Schlagwort-Archiv: MARKT

* Fake-News im MARKT * Neubürger mit Verantwortung * politischer Gehorsam

Reingefallen auf die BürgerStiftung Region Ahrensburg ist der MARKT. In seiner Rubrik „Zauberhafter Herbst“ schreibt das Anzeigenblatt allen Ernstes, dass die BürgerStiftung Region Ahrensburg einen „Ehrenamt-Preis 2023 ausgelobt“ hat. Leser von Szene Ahrensburg hingegen wissen: Der  angebliche „Preis“ ist ein Stück wertloses Papier, das ein gewisser Dr. Michael Eckstein unterzeichnet hat, auch bekannt als der Pate von Ahrensburg. Und die Jury (siehe Foto!) ist so ernst zu nehmen wie der Furz einer Stubenfliege im Klo der Bahnhofstoilette.

Oder hat der MARKT bloß vergessen, das Wort „Anzeige“  über diese Werbung der BürgerStiftung Region Ahrensburg zu drucken? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. September 2023

Wohin möchte die WAB die Gleise für eine S4 denn verlegt haben, Herr Egan…?

Zur Erinnerung: In ihrem Wahlprogramm im Jahre 2018 hat die WAB sich wie folgt festgelegt: „Wir wollen keine 6 m hohen Lärmschutzwände an den Sichtachsen der Innenstadt und fordern die Verlegung des Ausweichgleises für den Güterverkehr aus dem Stadtgebiet.“ Außerdem war zu lesen: „Wir befürworten den Bau der S4, ohne den es keine Lärmschutzmaßnahmen gäbe.“ Beide Aussagen waren ziemlich paradox, denn wenn es kein Ausweichgleis für den Güterverkehr gäbe, dann bräuchte es auch keine Lärmschutzmaßnahmen für eine S4.

Und das, wie gesagt, war vor 5 (fünf) Jahren, nach denen sich mir die Frage stellt: Was hat die WAB in diesen 5 (fünf) Jahren alles getan, um Schaden von Stadt und Bürgern abzuwenden…?

Heute finden wir im MARKT eine Kolumne von Peter Egan. Das, was der Fraktionsvorsitzende der WAB dort schreibt, sollten Sie lesen! Und danach beantworten Sie nur bitte meine Frage und also lautend: Wohin möchte die WAB die Schienentrasse für eine S4 verlegt haben? Doch nicht etwa durch das Naturschutzgebiet Tunneltal oder wie oder was, Herr Egan…?!

Immerhinque: In die Politik ist endlich Bewegung gekommen. Und immer wieder stelle ich die Frage: Was denkt und tut unser Herr Bürgermeister, um Schaden von Stadt und Einwohnern abzuwenden? Meine Vermutung: Eckart Boege sitzt in seinem Büro, guckt aus dem Fenster und wartet darauf, dass der ganze Spuk an ihm vorbeigeht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. September 2023

„Spendeninitiative“: Wer soll hier eigentlich wirklich mit Spenden unterstützt werden?

Es ist wie folgt: Bürger haben gebrauchte Möbel und andere Haushaltsgegenstände wie auch Artikel für den Kleiderschrank an das Ahrensburger Sozialkaufhaus gespendet. Diese Sachen kann dort jeder Bürger zu sehr günstigen Preisen kaufen. Die Sozialleistung des Kaufhauses besteht darin, dass man dort Menschen in Lohn und Brot bringt, die anderswo wenig oder gar keine Möglichkeit finden, einen Job auszuüben.

Damit komme ich zum Thema: Der MARKT zeigt heute Mario Knieling, den Leiter des Sozialkaufhauses in Ahrensburg, und überschreibt den Artikel mit: „Spendeninitiative für das Sozialkaufhaus“. Eine Überschrift, die vielsagend ist und mit dem, was hier passiert, einerseits den Kern der Sache trifft, andererseits aber auch daran vorbeigeht.

