Schlagwort-Archiv: MARKT

Sparkasse Holstein als Trittbrettfahrer

Die Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule unterstützt den Verein für Schulbegleitung mit einer Spende in Höhe von sehr beachtlichen 6.209 Euro. Dieses Geld haben die Schüler selber verdient durch Sponsorenläufe und Verkäufen beim Adventsbasar – bravo!

(Bild: MARKT)

(Bild: MARKT)

Und der MARKT zeigt die „Scheckübergabe“ im Bilde. Frage: Haben Sie schon mal einen so großen Scheck bekommen – ich meine nicht den Betrag, sondern das Format? Nein, dieser „Scheck“ wurde extra hergestellt. Und ich vermute, dass die Sparkasse Holstein der Hersteller ist. Denn dieser Name steht oben im Scheck.

Auf diese Weise bekommt die Sparkasse echte Schleichwerbung, und zwar im Rahmen einer positiven Handlung, wo der Leser durch den abgebildeten Scheck unterschwellig aufnimmt, dass die Sparkasse Holstein an dieser Aktion beteiligt ist.

Guerilla-Werbung nennt das der Fachmann. Oder Schmarotzertum. Und ich nenne das einfach nur frech. Aber das kennt man ja schon von anderen Aktionen der gleichen Sparkasse.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. August 2015

Wie Firmen vom MARKT übers Ohr gehauen werden

Der MARKT ist ein Anzeigenblatt. Was bedeutet: Der Leser bekommt es gratis, der Inserent zahlt dafür. Und deshalb erwarten alle Firmen, die im MARKT werben, dass das Blatt – so wie der Verlag es verspricht – in jedem Briefkasten landet, damit die Konsumenten die Anzeigen und Beilagen entdecken und zu Käufen animiert werden.

Diese beiden MARKT-Ausgaben wurden bei mir nicht zugestellt.

Diese beiden MARKT-Ausgaben wurden bei mir nicht zugestellt.

Im Bilde sehen Sie die letzten zwei Ausgaben vom MARKT. Die habe ich nicht in meinem Briefkasten gefunden. Und ich gehe davon aus, dass noch mehr Bürger diese Blätter nicht erhalten haben. Da ich nicht glaube, dass der MARKT in der Urlaubszeit weniger Exemplare als gewöhnlich gedruckt hat, vermute ich, dass nicht zugestellte Exemplare in den Altpapier-Containern der Stadt gelandet sind. Und damit auch die Werbebeilagen, die von den Firmen für viel Geld hergestellt wurden.

In meinen Augen ist das schlicht Wirtschaftsbetrug. Früher, so erinnere ich mich, rief mich regelmäßig eine Dame an und fragte, ob ich ein Exemplar vom MARKT bekommen habe. Diese Anrufe wurden immer seltener und kommen schon seit Wochen gar nicht mehr. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. August 2015

SPD-Stadtverordneter: Der Bürgermeister von Ahrensburg löst keine entscheidenden Probleme

Wenn Sie mal richtigen Quatsch lesen wollen, dann empfehle ich Ihnen den heutigen MARKT, sofern Sie den überhaupt bekommen. Und im MARKT, letzte Seite, finden Sie die bekannte Rubrik: „Politiker und Parteien haben das Wort“, wo sich in dieser Woche der Stadtverordnete Jürgen Eckert (SPD) das Wort nimmt und erklärt: „Die entscheidenden Themen unserer Stadt werden nicht durch den Bürgermeister gelöst“.

(Abbildung: MARKT)

(Abbildung: MARKT)

Und wie werden sie gelöst? Der Stadtverordnete Eckert behauptet: „Sie werden durch Rahmenbedingungen des Bundes, des Landes und durch die Stadtverordneten entschieden“.

Womit der Mann sagt: Die Probleme von Ahrensburg werden nicht gelöst, sondern entschieden. *Ich-lach-mich-schlapp*

Und was sind die entscheidenden Themen von Ahrensburg, die der Bürgermeister nicht lösen kann? Der SPD-Mann: „… u. a. bezahlbarer Wohnraum, lebenswerte Innenstadt, Kinderbetreuung, gute Straßen und Anbindungen durch den öffentlichen Nahverkehr und soziale Teilhabe aller in unserer Stadt“.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. August 2015

MARKT: Chinesische Nymphomanin sucht Sex ohne Geld

Im MARKT stehen viele Anzeigen, ohne die das Anzeigenblatt gar nicht erscheinen würde. Denn Verlag und Redaktion leben von den Erlösen aus dem Anzeigengeschäft. Und darum ist jede Annonce wichtig, und sei es auch bloß ein Kleininserat wie das von der Chinesin, die Sex sucht – siehe die Abbildung!

