Land unter: Scheinheiliger von links außen

Joachim Land von der Partei Die Linke schreibt in dieser Woche im MARKT, und zwar in der politischen Werberubrik „Politiker und Parteien haben das Wort“. Und das Wort des Schreibers betrifft das Thema der Flüchtlingsströme. Und was der Linke dort von sich gibt, lässt erkennen, dass der Mann die deutsch-deutsche Vergangenheit vergessen hat und deshalb besser geschwiegen hätte.

aus: Die Zeit online

aus: ZEIT online

Joachim Land kritisiert u. a., dass europäische Länder ihre Grenzen geschlossen haben, und verweist dabei auf Ungarn. Vergessen hat er, dass seine eigene Partei Die Linke, indem sie sich als Nachfolgerin der SED versteht, nicht nur Grenzen zur Freiheit durch Mauer und Stacheldraht verriegelt hat, sondern brutal und hemmlungslos jeden Menschen abgeschossen hat, der versucht hatte, die Grenze zum freien Teil Deutschlands zu überwinden.

aus: MARKT Ahrensburg

aus: MARKT Ahrensburg

Deutsche haben auf Deutsche geschossen, Herr Land. Sie sollten sich mal ein bisschen mit der deutschen Geschichte befassen, bevor Sie sich zu Themen äußern, zu denen niemand Sie gefragt hat. Denn Ihre Partei spielt in Ahrensburg die gleiche Rolle wie ein Fliegenschiss auf einer Windschutzscheibe. Es wäre schön, wenn Sie sich in Zukunft mit Ihren Kommentaren zurückhalten würden, solange Sie diese als Mitglied der Partei Die Linke äußern, deren „Gegenwart schlimm genug“ ist  – siehe Beitrag von ZEIT online!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2015

4 Gedanken zu „Land unter: Scheinheiliger von links außen

  1. J. P. Kirchhoff

    Ich verstehe nicht, warum der „Markt“ so einem Pharisäer, sprich Heuchler, den Raum zur Veröffentlichung gibt. Vielen Dank für Ihren treffenden Kommentar, Hr. Dzubilla!

  2. Peter Fechter

    Ja, Herr Land, bei Erich Honecker war die Welt noch in Ordnung, da wusste man wenigstens, wo Flüchtlinge gelandet waren: auf dem Friedhof oder im Stasi-Gefängnis.

  3. Sabine Heinrich

    Die Linke hat – nach meinen Recherchen – nie zugegeben, dass die DDR ein Unrechtsstaat und eine menschenverachtende Diktatur war, in der nicht nur Familien auseinandergerissen wurden, sondern auch gefoltert und gemordet wurde. Ich konnte bis heute kein DEUTLICHES Wort darüber finden, dass Vertreter dieser Partei die Teilung Deutschlands durch eine Mauer und die zahllosen Verbrechen, die in diesem Unrechtsstaat der SED begangen wurden, auch als Verbrechen verurteilen.
    Ausgerechnet ein Vertreter der Linken – also der Nachfolgepartei der SED – klagt nun, dass andere Länder Grenzen schließen! Wahrlich scheinheilig!

  4. Sabine Heinrich

    PS. Ich möchte etwas verdeutlichen: Wir und andere Länder lassen Hunderttausende von Flüchtlingen IN unser Land, z.T.ohne dass sie auch nur einen Ausweis vorzeigen müssen.
    Die Machthaber der DDR – und das war die SED – haben Menschen ermorden lassen, weil sie AUS dem Land, in dem sie eingesperrt waren, heraus wollten. Und deswegen empöre ich mich über diese Scheinheiligkeit von Herrn Land, dem Vertreter der Nachfolgepartei der SED!

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