Schlagwort-Archiv: Szene

Ein Pendler aus Hamburg verabschiedet sich aus Ahrensburg

Meine lieben Mitbürger, der Hinnerk verlässt uns. Genauer: Hinnerk Blombach, Redaktionsleiter vom Stormarn-Regional-Teil im Hamburger Abendblatt. Der Hamburger aus Groß Flottbek wurde sowohl aus Ahrensburg als auch aus Bergedorf abberufen von der Chefredaktion und soll sich nun in Hamburg als „Chef vom Dienst“ um die Titelseite vom Abendblatt kümmern und „die konsequente Weiterentwicklung der Produktionsabläufe im Rahmen der digitalen Transformation vorantreiben“. Was mit Journalismus so viel zu tun hat wie ein Architekt mit dem Mörtel auf einer Baustelle.

In Ahrensburg hat Hinnerk Blombach nie so richtig Fuß gefasst. Wie sollte er das auch als Pendler, der jeden Tag mit der Bahn in die Stadt kam. Zehn Jahre lang hat er die Redaktion in Ahrensburg geleitet; eine journalistische Großtat hat er in meinen Augen nicht vollbracht.

Ich habe Hinnerk Blombach persönlich nie kennengelernt, habe ihn aber als einen ziemlich hinterfotzigen Zeitgenossen erlebt, wozu ich auch einen offenen Brief an Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider geschrieben habe. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Dezember 2021

Warum gehen die Fraktionen von SPD, WAB, FDP und Linke immer noch in die Stadtverordneten-Versammlungen?

Am letzten Tag des Jahres sollte eigentlich ein kleiner Rückblick erfolgen. Eigentlich. Aber auf Szene Ahrensburg ist das ja gar nicht nötig, denn hier haben Sie jederzeit einen großen Rückblick, weil Sie komplett zurückblicken können und nicht nur auf das zu Ende gehende Jahr. Das Hauptaugenmerk der Menschen lag und liegt wie überall im Lande auf Corona. Und in der Politik gibt’s im Lande zwar einen Machtwechsel, nicht aber in Ahrensburg. Hier regiert uneingeschränkt die Familie Levenhagen, die in diesem Jahre sogar für Ahrensburg ein eigenes Stadtgeld eingeführt hatte.

Ein passender Kommentar zum Thema „Familie Levenhagen und ihr Koch“ kam in der vergangenen Woche vom Szene-Leser „Einreder“, weshalb ich den Wortlaut noch einmal veröffentliche nach dem Hinweis von Marcus Porcius Cato Censorius und also lautend: „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam!“

Nichts in unserer Stadt war und ist politisch so gefährlich wie der besagte Familien-Clan derer von Levenhagen. Absprachen zwischen Vater (CDU) und Tochter (Grüne) am Küchentisch der Familie und ein herrschender Fraktionszwang sind höchst bedenklich. Alle anderen Fraktionen in der Stadtverordneten-Versammlung sind damit bedeutungslos geworden, denn was Familie Levenhagen will, passiert in Ahrensburg. Und die Grünen vom Bündnis90 sind in Ahrensburg zwar grün, aber nur noch hinter ihren Ohren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Dezember 2021

Fröhliche Weihnachten!

Meine lieben Mitbürger – nein, die Zeiten sind nicht gerade fröhlich, da die Viren über uns gekommen sind. Aber ich zitiere aus dem 1. Buch der Korinther, wo im Kapitel 13 geschrieben steht: „Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen“.

Glauben wir an die Botschaft aus Bethlehem! Geben wir die Hoffnung niemals auf, dass nach den Tränen der Trauer auch Tränen der Freude kommen werden! Und schenken wir uns das Größte, was der Mensch einem Menschen schenken kann: Liebe!

Ich wünsche allen Lesern von Szene Ahrensburg ein fröhliches, gesundes und besinnliches Fest der Liebe!   Ihr Harald Dzubilla

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Dezember 2021

Was passiert, wenn die Ahrensburger CDU eine Statue von Tobias Koch auf das Rondeel stellen will?

Als Ahrensburger Stadtverordnete sich im Frühjahr 2020 besonnen und erkannt hatten, dass auch in einer Schlossstadt die Bäume nicht in den Himmel wachsen, sodass man nicht alles, was man an Baumaßnahmen geplant hat, mit leerer Kasse umsetzen kann, da konnten die Bürger im April 2020 im 3. Buch Abendblatt lesen:

Zitat: Abendblatt – Symbolbild: Szene Ahrensburg

„Tobias Koch spricht von einem ‚völlig falschen Signal’, der Wirtschaft nun ‚dringend benötigte Aufträge wegzunehmen’, wirft der Verwaltung Panik und Aktionismus vor. Er sagt: ‚Wegen der Coronapandemie befinden wir uns bereits in einer schweren Rezession. Gerade jetzt ist die öffentliche Hand gefordert, Firmen durch Aufträge zu unterstützen.’ Architekten, Planer, Hoch- und Tiefbauer gehörten zu den wenigen Berufsgruppen, die trotz der Epidemie noch gut arbeiten könnten.“

Diese Worte von Tobias Koch in der „schweren Rezession“ waren kein Wunsch des stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden aus Kiel, sondern es war ein Befehl an Familie Levenhagen in der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung. So weit die Einleitung.

