Der Brüller der Woche: „Die Stadtverordneten kämpfen gemeinsam darum, dass Ahrensburg lebenswert bleibt.“ 😂

Zu diesem Wochenende war Wulf Köpke von der WAB mal wieder an der Reihe, für seinen örtlichen Politklub die Reklametrommel im Anzeigenblatt MARKT zu rühren, indem er die dortige Kolumne gefüllt hat, welche überschrieben ist: „POLITIKER UND PARTEIEN HABEN DAS WORT“. Aus dem Senf, den der Mann zur S4 abgegeben hat, habe ich zwei Passagen herausgehoben, die zeigen, welch Geistes Kind dieser promovierte WABler ist.

So fabuliert Wulf Köpke: „Wenn aber die S4 ein Erfolg werden soll, wäre eine schnelle Planung um bauliche Umsetzung dieser Strecke dringend notwendig.“

Was will uns der Dichter damit sagen? Für wen soll der „Erfolg“ sein – etwa für uns Ahrensburger? Kann nicht sein. Also ist der Erfolg für die Bahn gemeint. Und als Ahrensburger Bürger kann ich dazu nur sagen: Je länger die Planung dauert, desto größer ist die Chance, dass die Bahn endlich aufgibt und die S4 nur bis Rahlstedt laufen lässt und uns mit dem S-Bahnhof-West verschont. Das wäre ein Riesenerfolg für die Stadt Ahrensburg und ihre Bürger, über den sich noch unsere Enkelkinder freuen würden.

Und dann lesen Sie bitte den zweiten Absatz, den ich herausgehoben habe! Wulf Köpke ist tatsächlich der Meinung, dass die Stadtverordneten gemeinsam darum kämpfen, dass Ahrensburg lebenswert bleibt – ich lach mich schlapp! 🤣

An dieser Stelle nur ein paar Stichworte für ein „lebenswertes Ahrensburg“: Rampengasse, Lindenhof-Kolosseum, Reitbahn-Flop & Kinopalast Utopia. Und: Alter Speicher, Hamburger Straße und Velo-Route über das Rondeel. Ja, und lebenswert soll Ahrensburg bleiben mit Parklets, Deppenkreisel und versenk- und beheizbarem Poller. Und mit Haltestellen für Lastenräder. Und last but not least: Lebenswert wäre Ahrensburg angeblich mit einer S4, dem Himmelfahrtskommando für die Stadt und ihre Einwohner!

Hier wie dort haben Ahrensburger Stadtverordnete gekämpft und kämpfen noch so lange weiter, bis sie sich aus der Kommunalpolitik verabschieden, ohne dass ihnen irgendwelche Konsequenzen für ihr Tun und Treiben bevorstehen. Und einer von ihnen ist Wulf Köpke, der heute vom „Schwarzen Loch“ berichtet, in dem er nach der nächsten Kommunalwahl hoffentlich verschwindet!

Postskriptum: Natürlich sind nicht alle Stadtverordneten in einen Topf zu werfen. Aber ein ganz schlimmer Haufen ist das WAB-Quartett – von den Grünen ganz zu schweigen. 🤮

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Mai 2026

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