Schlagwort-Archiv: Edeka

Corona-Schnelltest: Lassen Sie sich bloß nicht beim EDEKA-Kaufmann am Bahnhof testen!

Kürzlich habe ich die easy-Apotheke madig gemacht. Weil eine Kundin, die nach positivem Corona-Schnelltest beim EDEKA-Kaufmann zu easy gegangen war zwecks dortigem PCR-Test und hierzu die Auskunft bekommen hatte, dass der EDEKA-Schnelltest bei easy nicht akzeptiert wird, weshalb ein zweiter Schnelltest vor dem PCR-Test in der Apotheke erfolgen muss.

Okay, die Ansage bei easy gegenüber der Kundin war nicht freundlich. Aber inzwischen ahne ich, warum easy keine Fremdtests akzeptiert: Zwei mir bekannte Personen hatten sich beim EDEKA-Kaufmann testen lassen und bekamen ein positives Ergebnis auf ihre Smartphones geliefert. Beide Personen gingen anschließen zur easy-Apotheke, ließen sich eine halbe Stunde später noch einmal testen und waren beide negativ. Was auch keine sonderliche Überraschung gewesen ist, denn beide Personen hatten keinerlei Symptome. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. März 2022

Zwei Corona-Schnelltests bei einer Person innerhalb einer Stunde – wie das? Antwort: Geht ganz easy!

Ein Kind fühlt sich nicht wohl. Verdacht auf Corona. Schnelltest am Dienstag: negativ. Da das Unwohlsein des Kindes nicht aufhört, erfolgt ein erneuter Schnelltest am Mittwoch, diesmal positiv. Beide Schnelltests wurden durchgeführt beim ACR-Teststation GbR (EDEKA-Markt) in der Bahnhofstraße, wo die Öffnungszeiten sehr viel kundenfreundlicher sind als z. B. bei der easy-Apotheke in der Rampengasse, wo die Familie zu den Kunden gehört.

Nach einem Schnelltest, der positiv ausgefallen ist, muss ein PCR-Test erfolgen. Und den kann man bei der easy-Apotheke durchführen lassen.

So, und nun kommt’s: Die Mutter eilt mit dem positiven Schnelltest eine knappe Stunde später zur easy-Apotheke zwecks PCR-Test. Die Mitarbeiterin erklärt der Mutter, das Kind müsse zuerst einen Schnelltest machen. Die Mutter zeigt den Schnelltest vor, der vor einer Stunde erstanden ist. Die easy-Mitarbeiterin erklärt, das Kind müsse einen Schnelltest bei der easy-Apotheke machen.

Die Mutter fragt: Warum? Die easy-Mitarbeiterin beantwortet diese Frage nicht sondern erklärt in einem nicht besonders kundenfreundlichen Tonfall: „Weil das an der Tür steht!“ Und die wiederholte Frage der Mutter, warum das so ist, wird wiederum mit Roboterstimme beantwortet: „Weil das an der Tür steht!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. März 2022

Große Straße in Ahrensburg: Hier wird Netto von Edeka gedisst

Vorab: Vergleichende Werbung ist in Deutschland erlaubt. Zum Beispiel Preisvergleiche und vergleichende Test-Ergebnisse oder andere deutliche Vorteile, die ein Produkt vergleichsweise gegenüber einem anderen bietet. Was nicht erlaubt ist: Aussagen, die nicht nachvollziehbar sind, oder eine Herabsetzung des Wettbewerbers oder gar die Verächtlichmachung der Konkurrenz. Das könnte vor einem Richter landen und zur Verurteilung desjenigen führen, der unlauteren Wettbewerb getrieben hat.

In der Großen Straße in Ahrensburg sehen wir gerade ein City-Light-Poster von Edeka. Darauf steht: „Ungünstig: Dann gehst du zu Netto, aber findest nicht alles. Günstig: Alles günstig bei Edeka bekommen.“ Dazu ein kleines Mädchen, das an die Fernsehwerbung von Netto erinnert.

