Schlagwort-Archiv: Edeka

Meine Prognosen: Unsicherer Standort für einen neuen Edeka-Markt, und ein Kino wird kaum Besucher haben

In der Bahnhofstraße, dort wo heute der Edeka-Markt ist, soll ein Kino entstehen. Ein Kino, das für Ahrensburg nicht benötigt wird. Das Stormarner Tageblatt berichtet: Dieses Kino soll mehrere Vorführsäle mit insgesamt 700 Plätzen bekommen, so der Investor, die Melchers Immobilien GmbH. Und diese Platze, so rechnet der Melchers-Geschäftsführer, werden mit 10 Prozent Auslastung veranschlagt. Ich wiederhole: 10 Prozent.

aus: Stormarner Tageblatt online

Da ich vermute, dass diese Berechnung im Rahmen einer repräsentativen Erhebung zustande gekommen ist, ergibt sich damit, was ich schon seit Ewigkeiten prognostiziert habe: Ein Kino in Ahrensburg ist überflüssiger als Wasser, nämlich überflüssig. Und je länger der Bau so eines Kinos dauern wird, desto attraktiver werden die Groß-TV-Geräte daheim und die Angebote von Netflix & Co.

Frage an Ahrensburger Unternehmer: Würden Sie in Ahrensburg einen Einkaufsmarkt errichten wollen, wenn Sie schon im Vorwege damit rechnen, dass dieser Markt nur mit 10 Prozent von möglichen Käufern ausgelastet wird? Wohl kaum. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. März 2018

Update: Ralph Klingel-Domdey schreibt mal wieder großes Kino

Der nachfolgende Blog-Eintrag stammt vom 27. November 2017. Die Kommentare jedoch folgten danach. Und das, was Bürgerin Regina kommentiert, hat schon etwas Staub aufgewirbelt. Doch das ist noch nicht genug, denn das Thema ist hochbrisant. Und damit der Beitrag nicht im Archiv „verschwindet“, stelle ich ihn noch einmal nach vorn mit der Bitte, die Kommentare aufmerksam zu lesen. Eine Fortsetzung der Kommentare finden Sie hier. Und woraus sich vielleicht auch die Nervosität des Bürgermeisters erklärt.

Am 15. Oktober 2017 hatte ich die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt zu „Wiedervorlagen“ aufgefordert, so u. a. auch zum Thema „Kino in Ahrensburg“. Und heute hat Ralph Klingel-Domdey das Thema höchst selbst wiedervorgelegt und den futuristischen Aufmacher fabuliert: „Ahrensburgs Kino kommt – aber erst 2022“ – siehe die Abbildung! 

Als kritischer Leser sind mir in dem Bericht zwei Passagen aufgefallen, zu denen ich Fragen habe. Und wenn es Ihnen ebenso ergeht wie mir, dann lesen Sie bitte weiter wie folgt:

aus: Hamburger Abendblatt

3. Buch Abendblatt: Im Februar 2009 überrascht Hans-Peter Jansen, Pächter des Bargteheider Cinema Paradiso, mit dieser Idee: Er träumt von einem Kino mit drei Sälen im alten Speicher auf dem historischen Gutshof am Schloss. Er will den Charme des Backsteingebäudes mit modernem Kino-Flair verbinden und das Haus hinter dem Kulturzentrum Marstall zum Treffpunkt mit überregionaler Bedeutung machen. „So“, sagt Jansen, „können wir auch junge Leute ranholen. Diese Generation fehlt hier.“ Es gibt positive Signale aus dem Rathaus und von der Politik. Dann folgt wieder eine Pause.

Meine Frage: Obwohl es damals positive Signale aus dem Rathaus und von der Politik gegeben hat: Warum wurde das Projekt mit der Idee von Hans-Peter-Jansen nicht schon längst verwirklicht? Hat der Mann womöglich keine Lobby bei bestimmten Leuten in der Stadt Ahrensburg…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Dezember 2017

Edeka-Ammersbek: Schmuck mit fremden Geldern

An den Automaten für die Rückgabe von Pfandflaschen befinden sich zwei Tasten: Mit der einen kann man sein Pfandgeld zurückerhalten, mit der anderen kann man es für einen guten Zweck spenden. In diesem Zusammenhang hat der Edeka-Markt Martens in Ammersbek eine Anzeige im Anzeigenblatt MARKT geschaltet – siehe die Abbildung!

aus: Anzeigenblatt MARKT

Wir erfahren: Kunden des Marktes haben ihr Pfandgeld gespendet. Über 1.700 Euro, also eine ganze Menge. Und dieses Geld wurde dem Freundeskreis für Flüchtlinge in Ammersbek gespendet, was durchaus löblich ist.