Also: Es gibt gar keine „Spendeninitiative für das Sozialkaufhaus“, was nämlich bedeuten würde: Bürger sollen gebrauchten Hausrat an das Kaufhaus spenden. Wie Leser von Szene Ahrensburg wissen, steckt vielmehr die BürgerStiftung Region Ahrensburg hinter dieser sogenannten „Spendeninitiative“. Und Geschäftsführerin Carmen Lau will Geld von den Bürgern einsammeln auf ihr Haspa-Konto, mit dem das Sozialkaufhaus beim Verkauf seiner Waren an bedürftige Personen unterstützt werden soll. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. September 2023

Vier Zeitungen und ein TV-Sender und das Schweigen im Walde über die BürgerStiftung Region Ahrensburg

Es gibt drei Tageszeitungen und ein Anzeigenblatt, die in Ahrensburg gelesen werden, weil sie über Ahrensburg informieren. Und in Ergänzung dazu gibt es Szene Ahrensburg, ein Social-Medium, das vorrangig aus und über Ahrensburg informiert. Was Szene Ahrensburg von allen anderen Medien unterscheidet: Auf diesem Blog lesen Sie Informationen, die von der Presse verschwiegen werden. Dazu hier ein Corpus Delicti:

Immer wieder berichtet Szene Ahrensburg über die BürgerStiftung Region Ahrensburg und über den Stifter Dr. Michael Eckstein. Hier haben Sie erfahren, dass der Ukraine-Spendenfonds dieser Stiftung nicht nur dubios ist, sondern auch eine zum Himmel stinkende Unverschämtheit.

Und ich habe ausführlich beschrieben, dass die Stiftung immer wieder behauptet, sie würde Stipendien für junge Menschen bezahlen, die für Sozialarbeit ins Ausland gehen, obwohl die BürgerStiftung Wahrheit gar kein Stipendien vergibt, geschweige denn, die Kosten dafür übernimmt.

Und immer wieder ruft die BürgerStiftung Region Ahrensburg die Bürger zu Geldspenden an die Stiftung auf, statt dass die Bürger direkt an die betreffenden gemeinnützigen Organisationen spenden sollen, damit die BürgerStiftung das Geld auf ihr Konto bekommt und es von dort „gebündelt“ weiterleiten will. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. August 2023

Wer mit einer kleinen Anzeige im Anzeigenblatt MARKT etwas Großes erreichen möchte, erfahren Sie hier

Heute, meine lieben Mitbürger, mal wieder ein großes Thema, nämlich kleine Anzeigen aus dem Anzeigenblatt MARKT. Hier wird den Lesern versprochen, dass sie „mit einer kleinen Anzeige Großes erreichen!“ Und deshalb gibt es im Anzeigenblatt viele kleine Anzeigen, mit denen die Inserenten versuchen, Großes zu erreichen.

Da ist zum Beispiel jemand, der inserieret: „Hole kostenlos Ihre Flohmarktartikel und Bücher ab“. Das scheint wirklich ein netter Zeitgenosse zu sein, der kostenlos abholt. Würde ich auch machen, indem ich Ihre alten Wertsachen abhole und Sparbücher. Und das natürlich kostenlos für Sie.

Ein „Hobbyuhrmacher“ dagegen „kauft“ nicht nur goldene Armbanduhren, goldene Taschenuhren, sondern auch „Montblanc-Stifte sowie Münzen“. Wohl gemerkt, liebe Leute: Der Mann ist kein Sammler, sondern angeblich  „Hobbyuhrmacher“. Und da darf sich der Leser natürlich fragen: Was macht der Typ mit den goldenen Uhren, Montblanc-Stiften und Münzen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. August 2023

Was zahlt famila an die 1. Herren-Fußballmannschaft vom ATSV für Trikotwerbung?

Wissen Sie, liebe Leser, was ein „Präsentationsanzug“ für eine Fußballmannschaft ist? Ich wusste es nicht und habe deshalb gegoogelt und erfahren: „Bei einem Präsentationsanzug geht es vor allem um die Optik und darum, dass sich die Mannschaft optisch als Einheit präsentieren kann. Alle Spieler sollen einen einheitlichen Anzug tragen, wenn sie sich vor dem Beginn eines Spieles oder einer Trainingseinheit treffen.“

MARKT: Kicker werben für famila – gratis?

