Schlagwort-Archiv: Michael Sarach

Aschermittwoch in Ahrensburg: Träume von der Skyline in Ostende mit Dünenlandschaft

Vorgestern, also am Rosenmontag, hatte der norddeutsche Karneval auch das kleine Städtchen Ahrensburg im Kreise Stormarn erreicht, wo das närrische Treiben seinen Höhepunkt gefunden hatte in einem Stall, nämlich im Marstall. Hier, in der Reithalle, standen Bürgermeister Sarach,  Bauamtsleiter Kania und die Familie Levenhagen mit ihrem Onkel Peter in der Bütt und haben die Schlossstadt zu einem wahren Narrhalla des Nordens gemacht, wie wir es heute auch in den Medien nachlesen können.

Kaniaval im Stall: Prinz Peter I. bei seinem großen Auftritt in der Ahrensburger Bütt

Heute ist nun Aschermittwoch. Und ich gebe noch einmal einen kleinen Rückblick auf das, was am Rosenmontag im Rahmen der Großen Stunksitzung über die Bühne vom Marstall gegangen ist. Dort wurde der närrische Bauamtsleiter, der neben seinem Chef, dem Bürgermeister, auf der Bühne saß, von einem Ahrensburger Jecken gefragt, ob er jemals irgendwo eine Tiefgarage gesehen habe, auf deren Dach sich ein urbaner Stadtpark befindet. Und Kania, der Narr aus dem Rathaus, hatte sofort eine Antwort parat, die wir heute nachlesen können in der närrischen Ausgabe vom Hamburger Abendblatt, nämlich der Stormarn-Beilage, wo die Ahrensburger Karnevalsprinzessin Janina D. nicht nur ihre persönliche Meinung zum Ahrensburger Fasching schreibt, sondern auch berichtet:

„Bauamtsleiter Peter Kania verwies auf die belgische Küstenstadt Ostende, in der eine Tiefgarage mit mehreren Tausend Stellplätzen in eine Dünenlandschaft eingebaut sei.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Februar 2020

Blindenhof-Kolosseum: Ein wirklich geschickter Schachzug der städtischen Verwaltung von Ahrensburg! ;–)

Nachdem ich am 7. Februar 2020 auf den Ladenleerstand im CCA  habe, ist Janina Dietrich dieser Information sogleich nachgegangen und hat schon fünf Tage später im 3. Buch Abendblatt darüber berichtet. Auch auf den Ladenleerstand im Blindenhof-Kolosseum, wo bis Ende September 2019 die Billigmärkte KiK und Tedi einziehen wollten, hatte ich im selben Beitrag aufmerksam gemacht. Hier hat Janina Dietrich für ihre Recherche ein paar Tage länger benötigt und berichtet ihren Lesern heute: „Ahrensburg: Tedi und Kik eröffnen verspätet“. (Donni, donni aber auch – das hätte wohl kein Bürger der Stadt auch nur ahnen können! 🙂 )

Grund für Verspätungen ist laut Janina Dietrich die nicht vorliegende „Nutzungsgenehmigung“ durch die Stadt, wobei u. a. der Brandschutz geprüft werden muss. Und so etwas kann man natürlich nicht so kurzfristig überprüfen, dafür benötigt selbst die Freiwillige Feuerwehr mindestens ein Jahr lang mit intensiver Prüfung. 😉

Der Grund dieses Blog-Eintrages ist folgender Absatz im Bericht von Janina Dietrich und also lautend: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Februar 2020

Der Bürgermeister der Stadt Ahrensburg empfiehlt allen Bürgern: Antlitzdiagnose für 30 Euro ohne Gewähr

Für die Homepage der Stadt Ahrensburg verantwortlich zeichnet der Bürgermeister. Und seit Ewigkeiten wird auf der Auftaktseite der Ahrensburger Homepage unter der Rubrik „Veranstaltungen“ nicht nur auf kulturelle Veranstaltungen in der Stadt hingewiesen, sondern es wird dort auch knallharte Werbung gemacht für Verkaufsveranstaltungen von Firmen. Und das ist mitunter von ziemlich dubioser Art.