Bildschirmfoto 2015-07-29 um 16.46.00Hier handelt es sich offenbar um einen sexuellen Notstand, weshalb ich der Dame aus dem Land des Lächelns gern helfen möchte und ihr Gesuch auf diese Weise verbreitere. (Nein, es steht im MARKT natürlich nicht so prominent auf der Seite 1, sondern wir finden es unter Kleinanzeigen, direkt über dem „Wixtelefon“ auf der Seite 13).

Nun könnte jemand kommen und die Frage aufwerfen: Ist das Angebot der Chinesin auch echt, oder steckt ein Pferdefuß hinter der Offerte? Nun, wenn ich an meine Verlagszeit denke, dann erinnere ich mich, dass der Anzeigenleiter einer Zeitung haftet, wenn dort unseriöse Angebote erscheinen. Weshalb der Anzeigenleiter im Zweifel persönlich kontrollieren muss, ob alles so seine Richtigkeit hat, wie es dort geschrieben steht.  😉  😉  😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juli 2015

Thomas Bellizzi (FDP) und das Ende einer Ära

In der MARKT-Rubrik „Politiker und Parteien haben das Wort“ informieren Politiker und Parteien in aller Regel über die guten Taten ihrer Partei, die sie für Ahrensburg geleistet haben. Oder über die Untaten der anderen Fraktionen in der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung. Heute schreibt Thomas Bellizzi für die FDP-Ahrensburg: „Eine Ära geht zu Ende“.

Thomas Bellizzi im MARKT (BILD: HDZ)

Thomas Bellizzi im MARKT (BILD: HDZ)

Um alle Missverständnisse zu beseitigen: Der Ahrensburger Stadtverordnete meint gar nicht die FDP, sondern die Ära von Klaus Plöger (SPD) und Norbert Leinius (WAS). Und hier ist besonders bemerkenswert, was Bellizzi über Leinius schreibt, dass der nämlich als Geschäftsführer der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS) neue Firmen und Gewerbe in Stormarn angesiedelt hat. Den Kreis Stormarn habe Leinius positioniert, weshalb wir einen Großteil  von Steuereinnahmen in Stormarn der WAS zu verdanken haben. 

Herr Bellizzi, Sie sind doch immer noch Stadtverordneter der FDP in Ahrensburg, oder? Und deshalb sollten Sie nicht verschweigen, was Norbert Leinius und die WAB für Ahrensburg getan haben, der größten Stadt im Kreis Stormarn. Hier ist Raum für Ihren diesbezüglichen Kommentar:

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juli 2015

Zwei bemerkenswerte Beiträge aus der Presse von heute

Heute habe ich zwei Blicke in das gedruckte Wort geworfen, und zwar in der Stormarn-Beilage wie auch im MARKT. Und hier wie dort habe ich einen Hinweis gefunden, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Denn es geht um Geld.

Da ist erst einmal die Stormarn-Beilage, die einen Werbebeitrag über das Park Hotel bringt. Und in diesem Beitrag berichtet Isabella Sauer etwas ganz Tolles, nämlich:Bildschirmfoto 2015-07-15 um 08.49.49

Ist das nicht irre? Während man für „Musikbrunch“ 26,90 Euro zahlen muss und für ein „Sommerbarbecue“ (nicht zu verwechseln mit einem Winterbarbecue!) 24,90 Euro löhnen muss, da ist die Führung durch das Hotel kostenfrei! So etwas gibt es nicht mal im Ahrensburger Schlosstempel, obwohl wir dort mit unseren Steuergeldern mitfinanzieren!

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Juli 2015

Wer kennt die vom MARKT gesuchte Person?

Der MARKT, das Anzeigenblatt, hat ein Problem: Der Verlag sucht einen ganz bestimmten Zusteller, der das Blatt in die Briefkästen verteilen sollen, nachdem der Gesuchte zuvor die Beilagen sortiert und in das Anzeigenblatt reingestopft hat. Und die Zustellung soll erfolgen von Ahrensburg bis Hamfelde – siehe die Annonce! Da ist der gesuchte Zusteller gaaanz lange auf den Beinen.

Bildschirmfoto 2015-07-01 um 10.50.30Die Anzeige erscheint seit Wochen. Was bedeutet: Der Verlag ist offensichtlich nicht fündig geworden. Und das liegt daran, dass man genau die abgebildete Person sucht, egal ob männlich oder weiblich. „Wir suchen genau Dich!“, steht dort über dem/der Gesuchten, was meint: Dich und niemand anderen wollen wir haben! Mein Tipp: Vielleicht könnte der MARKT schneller fündig werden, wenn man sich nicht auf eine einzige Person festlegen würde?

