Schlagwort-Archiv: Michael Sarach

Wiedervorlage: Stadt Ahrensburg lässt Autofahrer behindern, die mit der Bahn fahren wollen

Es ist nicht neu, sondern es ist ein Ärgernis, das wir Bürgern schon seit ewiger Zeit in der Stadt Ahrensburg erdulden müssen, und zwar dann, wenn wir mit dem Auto nach 8 Uhr morgens zum Regionalbahnhof kommen, um mit der Bahn zu fahren. Dann nämlich braucht man garnicht erst ins P+R-Parkhaus Alter Lokschuppen zu steuern, weil man ohnehin weiß, dass dort alle Stellplätze besetzt sind. Und über eine Aufstockung des Gebäudes wird länger geredet als über das Wetter.

Und es ist kein Geheimnis: Das P+R-Parkhaus Alter Lokschuppen wird zweckentfremdet. Dort parken nicht allein die Bahnreisenden wie vorgesehen, sondern hier parken Einwohner ihre Autos neben Lieferfahrzeugen und Taxen. Rund um die Uhr und kostenlos. Und unverschämt.

Das weiß man in der Verwaltung sehr wohl, aber es kümmert dort niemanden die Bohne. Und die städtischen Ordnungskräfte sind an solchen Falschparkern genauso interessiert wie an einer Schnupfnase. Und weil darüber hinaus die Parkplätze Lindenhof und Alte Reitbahn ohne Not verscherbelt wurden, hat das zur Folge: Geplagte Autofahrer parken die Wohnstraßen um den Bahnhof voll und plagen damit die Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer. Und Bürgermeister Eckart Boege hat kein Interesse daran, den Zustand zu beheben durch Kontrollen und die Aufstockung des Lokschuppens, weil der Beamte sein Gehalt dessen ungeachtet bekommt.

An Alt-Bürgermeister Michael Sarach habe ich am 28. September 2020 die Frage gerichtet: „Wann wird den Autofahrern der Ersatzparkplatz für den Lindenhof zur Verfügung gestellt?“ Die schriftliche Antwort aus dem Rathaus: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. März 2026

Wiedervorlage: Der Fake – um nicht zu schreiben Betrug – mit dem Ahrensburger Kinopalast 🤢

Haben Sie irgendwann mal eine offizielle Verlautbarung der Stadt Ahrensburg gehört, warum wir Bürger kein Kino am Bahnhof bekommen, für das unsere Alte Reitbahn verscherbelt worden ist? Oder dass wir vielleicht sogar eine Entschuldigung dafür bekamen, dass eine Bauabsicht nur ein Fake des Investors gewesen ist? Ich habe diesbezüglich weder etwas gehört noch gelesen. Ich habe nur in Erinnerung, dass die Stadt und deren Verordnete den Bürgern das Kino fest zugesagt haben. Und nicht nur ein einfaches Kino sollte es sein, sondern ein Kinopalast mit 6 Vorführsälen für rund 700 Besucher sollte es werden, dem ich von Beginn an den Namen „Utopia-Filmpalast“ gegeben hatte – siehe die Abbildung!

Als ich den Entwurf für den Kinopalast zum ersten Mal gesehen hatte, da habe ich schon gewusst und erklärt: Das ist ein Fake; dieses Kino wird Ahrensburg niemals bekommen. Das war keine Hellseherei meinerseits, sondern das war das Resultat purer Vernunft. Und jeder, der damals ernsthaft geglaubt hatte, es würde dieses Kino gebaut werden, der hat auch geglaubt, dass James Dean persönlich zur Eröffnung nach Ahrensburg kommen würde mit seinem Film „…denn sie wissen nicht, was sie tun“. Will meinen: Man muss schon ziemlich hohl in der Birne sein, um dem Investor die Story mit dem Filmpalast für eine Stadt wie Ahrensburg ernsthaft geglaubt zu haben.

Im September des Jahres 2019 hatte ich den damaligen Bürgermeister Michael Sarach in einer Einwohnerfragestunde gefragt: Wie ist der Stand des Kino-Vertrages mit dem Reitbahn-Investor bezüglich seiner Garantie, dass er das Kino am Bahnhof auch tatsächlich baut?“

Antwort Michael Sarach mit schriftlicher Antwort vom 11. September 2019: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Februar 2026

Skandal Alte Reitbahn: Abendblatt-Volontär berichtet online aus namenlosen Quellen

Nachdem Sie auf Szene Ahrensburg schon seit Wochen und Monaten über den „Skandal Alte Reitbahn“ gelesen haben, hat die Leitung der Storman-Redaktion vom Abendblatt nun den Volontär Filip Schwen erneut auf das Thema angesetzt.  Aber der kommt nicht wie ein journalistischer Spürhund daher, sondern eher wie ein gefälliges Schoßhündchen. Der junge Mann schreibt heute online zum Thema, über das, worüber ich schon seit Wochen exklusiv berichtet habe, nämlich: „Neue Sozialwohnungen stehen seit Monaten leer – was die Gründe sind“. 

