Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

Ich verstehe nur Bahnhof: Was ist hier eigentlich passiert?

Da ich das Hamburger Abendblatt nicht nur in der gedruckten Form, sondern auch online abonniert habe, um aktuelle Meldungen aus Stormarn nicht erst am Folgetag zu erfahren, war es heute mal wieder der Fall. Nämlich heute ist eine aktuelle Meldung aus Stormarn erschienen, von einem Fall, der sich gestern zutragen hat – wenn Sie mal auf die nachstehende Abbildung klicken wollen!

Wir sehen ein Foto, bei dem es sich um das berühmte „Symbolbild“ der Zeitung handelt. Und wir erfahren: Ein Mann hat sich am Bahnhof „an Schloss zu schaffen“ gemacht. So steht es in der Unter-Überschrift. Und im Kleingedruckten erfahren wir, „der Mann hatte sich am Montagnachmittag gegen 16.40 Uhr an einem Fahrradständer am Ahrensburger Bahnhof verdächtig verhalten“. Was ein Zeuge beobachtet hat.

Als der Zeuge den Mann ansprach, lief der weg und nahm die Regionalbahn nach Bargteheide. Dort wurde er von der Polizei festgenommen und „gab in seiner Vernehmung die Tat zu“. Und der Bericht endet mit dem Fazit: „Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.“

Ich möchte gern wissen: Welche Tat hat „der 48jährige aus Barsbüttel“ zugegeben? Aus dem Symbolfoto ist nicht erkennbar, ob der Festgenommene das Schloss  mit dem Bolzenschneider geknackt oder versucht hat, es zu knacken. Oder ob er nur die Absicht gehabt hat, es knacken zu wollen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. November 2018

Was ist „Fördergeld“? Fördergeld ist unser aller Steuergeld

„Ahrensburg beantragt Fördergeld für einen Stadtpark“, meldet die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt. Und ich weise darauf hin, dass Ahrensburg bereits Fördergeld für einen Stadtpark bekommen hat, wenn Sie sich bitte mal die Parkanlagen in der Großen Straße anschauen wollen! Und Ahrensburg hat auch noch einen anderen Stadtpark, den wir als Schlosspark kennen und der auch schon viel Geld gekostet hat. Warum, um alles in der Welt, muss hinter dem Rathaus ein weiterer Stadtpark gebaut werden…?!

Frei aus Abendblatt

Wenn jetzt jemand sagt: Das muss ja nicht aus der Stadtkasse von Ahrensburg bezahlt werden, weil Fördergelder aus der Landeskasse kommen, dann sage ich: Steuergeld bleibt Steuergeld. Und wer ein Luxus-Klo nach dem anderen in die Stadt stellt und das Rathaus eine Nacht auf Kosten der Bürger blau anstrahlt, der hat kein Fördergeld verdient!

Auch der Speicher am Marstall, dessen Ankauf eine Million Euro verursacht und mit Fördergeld bezahlt wurde, steht seitdem leer. Und der Kauf ist jetzt drei Jahre her. Genauso wurde auch der Mehrzweckplatz, der zwischen Marstall und Speicher liegt, mit Fördergeld gebaut. Und? Seitdem dient er den Gästen und Lieferanten vom ParkHotel als willkommener Parkplatz, und zwar kostenlos.

Wenn Anträge von Ahrensburg in Kiel eintreffen, dass wieder mal Fördergeld benötigt wird, dann sollte man in der Landeshauptstadt mal ganz genau in die Schlossstadt gucken! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. November 2018

Traurige Kastanienbäume am Lindenhof: Der Tunnelbau hat zu Vorschäden der Bäume geführt

Alles klar: Die kranken Bäume am Rande der Lindenhof-Bebauung haben „Vorschäden“. Und diese Bäume sind Kastanien und  keine Linden, wie ich fälschlicherweise angenommen hatte. (Die Linden auf der anderen Seite in der Wilmelmstraße wurden ja schon abgeholzt. Warum? Vermutlich, weil sie Vorschäden gehabt hatten.)