Dieses ist ein klarer Wettbewerbsverstoß, denn hier wird Netto von Edeka gedisst, weil für die Behauptung kein Beweis von Stimmigkeit erbracht wird. Zumal man bei Netto möglicherweise auch Angebote findet, die es bei Edeka nicht gibt.

Trotzdem muss Edeka keinen Ärger mit Netto befürchten. Denn: Es handelt sich hier um ein abgekartetes Werbespiel. Weil nämlich Netto eine Tochter von Edeka ist. Was bedeutet: Alles ist abgesprochen, um der Werbung beider Unternehmen eine besondere Aufmerksamkeit zu verschaffen – was ja hiermit auch auf Szene Ahrensburg passiert ist. 😉

Allerdings: In Ahrensburg könnte es Ärger geben. Denn hier gibt es kein Netto von Edeka, sondern der Netto-Laden am Reeshoop in Ahrensburg, der einen Hund im Markenzeichen führt, gehört zu einem dänischen Unternehmen. Und den meint Edeka nicht – jedenfalls nicht offiziell. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Januar 2022

Szene Ahrensburg gibt Deutschunterricht für den EDEKA-Kaufmann

Es ist schon putzig zu verfolgen, was in der EDEKA-Werbung passiert. Zur Erinnerung: In der vergangenen Woche habe ich auf Szene Ahrensburg die Rechtschreibfehler in einer EDEKA-Anzeige vom Kaufmann Höfling moniert, die im MARKT erschienen war. Eine Woche später ist diese Anzeige nun erneut erschienen, und zwar in leicht veränderter Form – wenn Sie sich die beiden Versionen bitte mal anschauen und vergleichen wollen!

Sie werden erkennen: Den Imperativ des Verbes „umgehen“,  hat EDEKA nun korrekt klein geschrieben. Das Adjektiv „schlau“ dagegen ist dort nach wie vor mit großem S versehen, vermutlich weil man glaubt, dass das besonders schlau ist. Und das Substantiv „Trödeln“, das zuvor fälschlich „trödeln“ geschrieben wurde, ist nun ersetzt worden durch „warten“, das allerdings hier ebenfalls ein Substantiv ist und folglich großgeschrieben werden muss.

Immerhin: Das falsche „sie“ im roten Balken am Fuße hat man nun berichtigt und großgeschrieben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Dezember 2021

Und für die Kunden von Edeka gibt es jetzt ein Exitgate

Wussten Sie schon: Bei Edeka-Höfling in der Bahnhofstraße können Sie den „Markt über die Fastlane“ verlassen oder durch das „Exitgate“. Das zeigt Höfling in seiner Werbung im MARKT an. Außerdem verrät dieser Kaufmann, der Lebensmittel herzt, dass seine Werbung nicht besonders schlau ist.

Begründung: „Sei Schlau – Umgeh den Stau“, lesen wir in dem Inserat. Und das ist ein Satz mit zwei Rechtschreib- und einem Interpunktionsfehler, muss korrekt lauten: „Sei schlau – umgeh den Stau!“

Mehr noch: Höfling verspricht „kein trödeln“ und meint: kein Trödeln. Und er ist „gerne für sie da“ und meint vermutlich Sie. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Dezember 2021

Uwe Gaumann (CDU): Legen Sie Ihr Mandat als Ahrensburger Stadtverordneter sofort nieder! Wegen bewusster Irreführung der Bürger.

Die Politiker-Werbe-Kolumne im MARKT ist heute mal wieder lustig. Dennoch können wir Bürger nicht darüber lachen, denn das, was Uwe Gaumann, Stadtverordneter der CDU, dort unter der Überschrift „Ja, wo parken Sie denn…?“ schreibt, ist erkennbar die Unwahrheit. Und damit eine bewusste Irreführung der Bürger.