Und nun folgt Fortsetzung. Im 3. Buch Abendblatt lesen wir heute: „Badlantic soll doch 2023 beginnen“. Und: „Der Antrag der SPD, den Start zu verschieben, wurde abgelehnt.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Dezember 2021

Das Programm im Kulturzentrum am Marstall wird ziemlich familiär gemanagt

Es gibt in dieser äußerst ungemütlichen Zeit vermutlich sehr viele Schauspieler, die liebend gern einen Job hätten. Zum Beispiel einen Auftritt im Marstall des Kulturzentrums Ahrensburg. Wer dort auf der Bühne stehen darf, entscheidet allerdings Armin Diedrichsen, der Programmmanager des Hauses. Und dem ist es schon wieder gelungen, seinen Sohn Jasper für einen Auftritt zu verpflichten. Was der Volksmund als Vitamin B bezeichnet.

Das Schöne für Jasper Diedrichsen, den Sohn von Armin Dierichsen: Er könnte mit seinem Auftritt am 11. Dezember 2021 gleich 3 x kassieren. Zum einen vom Eintrittsgeld. Und weil er auch den Text für seinen Auftritt verfasst hat und womöglich Mitglied der VG Wort ist, bekäme er auch von dort noch Geld. Und wenn er als Künstler auch noch Mitglied der GVL ist, dann sammelt sich hier ebenfalls Kohle für ihn an. Hätte er außerdem einen eigenen Songtext verfasst und wäre bei der Gema angemeldet, dann käme noch was drauf. (Okay, alle Beträge bis auf das Eintrittsgeld sind nur in einem sehr bescheidenen Rahmen zu sehen.)

Ja, wer gute Connections zum Programmmanager vom Kulturzentrum hat, der kommt schneller und vor allem öfter auf die Bretter, die das Geld bedeuten. Und selbst, wenn das Publikum nicht kommt: Die Stadt Ahrensburg kommt bestimmt, wenn der Kulturverein Marstall nicht genug Einnahmen hat, und bezuschusst das Kulturgeschehen aus der Stadtkasse. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Dezember 2021

Straßenbau in Ahrensburg: Die Politik beschließt, und das Bauamt verschließt sich den Beschlüssen

Eine Fraktion in der Ahrensburger Stadtpolitik, die häufiger auffällt durch sachdienliche Beiträge, das ist die FDP. Und im Zusammenhang mit der morgigen Haushaltsberatung im Bau- und Planungsausschuss hat die FDP-Fraktion einen Antrag eingereicht, den ich Ihnen im Original vorlege – wenn Sie bitte mal auf die Abbildung links klicken wollen!

Während andere Fraktionen darüber nachdenken, wie man möglichst alle geplanten Investitionen sogar trotz mangelnden Geldes noch irgendwie durchziehen kann, verweist die FDP auf Maßnahmen, die nicht nur sein müssen, sondern die auch dringend vollzogen werden müssen. Wie zum Beispiel im Straßenbau. Denn wie es auf vielen unserer Straßen ausschaut, muss ich Ihnen ja wohl nicht dokumentieren. Dagegen sind die Fahrbahnen selbst im wilden Kurdistan der reinste Luxus.

Und die Ursache für alles Übel auf Ahrensburger Straßen liegt laut Angaben der Verwaltung an der Personalsituation im Rathaus. Dort gibt es zwar sowohl einen Leiter des Bauamtes und einen Leiter des Tiefbauamtes und daneben sogar noch eine ehemalige Leiterin des Bauamtes, aber es gibt keine Mitarbeiter, die die Arbeit erledigen können. Unter Indianern sagt man in einem solchen Fall: Viele Häuptlinge, aber keine Krieger. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Dezember 2021

Ein Kapitel Nostalgie aus der Pressewelt im 20. Jahrhundert im Hinblick auf das Sterben von Zeitungen im 21. Jahrhundert

Häufig denke ich zurück an die Zeit, da ich in der Redaktion der BILD-Zeitung in Berlin gearbeitet habe. Das war in den Jahren, als die Stadt noch zweigeteilt war und wir aus den Fenstern der Redaktionsbüros in der Kochstraße in Kreuzberg direkt auf den Todesstreifen hinter Mauer, Stacheldraht blicken konnten, wo die Vopos mit ihren scharfen Hunden patrouillierten. Und ich war damals der meistgesuchte Mann im westlichen Teil der Stadt, denn ich war der stadtbekannte   „Glücksreporter Helle“ von BILD. Und viele Berliner haben damals  die BILD-Zeitung gekauft, weil sie an den beliebten Aktionen von Helle mitspielen wollten.