Frei nach Abendblatt

Am Wochenende fand ich den nebenstehenden Bericht im 3. Buch Abendblatt. Darinnen steht die Information aus dem Umweltausschuss: „’Die Verwaltung hat uns eine nachvollziehbare Erklärung für den schlechten Zustand der Bäume geliefert‘, sagt der Ausschussvorsitzende Christian Schmidt von den Grünen.“ Und diese Erklärung lautet: Die Vorschädigungen der Kastanien stammen aus den letzten Jahrzehnten aufgrund diverser Maßnahmen wie Tunnelbau und Parkplatznutzung. Außerdem war in den Kastanien die Maniermotte tätig. Und dazu kam dann noch die Trockenheit im vergangenen Sommer.

Zur Info: Der besagte Tunnel wurde vor rund 30 Jahren gebaut. Und deshalb füge ich prophylaktisch hinzu, dass möglicherweise auch die Bäume an der Alten Reitbahn geschädigt wurden durch den Bau eben dieses Tunnels und durch die Autos, die dort parken. Das halte ich fest in weiser Voraussicht auf das, was dort eventuell noch kommen könnte.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. November 2018

Ahrensburger wollen die Wahrheit. Heute finden sie diese im 3. Buch Abendblatt!

Immer wieder spieße ich in meiner kleinen Presseschau das Hamburger Abendblatt mit seinem 3. Buch auf, nämlich der Stormarn-Beilage. Mitunter weise ich dort aber auch auf Beiträge hin, die beachtenswert sind. Und dabei kann es sich auch schon mal um ein Symbolbild handeln, das von der Redaktion immer wieder gern online in den Raum gestellt wird.

Heute steht allerdings ein Symbolbild in der gedruckten Ausgabe vom 3. Buch Abendblatt, und zwar unter der Rubrik: „Das ist los in der Region“. Und was dort los ist, können Sie dem Dialog zwischen einem Redakteur mit einer Dame entnehmen, die nicht aus dem Zeitungs- sondern aus einem anderen Gewerbe kommt – wenn Sie Ihr Augenmerk bitte mal nach links richten wollen!

Damit könnte man der Stormarn-Redaktion des Blattes eine gehörige Portion Selbstironie bescheinigen. Einen kleinen Abstrich muss ich dabei allerdings machen, denn das Symbolbild aus der Redaktion stammt gar nicht von der Redaktion sondern vom Blogger, der dieses Bild symbolhaft auf die Seite der Stormarn-Beilage platziert hat.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. November 2018

Alle Tage wieder: Fake News von den Meinungsmanipulatoren aus der Großen Straße in Ahrensburg + UPDATE

„Ahrensburger wünschen sie autofreie Innenstadt“, behauptet die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt heute online – siehe die Abbildung unten links! Woher Janina Dietrich, die rasende Reporterin, das weiß? Nun, sie hat doch tatsächlich vier Bürger befragt. Und zwei von ihnen wünschen sich tatsächlich eine autofreie Innenstadt. Soviel zum Thema Meinungsmanipulation durch Hinnerk Blombach & Co. Meine Meinung: Allmählich sollte sich der Deutsche Presserat mal mit solchen Fake News aus der Ahrensburger Redaktion beschäftigen!

aus: Hamburger Abendblatt online

In der gedruckten Ausgabe lautet die Überschrift dann plötzlich anders. Hier lesen wir: „Autofreie Innenstadt? So denken Ahrensburger“  – siehe die Abbildung unten rechts!