Die wahren Gründe nennt der Volontär jedoch nicht, denn zu diesen Gründen zählen nicht nur der zur Zeit noch amtierende Bürgermeister-Azubi Eckart Boege, sondern auch Alt-Bürgermeister Michael Sarach. Doch der Reporter hat mit keinem der beiden Verantwortlichen gesprochen und zitiert nur aus anonymen Quellen. Von Seiten der Stadt wird er vertröstet von Stadtsprecherin Petra Rogge, die erklärt, dass die Verwaltung sich nicht zu den Vorgängen äußern will. Lustig, lustig, traleralera! Aber es passt eigentlich folgerichtig zu dem, was unser Ministerpräsident Daniel Günther kürzlich geäußert hat, nämlich dass Presse und Portale die „Feinde der Demokratie“ sind. 🙈🙉🙊 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Januar 2026

Bürgermeister Eckart Boege zu seinem öffentlichen Amt: Kritik bitte nur unter vier Augen!

Lesen Sie bitte, was Béla Randschau, Fraktionsvorsitzender der SPD Ahrensburg, im Anzeigenblatt MARKT schreibt! Sein Thema ist der Flächennutzungsplan (FNP), der sich inzwischen als „Chronik des Scheiterns“ liest, wie Randschau es ausdrückt unter der Überschrift „Ahrensburg hat Zukunft verdient“.

Ich habe aus der Kolumne des Autors einen Satz herausgestellt – wenn Sie diesen bitte zur Kenntnis nehmen wollen! Das ist eine deutliche Kritik des Stadtverordneten an die Stadtverwaltung. Und wer ist der Leiter der städtischen Verwaltung? Richtig: Bürgermeister Eckart Boege. Und wer hat uns diesen Mann zwecks Wahl angepriesen? Richtig: Die SPD. Und wer hat dazu beigetragen, dass Boege gewählt worden ist? Genau: Der damalige Grüne Gegenkandidat Christian Schubbert von Hobe, der nach seiner Niederlage im ersten Wahlgang empfohlen hatte, den SPD-Kandidaten zu wählen und nicht Thomas Schreitmüller, den amtierenden Bürgermeister von Barsbüttel, den die CDU vorgeschlagen hatte.

Es fällt auf, dass die SPD heute nicht mehr so sehr überzeugt ist von der Amtsführung ihres Genossen Eckart, der im dritten Ausbildungsjahr im Rathaus residiert. Schon bei seinem Vorgänger Michael Sarach, der ebenfalls ein Kandidat der SPD gewesen ist, haben seine Parteigenossen sich gegen Ende von Sarachs Amtszeit in ihrer Begeisterung deutlich zurückgehalten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Dezember 2025

Kunst im Container oder Benefiz im Rathaus – das ist hier die Frage des Bloggers

In Ahrensburg, dem Schilda des Nordens, hat sich über Jahrzehnte etwas zugetragen, wogegen selbst die fehlenden Fenster des Rathauses im alten Schilda geradezu ein Lapsus gewesen sind, also ein verzeihlicher Fehler. Der Casus Belli in Ahrensburg: Über 70 Kunstwerke, die von der Stadt Ahrensburg für Steuergeld angekauft worden sind, wurden in Container verpackt und werden seit Jahrzehnten im Keller des Rathauses eingelagert. Bösartiger kann man Künstler garnicht verletzen und erniedrigen!

Leser von Szene Ahrensburg wissen, dass ich mich schon seit Jahren immer wieder neu darum bemüht habe, aus dem Rathaus eine Aufstellung der besagten Kunstwerke zu erhalten, um sie zum einen zu veröffentlichen und zum anderen die Verwaltung aufzufordern, diese Bilder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und das am besten im Rahmen einer Auktion im Rathaus. Und die Erlöse könnten dann einem guten Zweck zugeführt werden, wie ich das schon vor Jahren mit „Kunst deckt die Tafel“ angeregt und mit Hilfe der Verwaltung durchgeführt habe und das mit Erfolg.