„Verdiene dein eigenes Geld und erfülle dir deine Träume!“, ködert der MARKT. Meine Befürchtung: Wenn dem so wäre und sein könnte, dann wäre die Suche schon lange beendet. Oder sind junge Leute vielleicht zu faul und bequem, sich ihr eigenes Taschengeld zu verdienen…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Juli 2015

Ein Ahrensburger SPD-Politiker spricht seinen städtischen Genossen öffentlich die Weisheit ab

Vorab: In keiner Partei in Ahrensburg gibt es Mitglieder, denen man pauschal die Weisheit absprechen und behaupten kann, sie machen ihre verantwortungsvolle Arbeit für die Stadt nur, weil sie die Tatkraft haben und die Freude daran.

Bildschirmfoto 2015-06-24 um 12.11.48Genau das aber behauptet Claus Rowetter, Bürgerliches Mitglied der SPD, im MARKT von heute. Auch wenn er sich dabei nur auf seine eigenen Parteigenossen beziehen sollte, so empfinde ich das als Unverschämtheit, all diesen Damen und Herren durch die Bank die Weisheit abzusprechen. So etwas, Herr Rowetter, zeugt von Ihrer eigenen Dummheit.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Juni 2015

Heitere Medienschau aus und um Ahrensburg herum

(Bild: Szene Ahrensburg)

(Bild: Szene Ahrensburg)

Hier folgen drei Meldungen aus drei Medien, die nicht einer gewissen Komik entbehren. Und falls Sie heute noch nicht gelacht haben sollten: Hier sind drei gute Gründe, um wenigstens ein wenig darüber zu schmunzeln.

Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt berichtet aktuell von einer „Schlägerei nach Feuer in Mehrfamilienhaus“, die gestern in Bargteheide stattgefunden hat. Da denkt der Leser beim Einstieg in das Thema doch sofort, dass in unserer Nachbarstadt jemand den Feuerteufel verprügelt hat, oder?

Dem nachfolgenden Beitrag entnimmt der Leser: In einem Mehrfamilienhaus in Bargteheide hat es gebrannt, und die Feuerwehr musste anrücken. Und Reporterin Mira Frenzel hat erfahren: Der Brandherd konnte unterdessen ermittelt werden: der Schuhschrank des Mannes.“ Und:  Die übrigen Mieter konnten dennoch nach Lüftung der Feuerwehr wieder in ihre Wohnungen.“

Nein, nicht: „Lüftung durch die Feuerwehr“, sondern tatsächlich: „Lüftung der Feuerwehr“! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Mai 2015

Mein kurzer Blick in den MARKT von heute

Beim Durchblättern des Anzeigenblattes MARKT fielen mir heute drei Beiträge ins Auge. Zum einen der Aufmacher, zum anderen zwei weitere Artikel. Zwar bekommen wir dieses Anzeigenblatt gratis und niemand muss es lesen, aber ich frage mich trotzdem, ob der MARKT vielleicht keinen Redaktionsleiter hat, der auf die Beiträge guckt, bevor sie gedruckt werden.

(Bild-Collagae: HDZ)

(Collage: HDZ)

Der Aufmacher stammt aus dem Mittelalter, und zwar von einer Veranstaltung, die bereits am vergangenen  Wochenende rund um das Schloss stattgefunden und pro Person 5 Euro Eintritt gekostet hat – es sei denn, der Besucher hatte sich mittelaltermäßig kostümiert. Und dieser Mittelaltermarkt kommt alle Jahr wieder, ist eine kommerzielle Veranstaltung einer Firma. Warum der MARKT daraus seinen Aufmacher (Aufmacher!) fabriziert, und zwar nachdem das Spektakel schon längst vorbei ist – wissen Sie’s…?

Und dann ist dort ein Artikel über die Rote-Hände-Aktion vom „Gymnasium Am Heimgarten“, das es doch gar nicht mehr gibt. Und der Schreiber behauptet außerdem allen Ernstes, dass die Roten Hände „für Kindersoldaten“ abgedruckt wurden und nicht gegen Kindersoldaten, was doch sehr viel vernünftiger wäre.

Und auf der Spielwiese für Politiker und Parteien lese ich in der Überschrift, dass Christian Conring (CDU) sich dafür ausspricht, mehr Bürgerbeiligung zu wagen. Frage: Ist Bürgerbeteiligung wirklich ein Wagnis, Herr Conring? Und falls ja – für wen denn…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Mai 2015