Der Inhalt des Berichtes ist trotzdem ein Witz, über den viele Ahrensburger Bürger und Geschäftsleute allerdings wohl kaum lachen können. Natürlich gibt es den einen oder anderen Ahrensburger, der sich eine autofreie Innenstadt wünscht. Manch einer würde sich auch darüber freuen, wenn wieder Kutschen durch die City fahren würden. Und die Redaktion hat ja auch tatsächlich zwei Ahrensburger gefunden, die eine autofreie Innenstadt wünschen. Ich zitiere dazu eine Meinung aus dem heutigen Beitrag: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. November 2018

Experten waren in Ahrensburg. Und haben meine Expertisen bestätigt

Heute berichtet die Stormarn-Beilage im Abendblatt über eine Gruppe von wichtigen Leuten, die für zwei Tage nach Ahrensburg gekommen waren. Es war die Expertengruppe „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Und schon in der Überschrift erfahren wir: „Fachleute rügen Ahrensburgs Verkehrspolitik“. Und die Unterzeile lautet: „Expertenrunde im Ministeriumsauftrag rät: Innenstadt entlasten, Autos runter vom Rathausplatz, Straße am Alten Markt zeitweise sperren!“ 

Frei nach Abendblatt

Ich komme auf die wichtigsten Punkte zurück, die ich seit Jahren rüge, und zitiere dazu aus dem heutigen Beitrag  der Zeitung. Alsdann:

Wie häufig habe ich schon gefordert, dass die Autos vom Rathauspatz verschwinden müssen und der Platz neu gestaltet werden muss. Nun lese ich:

„Auch der Rathausplatz müsse in Angriff genommen werden, so die Meinung der Gruppe. Das Wichtigste: Die Autos müssten runter.“

Mehr als deutlich habe ich vor den drei bis sechs Meter hohen Lärmschutzwänden an der Regionalbahn gewarnt und Alternativlösungen gezeigt. Nun lese ich:

„Sie ermahnen die Stadt zudem, beim Lärmschutz für die neue S-Bahn-Linie überlegt zu handeln und nicht die 08/15-Lösung mit drei bis sechs Meter hohen Wänden zu nutzen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. November 2018

Ahrensburger Weihnacht 2018: Die Stormarn-Redaktion will uns nach Hamburg schicken

Heute berichtet die Stormarn-Redaktion online über Weihnachtsmärkte. Allerdings nicht über Weihnachtsmärkte in Ahrensburg oder in Stormarn sondern über Weihnachtsmärkte in Hamburg. (Immerhin wird heute im Blatt auch der Weihnachtsmarkt auf Gut Basthorst angepriesen.) Und der Leser bekommt „die große Übersicht – 48 Tipps“. Unter diese Information habe ich die Stormarn-Beilage vom 20. 04. 2012 gelegt, wo wir erfahren haben: „Schloss-Weihnachtsmarkt wieder da“. Und auf dem Bilde sehen wir unseren Bürgermeister, die Schlossherrin und zwei Herren von der Veranstaltungsfirma.

Frei nach Abendblatt

Wer Augen hat, um zu lesen, und Ohren, um die hören, der las und hörte, dass der von der Stadt Ahrensburg initiierte Weihnachtsmarkt geschmolzen war wie ein Schneemann in der Sonne. Das ist nun gut 6 (sechs) Jahre her, ohne dass ein Schloss-Weihnachtsmarkt in dieser Zeit wieder da gewesen ist.

Und weil die Redaktion den Bericht über die Weihnachtsmärkte in Hamburg morgen sicherlich auch im 3. Buch Abendblatt nachdruckt, rege ich an, dass man dazu doch bitte schön ein Interview mit Bürgermeister Michael Sarach bringen sollte, wo er befragt wird und Auskunft darüber gibt, was er in den vergangenen Jahren alles unternommen hat, damit es auch in diesem Jahr wieder (k)einen Weihnachtsmarkt am Schloss geben wird und wir Bürger uns wieder trösten müssen mit dem kleinen Adventsmarkt des Bürgervereins auf dem Rondeel, der alljährlich viel Zuspruch findet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. November 2018

Hamburger Abendblatt: Familie Levenhagen (sprich: CDU & Grüne) klüngelt mit einem Investor im Hinterzimmer

Dass die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt in Ahrensburg unbedingt „das Kino retten“ will, ist nicht neu. Deshalb hat man auch wieder mal eine der berühmten, weil nicht repräsentativen Manipulations-Meinungsumfragen gemacht, nach der „mehr als 92 Prozent der Befragten“ wieder ein Kino in Ahrensburg haben wollen. Und im Himmel wollen sie vermutlich Jahrmarkt haben.