Die Flora-Apotheke zum Beispiel wirbt wieder mal für eine Verkaufsveranstaltung mit der Heilpraktikerin Maria Lehrke, die seit Ewigkeiten durch die Lande zieht und für Schüßler-Salze auf die Werbepauke haut. Und nun will Frau Lehrke die Menschen wieder einmal in die Flora-Apotheke locken, um dort eine „Antlitzdiagnose nach Schüßler“ durchzuführen. Hierfür sollen Männer und Frauen „ungeschminkt und ohne Tagescreme“ in die Apotheke kommen und 30,- Euro mitbringen. Dafür bekommen sie eine Antlitzdiagnose von ca. 30 Minuten Dauer. (Mein Tipp am Rande: Wer mit dem Pferd kommt, der soll es vor der Apotheke stehen lassen!) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Februar 2020

Ahrensburger Trauerspiel: Wie unser Wochenmarkt langsam aber sicher verkommt

Im Rahmen eines dringend nötigen Marketings für Ahrensburg gibt es viele Baustellen, die umgehend bearbeitet werden müssen. Eine davon ist unser Wochenmarkt. Der Ahrensburger Wochenmarkt war immer ein Anziehungspunkt für die Innenstadt von Ahrensburg – früher weitaus mehr als heute. Der Markt hat Jahr für Jahr mehr an Attraktivität verloren, weil für diesen Markt kein Marketing betrieben wird. Er wird von der Stadt verwaltet, aber nicht gestaltet. Und Herrscher über den Platz ist ein Wurstverkäufer, nämlich Sven Fümel aus 24610 Trappenkamp, der nicht nur zu den Würstchen seinen Senf dazugibt.

Weil der Ahrensburger Wochenmarkt nicht professionell gemanagt wird, ist aus einer vormals blühenden Oase inzwischen ein Rollfeld geworden. Das Flair von früher mit einer Standbesetzung bis zum äußersten Rand ist schon längst Vergangenheit. Und der Zustrom der Menschen aus nah und fern hält sich inzwischen in Grenzen. Und weil mehr und mehr Händler wegblieben, verkaufte die Stadt den Bürgern die Lücken auf dem Markt als tolle Parkplätze für ihre Autos. Und die Händler, die bis heute auf dem Rathausplatz ausgehalten haben, verbuchen spürbare Umsatzrückgänge, was die Stimmung nicht gerade besser macht. Und weil es an Markttagen auch an Parkplätzen für die Kunden fehlt, weil die Stadtverwaltung einfach zu stur und dämlich ist, den Stormarnplatz wenigstens in der Marktzeit zu öffnen, fahren die Menschen in die Supermärkte, wo sie gratis vor der Ladentür parken und Obst und Gemüse einkaufen können.

Bürgermeister Michael Sarach sagte vor ein paar Monaten im 3. Buch Abendblatt über den Ahrensburger Wochenmarkt: „Er verdient es, wieder auf ein höheres Niveau angehoben zu werden.“ Wobei der Bürgermeister vergessen hat zu erwähnen, dass das ehemals hohe Niveau in seiner Amtszeit auf den heutigen Tiefstand gefallen ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Februar 2020

Der Bürgermeister schreibt mir die Unwahrheit und hält es bis heute nicht für nötig, seine Aussage zu berichtigen

Es betrifft den Alten Speicher hinter dem Marstall. Auf meine Frage an den Bürgermeister in der Einwohnerfragestunde der Stadtverordneten-Versammlung im August 2019 teilte mir der Verwaltungschef mit, dass die Stadtverordneten von ihm bis Ende 2019 ein Nutzungskonzept für den Speicher vorgelegt bekommen, und zwar „für ein konkretes Raumkonzept und Betriebsmodell“. Ein Versprechen, das ich schwarz auf weiß vorliegen habe – siehe auch die Abbildung unten rechts!

Pinocchio Sarach

Heute ist der 6. Februar 2020, und die Stadtverordneten haben nix aus der Verwaltung vorliegen. Und der Bürger erfährt im aktuellen MARKT das, worüber er schon am 31. Januar 2020 im 3. Buch Abendblatt lesen konnte, nämlich dass Studenten der Innenarchitektur von der Hochschule Hannover die Aufgaben der Verwaltung übernommen haben. Und heute soll eine Präsentation in der Reithalle vom Marstall erfolgen.

Dazu der Knaller: Die besagte Informationsveranstaltung passiert laut MARKT-Bericht ab 14 Uhr, also zu einer Zeit, wo jeder Arbeitnehmer, der nicht im Rathaus tätig ist, seiner Beschäftigung nachgeht. Egal, ob das Absicht ist oder bloß Dummheit – auf jeden Fall ist es vielsagend. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Februar 2020

Bürgermeister Sarach: Warum belügen Sie uns Bürger nach Strich und Faden?!