Nun aber meine Frage: Wieso, warum und weshalb schaltet der Edeka-Markt dazu eine Anzeige im MARKT für Ahrensburg und Umgebung? Hat der Edeka-Kaufmann die Summe vielleicht beträchtlich aufgestockt, sodass nicht allein die Kunden gespendet haben, sondern auch der Herr Martens?

Auf dem Riesenscheck, den der Edeka-Mitarbeiter überreicht, ist zu sehen: Edeka Bank. Frage: Was ist das für eine Bank? Eine Sitzbank? Oder vielleicht eine Hobelbank? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. November 2017

Was hat EDEKA mit dem Hamburger Abendblatt gemeinsam? Antwort: gar nichts.

Stellen Sie sich vor, liebe Leser, die Handelskette EDEKA würde folgende Aktion machen: Es hängt ein Plakat im Supermarkt aus mit dem Aufruf an EDEKA-Kunden: „Helfen Sie unseren Kindern: Werden Sie Essen-Pate“. Dazu die Erklärung: „Ihre persönliche Spendenaktion für Familien, Alleinerziehende und Kinder in Ihrer Nachbarschaft“. Und auf die danach gestellte Frage: „Wie wird gespendet?“ kommt die Antwort: „Sie spenden Lebensmittel von EDEKA für ein Jahr im Wert von € 526,80.“

aus: Hamburger Abendblatt

Im weiteren Text der Anzeige wird gefragt: „Was haben die Empfänger davon?“ Die Antwort: „täglich eine gesunde Nahrungsquelle, gestärkte Körperkräfte, mehr Chancen für ihr weiteres Leben“.

Auf die Frage: „Wer kann spenden?“ erfolgt die Antwort: „Einzelpersonen, Familien, Stiftungen, Ungernehmen – Jeder, der junge Menschen fördern will.“

Danach dann die Frage: „Was haben die Spender davon?“ Hierzu die Antwort: „gesellschaftlicher Beitrag mit Vorbildfunktion, aktive Integration von Kindern aller Kulturkreise, mehr Perspektive für den Nachwuchs in Ihrer Region“. Am Ende dann der Text: „Essen-Paten – Lieblings-Aktion EDEKA“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. März 2017

Schlachtfest im MARKT: Kopf ab zur Feier des Tages!

Zwei Begriffe, die in meinen Augen nicht zusammenpassen, sind die Wörter „Schlachten“ und „Fest“. Womit ich sagen will: Warum soll man ausgerechnet ein Fest feiern, bloß weil die Sau geschlachtet wird? Und ganz besonders albern ist es, wenn ein Schlachtfest in einem Edeka-Markt stattfindet, wo Geflügel geschlachtet wird.

Bildschirmfoto 2015-12-02 um 15.00.42Dieser Edeka-Markt ist zum Glück nicht in Ahrensburg – Gott, sei Dank! Denn dort findet ein „Großes Geflügel-Schlachtfest“ für die Kunden statt. Was meint: Im festlich geschmückten Supermarkt steht der festlich gekleidete Schlachter mit seinem Hackebeil vor einem großen Klotz und hackt dem Geflügel die Köpfe ab, dass das Blut nur so durch die Gegend spritzt. Und die Kunden freuen sich, weil sie frische Puten, Hähnchen, Hühner und Enten direkt von der Schlachtbank bekommen.

Zwar gibt es frisches Geflügel das ganze Jahr lang in allen Supermärkten, aber eben nicht blutend frisch. Und deshalb können Sie nun nach Bargteheide oder Trittau fahren, um sich dort bei Süllau einzudecken. Ob Sie das Federvieh selber rupfen müssen, kann ich der Anzeige nicht entnehmen.

Und am Fuße der Annonce steht noch eine Ansprache, die sich direkt an „Liebe Kinder!“ richtet. Dabei geht es aber nicht um den Schlachter, sondern um den Nikolaus.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Dezember 2015

Sind Sie schwanger? Dann auf zu Edeka nach Ammersbek!

Was ist „Promoter“? Ein Promoter ist ein Veranstalter von professionellen Wettkämpfen, insbesondere Boxen, Ringen, Radsport. Und im Showgeschäft ist ein Promoter der Veranstalter, Organisator von Konzerte, Tourneen, Pop-Festivals o. Ä. Das vorab.