aus: Hamburger Abendblatt

Die Alternative wäre gewesen, hätte die Redaktion gefragt, wie viele Menschen preisgünstigen Wohnraum in Ahrensburg haben wollen. Oder wie viele Einwohner wieder ein Krankenhaus in der Stadt wünschen. Aber solche Fragen stellen sich für die Redaktion natürlich nicht, denn die hat nur Kino im Kopf, vermutlich in der Hoffnung, dass die Programm-Anzeigen dann im eigenen Blatt erscheinen und Geld in die Verlagskasse bringen. Oder weil die Redaktionsmitglieder sich Freikarten erträumen.

Und wir lesen, dass CDU und Grüne angeblich Geheimgespräche mit dem Investor führen, bei denen die anderen Parteien ausdrücklich ausgeklammert werden. Spätestens an dieser Stelle sollte der brave Bürger höchst misstrauisch werden und daran denken: Der CDU und den Grünen verdanken wir bereits die Bebauung des Lindenhofes! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. November 2018

3. Buch Abendblatt: „Mann hat Rücken auf dem Bahnsteig“

Auf der Seite 1 vom 3. Buch Abendblatt steht heute oben rechts eine Geschichte von Andreas Burgmayer, Abendblatt-Redakteur bei der Regionalausgabe Norderstedt. Gekennzeichnet ist die Story als „Glosse“, also ein kurzer, witziger Text, mit dem ein aktuelles Ereignis aufs Korn genommen wird. Und was macht der Autor aus Norderstedt in seiner Glosse mit dem Titel: „Mann hat Rücken auf dem Bahnsteig“…?

Der Redakteur schreibt, dass er im Fernsehen ein paar Übungen für Rückenentspannung gesehen hat. Und diese Verrenkungen hat er dann am Morgen auf dem Bahnsteig gemacht, als er auf seinen Zug gewartet hat. Und das war anscheinend unerhört witzig.

Aber ich komme zurück auf die Überschrift, also „Mann hat Rücken auf dem Bahnsteig“. Damit meint der Schreiber also sich selber. Andere Leute dagegen haben keinen Rücken auf dem Bahnsteig. Und können deshalb kein Rückgrat zeigen, wenn sie auf den Zug warten oder wie oder was…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. November 2018

Echt der Wahnsinn: Ralph Klingel-Domdey ist heute tatsächlich über seinen eigenen Schatten gesprungen!

Donni, donni aber auch – das hätte ich auch in meinen kühnsten Träumen nicht für möglich gehalten! Ralph Klingel-Domdey, leitender Redakteur vom Hamburger Abendblatt und Einwohner der Stadt Ahrensburg, hat heute im 3. Buch seiner Zeitung einen Beitrag geschrieben mit der Oberzeile „Ansichtssache“. Und die Überschrift lautet: „Stauprobleme und Parkplätze – Ahrensburg muss in die Zukunft schauen“ mit der Unterzeile: „Mit dem Aus für die Tiefgarage unter dem Stormarnplatz ist ein wichtiges Zunkunftsprojekt gescheitert. Die Stadt braucht eine weitblickende Lösung für Verkehrsprobleme“ – siehe die Abbildung!

aus: Hamburger Abendblatt

Ich konnte es fast nicht glauben: Das steht in einer Zeitung, deren Redaktion bis dato immer wieder behauptet hat, es gäbe genug Parkmöglichkeiten in Ahrensburg! In seinem Bericht über die Situation kommt Klingel-Domdey zu vernünftigen Empfehlungen, nämlich zu denen, die ich seit Jahren gebetsmühlenartig auf Szene Ahrensburg predige – was Sie auf diesem Blog alles ausführlich nachlesen können. Und damit unterstreicht der Journalist auch meinen Blogeintrag von gestern mit der Überschrift: „Parken unter bzw. auf dem Stormarnplatz: Ich stelle die Kompetenz vom Bau- und Planungsausschuss in Abrede“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. November 2018