Islam macht, damit wir uns dort besser integrieren können. Von einer Informationsveranstaltung für Flüchtlinge über das Christenturm habe ich noch nichts gehört. Bitte informieren Sie Ihre Leser im Freundeskreis Flüchtlinge, wenn Sie von dem Termin erfahren, den ich bei ahrensburg24 nicht finden konnte!

    1. Cool

      @Observator: Ihr Beitrag ist inhaltlich falsch und hetzerisch. Das wissen Sie auch! Man kann sie leicht entlarven, indem man auch ahrensburg24 den angesprochenen Beitrag selbst liest. Warum tun Sie das? Haben Sie Langeweile oder wollen sie der rechten Hetze noch einen Schub geben?

      1. Observator

        So, so, wer sein Recht auf Meinungsfreiheit wahrnimmt, betreibt „rechte Hetze“? Ihr Beitrag, „Daddy Cool“, entlarvt Ihre Gesinnung. Mehr dazu möchte ich nicht sagen.

    2. bürger Gérard, Heinz

      Guten Tag Herr oder Frau Observer (Sie wären mir mit Klarname lieber)
      Sie schreiben, fälschlicher Weise und irreführend “ eine Veranstaltung über den Islam macht, damit wir uns dort besser integrieren können.“
      Davon ist nicht die Rede. Angeboten wird ein Dialog aller Teilnehmer.
      Wenn Sie denn ein guter Christ sind, besuchen Sie die Veranstaltung und bringen Sie den Flüchtlinglingen das/Ihr Christentum näher.
      Ich bin Mitglied im Freundeskreis Flüchtlinge und lade Sie herzlich ein, sich einmal die ehrenamtliche Tätigkeit anzuschauen. Vielleicht unterlassen dann ihre süffisanten Bemerkungen.
      Klartext und Klarname: nächsten Mittwoch in der Ahrensburger Bücherei von 17:00 – 18:00 Uhr. Mein Name ist Heinz Gérard ich freue mich auf Ihren Besuch. Dann zeige ich ihnen auch richtige Muslime.
      Melden Sie sich einfach mit dem Stichwort „Observer“

    3. bürger Gérard, Heinz

      Herr König,
      Sie leiten ein: MAN DARF JA NICHT VIEL SAGEN
      Falsch, Sie dürfen in der BRD alles sagen. Nur sollte es auch fundiert und richtig sein.
      Gerade Sie als Blogger/Mitblogger kennen doch das Problem: Was geschrieben steht, wird schon stimmen.
      „Da gibt es sogar Fahrkarten und Handys kostenfrei. Man braucht nur zu beantragen und dann bekommt man viele Dinge kostenfrei“ lese ich in ihrem Beitrag.
      Wenn Sie mir einen Flüchtling benennen, der von der Stadt ein Handy oder Fahrkarten geschenkt bekam, dann erhalten Sie von mir einen königlichen Präsentkorb mit Champagner und Trüffel.
      Es ist ärgerlich, wenn Unwahrheiten verbreitet werden, dafür ist szene ahrensburg nicht geeignet.
      Ich warte auf Ihre Antwort mit Name.
      Mein Name ist Heinz Gérard, Mitglied bei dem Freundeskreis Flüchtlinge und Pate von Syrischen Flüchtlingen (Was tun Sie für die Refugees?)

  3. Cool

    Erstaunlich: Sie verlinken auf ahrensburg24 als seriöse Quelle und zeugen Respekt, wenn jemandem für seine private Meinungsäußerung so viel Platz geboten wird. Geht’s Ihnen noch gut?
    Herr Hoffmann soll sich eine neue politische Heimat suchen, die er sicher am rechten Rand finden wird. Er hat nicht verstanden, dass gerade in Ahrensburg vorbildliche Integrationsarbeit geleistet wird und zwar ohne das Zutun der Stadtverordneten. Er hätte sich auch engagieren können. Stattdessen ist er einfach nur dagegen und plappert nach, was wir seit Wochen aus den Medien ertragen müssen.

    1. Konstantin

      Wissen Sie, was wirklich vorbildliche Arbeit für die Flüchtlinge wäre? Ich verrate es Ihnen: Alles zu tun, damit diese geplagten Menschen wieder ohne Probleme in ihre geliebte Heimat zurückkehren können und sich dort ihr altes Leben wieder neu aufbauen können.

      Das ist schwer zu machen? Eben. Aber es wäre wirklich vorbildlich.

    2. Martens

      Ja, Herr/Frau Cool, Sie bestätigen es mal wieder deutlich: Jeder, der eine andere Meinung zum Problem hat als Sie, wird „an den rechten Rand“ gestellt. Geht’s Ihnen noch gut? Und: Woher wissen Sie, dass Ihre Meinung die „richtige“ ist?