Der Glücksreporter Helle auf dem Ku’damm, getarnt als Zeitungsverkäufer

Das ging so: Jeden Tag gab es im Blatt ein Rätsel. Aus diesem Rätsel ergab sich ein „Geheimwort“. Und wer den Glücksreporter in der Stadt getroffen und ihm als erster das Wort genannt hatte, der bekam bar 500 DM „auf die Kralle“, wie der Berliner damals gesagt hat. Oder es gab Schlemmerkörbe für die Leser zu gewinnen und andere Gewinne bei vielen Preisausschreiben und Aktionen auf den Straßen der Stadt.

Und der Glücksreporter Helle konnte zu jeder Tageszeit in jedem Stadtteil auftauchen. Zu erkennen war der Mann an seiner karierten Schiebermütze, seiner Fliege und Pfeife. Und natürlich auch an seinem markanten Gesicht 😉 . Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. November 2021

Für den Preis eines Ahrensburger Parklets würden wir eine traumhafte Sauna bekommen

Meine Frau möchte gern eine Sauna haben, und zwar im eigenen Hause. Den Platz dafür hätten wir zwar, aber beim Preis gibt es Grenzen, und zwar nach oben. Die im Foto gezeigte Sauna für 13.000 Euro ist ein Traum und wird für uns auch einer bleiben – wenn Sie bitte mal einen Klick drauf werfen!

Als meine Frau mir mit Glanz in den Augen die abgebildete Sauna aus Zedernholz gezeigt hat, erklärte ich ihr, dass man für 15.000 Euro sogar ein Parklet kaufen kann, wie die Verwaltung der Stadt Ahrensburg es bewiesen hat – siehe die nachfolgende Abbildung unten rechts! Und ich sprach zu meiner mir Angetrauten: „Wenn es im Sommer heiß ist, dann setzen wir uns einfach auf ein Parklet in der Manhagener oder Hagener Allee und können dort genauso schwitzen wie in einer Sauna! Und im Winter können wir uns dann vom Schwitzen abkühlen auf der Schneedecke, die im urbanen Stadtpark liegt.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Oktober 2021

Die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt berichtet über ein hüpfendes Reh

Die PolizeidirektionRatzeburg hat auf ihrem Presseportal von einem „Wildunfall mit Fahrradfahrer“ berichtet, bei dem ein Reh gegen einen Mann auf dem Fahrrad gesprungen war. „Der Radfahrer stürzte und wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt“, schreibt Jacqueline Fischer von der Stabsstelle Presse und schließt ihren Bericht über den Schwerverletzten mit einem kleinen Scherz und also lautend: „Das Reh entfernte sich unerkannt vom Unfallort“.

Gestern brachte die Stormarn-Redaktion die Polizeimeldung online. Und: Das unerkannte Reh wurde als Symbolbild gezeigt, auf dem deutlich erkennbar ist, dass dieses Reh eine Verletzung hat – siehe den Ausschnitt  als Fotozitat!

Am gestrigen Abend gab Redaktionsleiter Hinnerk Blombach diese Nachricht unter „unsere Empfehlungen“ per Newsletter „nach Stormarn“ weiter. Und heute finden wir den Bericht auch noch im Regionalteil vom gedruckten Abendblatt. Und dort wurde daraus eine Kuriosität. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. April 2021

Der neue Skandal in der Stormarnschule: Das Abendblatt bestätigt heute, was BILD bereits vor sechs Tagen gedruckt hat

Über den Skandal um die Schulleiterin a. D. der Stormarnschule schrieb die BILD-Zeitung am 8. April 2021: „Es geht um den Vorwurf der Veruntreuung von Geldern. Die Anschuldigungen sind massiv. Gegen W. läuft aktuell ein Disziplinarverfahren. Möglicherweise folgt ein Strafverfahren.

Und heute – also sechs Tage später – bestätigt Harald Klix im Regionalteil Abendblatt: „Der suspendierten Leiterin der Ahrensburger Stormarnschule droht möglicherweise auch ein Gerichtsverfahren. Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat aufgrund einer Strafanzeige das Landesbildungsministeriums Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue eingeleitet“ – siehe die Abbildung links!

Immerhin bekommen Schüler und Eltern heute als neue Information von der Zeitung, dass die Stormarnschule nach den Osterferien kommissarisch geleitet wird von Hartmut Appel, der bis zu seiner Pensionierung vor wenigen Wochen ein Gymnasium in Glückstadt geleitet hat. Und der in Vergangenheit schon einmal ein Hamburger Gymnasium aus einer Notlage befreit hat.

Der letzte Skandal an der Stormarnschule liegt schon etwas länger zurück, stammt aus den 90er Jahren. In meinen Augen kann es heute nicht so schlimm kommen, wie es damals passiert ist. Der NDR hat das online dokumentiert. Ein Bericht, in dem die damalige Schulleitung in keinem besonders guten Licht dasteht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. April 2021