Ich hatte meine Anregung bereits gegenüber dem damaligen Bürgermeister Michael Sarach gemacht und um eine Aufstellung der angekauften Werke gebeten. Diese Liste wurde mir mit einer abenteuerlichen Begründung („Datenschutz“) verweigert, und zwar nicht nur in der Ära Sarach, sondern auch von seinem Nachfolger Eckart Boege  – wenn Sie bitte mal in die Suchmaske von Szene Ahrensburg den Begriff „Kunstfreunde“ eingeben wollen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Oktober 2025

Im Himmel ist Jahrmarkt. Und in Ahrensburg ist Oktoberfest mit Wilde & Sarach.

Waren Sie auch gestern dabei zur Eröffnung vom Ahrensburger Oktoberfest im Festzelt in der Großen Straße? Familie Dzubilla war nicht dort. Aus Angst. Denn der Veranstalter hat angekündigt, dass  Roland Wilde und  Michael Sarach dort das Fass anstechen. Das hat den Blogger erschreckt und Anlass zum Denken gegewben. Denn Wilde ist bereits gestorben. Und um Sarach ist es auch ziemlich tote Hose geworden in Ahrensburg.

Und wenn ich mir heute das „geheime Protokoll“ der BILD-Zeitung „zum Oktoberfest-Chaos“ anschaue und lese, dann kann einem sensiblen Menschen wie mir schon gruselig zumute werden, denn ich hasse Menschenansammlungen. (Aufatmen: Foto und Bericht stammen nicht vom Ahrensburger Oktoberfest, sondern vom Original in München! 🙂 )

Und nun, meine lieben Mitbürger, werden Sie möglicherweise denken, dass auch die Ankündigung von Roland Wilde & Michael Sarach auf dem Ahrensburger Oktoberfest nur ein billiger Gag des Bloggers ist. Ist es aber nicht: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Oktober 2025

Ein echter Wirtschaftskrimi im Schilda des Nordens: Ein Nicht-Kino in Ahrensburg könnte der Stoff sein für einen Film in der Reihe „Tatort“!

Dass der Investor auf der Alten Reitbahn kein Kino in der Bahnhofstraße bauen wird, das habe ich schon erklärt, bevor die Stadt das Areal weit unter Wert und unter der Hand an einen auswärtigen Investor verscheuert hat, um ein Kino zu bekommen. Nachdem sich herausgestellt hat, dass ich damals realistisch in die Zukunft geblickt habe, ist im Rathaus und bei CDU, Grünen und der WAB zur Zeit die Kacke echt am Dampfen. Denn diesen Politikern ist eines gemeinsam: Sie haben alles dafür getan, dass wir Bürger kräftig übers Ohr gehauen wurden trotz meiner zahlreichen Warnungen.

Ich blende diesbezüglich noch einmal zurück ins Jahr 2020. Damals hieß der Ahrensburger Bürgermeister noch Michael Sarach. Und den hatte ich in der Einwohnerfragestunde der Stadtverordnetenversammlung im September des Jahres 2020 gefragt:

„Sollte die Alte Reitbahn verkauft werden und der Investor baut keinen Kinopalast mit mindestens fünf Vorführsälen für ca. 700 Besucher und entsprechend viele Parkplätze – fällt dann die bereits bebaute Reitbahn vertragsgemäß zurück ins Eigentum der Stadt? Falls nein: Warum nicht?“

Antwort von Bürgermeister Michael Sarach: „Nein, da beide Vorhaben voneinander unabhängig sind.“

Darauf habe ich meine Frage wie folgt ergänzt: „Wie ist der Stand des Kinovertrages mit dem Investor der Reitbahn bezüglich seiner Garantie, dass er das Kino am Bahnhof auch tatsächlich baut?“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Juli 2025

Wiedervorlage eines Blogs vom 10. Oktober 2024: Die Sache mit den Kunstwerken, die von der Stadt Ahrensburg angekauft und versteckt worden sind

Eines meiner Standardthemen sind die rund 70 Kunstwerke, die vor Jahrzehnten von der Stadt Ahrenburg angekauft worden sind aus den Ausstellungen der Kunstfreunde Ahrensburg e.V., die im Rathaus stattgefunden haben. Im Jahre 2019 hatte ich der Stadt vorgeschlagen, diese Werke im Rathaus auszustellen und anschließend den Bürger die Möglichkeit zu geben, die Exponate zu ersteigern. Und die Erlöse sollten einem guten Zweck dienen, wobei ich an die Kinderarmut in unserer Stadt gedacht hatte. Im Dezember 2019 bekam ich dazu vom damaligen Bürgermeister die folgende Antwort:

Dann zogen Jahre ins Land. Und auf meine Nachfrage im vergangenen Jahr an den heutigen Bürgermeister Eckart Boege, warum ich die Liste mit der Aufstellung der Kunstwerke nicht bekomme, schrieb der Leiter der Verwaltung mir am 26. Oktober 2023: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Mai 2025

Zwei Exempel, die dokumentieren, dass die Schildbürger des Nordens ihren Ahnen im alten Schilda in nichts nachstehen

Aus der Einschaltquote von Szene Ahrensburg kann ich ablesen, dass sich in den letzten Monaten viele neue Leser auf meinem Blog eingefunden haben, die ich an dieser Stelle herzlich begrüße! Und falls sich die eine oder der andere von Ihnen wundert, warum hier immer vom Schilda des Nordens die Rede ist, wenn ich über Ahrensburg berichte, dann bringe ich Ihnen dafür mal zwei klassische Beispiele von Geschehnissen, die auch aus dem alten Schilda stammen könnten.

Das erste Exempel, von dem ich hier berichte, das ist das Gebäude, was Sie links im Bilde sehen. In der Stadt spricht man hier vom „Alten Speicher am Marstall“. Dieses Bauwerk, das so gut wie leer und so schlecht wie marode war und ist, das kauften die Ahrensburger nach Vorschlag von Verwaltung und Beschluss der Stadtverordneten im Jahre 2016 (!) vom benachbarten Park Hotel, deren damaligen Eigentümern der Alte Speicher gehört hatte. Die Kosten, die aus Steuermitteln stammten, betrugen rund 570.000 Euro inklusive Grunderwerbssteuer und Notargebühren.

Und dann hatte man das marode Bauwerk gekauft und wusste danach nicht mehr, warum man dieses getan hatte. Und es wurden immer wieder und wieder und über Jahre hinweg nach Ideen gesucht, was man mit dem gekauften Speicher wohl machen könnte. Konzepte wurden erarbeitet und sogar Studenten der Architektur aus einer fernen Universität wurden beauftragt, Pläne zu erstellen, wie das Haus saniert und genutzt werden könnte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Februar 2025

Die Rote Uschi und die verschwundene Leihgabe – fast schon ein Krimi aus dem Rathaus vom Schilda des Nordens

Es war vor 15 Jahren, und zwar im damals noch nicht denkmalgeschützten Rathaus der altehrwürdigen Stadt Ahrensburg. Hier waren anno damals meine heutige Frau und ihr damaliger Verlobter hineingegangen, um im dortigen Standesamt den Bund der Ehe einzugehen, sprich das Aufgebot im dortigen Standesamt zu bestellen. Wir wurden von einer sehr freundlichen Standesbeamtin empfangen, die uns aber in einem weniger freundlichen Büro gegenübersaß. Unfreundlich schon allein deshalb, weil an der Wand ein Bild vom Ahrensburger Schloss hing, das zum einen recht düster war und zum anderen im Papier schon ziemlich wellig gewesen ist. Kurzum: Ein Bild, das dem Standesamt einer Schlossstadt nicht würdig ist.

Als Kunstfreund habe ich für Abhilfe gesorgt, indem ich am darauffolgenden Tag das nebenstehende Bild ins Standesamt getragen habe, und zwar in der Ausführung eines Fine-Art-Prints, nummeriert und signiert von Vladislav Stalmakhov, dem Künstler aus Belarus, der über die Grenzen seines Landes bekanntgeworden ist und das auch in Ahrensburg. Sein fröhliches Werk habe ich  gegen das traurige Bild ausgetauscht; und schon sah der Raum sehr viel freundlicher aus. Und geheiratet haben wir dann standesgemäß im Ahrensburger Schloss mit abendlicher Hochzeitsfeier im Restaurant Strehl. So weit, so gut.

Und dann hat sich die damalige Bürgermeisterin Ursula Pepper (SPD), genannt die Rote Uschi, bei mir gemeldet. Und die Genossin, der wir Ahrensburger den Blaumann alias „Muschelläufer“ zu verdanken hatten, die erklärte mir, dass ich mein Schlossbild umgehend wieder aus dem Standesamt abholen müsse, weil es Beamten verboten ist, Geschenke anzunehmen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. August 2024