      1. Sabine Heinrich

        Das ist etwas, was ich genau so bedrohlich finde wie die unkontrollierte Einwanderung von Hunderttausenden – am Ende des Jahres werden es weit über eine Million Menschen sein:
        Kritische Stimmen, die Zuwanderung betreffend – werden umgehend mit der Fremdenfeindlichkeits – oder Nazikeule niedergemacht. Argumente werden nicht angehört, und man wird sofort in die rechte Ecke gestellt, wenn man sich gegen die Massenzuwanderung äußert.
        Meinungsfreiheit ja – aber die soll offensichtlich nur für diejenigen gelten, welche die verantwortungslose Flüchtlingspolitik befürworten. Und eben dies – Meinungsfreiheit NICHT für alle – finde ich bedrohlich!
        @Cool: Die Art, WIE Sie schreiben, empfinde ich als grenzwertig ; da Sie offensichtlich nicht aus der rechten Ecke kommen – also ein guter Mensch sind – könnten Sie doch auch unter Ihrem richtigen Namen schreiben. Aber das ist ja jedem freigestellt – ich mein‘ ja nur…

        Der Schritt von Dr. Hoffmann ist mutig und konsequent – Hut ab! Ich fürchte aber, dass er in Berlin wenig Aufsehen erregen wird und Frau Merkel weiter gegen ihr eigenes Volk regiert.

  4. Charlie Hebdo

    Menschen wie „Cool“ machen mir Angst, sie sind die wahren Radikalen, die andere Menschen mundtot machen wollen, bloß, weil die eine andere Meinung haben..

  5. Tim H.

    Fürchterlich finde ich es, wie Blogbeiträge, die das nun wirklich sehr komplexe Thema „Flüchtlinge“ und wie wir mit ihnen umgehen, immer und immer wieder in den gleichen unsäglichen Diskussionen und persönlichen Anfeindungen enden.

    Mir macht „Cool“ im Übrigen nicht die geringste Angst. Sind Sie wirklich alle solche Angsthasen?

    Frau Heinrich, in diesem Blog werden wir alle Ihre hier abgegebenen Argumente lesen. Ich habe bisher nicht feststellen können, dass hier irgendwer irgendwen in irgendeine Ecke gestellt hätte oder jemand „mundtot“ gemacht werden würde.

    1. Sabine Heinrich

      Herr Tim H., Sie haben meine Beiträge offensichtlich nicht genau gelesen, deswegen verzichte ich auf einen erneuten Kommentar – außer diesem…
      Ich gehe davon aus, dass Sie keine nordische Sagengestalt (Troll) sind! Oder…? 😉
      Mit neugierigen Grüßen
      Sabine H.

      1. Tim H.

        Moin Frau Heinrich,

        ich vermute, dass ich in den vergangenen zwei Jahren 99% Ihrer Kommentare gelesen habe -ob ich genau genug lese, davon möge sich jeder selbst ein Bild machen.
        Leider war das Lesen im Rückblick meist Zeitverschwendung. Ihr stetes Gemoser, Höhepunkt „Schulklasse im Baumarkt“, geht mir zunehmend auf die Nerven, sodass ich das Interesse an Herrn Dzubillas Blog (zumindest an den Kommentaren) verliere.
        In diesem Sinne
        ein möglichst bildschirmfreies Wochenende
        Tim H.

        1. Sabine Heinrich

          Lieber Herr Tim H.,
          ich würde es sehr bedauern, wenn Sie nur wegen meines „Gemosers“ dem Blog von Herrn Dzubilla das Interesse entziehen würden! Er kann doch nun wirklich nichts für meine ständigen nörglerischen Kommentare!
          Da ich unter meinem echten, vollständigen Namen schreibe, ist es doch ein Leichtes für Sie, meine Beiträge zu ignorieren! Aber bestrafen Sie doch nicht Herrn Dzubilla! 😉

  6. gerard heinz

    Schade.Wahrscheinlich ist das Thema schon abgegessen.
    Meiner Einladung zum Dialog in Deutsch sind weder Herr Dzubilla, Herr König oder der namenlose Observer gefolgt. Und es gab soviel zu gewinnen.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Hallo Herr Gerard – Ihre Einladung, über das „Thema“ zu sprechen, kommt zu früh. Lassen Sie uns mal in rund 3 Jahren darüber sprechen, dann haben wir alle mehr Erfahrungen gesammelt als Sie und wir das bis heute getan haben. Oder wissen Sie womöglich schon heute, was in drei Jahren passieren wird…?

      1. Bürger Gérard

        Ups, wenn Sie bei allen Themen drei Jahren warten würden, denn hätten Sie ja keinen Blog. Wenn ich alles im Voraus wüsste, wäre ich mehrfacher Milliadär.
        Wir sollten schon zeitnah bleiben.
        Das war von Ihnen eine rhetorische Frage und nicht ernst gemeint.

          1. gerard heinz

            Ich habe im ABO: Spiegel, Fokus, Abendblatt und am Wochenende Welt.
            Und natürlich Ihren Blog.
            Locker flockig kann ich das nicht sehen, darum bin aktiv und engagiert.
            Die Flüchtlinge, die hier sind, sind hier. Damit ihnen geholfen wird helfen viele Ehrenamtliche. Die große, globale Politik hat damit nichts, aber auch gar nichts zu tun.
            Kommen Sie mir bitte nicht mit flockig locker.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.