Wer das amtliche und politische Geschehen in Ahrensburg verfolgt, der wird heute mal wieder vom Hocker fallen, sollte er ein Hardcore-Leser sein vom 3. Buch Abendblatt, der Stormarn-Beilage. Selten zuvor habe ich erlebt, wie ein Bürgermeister die Einwohner einer Stadt so hinters Licht führt, wie es der zur Zeit noch amtierende Bürgermeister Michael Sarach tut. Dabei unterstützt ihn seine Komplizin Janina Dietrich, die im 3. Buch Abendblatt jeden Unfug schreibt, den man ihr erzählt, ohne dass die junge Dame die Aussagen der zitierten Personen auch nur ansatzweise hinterfragt, geschweige denn recherchiert.

Sand in die Augen der Bürger: Nicht ein einziger neuer Parkplatz entsteht – im Gegenteil: weitere sollen wegfallen! (Abb. frei nach Abendblatt)

Klartext: Der Parkplatz Lindenhof wurde verkauft. Dafür hat sich die Stadt verpflichtet, einen Ersatzparkplatz zu schaffen, denn die Verwaltung hat vom Lindenhof-Investor dafür 500.000 Euro zusätzlich zum Verkaufspreis des Grundstücks kassiert.

Der Ersatzparkplatz soll auf der ungenutzten Rasenfläche hinter dem Rathaus entstehen, wird aber offiziell als „provisorisch“ deklariert. Denn später soll eine Tiefgarage an dieser Stelle entstehen, in der dann letztendlich die Autos vom Lindenhof parken können, die heute in den Wohnstraßen stehen und den Verkehrsfluss behindern und die Natur belasten.

Und dann sollte auch noch der Parkplatz Alte Reitbahn bebaut werden mit der Begründung, der Investor würde dort eine Tiefgarage bauen. Erst als der Blogger auf Szene Ahrensburg immer wieder darauf hingewiesen hatte, dass diese Tiefgarage allein für den geplanten Supermarkt und für die dortigen Mieter gebaut wird, sah sich der Bürgermeister endlich gezwungen, neue Verhandlungen mit dem Investor aufzunehmen. Und der hat sich nun angeblich bereiterklärt, eine weitere Tiefebene auf der Alten Reitbahn zu erstellen, wo dann die Autos parken könnten, die heute auf der Alten Reitbahn stehen, was rund 200 Fahrzeuge sind. (Über die zukünftigen Parkgebühren wurde noch nichts bekannt, ich vermute aber, dass sie nicht günstiger sein werden als heute.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2020

Die S-Bahn, mit der wir Bürger von Ahrensburg möglicherweise ins Unglück fahren werden

Am 1. Oktober 2019 habe ich einen Blog-Eintrag verfasst über eine Veranstaltung, die einen Tag zuvor in der Ahrensburger Stadtbücherei stattgefunden hatte. Es geht dort um den Bau der S4 und die Folgen, die damit nicht zuletzt auch auf die Stadt Ahrensburg zukommen könnten. Folgen, die es zu verhindern gilt.

1. Reihe von links: Harald Dzubilla, Prof. Dr. Wilhelm Hummeltenberg – 2. Reihe von rechts: Bürgermeister Michael Sarach neben Gattin Sabine Sarach

In dieser Veranstaltung saß ich neben Prof. Dr. Wilhelm Hummeltenberg, der schon seit langer Zeit gegen das Unheil kämpft, obwohl Bürgervorsteher Roland Wilde (CDU) ihm in einer Einwohnerversammlung das Wort entzogen hatte. Und schräg hinter mir saß Bürgermeister Michael Sarach mit Gattin Sabine. Am 30. September 2019. Und heute ist der 23. Januar 2020.

Ich weiß nicht, ob der Bürgermeister damals alles verstanden hat, was die Bürgerinitiative in der Stadtbücherei vorgetragen hat. Ich weiß nur, dass schon damals der Zeitpunkt für dringendes Handeln gewesen ist, um Unheil von unserer Stadt abzuwenden. Zu diesem Handeln gehört u. a. auch die Unterstützung der Bürgerinitiative. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Januar 2020

Tiefgarage: CDU, Grüne und WAB wollen meine Idee endlich umsetzen – aber das hat mit einem Parkhaus nichts zu tun

Auf Szene Ahrensburg kann man alles nachlesen. Zum Beispiel, dass ich der erste war, der einen Parkplatz und eine Tiefgarage hinter dem Rathaus gefordert hat. Das war bereits am 4. April 2014, wo ich klar und deutlich geschrieben habe: Der Zukunftsweg von Ahrensburg ist unterirdisch“.  Das aber hat absolut nichts zu tun mit einem Parkhaus, das der Ahrensburger Kaufmann Matthias Timm (Nessler) auf eigene Kosten auf einem Parkplatz am Rande vom Stormarnplatz bauen will, weshalb es mich wundert, dass die Politiker das in einen Topf werfen.