Um es kurz zu machen: Uwe Gaumann schreibt, dass während der Bauphase auf der Alten Reitbahn dort circa 135 bis 150 Parkplätze wegfallen und damit „die Parkplatzsitation weiter verschärfen“. Womit er zwar richtig erklärt, dass die derzeitige Parkplatzsituation schon heute verschärft ist, aber was er dann von sich gibt, ist – um es mal milde zu sagen – eine Unverschämtheit gegenüber uns Bürgern.

Gaumann schreibt, dass seine Fraktionen „gemeinsam mit politischen Mitbewerbern“ 121 Parkplätze auf dem Stormanplatz beschlossen haben, die inzwischen erstellt sind. Was bedeutet: 14 bis 29 Abstellplätze weniger als zur Zeit auf der Alten Reitbahn vorhanden sind! Und damit fallen auch noch weitere Parkplätze auf dem Parkplatz „Grauer Esel“ weg, was Gaumann natürlich verschweigt. Und dann kommt’s noch dicker:

CDU-Gaumann: „Aber die Parkplätze auf der Alten Reitbahn sind nicht für immer verloren. In zwei Tiefgaragenebenen werden 196 Stellplätze angelegt. Davon stehen 149 der Öffentlichkeit zur Verfügung, auch wenn 118 Parkplätze dem Stellplatznachweis des Nahversorgers dienen.“

Uwe Gaumann, haben Sie noch all Ihre Sinne beisammen oder nur Unsinn und Blödsinn…?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Dezember 2021

Ein neuer Skandal zeichnet sich ab: Was will Ahrensburgs Bauamtsdirektor Peter Kania verschweigen…?

Der Leser vom 3. Buch Abendblatt erfährt heute: „Arbeiten auf Alter Reitbahn starten im Frühjahr“. Und wer es nicht weiß: Die Stadt Ahrensburg hat das städtische Grundstück, das bis heute ein öffentlicher Parkplatz ist, an die Melchers-Gruppe verkauft, die dort einen Edeka-Markt errichten und Wohnungen bauen will.

Hierzu muss man als Einwohner der Stadt Ahrensburg wissen, dass das Grundstück von der Verwaltung nicht landesweit zum Kauf ausgeschrieben wurde, sondern es wurde unter der Hand verkauft. Und sollte sich erweisen, dass der Marktwert dieses Areals erkennbar über dem Verkaufspreis liegt, dann würde der Kaufvertrag ungültig sein – behaupte ich jedenfalls, denn dann könnte sich der Verdacht eines verbotenen Kopplungsgeschäftes bestätigen.

Seit dem Abschluss der Verkaufsverhandlungen war ich neugierig zu erfahren, wie hoch der Preis für die Alte Reitbahn ist. Doch bis jetzt wurde die Summe nicht öffentlich genannt. Und nun – halten Sie sich bitte fest, liebe Mitbürger! – steht heute in der Zeitung: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. November 2021

Großes Kino in Ahrensburg: Erst Edeka, dann Hollywood!

Warum hat die Stadt Ahrensburg unser Grundstück Alte Reitbahn an einen auswärtigen Investor verkauft zu einem Preis, der von der Verwaltung bis heute geheimgehalten wird? Tatsache ist: Familie Levenhagen hat es so beschlossen. Und ein Verwandter dieser Familie, nämlich Onkel Peter von der WAB, der hat sich dem angeschlossen. Und die öffentliche Begründung von Peter Egan lautet im Namen seiner vierköpfigen Fraktion: Wir wollen gern ein Kino, einen modernen Edeka-Markt und Sozialwohnungen“. Wobei man bitte die Reihenfolge beachten möge!