In der nebenstehenden Anzeige des Warenhauses famila sehen Sie die 1. Herren-Mannschaft der Fußballabteilung des Ahrensburger TSV. Und die Männer tragen neue Präsentationsanzüge, die von famila Ahrensburg gesponsert wurden. Hierzu wirbt famila in einer Anzeige im MARKT mit dem Hinweis:

„Mit diesem zusätzlichen Sponsoring der Präsentationsanzüge, die ab sofort bei jedem Heim- und Auswärtsspiel sowie zu allen anderen offiziellen Veranstaltungen der ATSV-Liga getragen werden, unterstützt famila Ahrensburg die ATSV-Liga auch in der Umsetzung der Vereins-Philosophie, dass Landesliga-Fußball auch ohne riesengroße Etats z. B. für Zahlungen an Spieler realisiert werden kann, nämlich indem die gesamte Mannschaft davon profitiert.“

Schön und gut. Aber wenn die einzelnen Spieler nicht davon profitieren, dass sie als wandelnde Litfaßsäulen für famila herumlaufen, sondern dass der Profit an die gesamte Mannschaft geht, dann fragt sich der Blogger: Wieviel Geld zahlt famila denn an die Mannschaft dafür, dass die Kicker mit famila-Reklame auf dem Rücken herumlaufen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. August 2023

Vorsicht bei „Bahres“ im MARKT: Hier will ein Händler an Ihren Pelz, um sich dabei die Nase zu vergolden

Im Anzeigenblatt MARKT finden Sie am vergangenen Wochenende eine ganzseitige Anzeige, wo „Pelz- und Goldankauf“ angeboten wird. Und dazu verspricht der Inserent „Bahres für Wahres“ zu zahlen, wozu ich mich frage: Was meint der Händler wohl mit „Bahres“? Ich denke dabei an eine Bahre, auf der er seine Kunden legen will.

Ob der Händler seriös ist oder nicht, kann ich natürlich nicht sagen, da ich weder Pelze noch Gold zu verkaufen habe. Aber ich weiß aus den Medien, dass es immer wieder ältere Mitbürger sind, die von solchen Händlern abgezockt werden. Und deshalb rate ich: Vorsicht!

Seien Sie skeptisch, wenn Sie solche Reklame wie nebenstehend sehen! Der MARKT druckt diese Annonce, ohne den Inserenten und den Inhalt der des Inserates auf Seriosität zu überprüfen. Allein das Wort „Bahres“ sollte schon Misstrauen erwecken!

Und wenn Sie Eltern und Großeltern haben, die im Besitz von Pelzen und Goldschmuck sind, sollten Sie aufpassen, dass die älteren Herrschaften (m/w/d) keine Dummheiten machen!

Damit Sie wissen, was ich meine, habe ich einen Filmbeitrag vom SWR herausgesucht, den Sie sich bitte vor Augen führen wollen: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Juli 2023

Schmidtchen mit den elaschtischen Worten und den „guten Entscheidungen zum Wohl der Menschen“

Die Älteren von Ihnen haben vielleicht noch den Song über Schmidtchen Schleicher in Erinnerung, den Tänzer mit den „elaschtischen“ Beinen. Und zwischen Christian Schmidt von den Grünen und dem besagten Schleicher Schmidt sehe ich Parallelen, und zwar beim Schleichen. Aktuelles Beispiel ist die Politiker-und-Parteien-Reklame-Kolumne im MARKT von diesem Wochenende, woraus ich Ihnen zwei Absätze vor Augen führe, aus denen abzulesen ist: Der Stadtverordnete Christian Schmidt erzählt den Bürgern wieder einmal grüne Döntjes.

Wir lesen: „Die Stadtwerke … sind von sich aus auf die Stadt zugekommen“. Luschtisch, oder? Denn es dürfte auch dem Stadtverordneten Christian Schmidt bekannt sein, dass die Stadtwerke Ahrensburg = Stadt Ahrensburg sind. Mit anderen Worten: Die Stadt Ahrensburg ist von sich aus auf die Stadt Ahrensburg zugekommen – ich schlapp mich lach!

Und dann kommt der absolute Brüller der Woche! Der Grüne Stadtverordnete Christian Schmidt behauptet allen Ernstes, die Ahrensburger Politik habe bei S4/Fehmarnbeltquerung stets gemeinsam gehandelt und zusammen „gute Entscheidungen zum Wohl der Menschen getroffen“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juli 2023

Wochenblatt MARKT: Rost im Stadtwappen-Napf für Hunde und indirekte Spenden für den Kinderschutzbund

Das Anzeigenblatt MARKT ist dafür bekannt, dass die Redaktion sehr zurückhaltend agiert mit Beiträgen, aus denen Kritik an Stadt, Politik und Institutionen abzulesen ist. In dem Werbeblatt wird in aller Regel schöngeredet, was in der Stadt Ahrensburg passiert. Und weil das eben die Regel ist, habe ich mich heute über eine weitere Ausnahme gefreut, nachdem schon in der vergangen Woche ein kritischer Bericht erschienen ist.