(Zitat aus: Hamburger Abendblatt)

(Zitat aus: Hamburger Abendblatt)

Meine Eingangsfrage kommt nicht von ungefähr. Denn wenn Sie schwanger sind, sprich: in „Umständen“, und in Ammersbek einkaufen, dann „helfen Ihnen dort Promoter beim Einpacken Ihrer Einkäufe“ im dortigen Edeka-Supermarkt – wenn Sie bitte den nebenstehenden Bericht lesen wollen, der heute auf der Titelseite (!) der Stormarn-Beilage steht!

Nun weiß ich endlich, was Hinnerk Blombach macht, von dem man so gut wie gar nichts liest in der Abendblatt-Beilage: Der Redaktionsleiter arbeitet vermutlich als Promoter fürs Abendblatt und packt den Edeka-Kunden die „stabile Abendblatt-Gewebetasche“ voll.

Außerdem bekommen die Edeka-Kunden einen „Abendblatt-Gutschein“. Sollte dieser Schein gut sein für ein kostenloses Hamburger Abendblatt, dann brauchen Sie den ja als Abonnent eigentlich gar nicht und könnten fragen, ob Sie den bei der Bezahlen Ihrer Abo-Rechnung in Zahlung geben können! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. September 2015

Kino-Supermarkt-Tangente@Ahrensburg-Schilda.ow

Gestern fragte mich ein Leser meines Blogs, warum ich denn nicht aus der letzten Sitzung vom Bau- und Planungsausschuss berichtet habe. Meine Antwort war kurz: „Weil ich nicht dort gewesen bin.“ Rückfrage: „Und warum nicht?“ Hierzu ist meine Antwort etwas länger und lautet wie folgt:

Abg Kreis Stormarn KopieDie Sache mit der Alten Reitbahn, dem Edeka-Markt und einem Kino sind in meinen Augen kompletter Unfug – jedenfalls in den derzeitigen Darstellungen. Zum einen wird sich in Ahrensburg kein Kino wirtschaftlich rechnen lassen, zum anderen braucht Ahrensburg mehr und auch preisgünstigen Wohnraum. Was bedeutet: Ein Hochhaus – und zwar das höchste in Schleswig-Holstein – auf der Alten Reitbahn. Und der Edeka-Markt soll dort bleiben, wo er ist, denn Supermärkte im Randgebiet der City gibt’s schon mehr als genug. Und wenn der Edeka-Markt neu gebaut werden muss, dann bitte sehr am selben Ort und das mit einer Tiefgarage und einem drei- oder vierfachen Parkdeck, das städtisch finanziert werden könnte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juli 2015

Vorsicht: fremdes Personal an der Ladenkasse!

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen ein, und zwar in einem Supermarkt. Und gerade wollen Sie an der Kasse ihre gekauften Waren einpacken, da kommt ein junger Mann oder eine junge Frau mit einem grünen Beutel und will Ihr Eingekauftes an- und einpacken. Zum Beispiel die Tampons, die Sie gerade eingekauft haben, oder die Kondome.

Bildschirmfoto 2014-08-29 um 08.58.41Bei dem Helfer handelt es sich aber nicht um einen Service des Supermarktes, sondern um Mitarbeiter vom Hamburger Abendblatt. Das jedenfalls behauptet heute die Stormarn-Beilage.

Wenn Sie in Ahrensburg wohnen: Keine Bange, dass Ihnen so etwas passiert! Wenn Sie allerdings in Ammersbek wohnen, in Bargteheide, Reinbek oder Sandesneben, dann kann es passieren, dass Ihnen an der Kasse vom Edeka- und Famila-Markt die Ware aus der Hand genommen wird. Denn hier wie dort sind die Mitarbeiter vom Hamburger Abendblatt zugange, die mal gucken wollen, was Sie denn so Schönes eingekauft haben.

Und die Supermarkt-Kunden bekommen auch noch „einen grünen Einkaufs-Chip“. Was mit diesem grünen Chip einkaufen können, wird allerdings nicht verraten. Ich vermute: Grünzeug. Und es wird Ihnen auch noch ein „Lesegutschein“ mit eingepackt, mit dem die Supermarkt-Kunden vermutlich das Lesen lernen können für den Fall, dass sie Analphabeten sind.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. August 2014