Heute erfährt der Leser im 3. Buch Abendblatt: „Alte Reitbahn: Baubeginn erst für 2022 geplant“. Und weil der Investor mit einer Bauzeit von „rund zwei Jahren“ rechnet, dürfte Herr Egan seine Einkäufe im modernen Edeka-Markt nicht vor dem Jahr 2024 erledigen können. Ein guter Zeitraum also für eine Schlankheitskur des städtischen Politikers! 😉

Eine Begründung für die Verspätung gab Projektplaner Jost Paarmann der Redaktion mit dem Hinweis: „Es ist nicht sinnvoll, im Winter mit dem Bau der Tiefgarage zu beginnen, für die wir ein tiefes Loch graben müssten.“ Was mir völlig einleuchtet, denn bekanntlich reicht der Frost im Winter in Ahrensburg bis zu zehn Meter unter die Erdoberfläche. Da käme man ja nur mit Hilfe eines Presslufthammers in die Tiefe des Bodens. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juni 2021

Angebot bei REWE: Frische Maultaschen als Naturalrabatt

Donni, donni aber auch! Das ist aber wirklich ein Schnäppchen, das wir bei REWE bekommen! Der Supermarkt zeigt an: „Sichere dir deine FFP2-Maske gratis!“ Und wenn ich mir meine (!) FFP2-Maske, die bei REWE an der Kasse liegt, gratis sichern will, dann muss ich jetzt nur noch die „REWE-App Coupons“ aktivieren und – für mindestens 10 € bei REWE einkaufen.

Bei ALDI dagegen kostet die FFP2-Maske 0,79 Euro, egal, ob man dort auch noch andere Waren kauft oder eine App aktiviert. Und derselbe Preis gilt bei LIDL, wo die Maultasche zuvor noch 0,88 Euro gekostet hat – siehe die Abbildungen links!

Ironische Gedanken: Da stehen EDEKA, PENNY und Denns BioMarkt Grünkern natürlich einsam da in einer Zeit, wo es Pflicht ist, eine Maske zu tragen. Nun könnte PENNY jetzt zwei Masken pro 10-Euro-Einkauf gratis abgeben. Und EDEKA könnte bei einem Einkaufswert ab 30 Euro einen Corona-Schnelltest kostenlos anbieten. Und Denns, der BioMarkt Grünkern? Hier könnte man eine kostenlose Impfung gegen Corona anbieten für Kunden, die dort ab 50 Euro einkaufen. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. April 2021

Der naive Bürger macht sich Gedanken zu seinem Parkplatz Alte Reitbahn ;–)

Haben Sie das heute auch im „Stormarner Tageblatt“ gelesen, ich meine die Geschichte von Edeka und „Baubeginn zum Jahreswechsel“ auf der Alten Reitbahn? Im Kleingedruckten steht dann allerdings noch etwas von einem „B-Planverfahren“, das abgeschlossen werden muss, und dass auch noch „zeitgleich Bauanträge genehmigt werden“ müssen. Und dann wird die Überschrift des Beitrages korrigiert mit dem Hinweis: „Ende 2021, spätestens aber Anfang nächsten Jahres wolle man mit den Bauarbeiten beginnen“. Und „spätestens“ wäre dann nicht „zum Jahreswechsel“ sondern „nach dem Jahreswechsel“. 

Aber egal. Als gemeiner Bürger, der sich mit „B-Planverfahren“ nicht auskennt, vermute ich, dass „B“ für Bewerbungen steht, was meint: Das Grundstück wird noch landesweit zum Verkauf ausgeschrieben, sodass bei diesem Verfahren auch andere Investoren auf den Plan gerufen werden, die höhere Angebote für das Areal abgeben können als der Edeka-Kaufmann bzw. sein Bauherr aus der Stadt der Stadtmusikanten.

Was höchst merkwürdig ist: Die Stadtverwaltung schweigt bis heute über die Höhe des Grundstückspreises, das der Investor Jost Paarmann als Gebot abgegeben hat, der „Geschäftsführer des Plankontors Bremen und Bauherr“, wie die Zeitung berichtet. Und da kann der gemeine Bürger, der Miteigentümer dieses Grundstücks ist, nur Rätsel raten, was das 6.000 Quadratmeter große Areal der Stadt in die Kasse bringen wird. Ich schätze, bei diesem innerstädtischen Filetgrundstück dürften so an die 3,6 Millionen Euro drin sein. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. April 2021