Quelle: MARKT

Unter der Überschrift „Rost! Stadt verteilt Näpfe, die kein Wasser vertragen“, berichtet die MARKT-Redaktion in ihrer aktuellen Ausgabe über die Wassernäpfe für Hunde, die Citymanager Christian Behrend an Ahrensburger Läden verteilt hat. Diese Näpfe sind mit dem Wappen der Stadt versehen und sollen nach amtlicher Angabe „hochwertig“ sein. Das aber sind sie offenbar nicht, denn schon nach kurzer Zeit setzen sie Rost an, wie empörte Kaufleute berichten und darauf hinweisen, dass einfache Plastiknäpfe nicht nur billiger, sondern auch zweckdienlicher gewesen wären.

Lob für den MARKT für den Bericht. Und gleichzeitig mein Tadel für einen zweiten Beitrag in der heutigen Ausgabe. Hier wird ein Foto der BürgerStiftung Region Ahrensburg abgedruckt mit der Überschrift: „Bürger-Stiftung spendet an Kinderschutzbund“. Und das ist, wie Leser von Szene Ahrensburg wissen, nicht korrekt.

Richtig ist: Bürger haben für den Kinderschutzbund gespendet. Denn sie haben ihr Geld für den Kinderschutzbund auf das Konto der BürgerStiftung Region Ahrensburg eingezahlt, die dieses Geld also nicht gespendet, sondern nur gebündelt und weitergeleitet hat an den Kinderschutzbund Stormarn, für den die Bürger gestiftet haben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juli 2023

Ahrensburg: Wir haben eine doppelte Olympia-Siegerin in der Stadt – und der Bürgermeister guckt weg

An diesem Wochenende hat der MARKT einen besonderen Aufmacher, den ich eigentlich von der Stormarn-Redaktion Abendblatt erwartet hätte: „Die Olympia-Siegerin, die (hier) keiner bemerkte“. Und diese Siegerin ist die Ahrensburger Reiterin Andrea Sperlich, die bei den Special Olympics in Berlin zwei (!) Goldmedaillen gewonnen hat – siehe die Abbildungen links!

Da Sie den MARKT vermutlich in Ihrem Briefkasten gefunden haben, liebe Mitbürger, brauche ich an dieser Stelle nicht alle Einzelheiten zu der tollen Leistung unserer Mitbürgerin zu wiederholen. Der Aufmacher des Blattes setzt sich im Innenteil fort, wo leider aus der Andrea ein „Andreas“ geworden ist. Und dort ist auch ein Foto mit Andrea Sperlich und ihrer Trainerin Stefanie Rückner zu sehen bei ihrer Ehrung durch Andy Grote, Hamburgs Senator für Inneres und Sport. Und hierzu zitiere ich einen Absatz aus dem MARKT im Original – siehe die nebenstehende Abbildung rechts, den Sie bitte mal anklicken und aufmerksam lesen wollen!

Mein ausdrückliches Lob für den MARKT, der damit zeigt, dass die Redaktion auch mal kritisch über die Zustände in Ahrensburg berichten kann. Und so erfahren wir indirekt, dass weder Bürgermeister Eckart Boege noch sein 2. Stellvertreter Christian Schubbert-von Hobe (Die Grünen), Vorsitzender vom sogenannten „Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss“, die Sportlerin öffentlich geehrt und belohnt haben. Vom Behindertenbeirat ganz zu schweigen. Und das, meine lieben Mitbürger, zeigt mir wieder einmal:

Das Wir-Gefühl in Ahrensburg ist im Laufe der vergangenen Jahre  voll auf der Strecke geblieben. Und dazu zitiere ich eine alte Volksweisheit und also lautend: Der Fisch stinkt vom Kopf her zuerst.

Und während der MARKT heute ein großes Thema für Ahrensburg gebracht hat, werden Nicht-Abendblatt-Leser sich vielleicht fragen: Was bringt die große deutsche Abonnementszeitung aus der Funke Mediengruppe am heutigen Tage in ihrem speziellen Teil für Stormarn und die Region ringsherum? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Juli 2023