Abbildung frei nach Abendblatt

Richtig ist: Die Tiefgarage hinter dem Rathaus ist der Ersatz für den Lindenhof-Parkplatz. Und für den Rathausplatz – zumindest dann, wenn dort am Mittwoch und Samstag der Wochenmarkt aufgebaut ist. Und deshalb hätte diese Tiefgarage schon längst gebaut sein müssen und nicht erst im Jahre 2024.

Und das Parkhaus von Nessler wäre einerseits der Ersatz für die Parkplätze an dieser Stelle und für wegfallende Parkplätze in der Hamburger Straße und würde auch als Ersatz dienen, wenn weitere Plätze in der Innenstadt abgebaut werden, was den Bürgern von Stadt und Politik immer wieder angedroht wird. Und das private Parkhaus könnte in relativ kurzer Zeit errichtet werden und würde der Stadt keinen Cent kosten. Außerdem: Ein Parkhaus kann baulich sehr attraktiv ausschauen. Und es kann sogar begrünt werden, sodass auch Nadine Levenhagen (Grüne) dort parken kann.

Was aber wird mit den Parkplätzen auf der Alten Reitbahn, sollte die tatsächlich mal wie vorgesehen bebaut werden…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Januar 2020

Weiß unser Herr Bürgermeister überhaupt, wovon er redet?

Gestern war Neujahrsempfang der Stadt Ahrensburg im Marstall. Laut Bericht im 3. Buch Abendblatt waren dort nur „rund 300“ Ahrensburger hingekommen, von denen sich Reporter Filip Schwen vermutlich die Personalausweise hat zeigen lassen um zu wissen, dass es tatsächlich auch alles „Ahrensburger“ waren und nicht ein paar „Zugereiste“ von nah und fern darunter gewesen sind. Und seinen Bericht überschreibt die Redaktion mit der Schlagzeile: „Bürgermeister: ‚Der Bahn mit breitem Kreuz entgegentreten’“.

Ölgemälde frei nach Abendblatt-Vorlage

Was der Bürgermeister mit dem angeführten Zitat meint: Ahrensburg soll sich gegenüber der Bahn stark machen, dass die sechs Meter hohen Lärmschutzwände nach dem Bau der S 4 nicht in Ahrensburg errichtet werden. Das ist natürlich ein Witz genauso wie die frühere Aussage von Michael Sarach, dass man doch bitte schön die bestehenden Gleise tieferlegen soll, um den Lärm der Donnerzüge in der „Galerie der Hände“ verschwinden zu lassen.

Richtig ist: Der Bahn muss überhaupt niemand mit breitem Kreuz entgegentreten. Wenn die Stadt die Lärmschutzwände nicht will, so genügt ein betreffendes Schreiben der Stadt Ahrensburg, und die Bahn baut dann eben keine Lärmschutzwände, basta, Ende, aus! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Januar 2020

Großes Kino: Können wir unsere gute Alte Reitbahn vielleicht doch noch behalten…?

Gestern war nicht nur letzter Tag der Schulferien, sondern es war auch der Geburtstag unserer Tochter (10). Und deshalb haben wir einen Familienausflug ins Kino gemacht, und zwar nach Hamburg ins UCI Mundsburg, wo wir am Nachmittag im großen Saal 6 mit vier weiteren Besuchern gesessen haben.  Was den Vorteil hatte: Keine Sitzhnachbarn mit raschelndem Popcorn, Bonbons &  Nachos. Und auf der Heimfahrt habe ich gedacht: Wie praktisch wäre ein solches Kino in Ahrensburg, denn dann hätten wir die lange Fahrt nach Hamburg sparen können.

In Ahrensburg ist bekanntlich ein Kino geplant. Nicht so’n lüttes wie in Bargteheide oder wie früher das Mini & Maxi in Ahrensburg, sondern für unsere Kleinstadt ist ein Großstadtkino angedacht. In der Bahnhofstraße. Mit sechs Vorführsälen für rund 700 Besucher, die dort auch parken können. Der Bau soll auf dem heutigen Edeka-Gelände passieren, wo zudem auch noch ein Wohngebäude mit 38 Mini-Wohnungen entstehen soll. Wohnen am Bahngleis also. Und wenn die S-Bahn kommt und möglicherweise auch noch die Donnerzüge, dann kann man den Bewohner ein Hardcore-Living versprechen – wenn sie nicht ihre Hörgeräte abschalten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Januar 2020